Sehnsüchte und andere Schwierigkeiten by S.E.

HINWEIS: Das Ende

Diclaimer: siehe Kap 1

Rating: R wegen Sex..explizit

Timeline: 1500 III (ca Angaben) Ort Lothlorien

Paring: Callendil/ Elladan

Haldir Wittwer

Danke an alle Reviewer und ein dickes Bussi

So heute hab ich was zur Belohnung… für das tapfere Durchhalten

Bitte achtet auf den Hinweis am Schluss


Kapitel 28

Vernunft

Elladan hatte sich ziemlich schnell von seinem Rendezvous getrennt, nachdem die Elbin ihn mit allen möglichen Schimpfworten bedacht hatte und etwas von „selbst Schuld und Noldor-Zwillinge" brüllte.

Er spazierte durch die Nacht und versuchte herauszubekommen, warum er so wütend war. Ob es er war oder Callendil, die ihm sein Stelldichein versaut hatte, ausgerechnet SIE. Sie hatte doch schon sein Herz. Warum ließ sie ihn nicht einfach in Ruhe! Fünfhundert Jahre versuchte er ein „normales" Leben zu führen, sich Ebinnen zu nehmen wie sie kamen, sich auf keinerlei ernste Beziehungen einzulassen, nur Befriedigung für sich und sein Gewissen.

Er merke gar nicht, dass ihn seine Füße in die Stadt zurückbrachten. Er sah auf und stellte fest, dass er vor Callendil's Talan stand.

Sofort drehte er sich um und ging in die andere Richtung. Dabei lief er direkt einem Elben in die Arme. Der Galadhrim grinste ihn an. „Elladan, kann es sein das du Enithiel ziemlich wütend gemacht hast?" „Das geht dich nichts an Rúmil! Was tust du überhaupt mitten in der Nacht hier draußen?" „Ich habe Wache! Ich habe Callendil's Dienst übernommen, sie ist beurlaubt während eures Aufenthalts!" „Sie hat sich beurlauben lassen?" fragte der Noldor.

„Oh Eru hilf! Du bist wirklich schwer von Begriff! Dein Bruder und mein Bruder haben beide Recht! Lord Celeborn hat sie von ihren Pflichten entbunden. Erstmal muss sie dann nicht die bissigen Kommentare deines Vaters ertragen und zweitens kann man mit ihr sowieso nichts anfangen solange Noldor in Lothlorien sind."

Elladan schüttelte den Kopf. Rúmil war ein ziemlich selbstbewusster, kluger junger Elb. Aber nun sprach er nur Unsinn. „Was sagst du denn da? Ich weiß, dass sie etwas Schwierigkeiten mit meinem Vater hatte, doch deswegen wird sie sich sicher nicht aus der Ruhe bringen lassen. Callendil ist doch eine Erwachsene Elbin.

„Sag Elladan, ich war noch zu jung damals, aber meine Mutter erzählte mir, dass ihr ein glückliches Paar wart, trotz der Umstände mit Elrond!"

„Was hat das damit zutun?" fragte der Noldo, dem das Gespräch immer unangenehmer wurde. „Ihr liebt euch doch noch immer! Wie lange habt ihr euch nicht gesehen? Ein halbes Jahrtausend? Und noch immer hängt ihr aneinander. Warum rauft ihr euch nicht zusammen? Geh hoch zu ihr und küss sie einfach!"

„RÙMIL!" „Was?" "Das kann ich nicht!" „Warum? Weil sie dich betrogen hatte?"

Daran dachte Elladan gar nicht mehr, schon so viele Jahre dachte er nicht mehr an den Grund warum sie sich trennten, warum er sie verlassen hatte.

„Sie hat mich beobachtet!" flüsterte er.

„Beobachtet? Wann? Oh, sag bitte nicht mit Enithiel!"

Elladan schwieg.

„Elladan geh zu ihr! Du liebst sie doch!"

„Ich versuche morgen mit ihr zu reden!"

„Tu es jetzt! Feigling! Hast du Angst, dass sie dich verprügelt?"

„Nein ich hoffe sie würde es tun!"

„Du stehst auf Schläge? Echt? Ich kenn da ein Elben der….."

„RÙMIL!"

„Was?"

„Ich geh ja schon!"

„Gut!"

Elladan machte kehrt und stand wieder vor Callendil's Talan. „Was mach ich hier?" fragte er sich immer und immer wieder. Er sah noch immer ihren entsetzten Blick.

