Disclaimer: Sheryl, Melissa und Knuddels (wir lieben ihn ;o) ) gehören uns und wir geben sie nie wieder her, der Rest wird gewaschen und gebügelt an J.K.Rowling zurückgegeben - Sev wehrt sich immer noch gegen die Sprühstärke ::g::

Ja, uns gibt es noch! Und wir haben doch gar nicht soooo lang gebraucht ::sichverstecken:: Wenn man bedenkt, wie lang ein Sonnenstrahl von der Sonne bis zu uns braucht - bitte denkt nicht darüber nach, sonst fliegt unser idiotisches Argument auf... Zitat von einer Mooncow: "Vielleicht hilft es, wenn wir uns unsittlich berühren..." Scheinbar nicht...

Aber gute Nachrichten: Wir haben uns ein Story-Board überlegt... wer hätte auch erwartet, dass wir schon eins vor Kapitel 3 haben sollten? Wir danken allen unseren Reviewern, wir lieben euch!!! ::Küsseverteilen:: ::nePaletteButterbierschmeißen:: "Firewhiskey anyone?"


Therapie gefällig...?

Kapitel 3: Stay Home

Hermine seufzte innerlich. Sollte das denn nie zu Ende gehen? Jetzt redete Sheryl schon Ewigkeiten und erfand immer neue Wörter um deutlich zu machen, wie süüüüüüüß diese grässliche Fledermaus doch war. Na ja, hatte sie wenigstens Zeit ihren Umhang zu enthaaren. Jedem einzelnen Hundehaar einen vorwurfsvollen Blick zuwerfend zweifelte sie daran, ob sie ihr Kleidungsstück jemals in den Ausgangszustand zurückbekommen würde oder ihn lieber der Altkleidersammlung überlassen sollte. Nicht nur diese elende goldene, magisch von ihr angezogene, verdammte – hatte sie schon ‚verdammte' erwähnt? – Hundefrisur, die sie trug, sondern auch die Sabberfäden, die sich über den Stoff spannen... Einfach gemein!

Währendessen hatte sich das verhasste Fellknäuel zu ihren Füßen niedergelassen und verhinderte mit seiner gesamten Körpermasse, dass Hermine sich auch nur einen Zentimeter bewegen konnte.

Abgesehen davon, dass der Gedanke ‚Verdammt, ich bin gefangen!' keine positiven Gefühle in ihr auslöste, schliefen Hermines Füße langsam ein und ein zutiefst unangenehmes Kribbeln breitete sich aus.

Und dieses Monster unter ihr ließ sich bestimmt gerade weitere Haare wachsen, die ihren Umhang misshandeln konnten.

Hermines Blick erfasste Sheryl, die sie mit einer Miene anstarrte, als ob sie etwas von ihr erwartete. 'Shit! Vielleicht hätte ich ihr zuhören sollen?'

Stille.

„Stimmen Sie mir nun zu oder nicht?"sagte Sheryl in der Stimmlage eines quengeligen und zutiefst beleidigten Kleinkindes.

"Ja?" Hermine musterte Sheryl und versuchte aus deren Miene zu lesen, ob sie vollkommen falsch mit ihrer Antwort lag oder ein weiteres Mal mit einem blauen Auge davon gekommen war.

"Nein?"

"Hermine, Sie hören mir nicht zu!", erbost sprang Sheryl auf. Ihr Hund tat es ihr gleich und die plötzlich wieder vorhandene Blutzirkulation in ihrem Körper ließ Hermines Schlagfertigkeit erwachen:

„Sheryl, Sheryl, Sheryl - ich denke nur über das weitere Therapieverfahren nach - darin war ich wohl für einen Moment zu versunken. Es tut mir Leid, aber was halten Sie von einer situationsbezogenen Beratung?"

„Wie meinen Sie das?", fragte Hermines Patientin zögerlich, wobei eine gehörige Portion Verunsicherung und Misstrauen mitschwang, was Hermine mit triumphierender Genugtuung wahrnahm.

‚Sehr schön, Mission ‚Überrumpeln' geglückt. Das wäre doch gelacht, wenn ich mich da nicht noch wieder herauswinden würde!'

„Nun, am besten kann ich etwas beurteilen, wenn ich es selbst erlebe. Ich schlage daher einen gemeinsamen Besuch einer Situation vor, die sie mit ihrem Herzbuben"‚Igitt!' „erlebt haben. Dazu müssen Sie einfach nur die betreffenden Erinnerungen in ein Denkarium befördern und wir schauen uns penibel die Einzelheiten an und analysieren sie. Ich kann Ihnen so direkte, praxisorientierte Ratschläge erteilen."

