Ich habe nur die Ehre, sie zu übersetzen. Denkt beim Reviewen daran, dass ich nichts an der Geschichte ändern kann.
Viel Spass
Kapitel 7
------.------.{ 5 Jahre später }.------.------
„FEUER"schrie Harry und grinste. Norrington und sein Schiff – Interceptor III – waren erledigt. Das passierte, wenn man sich mit einem Sparrow anlegte. „Entern!"
Norringtons Schiff und Mannschaft kämpften gut, aber nicht gut genug, und bald hatten Harry und die Mannschaft der Black Pearl sie gefangen.
Anamaria grinste Harry zu. „Wann lernt's der Kerl nur, 'ey, Grün-Auge?"
„Frag ihn, nicht mich! Und hör auf mich Grün-Auge zu nennen!"antwortete Harry und ging unter Deck zum Kerker. Da, in einer der Zellen, sass niemand anderer als ein völlig gelangweilter Jack Sparrow. „Ich sehe, ihre Gastfreundlichkeit hat sich nicht geändert."kommentierte Harry und schloss die Tür auf.
„Und du kommst wie üblich grade noch rechtzeitig."antwortete Jack und nahm seinen geliebten Hut von Harry zurück. „Lass uns gehen, ich beginne diesen Ort zu hassen."
„Das bezweifle ich nicht."antwortete Harry und grinste nochmals als sie ans Deck kamen, wo die Mannschaft der Pearl Norringtons Mannschaft bewachte.
Harry hatte sich über die Jahre verändert. Er war jetzt etwa gleich gross wie Jack und trug dieselben Kleider. Er hatte mehrere Perlen und Kügelchen im Haar, alles Geschenke von Jack. Jack hatte ihm auch den Goldzahn gegeben, nach seinem allerersten Kampf in einem Inn in Tortuga, den er gewonnen hatte. Ihm wurde einer der Vorderzähne ausgeschlagen, Jack hatte nur gegrinst und ihn zu einem ihm bekannten Zahnarzt geschleppt. Von Anamaria hatte er den Ohrring den er jetzt trug, und von einigen Plünderungen von anderen Schiffen hatte er einige Ringe, und andere Sachen, die sie auf der Isla de Muerta lagerten. Die meisten Leute dachten, sie wären verrückt, ihre Sachen auf der verfluchten Insel zu lassen, aber eigentlich war es eine sehr gute Idee, da sie die einzigen waren, die sich auch nur in die Nähe des Ortes wagten. Sie mussten nur darauf achten, dass ihr Schatz und der verfluchte nicht durcheinander kamen.
„Ah, s'is' gut, zurück zu sein!"Jack atmete tief durch als er auf der Pearl landete. „Komm Junge!"schrie er Harry zu.
„Noch eine Sache Jack, und ich komme!"antwortete Harry und drehte sich zu Norrington, der langsam alt wurde. „Nimm meinen Rat an, und lass die Pearl und die Mannschaft in Ruhe. Oder ich bringe dich das nächste Mal um."
„Verfluchter Pirat!"knurrte Norrington. „Ich habe vor, dich dafür hängen zu lassen!"
Harry rollte mit den Augen. „Wie auch immer. Kommt Leute, zurück auf die Pearl!"befahl er, packte ein Seil und schwang sich rüber. „Wohin?"fragte er Jack, der wieder am Steuer stand. Der Pirat wurde langsam auch alt, einige graue Härchen und Falten waren über die Jahre aufgetaucht, aber sonst war er so hyper wie immer.
„Nach Muerta."antwortete Jack. „Wir brauchen etwas Geld, um die Pearl durchzuchecken, Nahrung, Wasser, Segel etc, und es ist bald klein Jacks Geburtstag.
Harry grinste über den Spitznamen, den Jack Jacqueline gegeben hatte. „Tatsächlich, isses. Sie wird elf."Er erinnerte sich an seinen eigenen elften Geburtstag, als Hagrid gekommen war, ihm alles über seine Eltern erzählt hatte und wer er wirklich war. In letzter Zeit vermisste er seine alten Freunde und Hogwarts immer mehr. „Ok, Capt'n, ich sag's der Mannschaft."
„Tu das, Welpe, dann will ich dich oben im Ausguck haben. Wir hätten dich anstatt Grün-Auge Scharf-Auge nennen sollen."
„Wie wär's wenn ihr mich einfach Harry nennen würdet?"schlug Harry vor, bevor er die Mannschaft benachrichtigte.