Langsam ging er die Stufen hinauf und überlegte ob er anklopfen sollte, machte jedoch kehrt. Drehte sich dann wieder um und hob die Hand.

In diesem Moment wurde die Türe aufgerissen und ein Schwert zeigte genau auf sein Herz.

„Was willst du?" schrie Callendil erbost und erkannte erst jetzt wer vor ihr stand „Elladan!"

Sie wollte schon ihr Schwert zurückziehen, überlegte sich es aber anders und drückte die Spitze des Schwertes etwas fester, so das die obersten Stoffbahnen durchschnitten.

„Was willst du? Soll ich dich gleich töten, oder wolltest du mich…" Sie ließ das Schwert sinken und drehte sich um, um in ihren Talan zurückzugehen. „Was mach ich hier...es ist doch sowieso sinnlos!"

„Darf ich hereinkommen?" fragte Elladan leise. Callendil reagierte mit einem kurzen Kopf nicken. „Es ist sowieso gleich. Du kannst mich jetzt gleich anschreien, wie du willst!"

sagte sie, nachdem sie ihr Schwert zurück gehängt hatte und sich an ihr Fenster stellte.

Sie wollte nicht wieder in seine Augen blicken. Ihr tat das Herz schon genug weh.

„Callendil, es tut mir Leid, dass du das sehen musstest!" Damit hatte Callendil nun gar nicht gerechnet und drehte sich um. Es war ihr mit einem mal völlig gleich ob er ihre verweinten Augen sah. „Dir Leid? Ich habe dich … euch gestört. Ich wollte nicht…!" Elladan überbrückte die Distanz zwischen den beiden in einem Augenblick. Callendil begann zu zittern. „Bitte Elladan, glaub mir. Ich …es war nicht recht von mir!"

„Sch….. das ist vollkommen gleich. Ich denke die Valar haben dich dort hingeführt um mir die Augen zu öffnen!"

„Die Augen zu öffnen?"

„Ja! Ich habe so viele Jahre meine Augen verschlossen gehalten und es nicht einmal gemerkt. Ich habe mein Herz verschlossen gehalten, dabei sehnte es sich nur nach etwas!"

„Nach etwas?" Callendil's Hände zitterten und Elladan griff nach ihnen.

„Nach dir. So viele Jahre! Callendil ich liebe dich, bitte lass mich wieder in dein Herz! Ich möchte wieder sehen können! Wie damals auf unserer Lichtung!"

„Elladan!" mehr brachte Callendil nicht heraus.

„Bist du sehr böse auf mich? Ich dachte nicht nach als ich diese Elbin mit auf diese Lichtung nahm!"

„Sch… es ist mir vollkommen gleich. Ich habe nur dich gesehen und mein Herz wollte stehen bleiben. Elladan ich kann nicht ohne dich leben! Ich … ich…"

Elladan nahm die zitternde Galadhrim in seine Arme und küsste sie ganz sanft und gefühlvoll. Callendil erwiderte den Kuss sofort und klammerte sich an ihren Elben.

Nie hätte sie gedacht ihn wieder schmecken zu dürfen, den Geschmack von Blumen und Honig.

„Ich liebe dich so sehr! Callendil lass uns zu unserer Lichtung reiten!"

„Das geht nicht! Sie ist mitten im Gebiet der Orks. Wir werden dort nie wieder hinkönnen. Nicht solange das Böse in Mittelerde lauert! Lass uns doch einfach hier bleiben!"

„Das geht nicht!"

„Das geht nicht? Warum?"

„Das was ich vorhabe kann ich nur draußen unter freiem Himmel mit dir tun!"

„Was hast du vor?"

„Ich will dich überraschen! Führe mich zu deinem Lieblingsort hier in Lothloiren!"

Callendil versuchte nachzudenken. Sie fühlte sich wie in Trance… wie alkoholisiert. Dann fiel es ihr ein.

„Folge mir!"

„Nein warte! Ich muss noch etwas besorgen! Pack du alles für einen Aufenthalt über Nacht ein und etwas zu essen!"

„Es wird doch schon bald Morgen!"

„Ja deshalb!"

Callendil packte alles essbare, dass sie fand in einen Korb und stellte einen Krug Wein hinzu.

Ihr Herz klopfte bis zum Hals, sie fühlte sich aufgeregt wie damals, als sie Elladan durch den Garten Galadriels führte. Sie suchte noch eine Decke heraus und legte sie über den Korb.

