Ok. Ihr habt es so gewollt *grinst breit* und dieses mal hat es nicht so lange mit dem update gedauert *freut sich selber drüber*

Allerdings möchte ich hier mal ne extra Warnung einschieben *smile* dieses kapitel ist um einiges brutaler als das letzte, als alle vorangegangen, und sollte wer damit probleme haben, lieber nicht weiterlesen. Des weiteren behandelt dieses chap auch rape, also... jeder sollte für sich entscheiden ob er das lesen möchte *smile*

Na gut, da das nun geklärt ist, will ich mal so meinen dampf zu der story abgeben *gg* ich muß selbst gestehen, dass ich diesen verlauf net wirklich geplant habe, ist aber eh immer so bei mir. Nur haltet mich nicht für total kirre, wenn ich euch sage, dass ich schon lange nimmer so von einer geschichte eingenommen war. Ich mag den bösen, durchgeknallten harry... *schmunzel* und besonders dieses kapitel hat mich irgendwie ziemlich geleert *gg* ist immer wieder erstaunlich wie man sich hineinversetzten kann :)...

Was wollte ich noch sagen *grübel* ach ja, das nächste kapitel wird wohl auch relativ schnell folgen, sollte mir mein RL nicht doch wieder mal einen strich durch die Rechnung machen.. wir werden sehen *Smile*

Ich danke allen fleißigen riwu schreibern :) besonders für euer langes ausharren *beschämt zu boden guckt* und ich hoffe, dass ich auch mit diesem kapitel euren geschmack getroffen habe ;)

Viel spaß beim lesen wünsche ich euch, und mich würde eure meinung wirklich sehr interessieren, deshalb die riwu nicht vergessen ;)

~*~

Harry ekelte sich vor dem Anblick, der sich ihm bot, dennoch hielt es ihn nicht davon ab seiner Geisel die Kleidung vom Körper zu reißen und die Fesseln mit einem Zauberspruch weiter in die Höhe zu ziehen. Er fühlte sich wie in einem bösen Traum gefangen in dem Realität und Illusion zu einer Masse verschwammen, in der die schmale Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn kaum noch erkennbar war. In dieser Welt dirigierte nicht mehr er selbst seinen Körper sondern etwas Anderes, etwas das von Hass beinahe aufgefressen war, und dieses Wesen wollte diese Tat beenden. Diese Kreatur wollte, dass Malfoy litt und in gellendem Schrei starb.

Hilflos sah er sich dabei zu wie er seine Hose öffnete, und sie bis zu den Knöcheln hinabgleiten ließ. Er wollte schreien, wollte diesem ganzen Irrsinn Einhalt gebieten und doch kam kein einziger Laut über seine Lippen. Verdammt zu schweigen und als Beobachter zuzusehen zu welchen Taten sein Körper fähig war. Entsetzt sah er sein obszön nach oben gerichtetes Geschlechtsteil, bereit für die schändliche Tat.

Harry schrie so laut er nur konnte und doch herrschte überall um ihn herum nur Stille, als hätte dieses Gefängnis in dem er sich befand seine Schreie einfach verschluckt. Diese Leere, diese Stille brachte ihn fast um den Verstand, ließ ihn daran zweifeln, jemals wieder zu Vernunft kommen zu können. Er wollte nicht, dass dies hier geschah. Er wollte nicht so wie Malfoy werden, wollte nicht die gleichen Schandtaten begehen wie er, und doch konnte er nichts mehr daran ändern, dass es geschehen würde.

Schon seit langem hatte er den Hass und die Verzweiflung in sich gespürt, wie sie sich von ihm nährten, von Tag zu Tag stärker wurden, doch bisher war es ihm immer gelungen sie wieder zurückzudrängen. Doch mit jedem neuen Kampf war er selbst schwächer geworden, hatte gemerkt wie der Wahnsinn seine kalten Finger nach ihm ausstreckte, sich nach ihm verzehrte und nach seinem Geist verlangte.

Harry fand es fast schon ironisch, dass gerade jetzt der Kampf nicht zu seinen Gunsten ausgefallen war. Doch andererseits zu welchen Zeitpunkt hätte er sonst seinen Verstand verlieren sollen, als dem an dem er seinem ärgsten Feind gegenüberstand.

Noch immer regte sich die Hoffnung in ihm, dass er sein Vorhaben nicht durchführen würde, dass er sich im allerletzten Moment doch noch zurückhalten konnte. Doch als er in die eisblauen toten Augen seines Gefangenen sah, wusste er, dass es kein Zurück mehr gab. In ihnen war diese beängstigende Gleichgültigkeit, die ihn selbst schon seit langer Zeit quälte, und doch schienen sie ihm zu sagen, dass es nur mehr auf eine Art enden konnte.

