Es scheint doch wenigstens eine Person diese Geschichte zu lesen Danke MissLovegood gibtKekse... ich bettel ja ungern aber wenn noch jemand liest – ein review bitte? Und wenn es eine Begründung ist warum diese fic grottenschlecht ist

Nicht betagelesen, weil sich niemand dafür interessiert hat ... wenn jemand Lust hat, nur zu, ich wäre undendlich dankbar

Titel: Geheimnis um einen Kessel

Kapitel: 3/5

Pairings: Ron/Luna; angedeutet: Ginny/Dean, Hermine/Viktor

Warnungen: Keine

Kapitel 3

Ein paar Tage später kam Hermine im Fuchsbau an. Sie war wie immer skeptisch, verglich aber alle Angaben im Artikel und den Seitenbemerkungen mit dem, was sie über Zombies wusste und fand keinen grundlegenden Fehler – ausser der schieren Unwahrscheinlichkeit. An demselben Abend bekamen die Weasleys einen Anruf. Hermine war diejenige die schliesslich den Hörer aufpicken musste, da die Zauberer zunächst den plötzlichen Lärm nicht einordnen konnten.

„Bei Weasley."

„Hi, Hermine."

„Harry!"

„Die Dursleys sind heute auf irgendeiner Betriebsfeier, ich hoffe Onkel Vernon sieht sich die Telefonrechnung nicht genauer an. – Hör zu Hermine, ich bin gerade durch die alten Ausgaben der ‚Sun' gegangen."

„Der Sun?"

„Mir war langweilig, okay? Und red jetzt nicht über meine Hausaufgaben. Auf jeden Fall, hör zu. In der Ausgabe vor drei Wochen ist ein kleiner interessanter Artikel. Aus einem kleinen Museum in der Nähe von Dublin wurde ein keltischer Kessel gestohlen." Er machte eine kurze Pause für den Effekt. „Bran's Kessel, wird der genannt. Die Sun schreibt sogar die gleiche Legende dazu, wie die von der Ron erzählt hat."

Hermine war ungläubig.

„Brans Kessel?"

„Ja, Brans Kessel. Und der Einbruch war völlig mysteriös … keine Spuren, die Vitrine wurde nicht aufgebrochen, das Video gelöscht für 1 Stunde. Die Muggel verdächtigten einen Wächter, aber der Nachtwächter war zu der Zeit als es passiert sein muss nachweislich in einem anderen Raum. – Meinst du es ist ein Zufall – der Artikel erschien am zwei Tage bevor Mr. Lovegood verschwand."

Wenig später, beim Abendessen, würde Mr. Weasley von seinen Sprösslingen mit Fragen über den Artikel bestürmt. Er lachte, während er sich grosszügig beim Kartoffelpüree bediente.

„Ja, natürlich kennt das Ministerium diesen Artikel, Schatz", wandte er sich an seine Jüngste. „Aber keine Angst, so einen Kessel gibt es nicht. Das ist alles Muggellegende."

Er schwieg während er kaute.

„Der Einbruch war ein wenig mysteriös und irische Auroren haben ihn überprüft. Keine Spur von dunkler Magie dort."

„Lunas Vater wollte einen Artikel über die Reaktivierung des Kessels schreiben."

„Ich weiss, Ron, das haben die Auroren mir erzählt. Aber wie schon gesagt, es ist völlig unmöglich."

„Es gibt Berichte von echten Zombies, also wäre es doch möglich, dass es so einen Kessel gibt?" Fred sah seinen Vater fragend an.

„Wie schon gesagt, es gibt keinen solchen Kessel, Kinder. Jetzt lasst uns das Essen geniessen."

„Ganz genau." Mrs. Weasley sah sich streng am Tisch um.

„Mein Vater war davon überzeugt", bemerkte Luna, scheinbar nicht allzu interessiert.

„Ich weiss, Luna." Mr. Weasley wirkte etwas nervös. „Aber ich bin sicher er hat da etwas missverstanden."

Als sie etwas später im Garten sassen, breitete sich ein unheimliches Lächeln auf den Gesichtern der Zwillinge aus.

„Ron, Ginny, denkt ihr nicht es wird an der Zeit, dass wir unserem lieben Bruder Percy einen kleinen Besuch abstatten?"

„Percy?" Ron sah die Zwillinge missbilligend an. „Warum sollten wir Percy besuchen wollen?"