Rasch band sie ihren Umhang um und schlüpfte in ihre Stiefel.

Unten, auf der ersten Stufe zu ihrem Talan wartete sie auf den Noldo.

Es dauerte eine Ewigkeit, doch er kam nicht. Langsam stieg Angst in ihr auf. Ob er sich nicht einfach nur an ihr Rächen wollte. Wahrscheinlich saß er jetzt auf irgendeinem Baum und lachte sich über sie kaputt.

Callendil spürte die Tränen aufsteigen, langsam drehte sie sich um und ging zurück in ihren Talan. „Callendil? Wo willst du hin?" fragte eine besorgte Stimme hinter ihr. Blitzschnell drehte sie sich um. „Elladan! …Ich .. ich dachte du kommst nicht mehr!"

„Verzeih, es hat etwas länger gedauert. Aber mitten in der Nacht etwas Wichtiges zu besorgen ist gar nicht so einfach! Aber jetzt hab ich alles. Lass uns schnell los, bevor die Sonne aufgeht!"

Eine gute halbe Stunde später kamen sie auf ein kleine Lichtung. Sie war völlig unscheinbar und nur die Tatsache, dass dort ein Rosenbusch stand, hob sie von jeder anderen Lichtung ab.

„Ihr hab Rosen im Goldenen Wald?" „Nicht viele! Aber diese sind etwas Besonderes. Es ist ein Ableger von dem Busch in Eryn!" „Wirklich?" „Ja! Mutter hatte sie damals hier her gebracht. Hier war der Ort, der nur meiner Mutter und mir gehörten. Ohne die Jungs, nur für Mädchen, sagte sie immer."

Callendil lachte.

„Was ist so lustig?" „Sie hat mich hier aufgeklärt und schon damals erzählte sie mir von einem Prinzen, der mich einmal mitnehmen würde in ein Reich voller Schönheit!"

„Deine Mutter ist eine weise Frau!"

„Ja das ist sie!"

Elladan stellte den Korb ab und Callendil breitete die Decke neben den Rosenbusch aus.

Sie legten sich darauf. „Hast du Hunger?" fragte sie den Elben, „oder Durst?" „Nein, ich verzehre mich nur nach dir!" Ein Kuss beendete das Gespräch.

Diesmal war der Kuss leidenschaftlicher, fordernder. Ihre Zungen trafen einander und begannen wieder miteinander zu ringen, solange bis den Elben die Luft ausging.

Langsam begannen sie sich gegenseitig zu entkleiden.

Nachdem beide nackt waren beugte sich Callendil zu Elladan und begann ihn zu Küssen und zu streicheln, doch Elladan stoppte sie.

Enttäuscht sah sie zu ihm auf. „Du willst nicht?"

„Oh doch, ich will nichts lieber als das jetzt, aber ich habe noch eine Frage an dich!"

„Eine Frage?"

„Möchtest du hier und jetzt den Bund mit mir eingehen?"

Callendil sah ihn völlig überrascht an. Im ersten Moment war sie gar nicht fähig zu sprechen. Doch schließlich lächelte sie.

„Ich habe mich bereits an dich gebunden Elladan, Fürstensohn aus Bruchtal. Schon damals auf der Lichtung!"

„Callendil! Warum hast du mir das nie gesagt?" „Ich wollte dich zu nichts zwingen."

„Ach meine kleine, süße, dumme, hübsche, vernünftige, unbeschreibliche Galadhrim!"

„Danke!"

„Schht… Ich habe mich bereits auch an dich gebunden, vor …einer Ewigkeit!"

Elladan lächelte die Elbin an und zog sie noch dichter an sich heran. „Callendil, möchtest du unseren Bund vor den Valar eingehen? Damit er gilt für alle Zeiten und nur für uns beide und den Valar. Nicht für die Welt dort draußen!"

„Nicht lieber würde ich tun mein geliebter, hübscher Elbenprinz!" Callendil lächelte und gab Elladan einen Kuss. „Wir können den Bund nicht vollziehen!"

„Warum nicht?"

„Weil wir das rituelle Öl nicht haben!"

„Meinst du das hier?"

„Woher hast du das?" Callendil's Lächeln wurde immer breiter.

„Ich habe einen Freund aus dem Bett geholt!"

„Erzählst du mir wer es war?"

