Sehnsüchte und andere Schwierigkeiten +++ by S.E.
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HINWEIS: es wird feucht
Diclaimer: siehe Kap 1
Rating: R
Timeline: Anfang 3. Zeitalter Ort: Eryn Lasgalen oder wie die garstigen
Menschen sagen Düsterwald
Paring: Callendil/ Elladan
Haldir/Alagos…
Warnung: Es gibt Sex: het
Ein Dank an meine Treue Leserschaft und ein dickes Bussi an die Reviewer
Es wurde uns ja nicht mehr gestattet auf Reviews zu antworten. Ich hoffe ich erhalte weiterhin eure reviews
und für Notfälle gibt's ja e-mail
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Kapitel 23
Bruchtal
Callendil lebte sich schnell wieder ein. Sie ging zurück zu ihren Grenzwachen in den Norden und diente unter ihrem Bruder.
Jedes Mal wenn Kuriere aus Bruchtal kamen wurde Callendil aufgeregt. Denn stets war Post für sie dabei. Briefe von ihrem geliebten Noldor-Füsten.
Sobald sie Dienstfrei hatte zog sie sich auf einen einsamen Baum zurück und verschlang seine Briefe, die so voller Liebe und Zuversicht waren.
Selbst nach einem Jahr konnte er noch nicht wieder sehen. Aber er gab nicht auf. In jedem Brief schrieb er von seinem Training und seinen Vorschritten die er machte.
Er konnte sich bereits ohne Hilfe in ganz Bruchtal bewegen. Er trainierte in alles Kampftechniken und tat alles, um sein Augenlicht wieder zu erlangen.
Er ruhte wenn sein Vater wollte, dass er sich ausruhte. Er nahm Medizin aller Art.
Dann war es eines Tages so weit.
Callendil ließ vor Schreck den Brief fallen und hielt die Hand vor ihren Mund um einen Schrei zu unterdrücken.
Schnell nahm sie den Brief wieder in die Hand und wischte sich die Tränen weg.
Mit zitternden Händen las sie weiter, die geschwungenen Buchstaben, denen man nicht ansah, dass sie von einem Blinden geschrieben wurden.
Wo war sie stehengeblieben? Ach ja dort:
…Als ich heute Morgen aufwachte war es wie ein Wunder. Erst war ich traurig, dass ich aus einem so wunderbaren Traum von dir herausgerissen wurde. Aber da war es: Ich sah Licht!
Oh meine Geliebte Callendil, ich kann Licht sehen, hell und dunkel. Ich SEHE jetzt wenn etwas vor mir auftaucht, einen Schatten.
All unsere Gebete wurden erhört. Ich bin jetzt zuversichtlicher den je dein wunderschönes Gesicht wieder erblicken zu können.
Es kommt noch besser ithildin nin 1)! Adar richtet im Sommer ein großes Fest aus. Er meinte es sein an der Zeit die Elben einmal wieder zu vereinen und das große Midsommerfest gemeinsam mit allen Elbenvölkern zu feiern.
Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass auch deine ganze Familie eingeladen wurde. Die Einladung bringt der Bote, der dir auch meine Briefe mitgebracht hat.
Also, ich beginne schon die Tage zu zählen, bis wird uns wieder in die Arme nehmen können. Wenn ich dich küssen darf und deine Lippen schmecken kann.
Nun sind meine Tage wirklich ein Stück heller geworden.
Für Immer
Dein Elladan
Callendil sprang von ihrem Baum und rannte solange, bis sie vor dem Talan des Hauptmanns stand.
Ohne anzuklopfen oder irgendein Protokoll einzuhalten trat sie ein, rannte an dem Adjutanten vorbei in Haldirs Raum, noch bevor der untergebene Elb etwas sagen konnte.
Haldir saß auf seinem Schreibtisch und fettete seinen Bogen. Er sah auf als die Tür aufgestoßen wurde.
