A/N: Diese Story ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (Userid 144910).

Ich habe nur die Ehre, sie zu übersetzen. Denkt beim Reviewen daran, dass ich nichts an der Geschichte ändern kann.

Danke an alle Reviewer, ihr macht mich glücklich

und nun viel Spass

Kapitel 6

„Hier."sagte Gibbs, als er Harrys Handgelenk eingebunden hatte. „'s sollte in ein paar Tagen aufhören wehzutun. Wenn nicht komm zu mir und wir werden schauen was zu tun ist."

Harry nickte. „Danke Gibbs."

„Alles in Ordnung Junge."Gibbs sah auf und lächelte. „Er gehört ganz dir, Capt'n."

Harry sah zur Tür und lächelte als er Jack dastehen sah, der sich gegen den Türrahmen lehnte. Gibbs nickte den beiden zu und verliess die Kabine, die jetzt Harry gehörte. Jack kam herein und schloss die Tür hinter sich.

„Geht's gut?"fragte er und sass auf den Stuhl auf dem gerade Gibbs gesessen hatte.

„So gut wie man erwarten kann."antwortete Harry und bewegte seine Hand rauf und runter. Er zuckte wegen der Schmerzen zusammen.

„Stell es ruhig bis Morgen, frühestens, oder du ruinierst es ganz."Der Pirat schüttelte den Kopf. „Und ich dachte nur die Ost-Indische Handelsgesellschaft tut das. Fit für eine durchfeierte Nacht?"

Harry nickte und lächelte. „Sicher, etwas wie das hindert mich sicher nicht daran."

Jack nickte und stand auf. „Sie sind ganz heiss drauf zu hören was passiert is' und wie du gefangen wurdest."

„Ja, wenn wir gerade davon reden, ich hab einige Zellengenossen von dir getroffen."sagte Harry und seine Augen blitzten.

„Oh?"

„Ja, dieselben die da waren als die Pearl unter dem Kommando von Barbossa stand und sie Port Royal angriffen."

Jack schmunzelte. „Riefen sie immer noch nach dem Welpe?"

„Yep."

„Hat's funktioniert?"

„Nein."

Anamaria grinste als die beiden das Esszimmer betraten und nickte in Richtung eines freien Tischs. „Da isser, Jungs, er wartet nur drauf dass ihr euch hinsetzt und esst. Willkommen zurück, Harry."

Harry und Jack sassen an den Tisch und Anamaria servierte ihnen, als ob sie die Köchin wäre.

„Was is' das, Liebe?"fragte Jack und stupste das Ding mit einem Finger an.

„Ein Pfannkuchen."antwortete sie. „'s is' sehr gut, Harrys Erfindung."

Harry grinste und begann mit Appetit zu essen. „Es is' gut, Jack, du wirst es mögen."

Jack stupste das Ding nochmals an und schnüffelte. „Wenigstens stinkt es nicht."

Anamaria warf eine Gabel auf ihn, der er auswich.

--------------{ 8 Monate später}--------------

Harry und Jack gingen hoch zum Anwesen. Sie waren zurück in Port Royal, diesmal um das Turner-Duo zu besuchen, das kürzlich ein Trio geworden war.

Christine liess sie sofort herein und führte sie durch das Haus in das Wohnzimmer. „Die meisten anderen sind beim Fort."erzählte sie ihnen. „Kommodore Norrington und die anderen warten auf ein neues Schiff das erwartet wird. Der Kapitän soll sehr gutaussehend sein, wie ich gehört habe, allerdings hat ihn in Port Royal noch nie jemand gesehen."

„Und warum kommt dieses Schiff nach Port Royal, Liebe?"fragte Jack.

„Es ist ein Freibeuter-Schiff, von England gesandt. Sie jagen euch beide und die Pearl. Hier sind wir."Sie klopfte an die Tür und steckte ihren Kopf hinein. „Miss, da ist jemand der sie sehen will."

„Jack! Harry!"rief Elizabeth aus als sie die beiden Piraten im Korridor hinter der Magd warten sah. „Kommt herein! Will ist nicht da im Moment, er wollte das neue Schiff begutachten, die Stormeagle."

Harry lächelte nur. „Dir auch Hallo."

Elizabeth stand auf und winkte die beiden rüber zu einem Kinderbett das nicht weit von ihrem Stuhl weg stand. „Kommt und seht. Es wäre ja eine Schande wenn ihr beiden eure Patentochter nicht sehen würdet."

„Paten-was?!"sagten Harry und Jack gleichzeitig.