Gibbs und Anamaria lächelten und schüttelten die Köpfe über die Nachricht.
„Ihr beiden seid unmöglich."sagte die Frau. „Hier werdet ihr von den HMS's gejagt, und alles worum ihr euch Sorgen macht ist klein Jack in Port Royal."
Gibbs schmunzelte. „Ich denke 's is' süss, wirklich."
„Lasst uns nicht drüber reden, wie ihr und die Mannschaft auf Hedwig reagiert habt, als wir frisch angekommen waren."mahnte er sie. „Erzählt's den anderen, ja? Jack will mich im Ausguck."
„Mit gutem Grund, Junge."nickte Anamaria zustimmend. „Hast die besten Augen der Karibik."
„Pff, nur Glück."Der grün-äugige junge Mann grinste nochmals und begann zu klettern. Als er es sich im Ausguck bequem gemacht hatte, dachte Harry für sich nach, was ihm die Black Pearl und die Mannschaft bedeutete. Jack wurde für ihn so was wie eine Vaterfigur, wenn auch eine sehr komische. Anamaria war die Glucke an Bord, aber nur was Harry betraf, die anderen könnten gehen und sich selbst ertränken so weit es sie interessierte. Gibbs war der liebste Onkel, und der Rest der Mannschaft waren Freunde und andere entfernte Verwandte. Er hatte seine Familie hier und er brauchte nichts anderes.
Aber er musste daran denken, was mit seiner Familie in der Zukunft passierte. Was war aus Voldemort geworden? Und aus dem Orden? Lebten alle seine Freunde noch? Es waren so viele Fragen. Harry hatte seine Zaubererausbildung weitergeführt, und hatte Bücher über Zauberei und ähnliches gestohlen so oft sie eine Stadt mit Zaubererbewohnern besucht hatten. Er lehrte den Rest der Mannschaft wie man magische Dinge von normalen unterschied, wie, was war der Unterschied zwischen einem Werwolf und einem normalen Wolf und so weiter. Auf dem Weg hatte er die Möglichkeit ergriffen, ein Animagus zu werden, etwas das ihn drei Jahre gekostet hatte. Seine Form war ein wunderbarer goldener Adler. Ihr könnt drauf wetten dass Jack und der Rest überrascht waren, als er sich plötzlich vor allen in einen Vogel verwandelt hatte.
„We are like birds of a feather We are two hearts joined together We will forever be as one My brother under the sun."summte er vor sich hin. Er fand es passte.
(Wir sind wie Vögel einer Feder Wir sind zwei Herzen zusammen Wir werden für immer eins sein Mein Bruder unter der Sonne)
„Land in Sicht!"schrie Harry aufs Deck hinunter. „Wir sind da Jack!"
„Ich weiss, Junge! Jetzt komm hier runter und hilf!"kam die Antwort und Harry rollte mit den Augen. Jack war in seinen älteren Tagen noch unmöglicher als vorher. Trotzdem nahm er ein Seil und schwang sich runter.
Als seine Füsse auf dem Deck waren, ging er rüber zum Kapitän. „Ein Schiff folgt uns."murmelte er aus dem Mundwinkel.
Jack nickte. „Wie lang schon?"
„Einige Stunden nachdem wir Norrington angegriffen hatten. Ich denke, 's is' die Stormeagle."
„Möglich, Junge, gut möglich. Und was sollen wir damit anfangen?"
Harry dachte nach. „Wir könnten den Nebeltrick benutzen, aber ich glaube nicht dasser bei ihnen funktioniert."Er schüttelte den Kopf. „Ich sehe keinen Weg drum herum, Jack."
„Hmm, ich glaub ich hab eine Idee, aber wir müssen auf unser Glück vertrauen."
„Seit wann tun wir was anderes als auf unser Glück vertrauen?"
„Stimmt, aber die Mannschaft muss der Idee zustimmen. Versammel sie auf dem Deck, ja?"sagte Jack und sah auf seinen komischen Kompass. Das war die einzige Sache an Jack, über die Harry nicht viel wusste. Keiner wusste wie der Pirat dazu gekommen war.
„Aye, Capt'n."nickte Harry und drehte sich zum Deck. Er pfiff laut und bald waren alle da.
„Du weisst verdammt gut, wie man Leute versammelt, Welpe."schmunzelte Jack, bevor er sich der Mannschaft zuwandte. „Gut. Die Stormeagle verfolgt uns seit einigen Stunden, und wir müssen entscheiden was wir tun."