„Er arbeitet im Ministerium oder? Und er ist ja oh-so-wichtig und ohne ihn würde alles zusammenfallen."

Ginny und Ron verdrehten pflichtbewusst ihre Augen.

„Wir dachten wir besuchen in einmal in seinem Büro."

„Ja, da arbeiten wir in der selben Stadt, treffen uns aber nie."

„Wir dachten, dass ihr mit Luna und Hermine nach London kommt um mit uns Mittag zu Essen."

„Ja, und dann haben wir uns doch so gedacht, dass wir, wo wir doch schon alle versammelt sind, doch auch Percy einladen könnten."

Ginny fuhr für die Zwillinge weiter: „Und da er dagegen eh protestieren wird, haben Ron und ich Zeit, das Büro zu durchsuchen?"

„Fred? George? Ron? Ginny? Und … Hermine?"

Percy Begeisterung als er seine Geschwister sah, hielt sich tatsächlich in Grenzen.

„Ja, und das ist unsere Freundin Luna."

Ginny lächelte ihren älteren Bruder strahlend an.

„Luna, das ist Percy."

„Hallo Luna."

„Hallo Percy …"

„Wir dachten, du wolltest vielleicht mit uns Mittagessen kommen, wo wir doch so ein kleines Familientreffen hier in London haben."

„Ich habe wirklich keine Zeit mich gemütlich hinzusetzen um Mittag zu Essen. Seht euch doch nur alle die Dokumente auf meinem Tisch an …"

Alles lief genau wie geplant. Fred und George ärgerten Percy, und als Percy davon genug zu haben schien, begann Hermine mit ihm ein Streitgespräch über ein neues Gesetz, das den Import von gewissen Zaubertrankingredenzien regeln sollte. Die Weasleys (ausser Percy, selbstverständlich) hatten noch nie etwas davon gehört, aber zu aller Erstaunen schaltete Luna sich in die Diskussion ein und stritt sich mit Percy darüber ob ein gewisses obskures Kraut aus dem Nahen Osten irgendeine Wirkung auf irgendetwas in irgendwelchen Tränken hat. Ginny und Ron taten gelangweilt und wühlten in Percy Dokumenten, wogegen sie nur sporadisch von Percy ermahnt wurden. Bald bemerkte Ron, wie Ginny ein Pergament unter ihrer Robe verschwinden liess. Kurz darauf schmiss Percy sie aus seinem Büro, mit der Aufforderung nie wieder zu kommen. In einer stillen Ecke zog Ginny ihren Fund heraus. Das Pergament hatte den Titel ‚Nott'. Fred kopierte es schnell mit einem Spruch, dann lief Ginny zu Percy Büro zurück, um ihren ‚vergessenen' Hut zu holen.

Kaum wieder im Fuchsbau angekommen, versammelten sie sich im Zimmer von Ginny (und Hermine im Moment). Hastig zog Fred die Kopie aus seiner Tasche und ging durch die Blätter.

„Hm, ein Foto von ihm, ein kleiner Lebenslauf, Harrys Report von Friedhof – he, einige Leute hatten Harry damals schon ernster genommen als sie es zugaben, alles schön aufgeschrieben – seine Verhaftung, sein Prozess, wann er aus Akzaban geflohen ist …"

„Jaaa, wir wissen das Alles, gibt es nichts Interessanteres?"

Freds kleine Schwester tappte ungeduldig auf den Boden.

„Dazu komme ich gerade. Hier ist aufgelistet, wann und wo er seid der Flucht gesichtet worden ist.

„Hier, kurz nach seiner Flucht in der Nähe von Inverness, etwa 50 Meilen westlich von Perth … hm, das ist uninteressant, er scheint einfach so ungefähr den geraden Weg nach Süden gewählt zu haben. Hier, vor ein paar Monaten scheint er sich nördlich von London aufgehalten zu haben ... DA!" Er wies auf eine Stelle in Pergament. Er war an dem exakten Tag als der Kessel gestohlen wurde in Dublin. Die letzte Sichtung war vor einem Monat bei Swindon."

„Wiltshire also."

Hermine biss sich auf die Unterlippe.

„Und kennen wir dort nicht noch einen Todesser?"

„Ja?" Ron sah sie fragend an, und bekam prompt ein Kissen über den Kopf geschlagen von Hermine.

„Ja, Lucius Malfoy, du Siebhirn! Wo ist seine Manor?"

