Autorin: Dray-Kitty
Beta: destinymind
Teil: 5/??
E-Mail: draylacoulebluemail.ch
Pairing: RL/SB ,James / Lily, Harry / ??? (Wird noch nicht verraten, aber wenn man die Story genau liest kennt man es gg )
Disclaimer: Alles meins.... und Sa-Chan (DarkShadow) gehört auch ein Teil fies grins
Warnung: SLASH!!!
Genre: manches verläuft anders als im Buch, manchmal OOC, Altraverse, einkleinwenig Romantik
Also ich mach hier jetzt mal noch ein bisschen Werbung für die Story Pandora von Beyblader-Rayw und Malinalda Die FF ist einfach hammer und ich kann sie jedem nur empfehlen (auch wenn erst der Prolog draußen ist, wartet erst einmal auf das erste Kapitel man wird richtig süchtig ")
Kapitel 5: Tears
Ich war bereits eine Woche hier, und James war immer noch sauer auf mich. Wir ignorierten uns langsam gekonnt und Sirius und Remus konnten nur den Kopf schütteln. Wir saßen jetzt in Verwandlung und ich lieferte mir mit James einen Blick- Wettkampf. Als Sirius mich anstupste sah ich ihn erst böse an, doch er deutet nur nach vorne. Vo mir stand Dumbledore und sah mich wartend an. „Nun, Mr. Potter, kennen sie die Antwort?"
„Wie war denn die Frage nochmals Professor"fragte ich beschämt.
„Ich wollte wissen ob sie uns sagen können wie der Schwebespruch hieß."
„Ach so, Wingardium Leviosa?
„Gut Mr. Potter fünf Punkte. Nun dann üben wir doch das alle mal. Wutschen und Wedeln und bitte auf die Aussprache achten. Also alle zusammen Wingardium Leviosa"
„Wingardium Leviosa"kam es im Chor von der Klasse. Hier und da schwebten ein paar Federn aber auch zwei oder drei explodierten auch oder wollten einfach nicht schweben.
Auch meine Feder erhob sich anmutig und schwebte durch den Raum. Irgendwie schien sie ihren eigenen Weg zu haben und gebannt verfolgte ich ihren Flug solange, bis sie genau vor Tom Riddle landete. Überrascht hob ich eine Augenbraue und auch einige der anderen Schüler sahen nicht minder erstaunt aus. Sirius und Remus blickten erst auf die Feder, dann auf Tom und schließlich fragend auf mich. Ich zuckte mit den Schultern. Ich hatte schließlich selber keine Ahnung, was dies zu bedeuten hatte.
Als ich ein spöttisches Schnauben hörte drehte ich mich um und blickte direkt in das Gesicht von James. Dieser blickte mich spöttisch an und lehnte sich leicht zu mir. „Willst du deinem neuen Freund die Treue beweisen oder was sollte diese Show? Warum gehst du nicht gleich nach Slytherin. Da passt du sowieso viel besser hin, du Verräter."
Es tat weh. Und egal wie oft ich mir auch sagte, dass er es nicht so meinte linderte es den Schmerz doch nicht. Ich spürte wie meine Augen anfingen zu brennen, aber ich würde ihm nicht die Genugtuung geben nun vor ihm zu weinen. Mit unterdrückter Wut und Trauer raffte ich meine Sachen zusammen, zischte ihm ein „Wie du meinst"zu und erhob mich. Ich war mir bewusst, dass alle Schüler einschließlich Dumbledore mich verwirrt beobachteten, als ich geradewegs auf Tom Riddle zuging, meine Sachen auf den Platz neben ihn fallen ließ und mich schließlich direkt neben ihn setzte. Ich drehte mich kurz zu ihm um und sah ihn so emotionslos wie möglich an und sagte lediglich mit monotoner Stimme. „Ich darf doch, oder?"