„Ähm...nun ja...na gut, wie Sie meinen..."

‚Na bitte, gerettet – Seenot du kannst mich!'

„Dann wollen wir mal."

„Ich würde gern die Situation von heute morgen auswählen, von der ich Ihnen erzählt habe."

‚Und schon wieder schwimme ich in brausender See – Musste man mich wirklich wieder reinwerfen...? – Moment, da habe ich doch glatt noch einen Rettungsring!'

„Erklären Sie mir die Situation noch ein weiteres Mal und warum genau diese für Sie so wichtig ist."

„Aber ich habe es doch schon alles..."

‚Muss sie immer widersprechen?'

„Ja, aber es ist üblich alles mehrmals durchzugehen bevor man durch Gedanken wandelt, glauben Sie mir!"

„In Ordnung. Also heute war er – oh er ist ja so niedlich..."

‚Hermine! Nicht wieder abschalten! Noch mal überzeugst du sie mit der Psycho-Nummer nicht... er ist ja sooooo süß blablabla – halt! hör endlich zu! ‚Diese Augen, diese Haare... so wunderschön... so geheimnisvoll' Ich glaube, mir wird schlecht...'

„... aber heute lag wirklich etwas Besonderes in der Luft. Es hat so richtig zwischen uns geknistert. Ich glaube unsere Beziehung macht Fortschritte."

Sheryls Monolog verstummte.

„So so, na ja, wir werden es ja gleich sehen. Einen Moment, ich hole nur schnell das Denkarium."

Mit diesen Worten verschwand Hermine aus dem Raum – ihre Augen rotierten förmlich, als sie im Vorbeigehen ihrer Sekretärin die Wertschätzung ihrer Patientin vermittelte.

Am liebsten hätte sie den Weg ausgedehnt um der Plage, die ihr Beratungszimmer belagerte und dort darauf wartete sie mit weiterem Gesülze über den ach so wunderbaren Snape zu nerven - Wie konnte ein Mensch nur an einer derartigen Geschmacksverirrung leiden? -, so lange wie möglich aus dem Weg zu gehen.

Außerdem begeisterte sie die Vorstellung Snape gleich wieder zu sehen keineswegs - o.k., es waren nur Sheryls gespeicherte Gedanken an die Situation mit ihm, aber immerhin müsste sie ihn trotzdem sehen, auch wenn er sie nicht sah und ihr somit eine direkte Konfrontation erspart bleiben würde. Jetzt hatte sie es seit dem Abschluss ihrer Schulzeit erfolgreich geschafft diesem Ekelpaket aus dem Weg zu gehen, das ihr trotz hervorragender Leistungen das Leben stets mit seinen generellen Ungerechtigkeiten, mit seiner Bevorzugungen der Slytherins und Benachteiligung vor allem der Gryffindors schwer gemacht hatte. Gut, sie war ihm fünf Mal begegnet, vier Mal in der Winkelgasse, wo sie generell ihre Besorgungen erledigte und ein Mal in Hogsmeade, wo sie sich mit einigen Süßigkeiten eingedeckt und auch bei ein paar Scherzartikel nicht nein gesagt hatte - ‚Spaß und Abwechslung muss nun mal auch sein...'. Sie war ihm jedoch immer noch im letzten Moment entwischt, konnte sich hinter einem Regal, in einer Seitenstraße oder hinter einem Buch verstecken, um sich Sekunden später so schnell wie möglich unauffällig aus dem Staub zu machen, da sie keinerlei Wert auf ein Aufeinanderprallen legte. Nach diesen unangenehmen Zwischenfällen hatte sie jedoch jedes Mal sämtliche Gedanken an diese Person schleunigst wieder verdrängt - ‚Das Leben ist schließlich auch ohne ihn nervtötend genug!' - , nun wurde sie allerdings zu ihrem Leidwesen ständig mit ihr konfrontiert und all das wollte kein Ende nehmen.

Da Hermine trotz des Wunsches nach Herauszögerung des Unabwendbaren beschloss, dass es wohl keine Möglichkeit gab eine längere Abwesenheit zu erklären - die Ausrede ‚ich war mit meinen Gedanken kurz woanders und habe mich verlaufen' verwarf sie sofort wieder, da dies wohl doch ein wenig unrealistisch erscheinen würde, da es neben dem Empfangsbereich nur noch vier weitere Räume gab, wenn man die Toilette mit einschloss. So machte sie sich mitsamt eines Denkariums auf den Weg zurück zu einer ungeduldig im Zimmer herumstaksenden Patientin.

„Wo waren Sie denn so lange?", nörgelte diese sogleich, als sie Hermine eintreten sah.

