Bitte lesen: Diese Geschichte ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (User ID 144910).

Ich habe nur die Ehre sie zu übersetzen, also denkt beim reviewen daran, dass ich nichts an der Geschichte ändern kann.

Aber ich bin über Tipps sehr froh, also reviewt nur schön weiter lol

Danke für eure Reviews, es tut so gut zu wissen, dass die Geschichte auch gelesen wird und gefällt..

Und nun viel Spass

Kapitel 5

Harry zuckte zusammen als er sich bewegte. Das verletzte Bein tat verdammt weh, und eine Gefängniszelle in Fort Charles war nicht der beste Aufenthaltsort. Er hatte schon länger bemerkt, dass die Gefängnistüren mit etwas ersetzt worden waren, das man nicht einfach hochheben konnte, seine Sachen wurden ihm weggenommen und hingen an der Wand, schön nahe, aber doch unerreichbar. Und die Typen in der Zelle neben ihm waren nervig wie die Hölle. Es überraschte ihn, dass ein Hund die Gefängnisschlüssel bewachte. Er sah nicht allzu gescheit aus, aber trotzdem kam er nicht wenn die Männer der nächsten Zelle ihn riefen, nicht einmal als sie einen Knochen gefunden hatten.

Er rollte mit den Augen und setzte sich gegen die Wand. Verdammte Rotmäntel, und verdammter Norrington. Der Mann war schon viermal hier gewesen seit Harry gefasst wurde, und fragte und bedrohte ihn wegen Informationen über Jack. Harry hatte die ganze Zeit den Mund gehalten, und die Folge davon war, dass er Morgen als Erstes gehängt würde. Ein sehr aufmunternder Gedanke.

„Komm schon, Hundi!"bettelte ein Mann, während ein anderer pfiff. „Komm zu uns. Schau hier, der Knochen? Siehst du ihn? Du kriegst ihn wenn du kommst. Komm schon!"

Harry rollte mit den Augen. Die Szene erinnerte ihn an die Zeit als Jack hier gesessen hatte, gerade bevor Barbossa Port Royal angegriffen hatte um das verfluchte Gold zu suchen. Er dachte, dass dies wohl dieselben Typen wie damals wären. Sie waren intellektuell etwa auf derselben Höhe.

„Komm Hundi, gutes Hundchen."Sie bettelten weiter.

„Das könnt ihr für immer machen, der Hund wird sich nie bewegen."murmelte Harry während er den Verband um seine Wunde prüfte. Er musste einen Ärmel seines Shirts dafür opfern, und er sah nun recht komisch aus mit nur einem Ärmel, aber das schien niemanden zu stören.

„Tut uns ja leid, wenn wir uns noch nicht ganz mit dem Galgen abgefunden haben!"schnauzte einer der Männer und sah in an. Seine Augen verengten. „Kenn ich dich nicht irgendwoher?"

Harry zuckte die Schultern. „Keine Ahnung. Was denkst du?"

„Ja jetzt erinnere ich mich! Du bist der Kerl mit dem wir genau hier vor einem Jahr zusammen sassen!"

„Nein, ich bin sein Neffe."

Der Mann blinzelte. „Du siehst aus als ob du sein Sohn sein könntest."

Grüne Augen sahen auf zu ihnen. „Danke für das Kompliment."sagte er, bevor er seine Wunde weiter begutachtete. Es tat immer noch weh, aber nicht mehr so fest wie einige Stunden zuvor. Durch das Fenster konnte er sehen, dass es dunkel geworden war und der Mond aufging. Es war ein Vollmond, und er fragte sich, was Remus wohl gerade tat. Hatte er wohl den Wolfsbane-Trank? Wie lief der Krieg gerade? Wie lange wohl, bis Harry explodierte und einen Scheiss auf alle Muggel gab und aus diesem verdammten Gefängnis abhaute? Harry könnte Zauberei benutzen, aber er wollte es nicht vor Zeugen machen. Er hätte nur noch mehr Schwierigkeiten.

Plötzlich ging die Tür oben an der Treppe auf und Harry und die anderen Gefangenen schauten auf. Hinunter kam Elizabeth. Sie ignorierte die Gefangenen, die pfiffen, völlig und ging geradewegs zu Harrys Zelle. Die Wache, die sie begleitete öffnete die Tür und liess sie hinein. „Fünfzehn Minuten, Mrs Turner."