Nur am Rande seiner Wahrnehmung bemerkte er das Ziehen in seinen Lenden, die Kraft, die sich dort sammelte und wie aus weiter Ferne hörte er seinen eigenen Stimme sagen, ‚Ich hoffe du leidest, du mieser Bastard!'

Gellend schrie Harry auf als sich sein Glied in den verengten Eingang des Anderen schob. Ein gequälter Laut entkam den zusammengekniffenen Lippen des Blonden, und sein Gesicht war zu einer schrecklichen Maske verzogen.

Das Gefühl, das den Gryffindor durchströmte war widerwärtig und grotesk. Der eigene Schmerz heizte sein Verlangen immer wieder von Neuem an, brachte ihn dazu immer wieder und härter in den Körper des Anderen zu stoßen. Unbarmherzig schmetterte er den blassen Körper vor ihm gegen die felsige Wand, ignorierte das kratzende Geräusch von bloßer Haut auf Stein, vielmehr schien es seine Erregung nur noch weiter voran zu treiben. Es war ihm egal, ob er dem anderen Schmerzen zufügte, es war ihm egal, wie sehr er dem Blonden schadete! Er wollte ihn leiden sehen, er wollte ihn schreien hören, er wollte das Winseln aus seinem Mund hören, das ihn anflehte von ihm abzulassen. Er wollte die Tränen der Demut sehen, wie sie salzig seine Wange hinabglitten. Er wollte den Schmerz in seinen Augen sehen, der ihm zeigte, dass er ihm überlegen war! Diese Düfte, die sie umgaben, diese Geräusche, die Emotionen ließen ihn schwindeln. Es war so falsch, so abgrundtief abscheulich und doch hatte er noch nie solch ein überwältigendes Gefühl verspürt. Der Käfig, in den er sich bereitwillig begeben hatte, schien mit jedem Stoß enger zu werden, nahm ihm die Luft zum Atmen und doch konnte er sich nichts Befreienderes vorstellen als diesen Moment.

Der Teil von Harrys Gehirn, der nicht umwölkt von all diesen Sinneseindrücken schien, versuchte sich vor den grauenhaften Bildern zu verschließen, versuchte krampfhaft diese Tat zu ignorieren, wollte nicht wahrhaben, dass er in gewisser Weise das Richtige tat. Es war kein Mensch, dem er diese Gewalt antat, es war Malfoy, das Sinnbild von Grausamkeit und Perversion. Er hatte nichts anderes verdient als diese Behandlung. Viel zu viele hatte er schon im Laufe seines Lebens gequält, zu viele Leben hatte er bereits zerstört. Es war seine Art der Vergeltung an all den Opfern, die jemals die Qual hatten Malfoy zu begegnen.

Die ganze Zeit während seiner Peinigung kamen keine weiteren Laute über die Lippen des blonden Slytherin, nur seine fest aufeinandergepressten Lippen zeigten von den Qualen, die er in diesem Augenblick durchzustehen hatte. Doch Harry wollte ihn schreien hören! Und mit jedem Stoß erhöhte er seine Brutalität. Seine Fingernägel krallten sich schmerzvoll in das makellose Fleisch des Anderen, hinterließen tiefe, blutende Wunden, Harry packte den Kopf des Blonden und schmetterte ihn mit aller Kraft gegen die Wand, doch auch gegenüber dieser Behandlung blieb der Slytherin stumm. Diese Sturheit brachte den Gryffindor fast zur Raserei, doch bevor er zu weiteren Attacken ansetzen konnte, erreichte er explosionsartig seinen Höhepunkt. Als die Wellen seines Orgasmus allmählich abebbten, fühlte er sich wunderbar leer und erschöpft. Und für einen kurzen Augenblick hoffte er, dass dieser Zustand niemals vergehen würde.

Nach und nach lichtete sich der Schleier, der sich deckend über seinen Geist gelegt hatte, und sein rationales Denken gewann wieder die Oberhand. Fassungslos besah er das Bild, das sich vor seinen Augen abzeichnete. Der geschundene Körper, der vor ihm schlaff hing, er selbst schwitzend und außer Atem, sein Glied beschmutzt mit Blut und seinem eigenen Samen. Eine Welle der Übelkeit breitete sich in seinem Magen aus, überflutete ihn und ließ ihn leicht würgen.