‚Ausrede, ich warte darauf, dass du in meinen Sinn und über meine Lippen kommst, sieh zu!'

„Nun...ich habe schließlich nicht nur Sie als Patientin, meine Liebe. Ich musste noch kurz einer verzweifelten Patientin ein paar Ratschläge am Tischkommunikationsfeuer erteilen."

„So schlimm?"kriegte Hermine als misstrauische Bemerkung.

„Nun ja, ich habe das schon wieder hingebogen. Mehr kann ich Ihnen dazu natürlich nicht sagen, schließlich unterliege ich der Schweigepflicht."‚Die macht sich immer hervorragend als Ausrede' „Aber kommen wir doch wieder zu Ihnen."

Darauf begann Hermine Sheryl zu erklären, wie man Gedanken in das Denkarium beförderte, ihre Patientin war jedoch derart begriffsstutzig, dass es erst beim siebten Versuch klappte. Hermine seufzte, als sie sich endlich in einem kleinen Raum befanden, in dem sie von diversen Kräutern umgeben waren, in dem Sheryl ihrem Auserkorenen stets begegnete, was auch in dieser Erinnerung bald passieren würde.

‚Nun, da bin ich ja mal gespannt.'

Sheryl deute auf eine Frau hinterm Tresen und meinte „Da bin ja ich" leicht kichernd, wie ein kleines Kind, das sich das erste Mal im Spiegel sah. „Und gleich müsste er auftauchen", fügte sie erfreut hinzu.

Hermine nickte nur entnervt, sich dazu zwingend sich zu beherrschen die tausend sarkastischen Bemerkungen, die ihr auf der Lippe lagen, herunterzuschlucken.

Endlich öffnete sich die Tür und eine schwarzgekleidete Person stürmte mit wehendem Umhang herein.

‚Typisch, wie immer. Das wird sich wohl nie ändern...'

„Drei Flaschen gemahlenes Burmakraut, fünf Stangen Ammenin und zwei Dosen Schwarzrosenextrakt."

Die Sheryl, die Teil der Erinnerung war, schaute ihn leicht verträumt und schüchtern an, während sie zu stottern begann: „Ähm...hallo...ja...sofort."Dann suchte sie die Zutaten heraus, wobei sie fast eine Vase umwarf, die aufgrund der Kollision mit ihrem Ellbogen heftig zu schwanken begann.

Snape beachtete sie etwa so sehr, wie die Sohle seiner Schuhe, zeigte sich wie üblich von seiner grummeligen Seite und bedachte lediglich Sheryls Ungeschicktheit mit einem viel sagenden Blick, der von ihr jedoch weder in der Situation noch jetzt als Beobachterin wahrgenommen wurde, was man aus Beobachterin Sheryls Ausspruch: „Sehen Sie, wie niedlich er schaut?"schließen konnte.

„Oh ja, ich sehe es... – Sie sprachen von einem Durchbruch?"

„Ja, einen Moment, jetzt kommt es gleich."

Hermine lehnte sich gegen ein Regal – versuchte es jedenfalls – glitt durch es hindurch und landete unsanft auf dem Boden.

‚So, ein Mist, ich hasse es in Erinnerungen zu kramen. Ich gewöhne mich nie daran gestaltlos zu sein...'

Sie rappelte sich wieder hoch – Sheryl hatte ihren Sturz nicht bemerkt, sondern war vollkommen im Anblick der agierenden Erinnerungen versunken.

Sheryls Erinnerung hatte mittlerweile die gewünschten Zaubertrankingredienzien auf dem Tresen aufgetürmt und grinste Snape breit und perfektionierte Dummheit ausstrahlend an.

„Und?", sagte dieser genervt.

„Haben wir heute nicht schönes Wetter?"

Snape musterte die für ihn offensichtlich geistesgestörte Verkäuferin.

„Es regnet."

‚Als ob das nicht ganz nach deinem Geschmack wäre... Halt Hermine du schlägst dich gerade auf Sheryls Seite, das muss aufhören!'

„Oh."

Stille.

Snape seufzte und verdrehte seine Augen.

„Wie viel schulde ich Ihnen?"

„Häh?"

„Für die Zutaten."

„Ach so, ähm 7 Galleonen und 11 Sickel"

„Stimmt so."

Gekonnt warf Snape eine handvoll Münzen auf den Tresen, griff mit seinen langen Fingern nach den Einkäufen und verließ mit wallendem Umhang den Laden.

Sheryl blieb ein „Auf Wiedersehen"stammelnd zurück.

Hermine schnippte mit den Fingern und einige Augenblicke später befanden sich die beiden Frauen wieder in Hermines Praxis.