„In Wiltshire", ergänzte George, „aber, meinst du nicht sie wird von Auroren überwacht?"

„Ja, aber ich nehme an er wird auch Land darum herum besitzen, vielleicht unfindbares von dem das Ministerium nichts weiss?"

„Du meinst Papa ist in Wiltshire in der Hand von Todessern?"

Lunas Augen standen sogar noch weiter hervor als sonst.

„Oder … getötet?"

Ron legte vorsichtig eine Hand auf ihre Schulter.

„Nein, ich denke nicht, getötet. Sonst wäre die Leiche sicherlich irgendwo aufgetaucht, wo man Nott und Malfoy noch nie gesehen hat und sie nicht verdächtigen kann."

Er sah sich vorsichtig im Raum um, er wusste das Argument war schwach, aber niemandem fiel ein ihn jetzt ‚Dummkopf' zu beschimpfen. Nicht einmal Hermine.

„Danke Ronald."

Luna lächelte ihn an mit zitternden Lippen. Er lächelte.

„Man wird ihn finden, da bin ich sicher. Wir werden am Besten Tonks sagen was wir gefunden haben, der wird es sicher nichts ausmachen, dass wir die Akte dafür gestohlen haben."

Luna antwortete nicht, aber lehnte sich etwas Ron. Hermine machte sich sofort daran einen Brief an Tonks aufzusetzen.

Am nächsten Tag kam zwar keine Antwort von Tonks aber ein dicker Brief von Harry. Hermine hatte ihn dazu genötigt in seiner örtlichen Bibliothek zu recherchieren und er hatte pflichtbewusst alles kopiert, was er fand, aber konkretere Informationen über den Kessel gab es nicht. Der Legende nach war Bran ein König von Britannien gewesen, dessen Schwester Branwen den König von Irland heiratete, Matholwch. Matholwch schenkte Bran Pferde, die jedoch von einem eifersüchtigen Halbbruder Efnisiengetötet wurden. Um den Frieden wieder herzustellen, musste Bran seinen Schwager den Kessel der Wiedergeburt geben. Das System des Kessels war einfach. Warf man einen toten Soldaten oder auch nur einen Teil eines toten Soldaten in den Kessel, stand er wieder auf, war jedoch stumm, so dass er die Geheimnisse des Totenreiches nicht preisgeben konnte. Trotzdem misshandelte Matholwch Branwen, so dass Bran sich zum einschreiten veranlasst sah. Er sah sich jetzt einer Armee von Untoten gegenüber, die er selber ermöglicht hatte. Brans Halbbruder Efnisiensprang in den Kessel, der zersprang da er nicht dafür gemacht war Lebendiges zu enthalten. – Neben diesen Informationen zur Legende, hatte Harry auch einen Artikel in der Times über den Raub gefunden, in dem auch ein Bild von dem Kessel zu sehen war. Nach Aussage des Restaurators war es unklar, wann der Kessel mit Bran identifiziert worden war, es war keine Schrift auf dem Kessel zu finden und keine Bilder. Er war jedoch reich verziert mit Ornamenten. Der Raub des Kessels war ein grosser Verlust, da es nur noch einen weiteren so gut erhaltenen Kessel aus der Zeit gab. Hermine las alle Kopien gewissenhaft durch, dann legte sie sie nieder mit einem gedankenvollen Blick zu Ron.

„Habt ihr einen Who is Who für alte Zauberer hier zufälligerweise?"

„Nein, unsere Eltern interessieren sich nicht für alte Geschichte."

Hermine seufzte, aber sie war nicht enttäuscht.

„Das habe ich mir gedacht. Ich habe auch keinen dabei. Aber vielleicht können Fred und George morgen in London in der Magierbibliothek nachsehen?"

„Magierbibliothek?"
Die genannten sahen sie mit blanken Gesichtern an. Hermine boxte den ihr nächstsitzenden Zwilling ungeduldig.

„Jetzt tut nicht so, als ob ihr sie nicht kennt. Ich habe euch dort schon gesehen!"

„Und was sollen wir dort nachschlagen, genau?"

„Bran natürlich! Und wenn möglich seinen Kessel. Wir müssen herausfinden, ob die Legende einen magischen Kern hat, wie Lovegood es behauptet."

Fred (oder George) zog die Brauen hoch. „Du beginnst an die Sache zu glauben?"

Hermine zuckte mit den Schultern. „Es scheint weit hergeholt, ist aber unsere einzige Spur."