„Danke."Antwortete sie und wartete bis er weg war, bevor sie zu Harry hinübereilte. „Geht es dir gut?"fragte sie, stellte einen Korb ab und begann sein Bein auszuwickeln. Sie zuckte zusammen, als sie die Wunde sah, aber nahm eine Flasche Wasser und putzte sie. „Du hattest Glück. Es ist nur eine Fleischwunde und sollte in einer Woche wieder geheilt sein."Sie erwähnte nicht, dass Harry vielleicht nicht das Glück hatte, das Ende der Woche zu sehen.

„Mach dir keine Sorgen."antwortete Harry und zuckte zusammen als sie etwas drückte. „Ich bin hier raus bevor die Nacht vorbei is'."

„Wie willst du das schaffen? Da sind überall Wachen, Norrington hat alles mit Doppelschichten besetzt, um dich vom Abhauen abzuhalten."Elizabeth legte das erste Stück Stoff weg und nahm ein anderes. Sie leerte etwas Rum drauf und Harry bettelte sie mit den Augen an, es nicht zu tun. Sie musste kichern und drückte den Stoff auf die Wunde.

„Verdammte, verblödete, verfickte Hölle!"keuchte er als der Schmerz langsam vorbeiging. „Sorry wegen der Wörter."murmelte er.

„Wenigstens hast du Manieren."lächelte Elizabeth und tupfte die Wunde vorsichtig ab, bevor sie ein anderes Stück Stoff nahm und begann es um Harrys Bein zu wickeln. Sie sah sich schnell um und steckte dann ihre Hand wieder in den Korb, um einen Dolch hervorzunehmen. Er war nicht lang, aber er war schön gefertigt mit einem schwarzen Griff und goldenen Linien, die wunderschöne Muster bildeten. „Eine von Wills besseren Arbeiten, sein Stolz."sagte sie als sie ihn Harry gab. „Nimm ihn und komm hier so schnell wie möglich raus."

Harry nickte und mit einer Bewegung seines Handgelenks verschwand der Dolch ausser Sicht. „Danke, und dank deinem Mann für mich."

„Werde ich."Sie seufzte. „Bitte, bitte flieh von hier, Harry. Norrington hat persönlich etwas gegen Jack, und seinen „Sohn"zu fangen hat sein Ego grösser gemacht als je jemand für möglich gehalten hätte. Ich kritisiere sonst nicht einfach Leute, aber der Mann ist einfach-„ sie unterbrach sich und starrte etwas über Harrys Kopf an.

Harry sah auch auf. Dicke Nebelschwaden schwebten durch das Fenster. Sie krochen wie Eidechsen an der Wand herunter, und es sah so aus als würden sie ab und zu anhalten um sich umzusehen. Er grinste und streckte seine Hand aus; der Nebel umhüllte sie sofort und ein Schwaden kroch an Harrys Arm herunter und streichelte dann sein Gesicht. Elizabeth starrte überrascht drein und sprang auf, als der Nebel auf sie zuschwebte.

„Nein, das is' in Ordnung. Lass es dich berühren, 'sis' einer von Jacks Tricks."beruhigte sie Harry.

Sie sah in an, bevor sie entschied ihm zu vertrauen und streckte ihre Hand aus. Der Nebel wickelte sich um sie und wieder folgte der Nebel dem Arm bis zu ihrem Kopf wo er sie kitzelte. Sie kicherte und der Nebel zog sich zurück, die Wand hinauf und aus dem Fenster. Ein Schwaden blieb zurück und salutierte im Spass bevor er auch verschwand.

„Das war schräg. Wie tut er das?"

„Er is' Capt'n Jack Sparrow."antwortete Harry mit einem Lächeln. „Jetzt weiss ich dass ich hier raus bin bevor die Nacht vorbei is'."Er zog den Dolch wieder hervor und wollte ihn Elizabeth zurückgeben. „Ich brauche ihn nicht mehr."

„Nein, nein."sagte sie und lächelte. „Behalt ihn, dann hast du etwas das dich an Will und mich erinnert."

