Sehnsüchte und andere Schwierigkeiten +++ by S.E.

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HINWEIS: FLUFF Warnung.

Diclaimer: siehe Kap 1

Rating: PG13 ...

Timeline: Anfang 3. Zeitalter

Paring: Callendil, armes einsames Elblein Lothlorien die auf Elladan trifft :-)
Haldir/Alagos...

@ alle... es ist schön ein so tolles feedback zu bekommen. Wie wir schon neulich diskutieren ist das für einen Schreiber, der Lohn und das Brot... oder Gummibärchen... ne lieber Brauseflummies... ich bin ziemlich abartig...

Antworten wie immer zum Schluss.

Kapitel 16 Donner

Callendil setzte sich auf das Fußende ihres Bettes, noch immer die Hand Elladans haltend. Der Elb kniete vor sie und betrachtete ihr Gesicht. Ihre klaren blauen Augen sahen ihn fordern, aber auch ängstlich an. Der Elb musste an die Worte Haldirs denken. Sie hatte vor nicht allzu langer Zeit schreckliches erlebt.

Sanft strich er über ihre Wange. „Wir müssen es nicht tun!"hauchte er und versuchte seine Enttäuschung zu verbergen. Doch sie lächelte unsicher. „Ja ich weiß!"

Jetzt strich sie ihm über die Wange. „Ich möchte es gerne, bitte!" bat sie und öffnete gleichzeitig die Verschlüsse seiner Tunika. Ihre Hände zitterten. „Bist du dir sicher!"hauchte er Noldo ihr ins Ohr und sie antwortete mit einem langen, leidenschaftlichen Kuss.

Callendil fühlte sich eigenartig. Noch nie löste jemand solche Gefühle bei ihr aus. Sie hatte den Wunsch seine nackte Haut zu spüren. Aber es war anders als damals mit ihrem Bruder. Es war ihr tiefster Wunsch, kein Zwang der sie dazu trieb. Es war alles, was sich ihr Herz ersehnte. Sein Lächeln ließ all ihre Mauern einstürzen. Warum hatte sie so lange gewartet?

Die Galadhrim fühlte wie seine Hände ihre Tunika öffnete. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, als seine Finger ihre Haut berührten. Schließlich lagen beide Oberteile auf dem Boden. Sie ließen sich langsam auf das Bett fallen.

Elladan betrachtete ihren markelosen Körper, keine Blessuren konnte er entdecken. Ihre helle, fast milchfarbene Haut, ihr durchtrainierter Oberkörper ließ ihre Weiblichkeit voll zur Geltung kommen, wahrlich sie war eine Frau. Nicht einmal in seinen Träumen hätte er sie sich so schön vorgestellt.

Sanft legte er seine Hand auf ihre Schulter. Seine Hautfarbe war dunkler, etwas golden. Sie unterschied sich genau wie ihre Haarfarbe, sein schwarzes Haar, die grauen Augen und sie mit ihren silberblonden Haar und ihren hellblauen Augen. Wenn man die beiden so daliegen sah, glaubte man nicht, dass sie dieselben Vorfahren hatten.

Langsam streichelte Elladan über ihr Schlüsselbein und küsste ihre fordernden Lippen. Callendil stöhnte auf, als seine Hände ihre Brüste erreichten. Eine Welle heißen Verlangens überkam sie und ihre Finger krallten sich in seinen Rücken. Ganz sanft streichelte er die Spitzen, die sich ihm entgegenstellten.

Der Elbin schwanden die Sinne und während Elladan ihre Lippen verließ um sich langsam küssend ihrem Körper entlang arbeitete, vergrub Callendil ihre Hände in seinen seidigen Haaren. Ihre Körper waren zum Zerreißen angespannt. Die Elbin warf ihren Kopf in den Nacken als Elladan begann ihre Brustwarzen zu küssen, sanft mit seiner Zunge umkreiste und daran saugte.

„Calldi?"

Die beiden Elben schrecken auf und geistesgegenwärtig schnappte sich Elladan die Decke und warf sie über beide. Callendil versuche wieder zu Atem zu kommen und Elladan verfluchte in dem Moment, wer auch immer gerade zur Tür hereinkam.