„Was ist passiert?" An Callendils strahlenden Augen erkannte er, dass es etwas Gutes sein musste.
„Hast du es schon mitbekommen?" fragte die Elbin atemlos, vor Aufregung.
„Was?"
„Wir sind eingeladen, nach Bruchtal. Ist das nicht toll? Ich sehe IHN bald wieder, oh Haldir!"
Der Hauptmann lächelte und ließ sich von seiner Schwester in den Arm nehmen.
Der Adjutant kam herein und sah die Geschwister überrascht an. „Alles in Ordnung, hir nin?"
Haldir nickte. „Ja danke Anuron, alles in allerbester Ordnung."
+++
Haldir befestigte das Gepäck auf dem Packpferd und sah sich nach den seinigen um. Alagos ordnete seine Pfeile und verstaute sie einzeln in seinem Köcher.
„Was in Erus Namen tust du da?" fragte der Hauptmann seinen Gemahl.
„Ich mach mich bereit!"
„Bereit? Du hast nicht einmal deine Tasche verpackt. Wir ziehen gleich los." Haldir nahm Alagos die Pfeile aus der Hand und lächelte ihn an. Nachdem Alagos nur seufzte gab Haldir einen gefühlvollen Kuss. „Was ist los Liebster?"
Ein erneutes seufzen kam über die Lippen des jüngeren Elben. „Ich hätte „unsere" Woche lieber alleine mit dir verbracht, als in Bruchtal rumzuhängen und den Geschichten und Lieder längst vergangener Tage zu lauschen. Ich würde dich lieber meinen Namen schreien lassen!"
Haldir lachte und gab Alagos erneut einen Kuss. „Wir werden dafür genug Zeit haben mein Lieber und du wirst derjenige sein, der meinen Namen fehlend ruft!" Er bekam ein Knurren und einen Kuss als Antwort.
„Ich stör euch Turteltauben ja ungern, aber die Lady würde jetzt gerne losziehen. Außerdem will Orophin partout mit dir reiten!" rief Callendil, als sie ihnen entgegenkam.
„Wir sind gleich so weit Kleines, wenn mein Lieber Mann endlich seine Pfeile in den Köcher steckt und seine Tasche aufs Pferd aufs Pferd bringt.
Callendil lachte und gab ihrem Bruder einen Kuss auf die Wange. „Ich weiß, mein armer Hauptmann du hast es nicht leicht!"
Dann sah sie zu Alagos und ihr Lächeln wurde etwas gequälter. „Alagos! Schön dich zu sehen!" brachte sie mit Mühe hervor, drehte sich schnell weg und ging zur Lady, zu deren Schutz Callendil eingeteilt wurde.
Die beiden Männer sahen der Elbin nach. Alagos sah verschämt zu Boden. Er hatte sie nicht einmal begrüßt.
„Werdet ihr euch irgendwann einmal in die Augen blicken, Alagos?" Der junge Elb sah seinem Mann in die eisblauen Augen. Er stand einfach nur da und wusste nicht was er sagen sollte. „Ich…ich…hätte…ich würde sie….gerne…als Freund haben!"
Er schmiss seine Pfeile achtlos in den Köcher, band seine Tasche auf das Packpferd und bestieg sein Pferd.
„Worauf wartest du Hauptmann?" fragte er schließlich Haldir. Der kopfschüttelnd auf sein Pferd stieg.
„Ich versteh euch beide einfach nicht!"
+++
Die Reisegruppe erreichte nach zwei Wochen den Bruinen und ritt langsam durchs Tor von Bruchtal.
Sie wurden bereits von einer großen Gruppe Elben erwartet. Da Callendil immer an Galadiels Seite war, ritt sie mit an der Spitze des Zuges.
Sie sah sich die Gruppe der Bruchtalelben an, doch nirgends konnte die den einen sehen, den nach dem ihr Herz sich so sehnte.