„Niemand kann euch beide vergessen."Er lächelte, aber liess den Dolch wieder verschwinden.

„Oh, ich vergass es fast!"Elizabeth griff nochmals in ihren Korb und nahm ein Hühnchenbein, etwas Brot und eine andere Wasserflasche raus. „Hier." sagte sie. „Du kannst nicht mit leerem Magen ausbrechen."

Harry schmunzelte. „Glucke."

„Und das solltest du nie vergessen."Sie lächelte ihn nochmals an und stand auf.

Die Wache kam eine Minute später zurück und blinzelte, als er Mrs Turner mit dem dreckigen Piraten sprechen und lachen sah. Der Junge lachte auch, aber hörte sofort auf als er die Wache sah, und seine grünen Augen bohrten sich in den Mann. „Ähm, Mrs... Mrs Turner, es ist Zeit zu gehen."stotterte der Mann unter dem Blick des Jungen.

Elizabeth seufzte. „Pass auf Harry."

„Du auch. Ich werd euch bald wieder besuchen."

Sie lächelte und die Wache wunderte sich wie sie der Junge wohl besuchen wollte wenn er morgen gehängt würde. Elizabeth verliess das Gefängnis mit einem letzten Blick auf Harry, dann schloss sich die Tür hinter ihr mit einem lauten Knall. Die Gefangenen in der Zelle neben Harry starrten ihn für einen Moment an, zuckten die Schultern und fuhren fort zu versuchen, den Hund anzulocken. Wenn der Junge die Frau des zukünftigen Gouverneurs kannte, ging sie das nichts an.

Harry seufzte und machte es sich bequem um auf Jack zu warten. Dies konnte noch zu einer interessanten Nacht werden.

Harry wurde schlagartig wach, als die Tür zum Gefängnis aufflog. Er sah hoffnungsvoll die Treppe hinauf, aber rollte mit den Augen als er nur wieder Norrington zu seiner Zelle kommen sah. Der Mann wollte ihn nochmals über den Verbleib von Jack und der Pearl verhören, was Jack plante, etc. und wieder war Harry einfach still.

Eine Wache machte die Tür für den Kommodore auf, und Norrington stolzierte herein wie Gilderoy Lockhart. Zwei Soldaten folgten ihm herein, während fünf andere draussen blieben und die Tür verschlossen.

Die beiden Soldaten packten Harry und hoben ihn von seinem Platz an die Wand. Sie hielten ihn vor Norrington aufrecht und hielten seine Arme etwas zu fest und Harry zuckte zusammen. Dann sah er Norrington böse an.

Der Kommodore seufzte. „Lass den bösen Blick, Sparrow. Du weisst warum ich hier bin und was ich will, also warum gibst du es mir nicht?"

„Warum gehst du nich hin, steckst dein kleines Selbst in eine deiner kleinen Kanonen und schreist „FEUER"so laut du's mit deinen kleinen Lungen schaffst?"schlug Harry vor.

Norrington rollte mit den Augen und nickte einer der Wachen zu. Der Mann zog Harrys Hand grob hinter seinem Rücken hervor und hielt sie fest. Norrington machte die Knöpfe am Ärmel auf und rollte sie bis zu Harrys Ellbogen. Ein Mann von draussen gab dem Kommodore einen roten, heissen Schürhaken den er in die Flamme einer Fackel gehalten hatte und Harry schluckte als er das glühende 'P' sah.

Er versuchte seine Hand freizubekommen, aber er war nicht stark genug. Norrington sah sehr glücklich aus, als er sah wie Harry begann zu kämpfen und versuchte sich loszureissen. „Jetzt, Jetzt, Sparrow. Das tut nicht weh... nicht fest."

Harry sah ihn böse an. Verdammt hasste er ihn. Dann hatte er eine Idee. Er benutzte die beiden Soldaten als Gegengewicht, sprang und kickte Norrington in den Bauch, der den Schürhaken fallen liess und zurückstolperte. Die beiden Rotmäntel liessen ihn erschrocken los und Harry schlug einen und kickte den anderen in einen sehr empfindlichen Ort. Er drehte sich zur Tür, aber sah genau in den Lauf einer Pistole. Harry blinzelte und schielte fast während er dem Lauf entlang sah. Er sah auf in Norringtons Gesicht. Die Soldaten vor der Zelle dachten, was sie sahen wäre lustig und lachten.