„Nein! Ich musste es schwören! Genau wie dieser Bund geheim bleiben wird solange es nötig ist!"

„Ja Elladan! Ich schwöre!"

Ein erneuter Kuss besiegelte diesen Schwur.

Elladan öffnete mit zittrigen Händen die kleine Phiole. Dann goss er sich und Callendil von dem Öl in die Hände.

Sie begannen sich gegenseitig einzureiben und überall, wo das Öl die Haut berührte, begann sie zu kribbeln und heiß zu werden.

Als Elladan sanft über ihre Brüste strich konnte Callendil ein Stöhnen nicht unterdrücken. Als er anschließend ihre Brustwarzen küsste und daran saugte drängte sie sich bereits ihm entgegen. Elladan hatte das Gefühl, dass nun auch seine Zunge unter Feuer stand und nur von ihrer Zunge gelöscht werden konnte.

Wieder begannen die Zungen ihr Liebesspiel in der feuchten Höhle ihres Mundes.

Währenddessen arbeitete sich Elladan bis zur Callendil's Weiblichkeit vor. Sanft strich er über die blonden Locken ihres Dreiecks.

Dann berührte er ihre Schamlippen, die sich bereits für ihn öffneten. Ganz sanft strich er darüber und das Öl auf seinen Fingern sorgte dafür, dass Callendil das Gefühl hatte gleich zu zerbersten, voller Lust!" Doch Elladan ließ sich Zeit. Erst wollte er ihr inneres erkunden und drang tief in ihre Weiblichkeit ein.

Callendil begann in seinen Mund zu stöhnen und bei Elladan bildeten sich, nur durch die Erkundung durch seinen Finger, schon die ersten Tropfen auf seiner erregten Männlichkeit und bereits an seinem Schaft herunter liefen.

„Bitte Elladan, quäl mich nicht, nimm mich!" flehte Callendil und Elladan brachte nur noch ein kratziges „Ja!" hervor.

Er legte sich zwischen ihre Beine. Callendil spreizte ihre Beine so weit sie konnte und winkelte ihre Knie an.

Elladan beugte sich über sie und küsste erneut ihre Brüste. Es war ihm gleich ob seine Zunge brannte. Er stand bereits in Flammen.

Er positionierte seinen sehr erregten Penis vor ihre Scham und während sie sich küssten drang er langsam in sie ein.

Sie begannen sofort einen langsamen Rhythmus und Callendil hob ihr Becken, damit Elladan noch tiefer in sie eindringen konnte. Schließlich wurden seine Stöße heftiger, ihr Stöhnen lauter. Callendil schlang ihre Beine um seine Hüften und krallte ihre Finger in seinen Rücken.

Sie spürte wie ihr Höhepunkt auf sie zukam und öffnete die Augen, die sie die ganze Zeit geschlossen hielt. Elladan lächelte sie an und seine sturmgrauen Augen waren so dunkel wie die Morgendämmerung, die gerade hereinbrach.

Der Tag begann und Callendil schrie Elladan's Namen heraus, als ihr Höhepunkt über sie hereinbrach und jeden Zipfel ihres Körpers mit einbezog.

Durch das zusammenziehen ihrer Muskeln kam auch Elladan nur zwei Stöße später und ergoss seinen Samen tief in Callendil.

Erschöpft brach Elladan auf ihr zusammen und biede versuchten wieder ihren Atem zu beruhigen. Schließlich zog sich der Noldo aus der Galadhrim zurück und legte sich neben sie auf die Decke.

Sofort legte Callendil ihren Kopf auf seine Schulter und ließ sich von ihm in den Arm nehmen.

Da lag nun ein Paar, das unterschiedlicher nicht sein konnte, die jedoch eines Verband. Ihre unsterbliche Liebe füreinander.

„Die Sonne geht auf!" sagte Callendil schließlich und begann mit einer seiner Strähnen zu spielen.

„Es ist der erste Tag in unserem neuen Leben bereth nin!" Er küsste sie sanft und Callendil strich im gedankenverloren über die Brust. Das Öl war vollkommen verschwunden, eingezogen in die Haut. „Ja hervenn nin!" hauchte Callendil und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel.

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So ….jetzt meine Frage…ich finde es ist ein wunderschönes Ende.

Aber Callendil's Geschichte ist nicht zu Ende. Soll ich nun weiter machen oder soll ich es so schön beenden?

Ich warte auf eure Meinungen.