Urusei Yatsura wurde von Rumiko Takahashi erfunden. Die Rechte an den Figuren liegen somit bei ihr und ihrem Verlag. Die Geschichte dient keinem finanziellen Zweck sondern ist einfach Ausdruck eines Fans.

Danke für die Reviews, die ich bekommen habe. Gleich vorweg, ich habe mit einer Bekannten geredet und vielleicht wird sie mir die Geschichte auf englisch übersetzen. Schauen wir mal. (Also in English, I have spoken to a friend and maybe it will become translated. We will see.) Das ist hier ist mal generell der vierte Teil und so, wie es aussieht, wird die Geschichte insgesamt (ist nur ein Verdacht) so an die 8 Teile haben. Anbei noch: Bei den Zeichen „"sagen die Leute was, bei diesen handelt es sich um Gedanken... Somit bleibt mir nur noch zu wünschen: Viel Spaß beim Lesen.

Saraton

Die Nacht im UFO – Kapitel 4

Ataru saß schweigend da und starrte vor sich hin. Lum musterte ihn besorgt, da er dies nun schon seit einer guten Stunde tat. „Darling?"begann sie vorsichtig. Dieser sah auf. „Was..." „Ist alles in Ordnung mit dir?" „Sehe ich so aus?"knurrte er und wandte sich wieder ab. Das Oni-Mädchen sagte darauf nichts und unterdrückte einen Seufzer. Sie dachte an die biospektrale Untersuchung und die anderen Tests, die sie gemacht hatte, welche alle das gleiche Ergebnis brachten – daß die Hörner permanent waren und in seine Körperhaushalt integriert, so daß man sie nicht ohne weiteres entfernen konnte. Zudem war eine Art Kettenreaktion in Gang getreten, die noch weitere Veränderungen veranlaßten, unter anderen, daß ihm Fänge wuchsen, worüber Ataru ebenfalls nicht erfreut war. Lum fühlte sich schuldig. Armer Darling! Durch Restbestände ihrer Energie, die von ihren Blitzen stammten, war die Umwandlung erst in Gang gekommen. Alles wegen dieses blöden Essens.... Ataru war aufgesprungen. „Warum ich? Warum immer ich?"flüsterte er und sank wieder zu Boden. Das Oni-Mädchen fühlte seinen Blick auf ihrer Haut brennen. Beschämt senkte sie den Kopf. „Es tut mir leid", hauchte sie, während ihr eine Träne hinunterlief. Lum wußte nicht, was sie noch sagen konnte. Der Blick des aufgebrachten Jungen milderte sich, als er das sah. Ataru beugte sich zu ihr vor. „Lum!" Überrascht sah diese auf und verharrte. Er rutschte langsam näher an das Oni-Mädchen, das ihn abwartend ansah. „Ja, ich bin wütend gewesen und muß das Ganze noch verarbeiten, aber..." Ataru stockte und sprach nicht weiter, sah sie einfach nur an. Lums Wangen färbten sich rot. „Dar...ling?" Ihr war wieder so warum zumute und sie hielt die Luft an, als er sie an den Schultern packte und langsam zu sich zog. Lum schloß die Augen in Erwartung eines Kusses, der nie kam. Plötzlich verharrte Ataru und sie öffnete verwundert ihre Augen. „Was ist denn.....?" „LAMU?"erklang eine vertraute Stimme und brachte das Oni-Mädchen zum Erstarren. Sie schluckte und drehte sich langsam um. „Mutter?" Ataru und Lum saßen mit hochroten Gesichtern nebeneinander, während Ten seiner „Tante"etwas ins Ohr flüsterte. Die zwei schluckten, als sie sahen, wie deren Auge größer wurden und sie erschrocken ihre Hand vor den Mund legte. „Lum", flüsterte Ataru, „was erzählt dein dämlicher Cousin gerade deiner Mutter?" „Ich weiß es nicht, Darling", erwiderte sie ebenso leise, „aber soweit ich das sehe, nichts...." Ein strenger Blick von ihrer Mutter brachte das Oni-Mädchen zum Verstummen. Mrs Invader stand auf. Sie sagte etwas zu Ataru, doch als der sie nur verständnislos ansah, seufzte sie leise auf. Schließlich nahm Lum's Mutter ein seltsames Gerät, das aussah, wie ein Stern, der aus lauter Dreiecken bestand, auf und heftete es ihm an die Brust. „Verstehst du mich jetzt, Schwiegersohn?"fragte sie. Dieser nickte. „Ja." „Gut, denn ich hätte an euch beide ... einige Fragen!"Die Stimme von Mrs. Invader erhielt einen Tonfall, der sie in Schweiß ausbrechen ließ. Ten, der hinter ihr schwebte, grinste nur gehässig.

Währenddessen im Haus der Moroboshis. Mr. Invader wälzte sich von der einen auf die andere Seite. „Nein, Gnade, nicht Schatz!"Schweißgebadet wachte er auf. Der riesenhafte Oni-Chef sah sich vorsichtig um. „Sie ist nicht da. Puh, einen Moment lang habe ich geglaubt, ..." Er dachte an den Alptraum, der ihn geweckt hatte. Seine Frau war aufgetaucht und sie war sehr wütend auf ihn gewesen. Sehr wütend! Mr. Invader straffte sich. „Ich bin doch ein Mann, wovor sollte ich denn Angst haben?" Plötzlich krachte etwas und er schrak zusammen. „Was..."Blaß sah er, daß eines der Bücherregale im Zimmer zusammengebrochen war, ohne Grund und der Oni fühlte, wie ihm kalt wurde. „Das ist ein Omen – und kein gutes", murmelte er zu sich selbst. Langsam stand der Oni-Chef auf und sah aus dem Fenster, direkt in den Sternenhimmel. Ob sie wohl tatsächlich...? Lange stand er so da und blickte in die Ferne.

