A/N: Diese Story ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (Userid 144910)
Ich habe nur die Ehre sie zu übersetzen. Also denkt beim Reviewen daran, dass ich die Geschichte nicht ändern kann. Aber ich bin sehr froh über Tipps, also reviewt weiter.
Viel Spass
Kapitel 8
Es brauchte einige Zeit, bis Bootstrap glaubte, was sie ihm erzählten. Am Ende mussten sie ihm einige ihrer Kräfte demonstrieren um ihn zu überzeugen. Nachher war der Mann verwirrt und bestürzt, aber dieses Abenteuer wollte er trotzdem nicht verpassen.
„Biste ganz sicher dass du mitkommen willst?"fragte Jack zum letzten Mal. „Wenn wir mal gegangen sind, gibt's kein Zurück mehr, und denk dran, wir werden in einem Zaubererkrieg kämpfen. Und Zauberei kann viel Schaden anrichten."
Bootstrap seufzte. „Zum letzten Mal Jack, ich komm mit, und du kannst nichts dagegen tun; ausserdem betrifft die ganze Geschichte mich auch und du wirst Turner-Blut brauchen, um den Fluch zu brechen."Dann schmunzelte er. „Ich nehm an, 's war Zauberei die uns daran hinderte, an Bord zu kommen?"
Harry nickte und lächelte. „Danke, Mr Turner."
„Bootstrap Junge. Nenn mich Bootstrap."Er stand auf und streckte sich. „Gut, du kümmerst dich um deine Mannschaft, und ich werde meine fragen, ob sie mitkommen will. Ich muss ihnen natürlich alles erzählen, und ihr müsst dann wahrscheinlich eure Kräfte nochmals unter Beweis stellen, aber ich glaub die meisten von ihnen werden mitkommen."
Jack nickte. „Nimm den Zauber runter, Grün-Auge."
„Hör auf, mich so zu nennen!"knurrte Harry, aber nahm den Zauber hinunter, damit sie rausgehen konnten.
„Wie auch immer."
„GAAAH!!!!!"Harry stapfte aus der Kabine, und er liess zwei sehr amüsierte Kapitäne zurück.
„Die Mannschaft wird uns helfen, Hund."Sagte Jack eine halbe Stunde später. „Ich denke, der Sparrow-Charme funktioniert zu gut bei dir."
Harry grinste. „Was kann ein anständiger Junge machen?"
„Wie ich zu Barbossa gesagt habe: Ich? Ich bin unehrlich, und einem unehrlichen Mann kannst du immer trauen, unehrlich zu sein.... ehrlich. Es sind die Ehrlichen, auf die du aufpassen musst, denn du kannst nie voraussagen, wann sie etwas unglaublich .... Blödes tun werden."In diesem Moment probierte Harry ihn zu verhexen und Jack sprang aus dem Weg. „Siehste was ich meine?"
„Du bist unmöglich."Harry rollte gutgelaunt mit den Augen.
Beide sahen auf, als Bootstrap wieder an Bord kam, mit den meisten seiner Mannschaft hinter ihm. „Sie wollen Zauberei sehen bevor sie's glauben."
„Gut, dann."Jack knackste mit den Fingern. „Das sollte nicht allzu schwierig sein."
„Nein, warte."Harrys grüne Augen leuchteten teuflisch. „Ich habe eine bessere Idee."
Jack hob seine Augenbrauen aber sagte nichts. Beide Mannschaften sahen zu, als Harry schnell auf den Mast kletterte. Er ging dem Balken, der das Segel hielt entlang, rutschte aus, und beide Mannschaften waren geschockt als er fiel. Er hatte fast das Deck erreicht, als er plötzlich verschwand. Die anderen blinzelten und sahen umher, und nur Jack und Anamaria bemerkten den goldenen Adler der oben auf dem Mast sass. Sie lächelten und schüttelten ihre Köpfe, Harry hatte das schon einige Male mit ihnen gemacht, und jedes Mal hatte er ihnen damit fast einen Herzanfall beschert.
„Wo isser hingegangen?!"fragte Bootstrap Jack, und der andere Mann zeigte nur nach oben. „Das is' nur ein Adler, Jack. Wo is' Harry?"
„Ich hab ein Wort für dich, Bootstrap. Zauberei, savvy?"
„Du meinst, der Vogel is'...?"
Jack grinste nur und ging rüber zu Anamaria. „Wie lange denkst du will er sie diesmal zum Narren halten?"
„Hmm, noch eine Minute schätz ich."Die Frau grinste. „Nein, hier kommt er."
Der Adler flog herunter und landete in der Mitte des Decks. Die Mannschaften beobachteten ihn und die Mannschaft der Pearl stöhnte und schüttelte ihre Köpfe. Sie waren schon wieder reingefallen! Die Mannschaft der Stormeagle aber, erhielt den Schock ihres Lebens als sich der Adler in Harry verwandelte. Ihre Münder offen und ihre Augen fast rauskullernd, sahen sie zu wie Jack und Anamaria zum jungen Mann rüberstapften.