Das er daraufhin nickte bekam ich schon gar nicht mehr mit, da ich versuchte mich darauf konzentrierte dem Unterricht zu folgen und nicht in Tränen auszubrechen. Ich wusste, dass Tatze und Moony mich geschockt ansahen und mir war auch der verachtende Blick meines zukünftigen Vaters mehr als bewusst. Das einzige was ich nicht bemerkte waren besorgte rote Augen, die immer wieder zu mir herüber sahen. Das einzige, was mich wunderte war, dass Dumbledore nichts gesagt hatte und auch keiner der anderen Schüler irgendeinen Kommentar abgelassen hatte. Wobei ich mir bei ihnen sicher war, dass sie einfach nur dachen, dass ich an die Decke gehen würde, wenn sie mich ansprechen würden. Und so falsch lagen sie damit noch nicht einmal, obwohl ich mir nicht sicher war, ob ich mich aufregen oder in Tränen ausbrechen würde. Vielleicht sogar beides.
Ich glaube ich war selten so froh die Klingel zu hören, welche das Ende der Stunde ankündigte. So schnell ich konnte raffte ich meine Sachen zusammen und verschwand aus dem Raum. Zum Glück hatte ich nun eine Freistunde. Mit schnellen Schritten ging ich in Richtung Ausgang und ehe ich mich versah, stand ich wieder am See. Ich wusste selbst nicht, warum ich ausgerechnet hier hin gegangen war, aber das war mir nun auch egal. Ich ließ meine Tasche auf den Boden fallen und setzte mich unter einen nahe gelegenen Baum. Ich spürte wie meine Augen feucht wurden und zog meine Beine wie zum Schutz nah an meinen Körper. Ich bettete meinen Kopf auf meinen Knien und fing haltlos an zu weinen. Meine Umgebung zählte nicht mehr. Nichts zählte mehr. Ich fühlte nur noch den dumpfen Schmerz, der in meinem innersten wütete.
Erst als jemand die Hand auf meine Schulter legte schreckte ich auf. Mit verheultem Gesicht blickte ich geradewegs in Toms Gesicht. Irgendwie scheint er besorgt zu sein. Ob er sich wirklich Sorgen um mich macht? Ach quatsch... und außerdem was interessiert mich das überhaupt? Ich drehte meinen Kopf wieder weg und sah auf meine Füsse, die im Moment sehr interessant waren. Seine Hand ruhte immer noch auf meiner Schulter, doch er hatte ebenfalls den Kopf weggedreht und blickte nun Richtung See. warum ist er so nett und hilfsbereit? Egal wie viel ich mir den Kopf darüber zerbrach, ich fand keine Antwort, auf das Verhalten von Tom Riddle. Vielleicht war er nicht immer so herzlos und kalt
Es herrschte lange Zeit Stille zwischen uns, keine unangenehme. Ich war froh das ich nicht reden musste, denn ich fühlte mich überhaupt nicht dazu in der Lage. Alles was man hörte war das gezwiztscher der Vögel und das Rascheln der Blätter im Wind. Die Hand von Tom ruhte immer noch auf meiner Schulter, doch es störte mich eigentlich nicht, nein es beruhigte mich sogar. Es war Tom der als erstes wieder sprach „Harry?" Ich antwortete nicht sondern hob meinen Kopf und sah ihn fragend an.
„Wieso bist du so aus der Halle gerannt?"fragte er sanft. Ich zuckte nur mit den Schultern
„Komm schon du kannst es mir ruhig sagen, ich verrate es nicht" Ich schüttelte energisch den Kopf und nuschelte ein undeutliches aber bestimmtes „Nein" Ich hörte einen leisen Seufzer „Harry bitte, ich ...."
„Was?"