„Eine Bewegung, Sparrow."knurrte Norrington und Harry bemerkte mit Genugtuung, dass der Kommodore von seinem Kick immer noch ausser Atem war. „Haltet ihn gut fest diesmal, er ist nur ein Junge, Himmel noch mal."

Harry knurrte als die beiden Rotmäntel ihn wieder packten. Diesmal stellten sie sich so hin dass es für ihn unmöglich war sich auch nur irgendwie zu bewegen. Norrington nahm den heissen Schürhaken wieder, grinste und begann auf Harry zuzugehen während er seine Pistole noch auf ihn gerichtet hatte. Der grün-äugige Junge versuchte wieder sich freizustrampeln, aber es half nichts. Gerade als er die Hoffnung aufgab bemerkte er etwas. Ein dicker Nebel kam durch den Spalt zwischen Tür und Boden durch. Es war die Tür die zur Freiheit führte. Die anderen Soldaten ausserhalb der Zelle schienen das auch bemerkt zu haben und gingen langsam rückwärts.

Er lächelte, und schrie gleich darauf auf als der heisse Schürhaken auf seine Haut gedrückt und das 'P' hinein gebrannt wurde. Der Gestank von verbranntem Fleisch erfüllte die Luft und Harry musste aufpassen dass er nicht anfing zu weinen. Gott, das tat noch mehr weh als die Schusswunde und die Desinfektion derselben zusammen. Das war auf gleicher Ebene wie der Cruciatus Fluch, und als ihn die beiden Soldaten losliessen fiel Harry zu Boden, hielt sein Handgelenk fest und starrte überrascht das hässliche, schwarze 'P', das darin eingebrannt war, an. Die Haut darum herum war schon geschwollen und wurde jetzt gelb, violett, grün und blau.

Grüne Augen blinzelten und richteten sich dann langsam auf Norrington, der den knienden Jungen anstarrte. „Weisst du was ich auf meinem Grabstein geschrieben haben will, Kommodore?"fragte Harry und stand langsam auf.

„Erzähl es mir und vielleicht kriegst du es morgen nach deiner Hängung."

„Hier liegt Harry Potter-Sparrow, und er is' verdammt wütend."Damit zog er den Dolch, den Elizabeth ihm gegeben hatte und griff an.

Der Nebel, der durch den Türspalt gekrochen war, richtete sich auf, gegen die anderen Soldaten und aus ihm formten sich Jack, Anamaria, Gibbs, Cotton und sein Papagei und einige andere Mannschaftsmitglieder der Pearl. Die Soldaten waren so überrascht dass sie alles was sie gerade gehalten hatten fallen liessen und um ihr Leben rannten.

Harry schaffte es, Norrington schön ins Knie zu treten, der daraufhin einknickte, dann schlug er den einen Soldaten k. o. und drehte sich zum anderen. „Mach die Tür auf."knurrte er.

Der Soldat nickte und nahm schnell die Schlüssel des Kommodore.

„Jackson, wag es nicht..."stöhnte Norrington vor Schmerzen.

Harry rollte mit den Augen – es schien dass er dies in letzter Zeit öfter tat – und schlug den Mann mit einem guten Hieb auf den Kopf k. o. Er packte die Schlüssel und schloss die drei ein, dann warf er die Schlüssel dem Hund zu. Die Gefangenen in der Zelle nebenan starrten überrascht drein und sagten kein Wort als Harry die Treppe rauf in die Freiheit rannte.

Auf der anderen Seite der Tür stand Jack mit einigen anderen der Mannschaft um auf ihn zu warten. „Guter Trick mit dem Nebel."sagte Harry.

„Anamarias Idee."grinste Jack und packte Harrys Arm. „Schnell weg bevor jemand merkt was passiert ist."Er hielt an, als Harry vor Schmerz stöhnte und sah auf sein Handgelenk. „Verdammte Bastarde. Gibbs soll sich das nachher auf der Pearl mal anschauen."

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Bitte reviewen, es motiviert so schön zum weiterübersetzen..