Sie hörten kleine Kinderfüße tapsen und vor dem Bett stand ein kleiner Elbling mit einer Stoffkatze in der Hand und einem trotzigen Gesichtsausdruck. „Calldi...Rumil ist so gemein!" Callendil versuchte so ruhig wie möglich zu sein und wischte sich die Haare aus dem schweißnassen Gesicht. „Was machst du hier?"fragte sie sichtlich erzürnt. „Ich...bin...weggelaufen! Naneth wollte mir nicht glauben."

Geschickte glitt Elladan vom Bett und nahm seine Tunika. „Ich glaube ich störe hier. Wir sehen uns!"Noch bevor Callendil etwas sagen konnte war der Noldo zur Tür hinaus. Orophin sah ihn verwundert nach. „Wer ist der?"

Auch Callendil nahm nun ihre Tunika und zog sie schnell wieder an. „Das geht dich nichts an! Was tust du hier?"fragte sie erneut, der Verzweiflung nahe. „Rumil wollte mir meinen Beren wegnehmen!" Callendil schüttelte ihren Kopf. „Beren? Was sollte er mit deiner dämlichen Stoffkatze?"

Dicke Tränen traten aus seinen großen blauen Augen, er sah zu Boden. Sofort bekam Callendil ein schlechtes Gewissen. „Verzeih mir Kleiner, ich hab es nicht so gemeint. Ich mag doch deine Katze. Ich hab doch gesehen wie die Valar ihn gebracht haben und dir am Neujahrsfest in dein Bettchen gelegt haben."Sie lächelte und nahm ihren kleinen Bruder auf den Schoß. „Wirklich?"fragte er nach und hatte seine Tränen vergessen. „Ja wirklich!"

Sie wusste noch genau, wie sie diese Katze mit Hilfe Senis genäht hatte. Eigentlich hatte sie nicht viel getan, nähen gehörte nicht zu ihrer Stärke.

Aber als sie es ihrem Bruder im Frühling, nach der Rückkehr aus Eryn, ins Bettchen gelegt hatte, war sie schon irgendwie stolz.

„Was hat jetzt Rumil getan?"„Calldi wer war der Mann mit den komischen Haaren?" Callendil küsste ihren Bruder auf die Stirn. „Er ist der Enkel der Lady und Celeborns. Celebrians Sohn."„Warum lag er in deinem Bett? Hat er kein eigenes?" Erneut musste sie den Kleinen küssen. „Er hat sich nur etwas ausgeruht, Kleiner!"

„Callendil?"hörte sie von unten. „Hier geht es heute zu wie in einer Kaninchenhöhle!"fluchte sie vor sich hin. „Ja naneth, ich bin hier!"

Taetholil trat ein und sah ihre Tochter verwundert an. „Was ist mit dir passiert?"Callendil versuchte völlig unschuldig zu schauen. „Warum?" „Du siehst aus, wie nach einer Schlacht! Deine Haare sind etwas... unordentlich, wo sind deine Zöpfe?"Noch ehe Callendil antworten konnte plapperte Orophin los.

„Calldi hat die Valar gesehen, als sie mir Beren gebracht haben und der Elb hat sich ausgeruht weil er kein zu Hause hat. Aber seine naneth ist da. Celebi...und er will.."„Orophin, es reicht!" Callendil wurde hochrot, bis zu den Ohrspitzen. Warum war ihr das nur peinlich. Sie war eine erwachsene Elbin und konnte tun und lassen was sie wollte.

Taetholil sah ihre Tochter überrascht an. „Du hattest Besuch? Von...wem?"

„Ist doch egal!"

„Nein nicht doch! Sag es.. Sohn von.. Celebrian? Die Zwillinge sind hier? Ich hab es gar nicht mitbekommen. Das ist ja schön. Warum erfahre ich alles immer als letzte? Lass mich dich ansehen. Hmmm.."

„Naneth, lass es. Es ist nicht passiert. Wir haben uns nur ...unterhalten!"

Die Mutter lächelte und legte Callendil eine Strähne hinter ihn Ohr. „Deshalb siehst du so...zerpflückt aus?"

„NANETH!"Callendil sah ihre Mutter wütend an.

„Schhhh... schon gut! Lass dir alle Zeit der Welt!"

„Wobei soll sich Calldi Zeit lassen? Was ist zerpflüggt?"