In diesem Moment wünschte er sich nichts sehnlicher als weg von diesem Ort zu kommen, weg vorn diesem Platz, der von seiner Schwäche zeugte. Gerade als er sich in Bewegung setzen wollte, wurde er sich der immer noch um seine Knöchel liegende Hose gewahr. Doch es war bereits zu spät, seine Knie knickten ein, und er begann in Zeitlupentempo dem Boden entgegen zu gleiten. Der Aufprall war hart und einen kurzen Moment lang glaubte er sogar, dass er sich etwas gebrochen hatte, doch der Augenblick des Schreckens verflog genauso schnell wie er gekommen war, stattdessen trat wieder die Übelkeit auf, die ihn erst in diese missliche Lage gebracht hatte. Harry hatte gerade noch genug Zeit um seinen Oberkörper aufzurichten, als sein revoltierender Magen den Kampf verlor und er lautstark seinen übelriechenden Inhalt von sich gab. Sein gesamter Körper zitterte, doch auch nachdem sich nichts mehr in seinem Magen befand, ließ der Würgereflex nicht nach. Tränen standen ihm in den Augen und seine Mundhöhle fühlte sich schrecklich verätzt und brennend an.

Er wusste nicht wie lange es dauerte, bis er sich wieder unter Kontrolle hatte. Und als der Drang sich zu übergeben nachgelassen hatte, blickte er auf die Stelle, an der immer noch Malfoy in seinen unsichtbaren Fesseln hing, nackt und geschändet. Sein Blick glitt über die geröteten Stellen auf seinem Rücken, und erneute Übelkeit stieg in ihm hoch, doch dieses Mal konnte er sie erfolgreich zurückdrängen. Er konnte immer noch nicht glauben, was er gerade getan hatte, konnte nicht glauben, dass er zu solch einer Tat überhaupt fähig gewesen war. Wie hatte es überhaupt so weit kommen können? Wie sollte er jemals mit dem Wissen leben können, dass er einem Menschen so etwas angetan hatte. Und die Tatsache das es sich dabei um Malfoy handelte, den Mann, den die meisten Menschen abgrundtief verabscheuten, milderten seine Schuldgefühle keineswegs.

Doch das Schlimmste für ihn war, dass es ihm gefallen hatte, das sein Körper auf die Gewalt und Dominanz reagiert hatte, dass er sich dadurch nur noch weiter erregt hatte. Langsam schlich sich der Gedanken in seinen Geist, dass er nicht viel besser war, als die Menschen, die er sein Leben lang bekämpfte. Mit aller Kraft versuchte er diesen Gedanken wieder zurück in die Vergessenheit zu drängen, und hoffte, dass er bis in alle Ewigkeit in diesen Gefilden verweilen würde.

Das alles hier konnte nur ein Spiel sein, es konnte nicht Realität sein! Denn in der Wirklichkeit hätte es diese Schrecken niemals gegeben. Es hätte niemals die vielen Toten gegeben, das viele Leid, dass über sie alle gebracht worden war. Es konnte sich nur um einen bösartigen Traum handeln, und bald würde er aufwachen, und irgendwann würde er vielleicht auch darüber lächeln können. Er brauchte bloß darauf zu warten, dass er endlich aufwachte, und er würde wissen, dass er niemals wirklich einen hilflosen Menschen vergewaltigt hatte.

Doch als ihm dieses eine verheerende Wort durch den Kopf ging, wusste er, dass es kein erlösendes Erwachen geben würde. Er war gefangen in der Wirklichkeit und so sehr er sich auch wünschte ungeschehen zu machen, was gerade passiert war, es würde nicht passieren. Nicht einmal mit dem stärksten aller Zauber konnte vergessen werden, was sich in dieser Höhle ereignet hatte. Langsam und mit zitternden Knien richtete er sich auf und zog seine Hose wieder rauf.

Ohne noch einmal auf den reglosen Körper seines Gefangenen zu achten, verließ er die Höhle schweigsam und trat ins grelle Sonnenlicht hinaus. Im ersten Moment erschien es ihm fast schon als Bestrafung, diese Helligkeit, doch allmählich gewöhnten sich seine Augen daran und die Konturen seiner Umgebung nahmen immer mehr Formen an.

Harry hatte diesen Ort vor einigen Jahren entdeckt, lange bevor sein gesamtes Leben zu einer einzigen Hölle geworden war. In der Zeit nach ihrer Schulzeit war der Einfluss des Dunklen Lords stetig gewachsen, dennoch hatten sie alle Hoffnung, dass er niemals stark genug werden würde, um ihre Welt ernsthaft bedrohen zu können. Heute kam es ihm fast schon wie eine Farce vor, sich an diese Tage zu erinnern. Eine Verhöhnung derer die in diesem sinnlosen Kampf ihr Leben verloren hatten.

