A/N: Diese Story ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (Userid 144910)
Ich habe nur die Ehre sie zu übersetzen. Also denkt beim Reviewen daran, dass ich die Geschichte nicht ändern kann. Aber ich bin sehr froh über Tipps, also reviewt weiter.
Viel Spass
Kapitel 9
Als sie auf der anderen Seite rauskamen, setzte Jack die Segel sofort in Richtung Isla de Muerta. Es gab einige Sachen, die er von da mitnehmen wollte, bevor sie nach England gingen um im Krieg mitzumischen. Harry benutzte seine Magie um die zwei Schiffe von Satelliten und Flugzeugen abzuschirmen, und Jack umgab sie mit dickem Nebel. Damit die Leute nicht bemerkten, dass die beiden Mannschaften sich bei Mondlicht in Skelette verwandelten, wandte Harry einen starken Illusions-Zauber an, der halten sollte bis sie alle verfluchten Medaillons zurückgebracht hatten, nachdem sie sich um Barbossa und seine Mannschaft gekümmert hatten.
Die Zeit, die sie brauchten um zu der Insel zu segeln, verbrachte Harry mit den Turners um ihnen seine Welt detaillierter zu erklären. Jacqueline war begeistert, Elizabeth erfreut, dass Frauen tun konnten was sie wollten, und Will sah aus, als ob er sich auf jedes Geschichtsbuch stürzen würde das er in die Hände bekommen konnte. Bootstrap schüttelte den Kopf und arbeitete sich durch die Informationen in seinem Kopf, als er der Pearl durch den Nebel folgte.
Sie erreichten die Isla de Muerta schnell, dank Jacks Kontrolle über die Luft, dann gingen Harry, Jack, Anamaria, Bootstrap und Will in die Höhle und nahmen verfluchte Medaillons für beide Mannschaften mit. Das brachte zwei Vorteile für sie. Erstens würde nicht der ganze Schatz da sein, falls, und nur falls Voldemort einen Turner fangen würde um den Fluch zu brechen. Zweitens konnte sie so niemand umbringen.
„Jetzt geht's los nach England."sagte Jack auf dem Weg zurück zu ihren Schiffen. „Wir werden auf dem Nebel reiten, wie damals als wir dich von deiner Tante weggeholt hatten, Harry."
Harry nickte. „Gute Idee, und 's is' schneller als normales Segeln, sogar mit deiner Hilfe Jack."
„Mit euch beiden in der Nähe weiss man nie was als nächstes passieren könnte."murmelte Bootstrap.
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Hermione seufzte überwältigt. Ihr Camp war von Todessern umzingelt, die den Phönix-Agenten drei zu eins überlegen waren.
Das war nicht die einige schlechte Sache die passiert war. Von all den Leuten, die Verräter geworden waren, war Ron der letzte gewesen, von dem sie es erwartet hätte. Trotzdem, es war wahr dass der jüngste Weasley-Sohn auf die Dunkle Seite gewechselt hatte. Er war der gewesen, der Voldemort den Tipp für ihr und Draco's verhängnisvolles Treffen gegeben hatte, an dem Draco als Spion aufgeflogen war. Der Blonde hatte kaum entkommen können, und sein Knie wurde beinahe in Fetzen gerissen. Wie er es zum Hauptquartier geschafft hatte, war ihr schleierhaft, aber er hatte es rechtzeitig geschafft, damit wenigstens noch etwas vom Bein gerettet werden konnte. Sie mussten aber die untere Hälfte amputieren, und so trug er jetzt ein Holzbein, wie der gute, verstorbene Mad-Eye Moody.
Nachdem Ron auf die Dunkle Seite gewechselt hatte, wurde Draco der Mann in ihrem Leben. Er war da gewesen, als Ron versucht hatte, sie mitzunehmen, und er hatte sich mit dem Rotschopf trotz seiner Verletzungen duelliert. Am Ende war Ron gegangen und hatte geschworen Rache zu nehmen. Zu ihrer grossen Überraschung hatte Draco sie dann geküsst, und hatte sie danach drei Tage lang in Schock und Ungewissheit gelassen, bis er wieder mit ihr sprach. Manipulativer Slytherin.
„Herm, pass auf!"Draco drückte sie zu Boden, gerade als ein Fluch über sie hinwegzischte.
„Danke, Draco."Sie lächelte ihn an.
„Denk nicht drüber nach, ich würde mir jetzt mehr Sorgen über die Todesser machen!"zischte der blonde Mann zurück und nahm die Hand die sie ihm zum Aufstehen hinhielt an.
„Oh mein Gott!"flüsterte Hermione als sie sich umsah. Die Todesser stürmten von allen Seiten und die Phönix-Agenten machten sich bereit zum Kampf. Kampf bis zum Tod. Sie zog ihren Zauberstab gleichzeitig wie Draco und drückte seine Hand bevor sie in Position ging.