‚Großer Durchbruch? Habe ich etwas verpasst?' Aber dieser Gedankenbesuch hatte etwas Schlimmes in Hermine ausgelöst: Mitleid! Sheryl tat ihr nun doch leid und weckte ihr Helfersyndrom. Sie fühlte, dass sie nun einen Auftrag hatte. Sie würde aus Sheryl eine beziehungsfähige Flirt-Expertin machen und wenn es das Letzte war, das sie tat...

Allerdings wäre wohl ein Schritt dabei, dass sie ihr Snape ausreden musste, denn an diesem Mann hatte sich bestimmt noch jeder – besser jede – die Zähne ausgebissen...

Es klopfte an der Tür und Melissa steckte ihren Kopf herein.

„Hermine, es ist 15 Uhr – Mr. Lowry wartet."

„In Ordnung. Also Sheryl, es tut mir leid, die Analyse verschieben wir auf die nächste Therapiestunde und dann werden wir einen kleinen Exkurs in die Welt des Flirtens machen."

Hermines Lächeln war ehrlich, verwischte sich jedoch als ihr Knuddels zum Abschied noch einmal das Gesicht leckte...

„Oh wie er Sie liebt, ich bringe ihn das nächste Mal wieder mit."

„Wie ich mich freue!"


Curlylein: Was sollen wir denn noch schreiben?

oFlowero: Na ja, ein kleines Gespräch, damit es nach mehr aussieht...

Curlylein: Verstehe! Ich beneide deine Intelligenz...

oFlowero: Könnte es sein, dass du mich mal wieder nicht ernst nimmst?

Curlylein: Moi???

oFlowero: Französisch wird dir hier auch nicht weiterhelfen.

Curlylein: Je ne comprend rien...

oFlowero: Du bist dir noch nicht mal sicher, ob man das auf Französisch so schreibt... du verstehst mich sehr gut, ma chère!

Curlylein: Darling!

oFlowero: Kommen wir zu sinnvollen Dingen...

Curlylein: ::?:: 'sinnvoll' und 'wir' in einem Satz, was ist denn in dich gefahren?

oFlowero: Leider nicht Sevi.

Curlylein: ::Gossengrinsen:: Nee, der ist ja schließlich bei mir ::SevsKopftätschel::

oFlowero: Er hätte wenigstens seine Boxer-Shorts bei mir abholen können...

Curlylein: ::verträumt:: Die braucht er bei mir nicht!

oFlowero: ich habe wenigstens doppelten Ersatz ::zuEthan&LuciusdiesichimBetträkelnrüberschielt:: Lust auf einen flotten Fünfer...?

Curlylein: Langsam machst du mir Angst... ::panischaberirgendwieauchangeturntist:: ::durchzusammengebisseneZähnenuschelt:: Komm zum Thema zurück!

oFlowero: Thema? Fünfer? Shit, sinnvolle Dinge...

Curlylein: ::nick::

oFlowero: O.K., ich versuchs, auf deine Gefahr... da hat uns jemand nach etwas gefragt...

Curlylein: ::verträumtanSevEthanundLuciusdenkt::

oFlowero: DU wolltest das Thema wechseln - Curlyleins Gedanken: Antanzen! Sofort! Raus aus der Gosse!

Curlyleins Gedanken: Ist aber so nett hier ::quengel::

oFlowero: Vorschlag, wir haken den 'sinnvollen' Teil mit wenigen Worten ab und vergnügen uns dann wieder in der Gosse?

Curlylein: ::seufz:: Jaaahaaa!

oFlowero: Also Fragen über Fragen...

Curlylein: Wir spielen Doktor Sommer? ::entsetztist::

oFlowero: Keine Panik, wenn es soweit gekommen ist stürz ich mich aus dem nächsten Fenster, auch wenn ein Fliegengitter davor ist. Also: Hermines Fußverletzung.

Curlylein: Tragisch! Tragisch! Na ja, harmlos, eigentlich, aber wir haben Hermines Reaktion der unseren nachempfunden ::g::

oFlowero: Beziehung Ron&Hermine

Curlylein: Ein Wort: Vergangenheit!

oFlowero: GOOOOOSSSSSSSSSSSSSSSSSSEEEEEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!

Curlylein: Yihaa ::Dominaoutfitrauskrammt:: angemessen?

oFlowero: Jau! ::Katzenschnurennachahmt:: ::Peitscherausholt::

....

Vielleicht schreiben wir weiter, wenn wir aus der Gosse zurück sind... aber "We are Feedback-Whores" - also her damit oder wir bleiben in der tiefen, tiefen ::stöhn:: tiefen Gosse...