„Ich ertrag es nicht dich traurig zu sehen"nuschelte er leise und drehte den Kopf weg, dennoch verstand ich es. Ich war überrascht und erschrocken zugleich /er... er erträgt es nicht? Aber... /„Wieso? Es muss dich doch nicht interessieren wie es mir geht! Ich kann selber für mich Mitleid haben, deins brauch ich nicht auch noch!"schnauzte ich ihn an, obwohl ich das nicht wollte, und rannte zurück ins Schloss. Im Nachhinein tat es mir leid, diese roten Augen die mich verletzt und geschockt zugleich ansahen verschwanden einfach nicht. Ich fühlte mich schuldig ich wollte ihn nicht verletzen. /Wieso geht immer mein Temperament mit mir durch?/ Ohne das ich s bemerkte fielen wieder stumme vereinzelte Tränen meine Wangen hinab. Ich hatte ein leichtes Kribbeln in der Magengegend gespürt, als er diese Worte sage, dich ich wusste nicht genau, was es zu bedeuten hatte. Vielleicht wollte ich es aber auch nur nicht wissen. Ich rannte weiter, blieb einfach nicht stehen. Ich wusste das ich jetzt eigentlich im Unterricht sein sollte, ich dachte jedoch nicht daran dorthin zu gehen, nein ich wollte nicht, konnte nicht, in James verhasstes Gesicht sehen. Völlig ausser Atem stand ich nun auf dem Astronomie-Turm, was mich hierhin trieb, wusste ich nicht, es war mir eigentlich auch egal. Ich ging zur Brüstung und schaute hinunter /wie es wohl ist hier runter zu stürzen?/ Ich erschreckte vor meinem eigenen Gedanken /Was würden Sirius und Remus nur von mir denken?/ Ich wich ein paar Schritte von der Brüstung weg und liess mich an der Wand runtergleiten. Wieder zog ich die Beine an meinen Körper und betete meinen Kopf auf den Knien. Die Tränen waren versiegt, doch wusste ich das sie sicher bald wieder kamen. Ich weiss nicht mehr wie lange ich so da sass doch hörte ich nach langer Zeit Schritte auf der Treppe. Die Tür wurde geöffnet und zwei Personen traten ein. Sie kamen direkt auf mich zu, es waren Sirius und Remus, sie sahen mich besorgt an.
„Harry"flüsterte Sirius sanft „Was machst du hier?" Er kniete sich vor mich hin und nahm mich leicht in den Arm. „Hör nicht auf James, Harry, er ist ein Idiot."Sagte er fest. Ich sah Remus im Hintergrund zustimmend nicken.
„Aber, er ist doch euer Freund."Sagte ich leise.
„Harry, so wie er jetzt ist, und tut, ist er nicht mehr unser Freund. So fies war er noch nie, und er versteht sich besser als zuvor mit der Ratte."
„Aber..."
„Nichts ‚Aber' Harry. Komm jetzt und denk nicht weiter darüber nach, okay." Mit diesen Worten entliess er mich wieder aus der Umarmung und sah mir in die Augen. Ich nickte nur und erhob mich mit ihnen.
„Sagt mal , habt ihr auch so ne Einstellung gegenüber der Slytherins?"
„Wie meinst du?"
„na ja, so wie James. Er hasst sie ja regelrecht."
„Naja, es gibt auch nette unter ihnen."
„Wen denn?"Mein Gesicht hellte sich auf, ich wusste jedoch nicht warum (Ich schon nicknick gg)
„Ich will keine Namen nennen, Sag mal warum strahlst du plötzlich so?"
„Einfach so" antwortete ich schnell. Die andren tauschten einen wissenden Blick aus. „Was denn?"fragte ich misstrauisch.
„Nichts, nichts"
„Kommt schon rückt raus mit der Sprache"
„Lionsheart"sagte Moony, im ersten Moment checkte ich gar nichts bis ich begriff das wir schon vor der fetten Dame standen. Das Portrait klappte zur Seite und wir traten ein. James war zum Glück nicht zu sehen. Zielsicher steuerten wir auf die Sessel vor dem Kamin zu du liessen uns darauf nieder.
„Sagt mal was ist jetzt mit James?"
„Wie meinst du das"fragte Tatze verwirrt.
„Naja, ich meine er ist nun nicht mehr euer Freund und das wegen mir, ich denke ihr solltet ihm wegen mir die Freundschaft nicht kündigen."
„Harry, jetzt hör mal genau zu. Wir mögen dich und ob du nun sein Bruder oder Sohn bist spielt für uns keine Rolle, auch wenn du ein Lügner wärst wäre uns das egal, wir mögen deine Person und nicht dein Name. Du bist uns als Freund wichtig, alles klar, und wenn James denkt er müsse sich nicht mit dir abgeben nur weil er dir nicht glaubt, dann kann er uns auch vergessen."Sprach Tatze fest. Ich sah Sirius gerührt und freundlich an „Vielen Dank"
„Nichts zu danken, Harry"die beiden lächelten mich an. „sag mal willst du Morgen auch mitkommen, da James nicht mehr dabei ist können wir noch jemanden gebrauchen."