Bevor beide Seiten mehr als nur ein paar Aufwärmflüche austauschen konnten, stieg ein dicker Nebel auf, der dann wie eine graue grosse Welle auf sie hinunterstürzte. Hermione sah kurz die geschockten Gesichter einiger Todesser, die ihre Masken nicht trugen, bevor der Nebel sie ganz einhüllte und wusste, dass er nicht von ihnen aus kam. Draco packte ihre Hand und sie konnte kaum seine Gestalt sehen, obwohl er gerade neben ihr stand; der Nebel war unnatürlich dicht.
Dann hörte sie es. Das Geräusch von Seilen die gefestigt wurden, knarrendes Holz, flatternde Segel, alles Geräusche, die sie mit Schiffen und Meer verbunden hätte. Ein grosser schwarzer Umriss schwebte in diesem Moment an ihr und Draco vorbei, und sie fühlten wie sie in die Luft gehoben wurden. Auf dem Weg nach oben schlugen sie an das schwarze Ding und spürten das Holz.
„Ein Schiff!"flüsterte Hermione leise.
Draco hielt sie inzwischen um die Taille fest. „Aber für uns oder gegen uns? Oder ist es ein ganz neuer Feind?"
In diesem Moment packten sie starke Arme und hievten sie über die Reling. Der Nebel war nicht so dick an Bord, aber man konnte trotzdem nicht mehr sehen als Umrisse und Schatten. Einer dieser Schatten sass gerade vor ihnen und redete.
„Seid ruhig, Leute."Die Stimme war männlich. Er flüsterte den Befehl sehr undeutlich, mit einem starken Akzent. „Wir ziehen gerade den ganzen Rest der Phönix-Agenden an Bord. Bleibt hier bei der Reling, bis jemand kommt und euch unter Deck holt, und kommt nicht in den Weg der Mannschaft, savvy?"Die Person verschwand im Nebel, zwei sehr verwirrte Leute zurücklassend.
Es ging nicht lange, bis eine andere Figur auf sie zukam und sich vor ihnen auf ihre Fersen setzte. „Hier, bitte."sagte eine weibliche Stimme, als sie ihnen eine warme Decke gab. „Wir haben gerade Nachricht von der Stormeagle erhalten. Sie haben den Rest von euch Phönixen aufgegabelt, und wir haben die Segel nach Hogwarts gesetzt. Wir werden in einigen Stunden da sein. Und der Capt'n hebt den Nebel, sobald wir auf dem Gelände sind, auf."
„Anamaria!"Es war dieselbe Stimme, die Hermione und Draco begrüsst hatte als sie an Bord gezogen worden waren.
Die Frau vor ihnen drehte ihren Kopf. „Ja Jack?!"
„Haste Grün-Auge irgendwo gesehen?"
„Oben im Ausguck als ich ihn das letzte Mal gesehen hab. Warum, brauchste ihn?"
„Nein, er is' schon wo ich ihn haben will. Warum nimmst du die zwei da nicht zur Kombüse und gibst ihnen – und den andern – was zu essen?"
„Schon wieder?! Du weisst dass ich Küchendienst hasse! Warum kann's nicht jemand anders machen, wie Grün-Auge?!"
„Weil ich ihn da oben brauche, um zu tun was er am Besten tut. Jetzt weg mit dir!"
Die Frau stöhnte, packte dann Hermione und Draco und zog sie mit ihr hoch. „Folgt mir"sagte sie und begann sie zur Kombüse zu führen. Als sie ankamen, konnten sie einen Blick auf sie werfen. Sie trug die komplette Piraten-Ausrüstung, die Kombüse war altmodisch und andere Phönix-Agenten sassen im Raum herum und sahen allesamt recht perplex drein.
Die Frau drehte sich zu ihnen und bekam die Aufmerksamkeit des ganzen Raums. „Gut. Mein Name is' Anamaria und ich bin hier um euch an Bord der Black Pearl willkommen zu heissen, dem besten Schiff der Karibik. Wir haben die Segel in Richtung Hogwarts gesetzt und sollten in einigen Stunden da sein. Bis dann bleibt hier, damit die Mannschaft nicht die ganze Zeit herumrennen muss um euch einzusammeln. Ich schlage vor ihr macht's euch bequem Jungs und Mädels, und ich mach euch mal was zu essen."
Hermione und Draco setzten sich mit dem Rücken zur Wand und mit der Tür im Blickfeld. Hermione lehnte ihren müden Kopf an Draco's Schulter an, und er legte einen Arm um sie. Sie hatten unter Belagerung gestanden und hatten seit einer Woche gekämpft, bevor das heute passiert war, und hatten sehr wenig geschlafen. Ihre Absicht die Tür im Auge zu behalten half nicht viel, da sie beide innerhalb weniger Minuten einschliefen.