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„NANI?"Ataru war aufgesprungen und starrte Mrs. Invader fassungslos an. Lum schillerte in allen Rottönen und war sprachlos. Ten hingegen war am Boden aufgeklatscht und wieder ohnmächtig geworden. Die einzige Person, die scheinbar ungerührt im Raum stand und auf eine Antwort wartete, war Lum's Mutter. „Ist an meiner Frage denn etwas nicht klar? Oder arbeitet der Übersetzer nicht richtig?" Sie sah ihre Tochter an. „Was hast du , Kind? Ich will das doch nur wissen, weil es einige Sachen leichter erklären würde. Also, seit wann schlaft ihr miteinander?!" Das Oni-Mädchen schnappte nach Luft und ihr Gesicht wurde noch dünkler. „Mama, wie kannst Du nur so ... etwas denken?"brachte diese nur mühsam hervor. Ataru, der bei der erneuten Frage vornüber aufs Gesicht gefallen war, erhob sich. „Es war nichts, gar nichts! Lum und ich haben nichts Unrechtes getan!" „Das glaube ich euch doch." Ungläubig nahmen die jungen Leute diese Meldung zur Kenntnis. „Ihr seid doch schließlich miteinander liiert, deswegen ist es weder unrecht noch unstatthaft..." Lum und Ataru kippten beide um. „...aber ich möchte wissen, ob ihr es getan habt." Mrs. Invader blickte zu ihnen hinunter. „Ist etwas nicht in Ordnung? Was macht ihr da am Boden?" Diese sahen sich an und seufzten gemeinsam auf. Das wird eine lange Nacht werden. Dabei wollte ich doch nur etwas schlafen, ging es Ataru Moroboshi durch den Kopf.

Zwei Stunden später, etwa 4 Uhr morgens japanischer Zeit: Ataru konnte die Augen fast nicht mehr offen halten und wankte leicht. „Darling?" Lum stützte ihn kurz und sah ihm besorgt in die Augen. „Du gehörst ins Bett!" Er stöhnte auf. „Wenn ich das so einfach tun könnte... Solange deine Mutter das von uns glaubt, werde ich nicht die Ruhe habe zu schlafen", meinte er müde. Beide wandten den Blick zu Mrs. Invader, die abseits von ihnen stand und etwas mit Ten besprach. Dieser nickte schließlich und flog davon zu einer der Luken des UFO's und verschwand durch diese. Nach einigen Minuten tauchte er wieder auf, ein dickes, schwer wirkendes Buch in den Händen. Langsam flog das Oni-Kind zu seiner „Tante"und diese nahm es ihm ab. Danach wandte sie sich wieder Lum und Ataru zu. „Jetzt werdet ihr es nicht mehr abstreiten können. Ich habe hier den Beweis", sagte Mrs. Invader triumphierend und deutete auf das Buch.

Mr. Moroboshi sah zu dem riesenhaften Oni-Chef auf und prostete ihm zu. Der erwiderte die Geste und trank seine Sake-Schale in einem Zug leer. Die beiden saßen am Dach des Moroboshi-Hauses und ließen es sich gut gehen.

Sie waren schon leicht betrunken und in sehr ausgelassener Stimmung. Lums Vater, der nach dem Alptraum nicht mehr einschlafen konnte, war in der Küche über dem, nach Essen suchenden Moroboshi-Senior gestolpert. Daraufhin hatten sie spontan beschlossen ein gemeinsames Gelage zu machen. „Ich sage Dir, Frauen sind die Wurzel allen Übels", donnerte er gerade, „du mußt dir vorstellen, ich bin Herr über eine der größten Kriegsflotten in diesem Universum und was ist? Meine eigene Frau wagt es, mich so schmählich zu behandeln." Atarus Vater nickte zu diesen Worten. „Uh, uh, ich kann mir vorstellen, daß dies unangenehm ist..." „Unangenehme? Grausam...." Mr. Invader schwankte kurz und sah aus, als ob er gleich anfangen würde zu toben. Moroboshi winkte ihm beruhigend zu. „Aber, aber, reg dich doch nicht auf, trink lieber noch etwas. Es ist genug Sake da, um alle Frauen der Welt zu vergessen." Der Oni blickte den Erdenmenschen an und nickte. „Du hast ja recht." Er setzte sich wieder. „Laß uns feiern." „Jawohl!" Trotz des Zuspruches hatte Mr. Moroboshi ein Gefühl nahenden Unheils und blickte einen Moment lang sehr besorgt drein. Ach was, ich muß mich irren, Ataru hat in letzter Zeit nichts angestellt. Danach fingen die zwei so unterschiedlichen Gesprächspartner erst so richtig zu trinken an.

Ende des 4.Kapitels Fortsetzung folgt!!!