„Tu das nie, nie wieder!"kreischte Anamaria. „Wie oft verdammt noch mal soll ich es dir noch sagen?!"dann schlug sie ihm auf den Kopf, bevor sie ihn umarmte.
„Ich mag diesen Trick wirklich."Grinste Jack. „Wir müssen wirklich rausfinden, ob ich auch ein Animagus bin."
„Ich zweifle nicht daran."Grinste Harry. „Ich denke, du wirst ein grossartiges Tier mit Top-Instinkten und alle würden Angst vor dir haben. In anderen Worten: ein Pinguin."Fuhr er fort, dann beeilte er sich weg zu kommen, bevor Jack auf ihn losgehen konnte.
Anamaria schmunzelte, aber vertuschte es durch ein Husten, als der Pirat sie böse anstarrte. Jack schüttelte den Kopf und wandte sich an einen sprachlosen Bootstrap und seine Mannschaft. „Also, kommt ihr mit oder nicht?"
„Ich komme mit, das weisste."Sagte Bootstrap, nachdem er es geschafft hatte, seine Kinnlade vom Deck weg zu bekommen. „Was is' mit dem Rest?"er schaute in seine Mannschaft.
„Die, die nicht kommen wollen, laden wir in Port Royal ab."Sagte Jack, nachdem er die etwas besorgten Gesichter gesehen hatte. „Wir gehen da zuerst hin."
„Können wir uns auf dem Weg nach Port Royal entscheiden, und's dir sagen wenn wir dort sind?"fragte ein Seemann. Es war der junge Mann, der als erster über die Planke auf die Pearl gekommen war.
„'Türlich könnt ihr!"grinste Harry, als er auf der Reling balancierend neben dem Mann erschien. „Wie lang haben wir, bis wir mit deiner Hilfe dort sind Jack?"
„Ein Tag und eine Nacht ohne Pause."Antwortete Jack, nachdem er kurz überlegt hatte.
„Genug für dich?"wandte sich Harry wieder an den jungen Mann, der ihn mit grossen Augen anstarrte.
„Genug für mich."Sagte ein älterer Seemann und einige andere nickten.
„Es is' entschieden!"der grün-äugige junge Mann sprang von der Reling und ging zum Steuer. „Die Entscheidung fällt in Port Royal."
Die Reise nach Port Royal kostete sie einen Tag und eine Nacht, genau wie Jack vorausgesagt hatte. Der Piraten-Kapitän hatte seine Kontrolle über den Wind angewendet, der jetzt kräftig in ihre Segel blies, und Bootstrap starrte den Mann für eine Sekunde an, bevor er etwas von, hätte es wissen müssen, bei all seinen Fluchten und Eskapaden, murmelte.
Harry lächelte und sah aufs Deck hinunter. „Port Royal direkt voraus, kannst langsamer machen Jack!"
Jack nickte und tat genau das.
Einmal mehr legten sie nicht am Haupthafen an, und gingen mit Kapuzenmänteln die Bootstrap ihnen geliehen hatte in die Stadt. Derselbe ging diesmal mit Harry und Jack. Er wollte seinen Sohn, seine Schwiegertochter und seine Grosstochter sehen, bevor er ging.
Sie brauchten nicht lange bis sie das Anwesen erreichten, und Christine liess sie sofort herein, bevor sie davoneilte um ihre Arbeitgeber zu holen. Will und Elizabeth betraten den Raum etwas verwirrt, da sie Harry und Jack erst in ein paar Tagen erwartet hatten. Als sie Bootstrap dastehen sahen, fiel beiden die Kinnlade herunter.
„Vater?"flüsterte Will.
Bootstrap lächelte und nickte. „Hallo Sohn."
„Mein Gott!"murmelte Elizabeth und Harry schob schnell einen Stuhl unter sie als ihre Beine nachgaben.
„Aber warum bist du nicht vorher gekommen?"fragte Will.
„Ich musste Jack hier jagen, ein schwieriges Unterfangen, dann musste ich herausfinden wo du bist, und die Karibik is' gross."
„Können wir uns damit etwas beeilen?"fragte Jack, ungewöhnlich sprunghaft und nervös. „Wir müssen etwas mit euch besprechen, also setzt ihr euch besser."
Will hatte über die Jahre gelernt, Jack zu vertrauen, und sass neben seine Frau. Dann begann Jack, die ganze Geschichte noch einmal zu erzählen, und einmal mehr mussten er und Harry ihre magischen Fähigkeiten vorführen. Am Ende waren beide Turners ruhig. Sie tauschten einen Blick, und beide hatten sich entschieden.
„Wenn ihr in die Zukunft geht, kommen wir mit."Sagte Elizabeth und stand auf. „Hier ist sowieso nichts für mich. Mein Vater starb vor einem Jahr, Jacqueline kann genauso gut in euerer Zukunft aufwachsen, Will ist auch einverstanden mitzukommen, und wenn das wahr ist was du sagst – dass Mädchen Hosen und was noch alles tragen dürfen – dann komme ich erst recht mit. Ich hasse diese Korsette wirklich."