„Patentochter."wiederholte die stolze Mutter. Sie griff ins Kinderbettchen und nahm vorsichtig ein Bündel Tücher heraus. Als sie eines davon wegnahm, kamen ein kleines rosiges Gesicht und ein Büschel schwarzer Haare zum Vorschein. Das Baby streckte sich und gähnte bevor es seine Augen aufmachte. „Ich stelle euch hiermit Jacqueline Henrietta Turner vor."

Jack blinzelte überrascht als Elizabeth ihm das Baby übergab. „War ich mal so klein?"fragte er sich laut.

„'Türlich warst du."Antwortete Harry und kitzelte das Baby. Kleine Wurstfinger packten seinen Finger und das Baby lachte. „Sie is' wunderschön."sagte er zu Elizabeth. „Und ich bin geehrt."

Die Frau lächelte. „Es ist eigentlich nichts, aber ich bin froh dass du es annimmst."

„Der alte Jack wird aus dir bald nen Piraten machen."

„Nicht bis in ein paar Jahren."lächelte Elizabeth. „Du wartest mindestens bis sie sechs ist."

Harry schmunzelte. „Meinst du, du kannst das ertragen, Jack? Sechs Jahre zu warten?"

„'Türlich kann ich. Ich hab dich um mich zu beschäftigen, Welpe."Jack grinste und kitzelte das Baby gleich weiter.

„Das is' in etwa das Komischste was ich je gesehn hab."weihte Harry Elizabeth ein. „Und ich rechne da seine Reaktion auf Hedwig mit hinein."

„Wer ist Hedwig?"fragte sie und schenkte ihnen etwas Tee ein.

„Meine Eule. Eine Schneeeule. Ich kann Briefe mit ihr verschicken, und wenn sie ihr Ziel erreicht hat, wartet sie auf die Antwort."

„Weisst du Harry, ich habe bemerkt dass du manchmal deinen Piraten-Akzent ganz verlierst und wie ein Engländer redest. Willst du mir was mitteilen?"

„Jack sagte meine Mutter war eine Magd, aber er sagte nie wo, nicht wahr?" zwinkerte Harry und grinste. „Du hast angenommen dass ich von hier komme, wo ich doch von der anderen Seite der Welt kommen kann."

Das Baby lachte und lenkte wieder alle Aufmerksamkeit auf sich. Jack hatte einen Riesenspass sie zu kitzeln und mit ihr zu spielen, und Harry und Elizabeth tauschten von Zeit zu Zeit amüsierte Blicke. Sie waren sich in einer Sache einig: Jack war schräg.

--------------{ 6 Jahre später }--------------

„Onkel Jack! Onkel Harry!"den Worten folgte ein kleiner Schatten, der sich an den Beinen von Leuten festzuhalten pflegte und nicht mehr losliess. „Darf ich diesmal mitkommen, häh? Darf ich?"

Harry schmunzelte und verstrubbelte das dunkle Haar. „Jetzt, locker jetzt Kleines. Das musste Jack fragen."

Das Mädchen liess sein Bein los und lenkte ihre ganze Aufmerksamkeit auf den anderen Mann. „Darf ich? Darf ich?"

Jack sah Harry kurz böse an, der nur grinste, bevor er zu seiner Patentochter hinuntersah. „Jetzt noch nicht, Liebe. Aber bald."Er versuchte zu gehen, aber Jacqueline hing an seinem Bein. „Du musst mich loslassen, sonst gehn wir wohl gar nirgends hin."

Das Mädchen kicherte und liess los. „Oh, ich will euch etwas zeigen. Wartet hier!"quietschte sie und rannte aus der Küche, neben Elizabeth durch, die ihren Kopf schüttelte.

„Wo sie diese Energie herhat, habe ich keine Ahnung."Dann wandte sich die Mutter den beiden Piraten zu. „Ich dachte mir dass ihr da seid, von der Weise wie sie gequietscht hat. Wie geht es euch?"

„So gut wie es kann."Antwortete Harry und verlor seinen Akzent. „Und ich sehe, hier ist alles gut mit dir und deinen."

„Tatsächlich, ist es."Elizabeth sah sich um und lehnte dann näher zu ihm. „Ich habe gehört dass die Stormeagle auf dem Weg nach Port Royal sei, nachdem sie einem Handelsschiff sicher nach Indien gefolgt ist. Sie hat langsam einen rechten Ruf, fast so angsteinflössend wie deiner Jack."

„Hmm, wir haben sie noch nie gesehen, aber ich denke es is' an der Zeit, dieser Stormeagle mal einen Besuch abzustatten."murmelte der Piraten- Kapitän.

„Seid nur vorsichtig. Ihr Kapitän ist kein Dummkopf, und kennt die meisten Tricks."