Dann sah sie die langen schwarzen Haare im Wind wehen. Ihr Herz pochte bis zum Hals. Sie musste sich zusammenreißen um nicht sofort vom Pferd zu springen. Aber die Galadhrim waren bekannt für ihre Besonnenheit. Nein sie wollte ihre Eltern nicht enttäuschen.
Etwas stimmte nicht mit Elladan, er wirkte ganz verändert. Seine Haltung, sein Aussehen, alles wirkte irgendwie falsch. Dann sah sie es. Er SAH zu ihr rüber und winke. Er SAH sie an. Aber das konnte nicht sein. Das war nicht möglich! Es war…Dann kam für die sie Erleuchtung…Elrohir! Es war sein Bruder der dort stand und die Galadhrim begrüßte.
Tränen sammelten sich in ihren Augen. „Nein Callendil, nicht vor all den Leuten!" ermahnte sie sich und ließ ihren Blick weiter wandern. Er musste doch irgendwo sein. Wo ist er nur? Warum erwartet er sie nicht?
Die Gruppe erreichte den großen Platz und alle stiegen ab. Ihren Pferde wurden entgegengenommen und in die Ställe geführt.
Callendil beachtete gar nicht das Begrüßungskomitee, das ehrenvoll Celeborn und Galadriel willkommen hieß. Nein der Blick der Elbin wand sich noch immer suchend auf dem Platz umher.
Eine Hand legte sich auf ihre Schulter. Hastig drehte sie sich um. „Ella…" aber es war zwar das gleiche Gesicht, aber ein ganz anderer Elb. „Elrohir! mae govannen!" brachte sie dann gerade noch hervor.
Der Zwilling lächelte. „Wie ich sehe, ist deine Begeisterung MICH zu sehen nicht so groß. Kann es sein, dass du jemanden anderes begrüßen willst?"
Callendil konnte mit Mühe nickte und begann an ihrem Ärmel zu zupfen.
„Ich bring dich zu ihm, unauffällig! Er hat behauptet es ginge ihm nicht gut. Er wollte sich mit dir alleine treffen. Es sollte nicht ganz Bruchtal dabei sein. Komm, folge mir unauffällig."
„Ich muss aber jemandem Bescheid geben und mich von meinem Dienst entlassen lassen!" fiel es ihr siedendheiß ein. Elrohir nickte. „Wir treffen uns dort hinten bei der Steinbank!"
Callendil nickte und suchte ihren Bruder. Er stand bei einem dunkelhaarigen Elben, den sie nicht kannte. „Haldir… ich. Oh Verzeihung ich wollte dich nicht unterbrechen!"
Haldir lächelte und schüttelte den Kopf. „Das glaube ich dir nicht! Aber darf ich dir trotzdem Lord Erestor vorstellen?" „Erestor, das ist meine Kleine Schwester!"
Der dunkelhaarige Elb lächelte die Elbin an und nickte würdevoll.
„Das ist die Kleine, die mir auf die Robe gespuckt hatte?" Haldir lachte. „Ja genau die. Aber in der Zwischenzeit kann man sie ohne Probleme in der Luft herumwirbeln. Es ist wirklich ein wahrer Wirbelwind aus ihr geworden, wie du siehst!"
Der Lord nickte. „Ich sehe es und noch dazu ein sehr hübscher!" Callendil sah die beide total verwirrt an. Sie kannte den Elben nicht. Sie war erst zweimal hier gewesen, da war ihr diese Lord Erestor nicht aufgefallen.
Die Elben sahen ihr die Verwirrung an und Haldir klärte sie auf. „Als du noch ein ziemlich keiner Elbling warst waren wir hier in Bruchtal und Lord Erestor hier war dermaßen vernarrt in dich, dass er dich gar nicht mehr loslassen wollte. Er wirbelte dich in der Gegend rum, eine Ewigkeit und dir hat es so großen Spaß gemacht und hast gelacht und deine Augen haben gestrahlt. Das ging solange gut, bis du dann dem Lord hier seine wunderschöne pechschwarze Robe vollgespuckt hat und zwar richtig."