„Ich glaube wir werden jetzt gehen und nach Rumil sehen! Er hat zugegeben, Beren weggenommen zu haben!"

„Siehst du!"Der kleine Elbling sah seine Mutter trotzig an.

Taetholil nahm Orophin auf ihren Arm. „Wo ist ER?" Callendil sah zu Boden. „Weg!"

„Darf ich dir einen Rat geben?"Callendil nickte.

„Orophin, geh mit Beren schon mal hinunter und sag Rumil ich komme gleich! UND streitet nicht wieder!"

Als sie alleine waren setzte sich die Elbin neben ihre Tochter. „Es ist Elladan, nicht wahr?" Callendil nickte. „Woher weißt du es?"

„Sagen wir mal, ich habe ihn schon in Eryn beobachtet. Er hat dir ziemlich schmachtende Blicke zugeworfen. Aber ich verstehe, dass du ihn gar nicht beachtet hast!"

„Ich kann mich gar nicht an ihn erinnern, außer, dass er mich beleidigt hat!"

„Tja schon immer hieß es, was sich neckt das liebt sich!"

„Naneth! Liebe, ich kenne ihn doch gar nicht!"

„Du wolltest doch bei ihm liegen oder nicht?" Wieder nickte Callendil nur.

„Bist du dir sicher?" Sie hob die Schultern.

„Übereile nichts mein Schatz. Sei dir sicher, es muss keine Liebe sein, aber es muss dein Wunsch sein!"

„NANETH! Wie kannst du so was sagen? Mann kann sich doch nicht mit jemanden vereinigen wollen, den man nicht liebt!"

„Man kann!"

„Aber dann tut es weh!"

„Wie kommst du darauf, Kleines?"

Callendil wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. „Ach nichts.. ich dachte nur!"

„Mach mir nicht vor, junge Dame. Ich kenne dich. Du willst mit niemandem reden. Du musst mit jemandem reden. Sonst wirst du nie einen Elben finden, den du lieben kannst!"

Callendil sah die grauen Augen Elladans vor sich und wusste, dass sie ihn lieben könnte. Doch ob sie es auch zulassen wollte? „Ich weiss nicht, ich weiss nicht was ich für ihn empfinde."

„Du musst doch etwas empfinden, was fühlst du wenn du in seine Augen siehst?"fragte Taetholil, die sich ziemlich sicher über die Gefühle ihrer Tochter war. „Ich habe Schmetterlinge im Bauch!"

„Na siehst du, das ist ein eindeutiges Zeichen!"

„Aber ich kann nicht mal mit ihm reden. Ich bring keinen vernünftigen Gedanken zustande!"

„Hattest du schmerzen, als ihr..."

„Wir haben nichts ... getan..."unterbrach sie Callendil.

„In Erus Namen warum denn?" Callendil war diese Unterhaltung immer unangenehmer. Sie wollte nicht mit ihrer Mutter über ihr Sexleben reden. „DEIN SOHN!"beschwerte sie und stand auf. „Ich bin müde. Du solltest die Jungs ins Bett schaffen und mich schlafen lassen!"

„Callendil, du weichst mir aus!"

„Ich will nicht darüber reden!"

„Du musst mit jemanden reden"

„Nein!"

„Doch!"

Von unten hörten sie lautes Geschrei. „Siehst du... deine werten Söhne streiten! Ich geh zu Bett... gute Nach naneth!"

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Elladan flüchtete grade zu aus dem Talan und lief direkt in die Arme seiner Mutter. „Naneth!"er sah sie überrascht an. „Kommt sofort mit!"Ihre blauen Augen sahen sehr wütend aus. „Was ist denn?"fragte Elladan völlig unschuldig. Er war sich sicher, das Elrohir etwas angestellt hatte.

Leider war dem nicht so. Sie gingen zurück zum Palast. Seine Mutter hielt ihm einen Brief unter die Nase. Elrohir kam hinzu und grinste seinen Bruder an. Doch als er das Gesicht seiner Mutter sah erstarrte auch er.