„Ich nehm an, du hast einen Plan, oder du hättest uns nicht geholt." Anamaria hob eine Augenbraue und verschränkte ihre Arme. „Und?"
„'Türlich hab ich einen, ich bin Kapitän Jack Sparrow, savvy?"
„Also, was is' der Plan?"fragte Gibbs.
„Als wir das letzte Mal in Tortuga waren"begann Jack. „hörte ich einige interessante Gerüchte. Sie sagten, dass der Kapitän der Stormeagle niemand anderer als unser lieber Bootstrap Bill sei, der Vater von Will Turner. Jetzt, hier is' der Teil mit dem alle einverstanden sein müssen. Lassen wir die Stormeagle näher kommen und beten, dass wirklich Bootstrap hinter dem Steuer is', oder greifen wir sie an?"
Harry hatte plötzlich eine Idee und rannte zu seiner Kabine. Er ignorierte die schrägen Blicke, die sie ihm gaben. Als er zurückkam, hielt er ein enormes Buch und blätterte darin. „Jack, ich hab eine Idee. In diesem Buch soll ein Zauber sein, der alle davon abhält an Bord zu gehen, ausser denen die wir einladen. Es gibt einen anderen Zauber, der Schüsse oder Kanonenkugeln zurückhält, die auf uns zu kommen, aber unsere nicht aufhält."
Jack grinste. „Deine Bücher sind für einmal nützlich! Isses entschieden?" fragte er die Mannschaft.
„AYE!!!"ertönte der Ruf.
„Also dann, Harry, du zauberst hier und wir bereiten die Kanonen und Pistolen vor."
Harry nickte und begann den Singsang, der das Schiff und die Mannschaft schützen sollte. Er hatte zehn Minuten bis er fertig war, dann brauchte er zehn Minuten Pause. Während dieser Zeit kam die Stormeagle immer näher. Dann begann er mit dem Zauber um die anderen vom entern abzuhalten. „Bin fertig!"schrie er dann Jack zu.
„Genau zur richtigen Zeit, wie üblich."Jack nickte zum anderen Schiff und Harry blinzelte, als er sah wie nahe es war. Der Pirat übergab das Steuer an Anamaria, dann kam er zu Harry an die Reling.
Die Stormeagle war ein wunderbares Schiff. Sie war etwas grösser als die Pearl, aber das hiess dass sie nicht so schnell war.
Einer der Männer auf dem anderen Schiff lehnte sich über die Reling als sie Seite an Seite lagen, und schrie: „Parlamentär!"
Harry und Jack tauschten Blicke, bevor Jack sich wieder umdrehte. „Gut!" schrie er zurück. „Parlamentär!"
Beide Schiffe liessen den Anker ins Wasser und ein Brett wurde zwischen ihnen festgemacht, so dass sie sich nicht hin und her schwingen mussten. Die Mannschaft auf der Pearl weigerte sich den ersten Schritt zu machen, also mussten die auf dem anderen Schiff zu ihnen kommen. Als erster kam ein junger Mann in Harrys Alter, ihm folgte ein Mann in Jacks Alter. Dieser Mann trug einen Mantel und seine Kapuze war oben, so dass man unmöglich sein Gesicht sehen konnte. Nach diesem Mann kamen zwei weitere der Mannschaft.
Die Barriere, die Harry gemacht hatte, wollte sie nicht näher als einen halben Meter an das Schiff herankommen lassen, und der erste Mann blinzelte überrascht als er in etwas Unsichtbares hineinprallte. „Was zur Hölle?!"
Harry sah Jack an, der nickte, und nahm die Barriere so weit hinunter dass sie an Bord der Pearl gehen konnten. Dann festigte er sie wieder. Ihre Mannschaft beobachtete die Neuen mit den Pistolen, Dolchen und Macheten schlachtbereit. Die Mannschaft der Stormeagle sah auch nicht gerade glücklich aus.
„Was wollt ihr?"fragte Jack und verschränkte seine Arme.
„Also, das is' die Black Pearl!"der Mann mit der Kapuze ging zur Reling und streichelte das Holz. „Sie is' ein verdammt gutes Schiff, Jack."
„Wer zum Teufel bist du?"Jack wurde misstrauisch. Seine Augen verengten sich. Harry, der schon lange gelernt hatte, den Instinkten des Piraten zu vertrauen, zog seine Pistole und wartete.