Die beiden Elben lachten und Callendil schüttelte den Kopf. „Selbst schuld wenn ihr ein kleines Kind so quält!" Jetzt musste auch Callendil lachen. „Nun dann kennen wir uns ja doch schon, Lord Erestor!" Sie verbeugte sich ehrfürchtig und legte ihre Hand auf das Herz.
„Für dich Erestor! Jeder der mich vollspuckt und meine schönste Robe ruiniert darf mich einfach Erestor nennen."
Callendil nickte abermals und sagte: „Wie ihr wünscht Erestor!" Dann wand sie sich zu Haldir. „Ich möchte um Erlaubnis bitten, wegtreten zu dürfen."
Haldir grinste. „Du hast ihn gefunden?" „Nein, aber Elrohir bringt mich zu ihm. Entschuldigst du mich bei adar und naneth?"
Der Hauptmann nickte. „Weggetreten Soldat, und ich will dich erst wieder sehen, wenn ich ein erfülltes Lächeln in deinem Gesicht sehe!"
Callendil strahlte. Sie wollte ihrem Bruder einen Kuss geben. Hielt es dann aber für unangebracht und schwebte davon, wie ein Wirbelwind.
Die beiden älteren Elben lachten.
„Was ist denn hier so amüsant?" wollte Alagos wissen, der hinter Haldir auftauchte.
„Callendil ist schwer verliebt!" hauchte Haldir und gab seinem Gemahl einen Kuss auf die Nase.
Ihm war es vollkommen gleich was die anderen sagen würden. Er war schließlich ebenfalls verliebt!
+
Callendil rannte zu Elrohir, der bereits auf sie wartete. „Was hattest du solange mit Erestor zu bereden, so interessant ist er nicht!" sagte Elrohir etwas beleidigt.
„Er hat mir von meinen Jugendsünden bereichtet!" sagte Callendil, die nun immer nervöser wurde.
Elrohir führte die Galadhrim unauffällig aus dem Hof und durch den Garten, der zum Haus gehörte. Sie folgten einem gewundenen Pfad an einem kleinen Wald vorbei zu einem wunderschönen See, der ruhig in der Nachmittagssonne lag.
Auf andern Seite des Ufers konnte man einen kleinen Wasserfall sehen, der den See speiste.
„Elrohir, das ist ja wunderschön! Ich glaube ich war noch nie an einem schöneren See!"
Der Elb lächelte.
„Ja irgendwie sagen das alle, die hier herkommen" erklärte Elrohir nicht ohne Stolz.
„Dann wird hier immer viel los sein?"
„Kein Sorge, keine Galadhrim. Hier kommt nur unsere Familie her. Es ist unser See."
Callendil sah einen Elben am Ufer sitzen und das Gesicht in die Sonne haltend. Er musste sie bemerkt haben, denn urplötzlich drehte er seinen Kopf in ihre Richtung und stand auf.
Elrohir legte seine Hand auf Callendil's Schulter. „Ich wünsche euch viel Spaß und tut nur Dinge, die ich auch tun würde." Die Elbin lächelte ihn an und sah im noch kurz nach, als er zurück zum Haupthaus ging.
Callendil's Hände begannen zu zittern als die ihren Elben am Ufer stehen sah, hocherhobenen Hauptes. Sein langes schwarzes Haar trug er offen und der leichte Sommerwind spielte mit seinen Strähnen.
Die Elbin hatte nur den Wunsch zu im zu rennen, hatte aber den Eindruck sie müsse versuchen so würdevoll wie nur möglich zum Fürsten von Bruchtal zu kommen.