Langsam ging der Gryffindor auf den kalten Gebirgssee zu, der direkt vor dem Eingang der Höhle malerisch lag. An einer der Seiten floss schon fast illusorisch ein kleiner Wasserfall von der scharfkantigen Felswand und gab diesem Ort ein noch viel unwirklicheres Ambiente. Mechanisch streifte er sich seine Kleider vom Körper und stieg in das eisige Nass. Er fühlte sich so schmutzig, so abgrundtief schlecht, dass er es kaum ertragen konnte. Er wollte den Schmutz und Unrat der an ihm heftete, wegwaschen, wollte wieder zu dem unschuldigen Jungen werden, der schon vor langer Zeit gestorben war.

Das klare Wasser umspielte seine Beine, ließ ihn einen Augenblick frösteln, bevor er die dadurch gewonnene Kälte begrüßte und sich immer weiter in den See hineinbegab.Er hielt erst inne, als er direkt unter dem brausenden Gefälle des Baches stand und sich die Wassermaßen schützend um seinen Körper legten. Anfangs spürte er noch das wohlige Prasseln auf seiner Haut, doch nach und nach verkam dieses Gefühl und eine seltsam beruhigende Taubheit erfüllte seine Glieder.

Bilder längst vergangener Tage tauchten in seinem Bewusstsein auf, Erinnerungen in denen er noch glücklich gewesen war, in denen er den Glauben an sich und die Welt in der er gefangen war noch nicht verloren hatte. Ron, Hermine und er hatten auch nach ihrem Schulabschluss noch sehr viel Zeit füreinander, wobei die Tatsache, dass sie alle immer noch für den Orden des Phönix arbeiteten sicher auch einiges dazu beigetragen hatte. Hermine wählte eine akademische Laufbahn und wechselte auf die Universität, Ron hingegen schlug die Laufbahn seines Vaters ein, und nahm einen Job im Ministerium an. Vieles hatte sich daraufhin verändert, das Ministerium war gespalten, an jeder Ecke ließen sich Spitzel für die eine oder die andere Seite ausmachen. Dennoch war es mitunter die beste Zeit seines Lebens. Nach langen Diskussionen entschied Harry wieder nach Hogwarts zu gehen, und dort die Stellung des DADA Professors anzunehmen. Alle meinten es wäre für ihn der einzig sicher Ort in der Zauberwelt und darüber hinaus, sie könnten ihn nur dort schützen. Welch ein Hohn, wenn Harry jetzt daran dachte wie leicht die feindlichen Truppen das Schloss überrannt hatten, wie leicht es ihnen gefallen war, die meisten Lehrer zu töten, und schlussendlich hätte Dumbledore lieber für sich selbst kämpfen sollen, als für ihn. Der alte Narr! Noch heute kam es ihm wie ein böser Alptraum vor, wenn er an diesen schwarzen Tag dachte. So viel Blut war geflossen, so viele Menschen gestorben, und er? Er hatte wieder einmal überlebt. Harry Potter – der Junge der überleben musste.

Doch auch in diesen dunklen Zeiten gab es immer noch Momente, in denen er gewusst hatte, wofür er kämpfte, auch wenn sie mit jeder Schreckensnachricht geringer wurden. Erst als er die Nachrichten von Rons und Hermines Tod erhielt, wurde alles zu einem zähen Klumpen aus Gleichgültigkeit.

Auch heute noch hatte er die kleine handschriftliche Notiz bei sich, in dem ihm die Todesanzeigen seiner beiden einzigen Freunde übermittelt worden war. Manchmal fühlte er, dass dieses unscheinbare Blatt Papier seine letzte Verbindung zur Vernunft war, sein letzter Halt, der verhinderte, dass er den dünnen Faden zur Rationalität kappte und in den Wahnsinn hinüberglitt, der bereits seine eisigen Finger nach ihm ausstreckte.

Doch dies alles schien nun an Bedeutung zu verlieren. Es gab nur noch eine Tat, die er vollbringen wollte, bevor er sich den Menschen stellte, die seinen Tod bedeuteten. Und dieser Grund hing dort in der Höhle. Gefesselt und hilflos. Es war egal, was andere über ihn denken mochte, es war ihm egal was sie sagen würden, wenn sie erführen, zu welchen Taten er fähig war. Nichts zählte mehr. Nichts, außer dass Malfoy genauso litt wie seine Opfer, dass er genauso um Gnade winselte wie Remus und all die anderen es getan hatte. Und er, Harry Potter, war vom Schicksal dazu auserkoren worden, gleichzeitig der Richter und Vollstrecker zu sein.

TBC...