Der Kapuzenmann drehte sich als nächstes zu Harry. „Aber, Jack, ich wusste nicht dass du einen Jungen hast. Er is' ein guter junger Mann, nicht wahr?" Dann drehte er sich wieder zum Kapitän. „Kennste mich wirklich nicht, alter Freund?"fragte er und nahm seine Kapuze runter.
Harry blinzelte. Der Mann sah aus wie eine ältere Version von Will!
Jack starrte ihn an und grinste dann. „Bootstrap, mein Freund, mach das nochmals und ich erschiess dich."Er wandte sich an die Mannschaft. „Beruhigt euch. 's is' Bootstrap! Und Harry is' nicht mein Sohn, er is'mein Neffe um eine Ecke oder so was."Sie hatten diese Geschichte all die Jahre über erzählt, und alle ausser Norrington glaubten sie. Norrington behauptete immer noch steif und fest, dass Harry Jacks Sohn sei, sehr zur Unterhaltung der Leute.
„Was machste hier Bootstrap?"fragte Jack. „Was haste all die Jahre getrieben?"
Bootstrap sah sich um. „Können wir unter vier Augen reden?"
Jack starrte ihn an, nickte dann und bedeutete Harry, ihnen zur Kapitänskabine zu folgen. Als sie drin waren, machte Harry einen Privatsphärenzauber und lehnte sich gegen die Tür. Jack sass auf einen Stuhl und Bootstrap sass auf eine Kiste.
„Nun?"
Der andere Mann seufzte. „Der Fluch liegt wieder auf mir."sagte er endlich.
„Was?"
„Der verdammte Affe von Barbossa hat überlebt, und jetzt isser zurück, mit einem der verfluchten Medaillons. Jeder von Barbossa's alter Mannschaft, der überlebt hat is' wieder verflucht, und der Fluch lockt sie zur Isla de Muerta. Es wird etwas passieren, Jack, etwas Schlechtes."Bootstrap sah auf zu seinem alten Freund.
Jack schüttelte den Kopf. „Das is'... interessant..."war alles das er rausbekam.
Harry schloss die Augen und konzentrierte sich. Er sandte seine Magie aus und begann nach der Aura des verfluchten Schatzes zu suchen. Er war nicht schwer zu finden, die ganze Isla de Muerta hatte eine schwarze Aura, aber nirgends so schwarz wie um die Kiste von Cortez. Er umkreiste die Kiste und suchte nach etwas, das nicht da sein sollte, und dann sah er ihn. Den Affen.
„Was tut der Junge da?"fragte Bootstrap und starrte den jungen Mann überrascht an, der leicht glühte.
„Still!"befahl Jack und strengte seine Ohren an. Harry hatte das schon ein paar Mal gemacht um herauszufinden wo etwas war, und er hatte gelernt dem Jungen darin zu vertrauen.
„Der Affe."flüsterte Harry. „Er is' bei der Kiste. Wartet! Etwas passiert."Er konzentrierte sich noch mehr um zu sehen was passierte, und die anderen beiden Männer tauschten einen Blick und warteten. Plötzlich zischte Harry vor Schmerz und stolperte.
Jack war sofort an seiner Seite. „Was is' passiert? Was haste gesehen?"
„Voldemort."keuchte Harry und sass auf den Boden. „Voldemort nimmt die verfluchten Piraten durch die Zeit damit sie ihm im Krieg helfen."Er hatte den Akzent wieder einmal verloren und sprach normales Englisch. Bootstrap blinzelte überrascht, verstand kein Wort von dem was der Junge sagte, noch warum er plötzlich keinen Akzent mehr hatte. „Jack, wir müssen zurück. Er nahm sogar den Affen mit!"
Jack schloss die Augen, aber protestierte nicht. Er hatte gewusst dass dieser Tag kommen würde, und obwohl Harry so etwas wie ein Sohn war für ihn, er war nicht aus dieser Zeit und musste Voldemort besiegen bevor er je das normale Leben eines Piraten führen konnte. „Gut, Junge. Wir werden gehen, aber wir müssen die Mannschaft fragen ob sie da mitwollen, und wir müssen noch an Port Royal vorbei. Einverstanden?"
„Ja."Harry lächelte den Kapitän dankbar an.
„Grossartig, alles is' grossartig. Ich komme auch mit!"sagte Bootstrap. „Sobald mir mal jemand erklärt, was zur Hölle los is'."
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