Schließlich standen sich die beiden gegenüber, ganz nahe. Sie konnten den Atem des anderen spüren. Elladan nahm seine Hand hoch und suchte das Gesicht Callendils. Zielsicher legte er die Fingerspitzen auf ihre Wange und spürte die Tränen.
„So traurig mich zu sehen?"
Jetzt schien der Bann gebrochen und Callendil fiel ihm um den Hals.
„Oh Elladan, wie habe ich dich vermisst. Ich liebe dich!"
Sie küssten sich voller Leidenschaft und ließen sich zu Boden gleiten. Die Küsse wurden fordernd. Ihre Zungen hießen einander Willkommen.
Sie schmeckten und sie berührten sich, solange bis Elladan beschlossen hatte, dass sie zu viel Kleidung trugen.
Es dauerte viel zu lange bis die Tunika Callendils offen war. Elladan begann zu zerren, bis die Verschlüsse endlich alle offen waren. Elladan's Robe war schnell ausgezogen und so waren nur noch die Leggins, die sie störten.
Mit zitternden Händen öffnete Callendil die Verschlüsse, erst von ihrer, dann von seiner Hose. Sie zogen sie gegenseitig aus und hörten während der ganzen Zeit nicht auf einander zu küssen.
Als sie endlich einmal Luftholen mussten und ihre Lippen sich trennten sah sich Callendil ihren Elben an. Die Narben waren verheilt. Nur an einigen Stellen sah man noch zartrosa Linien.
Seine Augen waren wieder sturmgrau und wunderschön. Nur wenn man ganz genau hinsah, konnte man noch kleine Vernarbungen an den Augenwinkeln erkennen.
Nichts ließ erkennen, dass dieser Elb nicht sehen konnte. Callendil küsste seine Lider. „Oh mein geliebter Elladan, wie sehr ich dich und deinen Körper vermisst habe!"
Der Elb zog seine Elbin zu sich herunter und küsste sie. Ihre nackten Körper schmiegten sich aneinander. „Zulange waren wir getrennt. Ich wusste kaum mehr wie du schmeckst!"
Erneut küssten sie einander und ihre Hände gingen auf Wanderschaft.
Elladan schloss seine Augen und legte Callendil sanft zu Boden. Er begann mit seinen Lippen zu sehn und mit seiner Zunge zu schmecken.
Er küsste ihren Hals und leckte an ihrer Kehle. Er fand ihre Brüste und bedachte sie mit sanften Küssen und zarten Bissen.
Callendil stöhnte auf. Sie drängte sich ihm entgegen. Ihre Hüften drückten gegen seine schon ziemlich harte Männlichkeit. „Elladan nimm mich jetzt, oder ich sterbe!"
Elladan hielt inne, als er gerade in ihren Bauchnabel eintauchen wollte. Er beugte sich hoch und leckte mit seinen Lippen über ihre Ohren. „Das kann ich nicht erlauben! Dein Wunsch ist mir Befehl!"
Seine Hand war längst in das Dreieck aus blonden Locken gewandert.
Feucht und willig hatte sie sich ihm immer weiter entgegengestreckt.
Er legte sich zwischen ihre Beine und drang ins sie ein, sanft und vorsichtig. Callendil stöhnte lustvoll und drängte sich ihm entgegen. Sie schlang ihre Beine um seine Schenkel und beide begannen einen Rhythmus, der sie zu einem schnellen Höhepunkt brachte.
Es war das Gefühl, nach einer langen Durststrecke endlich etwas zu Trinken zu bekommen.
Erschöpft blieben sie nebeneinander liegen. Callendil schmiegte sich fest an Elladans Körper. „Ich liebe dich, Elladan aus Bruchtal. Für immer!" „Für immer!" hauchte er und küsste ihren noch vom Liebesakt geschwollenen Mund.
„Es ist heiß hier, oder kommt es mir nur so vor?" fragte Callendil schließlich und beugte sich über ihren Elben.
Er zog sie zu sich herunter und küsste sie und begann erneut mit seinen Händen zu sehen, sie zu berühren, streicheln zu fühlen.