„Das war bevor er auf Jack Sparrow traf, Liebe."grinste Jack.

Harry rollte mit den Augen. „Du bist unmöglich."

„Und du nicht? Ich sag's dir, Beth, erst letzte Woche hat er mein Haar gelb gezaubert und wollte es nicht rückgängig machen bis ich ihm mit der Planke gedroht habe."

„Oh? Ich glaube mich daran zu erinnern da-„ Harry fand heraus dass er nicht weiterreden konnte, da Jack eine Hand über seinen Mund geklatscht hatte.

„Kinder heutzutage, nichts als Lügen kommen aus ihren Mündern."seufzte Jack.

Elizabeth schmunzelte. „Ihr seid beide unmöglich."sagte sie.

„Hier bin ich!"sagte Jacqueline, etwas ausser Atem und sprang in den Raum. Sie trug ein Halstuch, hatte eine schwarze Augenklappe an und ein hölzernes Schwert mit dem sie herumfuchtelte. Sie nahm eine tiefe Stimme an und lachte. „Hahaha! Ich bin der furchtbarste Pirat der sieben Weltmeere! Hahaha!"

„Oh, verschone uns!"schmunzelte Harry und hob seine Hände in die Luft. „Tu uns nichts, O furchtbarer Pirat."

„Onkel Harry, ich bin es doch nur!"das kleine Mädchen nahm die Augenbinde und das Halstuch ab.

„Aber, so is' es!"der grün-äugige junge Mann tönte erleichtert. „Ich hatte schon Angst um mein Leben!"

Jack grinste. „Und du sagst, ich verwöhne sie?"

„Yep!"

„Du könntest Recht haben. Komm her!"Jack packte Jacqueline, hob sie auf seinen Schoss und begann dann sie zu kitzeln.

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Hermione rang um Atem während sie rannte. Die Gruppe Todesser die ihr folgte kam schnell immer näher.

Der Krieg gegen Voldemort währte nun schon sieben Jahre, und bis jetzt hatte die Gute Seite noch die Oberhand. Bis Severus als Spion entdeckt und fast getötet worden war. Der Meister für Zaubertränke verbrachte seine Tage nun damit, Zaubertränke für den Orden und das Ministerium herzustellen. Jedoch, Lady Luck hatte sie noch nicht ganz verlassen und ein neuer Spion war aufgetaucht, niemand anderer als Draco Malfoy. Und er war auch der Grund warum Hermione im Moment durch den finstereren Teil von London rannte. Sie sollten sich treffen, aber eine Gruppe Todesser hatte sie gesehen bevor sie den ausgemachten Platz erreicht hatte, und jetzt war sie fast fertig.

Sie schrie auf und schnellte um eine Ecke als ein Fluch knapp über ihren Kopf flog. Sie würde nicht aufgeben ohne zu kämpfen. Ron wartete im Hauptquartier auf sie. Sie konnte ihren Verlobten nicht enttäuschen, auch nicht ihre Eltern.

Hermione schrie, als eine Hand sie um die Hüfte packte und gegen einen harten Körper presste – oder, sie versuchte es zumindest. Eine andere Hand hatte ihr schnell den Mund zugehalten und nur ein gedämpfter Schrei kam raus.

„Still Granger."knurrte Malfoys Stimme von irgendwo bei ihrem Ohr. „Willst du dass sie uns finden?"

Hermione hörte sofort auf sich zu wehren und sah zu wie die Todesser neben ihrem Versteck vorbeirannten. Sie atmete erleichtert auf. Das war knapp. „Danke, Draco."

„Wie auch immer."antwortete Malfoy. „Willst du die Information oder nicht?"

„Natürlich will ich sie. Was hast du?"

„Nicht viel. Voldemort ist immer noch wütend dass Potter verschwunden ist, er züchtet Dementoren, foltert Leute, weisst du, das Übliche."

Hermione sah ihn wegen seinem lässigen Verhalten böse an. „Sonst nichts?"

Malfoy dachte nach, Strähnen von blondem Haar wehten ihm ins Gesicht. „Er sagte etwas darüber, dass er jemanden töten lassen will, aber ich habe keine Ahnung was, wen, oder wann."

„Gut, danke."seufzte sie und sah sich um. „Ich gehe besser zurück bevor diese Todesser zurückkommen."

„Man sieht sich Granger."Der Slytherin grinste und verschwand mit einem Pop, dem Hermione folgte.

Keiner der beiden bemerkte die kleine, graue Ratte mit einer silbernen Pfote die im Abwasserkanal verschwand.

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Ich hoffe, es hat euch gefallen. Reviews motivieren mich zum weiterübersetzen, also... bitte? reviewt?