„Ist Morgen schon Vollmond?"
„Ja, und was ist?"
„Ich komme gerne mit, aber dann muss ich noch einwenig üben, ich kann mich noch nicht ganz verwandeln."
„Ok komm mit, gehen wir nach draussen zu unserem Übungsplatz." Wir erhoben uns wieder und liefen den ganzen Weg zurück, draussen führten sie mich zum See. Als wir an der Stell vorbei kamen wo ich und Tom sassen, fühlte ich mich kurz wieder schuldig, doch ich wollte nicht länger darüber nachdenken. Wir liefen noch weiter bis wir an einer Stelle ankamen die ich nicht kannte.
„So hier sieht uns keiner, hier haben wir immer geübt."Ich verschwieg ihnen die Tatsache das jemand hier war und fing mit ihrer Aufsicht und Beurteilung an zu Üben. Liess jedoch die schwarze Anakonda, neben dem Stein, nicht aus den Augen. Nach etwa einer Stunde oder mehr, schaffte ich es endlich. Ich war nun ein schwarzer, wunderschöner, wie Sirius meinte, Phönix und zog Kreise über den Köpfen der beiden. Ich bemerkte den Blick der auf mir ruhte und schaute in Richtung der Anakonda, die sich gerade in den Wald schlängelte.
„Du bist ein echt schöner Phönix"sagte Moony zu mir als ich mich auf seiner Schulter niedergelassen hatte. Tatze trat näher und streichelte vorsichtig mein Gefieder.
Die Sonne ging schon langsam unter , als wir uns auf den Weg zurück zum Schloss machten. Sirius und Remus liefen Hand in Hand, es war das erstemal das ich sie so sah. Ich lächelte die beiden an, so das diese augenblicklich knallrot wurden, jedoch immer noch die hand des anderen hielten. Der Weg zum Gemeinschaftsraum kam mir diesesmal viel länger vor als sonst. Ich hing schon wieder in meinen Gedanken, und sie drehten sich, wie so oft an diesem tag, um Tom und James, obwohl es mehr um Tom ging. /Warum mache ich mir so viel Gedanken über ihn? Hab ich mich etwa verliebt? Nein das kann nicht sein, ich kann ihn nicht lieben, er hat meine Eltern umgebracht, und wegen ihm ist Sirius nach Askaban gekommen und gestorben/ Doch da erinnerte ich mich wieder an die Stimme die damals sagte: Ich frage mich ob du ihn nur hasst weil er deine Eltern umgebracht hat, in der Zukunft, aber was hältst du jetzt von ihm? /Sie hat recht er hat sie in der Zukunft umgebracht, doch was ist jetzt, spielt er nur mit mir, oder meint er ernst was er immer gesagt hat?/ ich wusste nicht mehr was ich glauben sollte, ich hatte immer das Bild von Voldemort im kopf, vielleicht sollte ich diesen Tom besser kennen lernen, vielleicht ist dieser ja anders, und es gab irgendein Ereignis das ihn zu Voldemort gemacht hat.... Ja das würde ich tun, oder besser versuchen, wenn er nicht noch sauer auf mich war, wegen heute Nachmittag, ich hatte ihn wirklich verletzt, vermutete ich jedenfalls.. Wieder kamen wir vor dem Portrait an und ich nannte das Passwort. Die anderen nahmen ihre Hände wieder auseinander und sagten mir ich solle niemandem sagen, dass sie zusammen waren. Wir traten in den Gemeinschaftsraum ein und erschraken, mit diesem besuch hatten wir nicht gerechnet. Langsam liefen wir auf unseren Gast zu und blickten diesen fragend an. James stand bei ihm , hatte er uns etwa verpetzt?
So wieder ein kapitel Hab ich schon mal erwähnt das ich Kommissüchtig bin????
Eure dray