„Ja, Liebste es ist heiß!"
„Elladan du bringst mich dazu dir erneut Einlass zu gewähren!" hauchte sie mit einem äußerst erotischen Untertun. „Ich würde gerne baden! Kann man in diesem See baden?"
Elladan stand auf und zog sie mit sich hinauf. „Lass uns hinüber zum Wasserfall schwimmen. Es war immer mein liebster Ort!"
Callendil sah hinüber. „Bringst du alle deine Elbinnen dort hin, oder nur die die du verführen willst? Es sieht traumhaft aus!"
„Ich bringe nur die, die ich von Herzen liebe dort hin. Komm nun. Sie Sonne ist schon hinter dem Horizont verschwunden! Es wird bestimmt schon zum Essen geläutet!"
Callendil lächelte. Er konnte es sehen, dass es dunkler wurde. Wieder spürte sie tief in sich wie sehr sie diesen Elben liebte.
Elladan schwamm einige Züge vor. Während sich Callendil erst an das Wasser gewöhnte. Es war merkwürdig warm. Der kleine See in Lothlorien war immer klar und erfrischend.
Dieser hier war so anders.
„Na meine kleine Waldelbe, hast du Angst vor Wasser?" Das war das Stichwort für Callendil sie sprang hinein und tauchte ab. Unter Wasser suchte sie den Elben und erspähte seine sich leicht bewegenden Beine und alles was dazwischen war.
Schnell schwamm sie hin und kurz bevor sie ihn erreichte tauchte sie auf.
Doch Elladan schwamm weiter. Sie folgte ihm so schnell sie konnte. Elladan schwamm direkt auf den Wasserfall zu und setzte sich schließlich darunter.
Vom Wasser aus betrachtete Callendil den Elben.
Er war in der Tat so ganz anderes als die Elben in Lothlorien und es war ihrer. Er saß auf einem Stein, der aus dem Wasser ragte und ließ sein Gesicht vom herabfallenden Wasser bespritzen.
Callendil dachte, das sie nie etwas Erotischeres gesehen hatte, als dieser nackte Noldo auf dem Stein.
Langsam näherte sie sich ihm und er nahm sie in Empfang, mit weit geöffneten Armen.
„Wie konntest du wissen, dass ich komme. Der Wasserfall übertönt doch alle Geräusche!"
„Ich spüre deine Gegenwart und ich sehe deinen Schatten, Liebste. Außer dem habe ich dich gehört. Das ihr Galadhrim immer so ein Krach machen müsst, wenn ihr euch anschleicht!"
Callendil wollte ihm einen Schlag gegen die Rippen verpassen, doch Elladan hielt ihre Hand fest. Erstaunt schüttelte sie den Kopf doch noch ehe sie etwas sagen konnte waren ihre Lippen mit seinen schlossen. Sanft drückte er seine Zunge zwischen ihre Zähne und bereitwillig ließ sie ihn ein in ihrem Mund um ihn zu schmecken, dieses süßer Geschmack nach Blumen und Honig.
Sie setzte sich auf seinen Schoß, der bereit war sie Platz nehmen zulassen und sie liebten sich unter dem Wasserfall ein weiteres Mal.
Erschöpft ließen sie sich zurück ins Wasser gleiten. Die Wärme des Wassers umschmeichelte sie und als sie sich am Ufer ein weiteres Mal liebten ließen sie sich alle Zeit der Welt.
Alles war unwichtig geworden. Die Dunkelheit, die über sie hereinbrach, genauso wie der Hunger der sich langsam einstellte.
Callendil hatte sich über Elladan gebeugt und begann mit ihrer Zunge an seinem Schaft zu lecken als sie rüde unterbrochen wurden.
Ein Räuspern ließ beide aufschrecken.
Elrond stand da, mit finsterem Blick.
TBC
1) Mondfunke