„Euer Vater macht sich die größten Sorgen. WIE KONNTET IHR NUR SO UNVERNÜNFTIG SEIN? Immer mehr Orks streunen herum. Wie könnt ihr ohne Erlaubnis und ohne Eskorte hierher reisen? Ihr seid Hitzköpfe. Die Eskorte, euch zurück zu geleiten ist bereits eingetroffen. Wir werden zusammen nach Bruchtal reisen. Ich muss mit eurem Vater ein ernsten Wort reden." „Wann sollen wir aufbrechen?"fragte Elladan leise. „Morgen früh!" „Aber ich muss noch etwas erledigen!" „DU wirst sicher nichts mehr erledigen, ich habe schon genug von euren Vergnügungen hier gehört. Ihr treibt es mit jedem der nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Es schadet dem Ruf meiner Mutter, das kann und werde ich nicht dulden! JETZT auf euer Zimmer!" „Aber naneth ich.." „Schweig. Ich will nichts mehr hören, geht mir aus den Augen!"

Wortlos verließen sie ihre Mutter und gingen in ihr Zimmer. „Elrohir, ich muss sie noch einmal wieder sehen! Ich habe mich nicht von ihr verabschieden können. Ich bin einfach... geflohen, vor ihrem Bruder!" „Haldir ist da?" „Nein der Kleine!" „Du hast vor einem Kind Angst?" „Das ist nicht witzig. Sie ist so zerbrechlich. Ich will nicht, dass sie denkt ich wollte sie nur in ihr Bett bekommen!" „Ihr wart im Bett?"Elrohir grinste breit. „Hör auf... es ist nichts passiert. Leider! Der Kleine mit seiner dämlichen Stoffkatze!"

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Zwei Seelen sahen in dieser Nacht aus ihren Fenstern und betrachteten die Sterne und sehnten sich nach einander. Ihre Herzen schmerzten vor Einsamkeit. Sie sahen keine Hoffnung für ihre Liebe.

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Noch bevor die Stadt erwachte schlich sich Elladan aus dem Palast und suchte Callendil's Talan auf. Er musste sich verabschieden er musste ihr sagen wie sehr er sie liebte. Er stieg die Treppe zu ihren Räumen hinauf und rief leise ihren Namen. Doch es kam keine Antwort. Er trat langsam ein. „Callendil, bitte hör mir nur zu. Ich werde auch nicht herein kommen. Ich möchte nur, dass du weißt, dass ich... ich dich liebe. Ich werde dich immer lieben. Glaube mir. Ich habe nur den Wunsch in deiner Nähe zu sein. Bitte... sag doch etwas. Ich werde gleich fort gehen. Ich muss zurück nach imladris. Bitte Callendil. Es ist unsere letzte Chance! Doch kein Ton kam an sein Ohr.

Leise öffnete er die Tür ganz und trat ein. Der Talan war verwaist. Sie war fort.

Wird fortgesetzt

@ Lion: Ob Haldir die Wahrheit erfährt und wie?? Mal sehen... ich werde mir was überlegen... sie sind doch sooo glücklich

@ Seni: Ich denke Callendil bedarf es dringend Beistand einer Freundin. Sie ist wohl etwas durch den Wind. Ich verstehe auch nicht wie jemand eineiige Zwillinge verwechseln kann so was. Sie sehen doch ganz anders aus und außerdem ist ELLADAN der Liebe gefühlvolle, schüchterne und ELROHIR der Draufgänger, Weiberheld und Schwerenöter! *Ganz gemein zu Eirien rüberschiel* Ich bin erstaunt über mein Kapitel trotz „unseres"neuen gemeinsamen Hobbys habe ich es vollbracht und ein ganz braves Kapitel geschrieben

@ Eirien: Bitte lies die Antwort an Seni NICHT! Komisch gelle, jetzt weißt nu nicht mehr wie es weiter geht.. Ganz neue Erfahrung. Aber ich werde es Calle und Elli nicht so leicht machen... Es liegt noch ein langer steiniger, stürmischer, leidenschaftlicher, gefühlvoller, lustiger, romantischer, spannender, atemberaubender Weg vor ihnen... Es ist noch weit bis zum 4. Zeitalter

@ Mary Hawk: Schöne Vorstellung Elladan als schwarze Zukunft... da könnte man sich richtig drauf freuen. Ob es Haldir erfahren wird? Leider liegt die Zukunft im Dunkeln

@ Tweety: Sie wird sicherlich irgendwann glücklich...versprochen... mal sehen vielleicht schon nächstes Kapitel.. oder übernächstes oder....