Bootstrap wollte gerade protestieren, aber liess es als er die Blicke der anderen drei Männer auffing. Alle drei wussten, dass es nutzlos sein würde, mit Elizabeth zu streiten wenn sie in dieser Laune war. Allerdings fühlte sich Harry verpflichtet, sie nochmals zu fragen, ob sie ihre Familie einem Zaubererkrieg aussetzen wolle. Sie starrte ihn nur an und verkündigte, dass er, wie auch Jack, zur Familie gehörten, eilte dann davon um einige Kleider einzupacken und um Jacqueline zu finden.
„Deine Frau is' unmöglich, Will."Sagte Jack und schüttelte den Kopf.
Will zuckte mit den Schultern und lächelte.
Harry hatte darüber nachgedacht, dass Leute aus dieser Zeit keine Ahnung hatten, was sie in der Zukunft antreffen konnten, und am Ende entschied er sich zu Handeln. Er würde einen Zauber benutzen, um all sein Wissen über die Zukunft auf sie zu übertragen, aber das konnte er auf dem Schiff machen, jetzt war keine Zeit. Elizabeth war wieder aufgetaucht, sie trug jetzt Hosen und ein Shirt, wie Jacqueline auch, die sich jetzt ganz ruhig verhielt, da sie wusste dass es gefährlich würde.
„Wir sind fertig."Sagte Elizabeth und zog einen Mantel an, Will gab sie auch einen. Sie zog die Kapuze hoch. „Sollen wir gehen?"
Harry und Jack nickten und führten den Weg. Die vermieden die Stadt selber und hielten sich an die Strassen drum herum, bis sie zum Strand kamen, an dem sie das Boot gelassen hatten. Bootstrap, Will, Elizabeth und Jacqueline nahmen das Boot, während Harry als Adler voraus flog und Jack ging neben dem Boot auf dem Wasser. Elizabeth blinzelte und versuchte nicht zu starren, aber sie ertappte sich immer wieder, wie sie den Wasser-Gehenden Mann anstarrte. Jack grinste und nickte ihr zu, bevor er vorausging und von Harry auf die Pearl gezogen wurde.
Jacqueline lachte und Elizabeth begann, ihr Dinge zu erklären. Will schüttelte den Kopf, während Bootstrap nicht einmal mehr seine Schultern zuckte. Er hatte sich langsam an das komische Verhalten von Harry und Jack gewöhnt.
Die Mannschaft half den Turners an Bord der Stormeagle zu kommen, dann kam Bootstrap rüber auf die Pearl. „Was jetzt? Wohin gehen wir von hier?" fragte er Jack.
„Grün-Auge hier hat eine Idee."Anamaria nickte zu Harry. „Er will uns allen sein Wissen über die Zukunft übermitteln, sodass wir besser überleben können."
„Und was is' mit denen, die hier bleiben wollen?"fragte Harry.
„Ja, das. Wir lassen sie zuerst gehen."Sagte Bootstrap. Es ging nicht lange, bis sie sie losgeworden waren. Es waren nur zwei der Pearl, die nicht mitkommen wollten, und nicht sehr überraschend waren es Tipper und Pete, die beiden, die Harry nie wirklich gemocht hatten. Von der Stormeagle waren es einige mehr, aber nicht so viele dass die verbliebenen das Schiff nicht unter Kontrolle hatten.
Als Harry den Zauber vollbracht hatte, schüttelte er den Kopf. „Wir sind bereit zu gehen, Jack."
„Ich nicht."Murmelte Anamaria und hielt den Kopf in den Händen. „Ich habe Kopfschmerzen. Ah, also werden diese selbst fahrenden Kutschen Autos genannt."
Jack schüttelte den Kopf um ihn klarzukriegen und blinzelte mehrmals. „Gut. Bereit Bootstrap?"
„So bereit, wie ich werden kann."
„Also, dann folgt einfach meiner Pearl so dicht wies geht, savvy?" Bootstrap nickte und ging zurück auf sein Schiff um es bereitzumachen. „Bemannt die Brassen ihr gemeinen Hunde!"befahl Jack und beeilte sich zum Steuerrad zu kommen. Er sah zu als Harry schnell zum Ausguck kletterte, bevor er auf seinen Magischen Ring sah. Er drückte den Diamant und sagte: „Diamanto!"
Gerade vor der Pearl schimmerte die Luft und er steuerte sein Schiff direkt hinein. Die Stormeagle folgte, doch die Mannschaften beider Schiffe sahen beunruhigt und etwas ängstlich aus.
Jeder der zusah, würde zwei Schiffe sehen, die sich in Luft auflösten. Ein anderer Luftschimmer entstand und alles war wieder normal. Alle, die die beiden Schiffe verschwinden sahen blinzelten nur und murmelten etwas von wegen Halluzinationen, bevor sie sich beeilten nach Port Royal zu kommen, um sich zu besaufen, um das Zeug bis morgen vergessen zu haben.