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„Hogwarts ho!"schrie Harry runter, mit einem Lächeln auf seinem Gesicht. Die Götter wussten, wie sehr er den Anblick, die Geräusche und das Gefühl von alter Magie das vom Schloss selber ausging, vermisst hatte. Er schmunzelte als er das Durcheinander und Gefluche von unten hörte. Der Nebel, der die beiden Schiffe umgab, endete einige Zentimeter unter dem Ausguck, sodass der Ausguck fähig war die unten zu warnen falls etwas im Weg sein sollte. Kein Wunder konnte die Mannschaft nichts sehen, sie konnten ja einander kaum sehen.
Er seufzte und entspannte sich als sie auf Hogwarts-Gelände kamen und zum Schloss segelten. Die Vordertüren öffneten sich und heraus kamen dutzende von Zauberern und Hexen, angeführt von Albus Dumbledore, der gleich an seinem silbernen Bart erkennbar war, und Hagrid weil er so gross war. Ein rotes Etwas vom Schloss flog auf sie zu und Harry grinste als er Fawkes erkannte.
„Hallo dir auch"sagte er und streichelte den Vogel. Fawkes strich seinen Kopf gegen Harrys Hand bevor er zu Dumbledore zurückflog.
Harry packte ein Seil und schwang sich runter aufs Deck, wo er half das Ankern der Pearl vorzubereiten, wenn sie erst mal da waren. Jack benutzte schon seine Kontrolle über die Luft um die Phönix-Agenten hochzuheben und sie auf den Boden neben den Nebel hinunterzulassen. Es gab viel erfreutes Gelächter und Rufe als die Geretteten vom Hogwarts Willkommens-Komitee begrüsst wurden.
Der Nebel begann dünner zu werden, und am Ende verschwand er, sodass die Zauberer und Hexen die Black Pearl und die Stormeagle in ihrer ganzen Grösse und Pracht sehen konnten.
„Lasst den Anker los!"befahl Jack. Es geschah schnell und wurde auf der Stormeagle wiederholt.
Dumbledore war mit Snape, McGonagall und einigen anderen zur Pearl gekommen und sah zu ihnen auf. „Äh, entschuldigen sie Kapitän!"sagte der alte Direktor. Er war offensichtlich nicht sicher, was er aus der Situation machen sollte.
Jack sprang auf die Reling und packte ein Seil. „Aye?"er sah zum alten Zauberer hinab. „Ich nehme an, sie sind Albus Dumbledore?"
„Der bin ich, und wer sind sie?"
„Capt'n Jack Sparrow."Antwortete Jack und sprang hinunter. „Erfreut sie kennenzulernen. Grün-Auge hat uns viel von ihnen und ihrer Schule erzählt."
„Grün-Auge?"forschte Dumbledore mit einer gehobenen Augenbraue nach.
„Aye, Grün-Auge."Jack sah nochmals auf. „'Ey, Ana!"
„Was Jack?"die Frau streckte den Kopf über die Reling. „Was is' jetzt wieder?"
„Hol Grün-Auge, einige Leute wolln ihn sehen!"
„Aye, kommt sofort!"grinste Anamaria und eine Sekunde später flog ein junger Mann über die Reling. „Hier kommt er!"
Der junge Mann landete auf seinem Hintern und sah böse zu der Frau hinauf. „Ich bring dich um sobald ich wieder an Bord bin, du verdammte Schurkin!" Die Frau grinste nur und verschwand. Der junge Mann stöhnte als er aufstand und massierte sein Hinterteil. „Verdammte Frau. Gut Jack, was willste?"
„Einige Leute wollen dich treffen."Jack nickte zum Direktor und den anderen.
Harry drehte sich um und grinste als er sah wie die Leute nach Luft schnappten. „Hallo Leute. 's is' gut wieder in Hogwarts zu sein."
„A-Albus, i-ist das...?"flüsterte McGonagall und blinzelte.
„Es kann nicht sein!"Remus ging rüber zu dem jungen Mann. „Ist es...?"
Harry grinste und ahmte eine Verbeugung. „Wen sonst habt ihr erwartet?" Albus blinzelte in Schock und Harry rollte mit den Augen. „Muss ich es für euch buchstabieren? Ich bin's! Harry Potter-Sparrow is' zurück in Hogwarts!"
„Aber-aber..."murmelte Flitwick und zeigte auf die zwei Schiffe. „Was... wie... warum... oh mein..."
„'s is' eine ziemlich lange Geschichte."meldete sich Jack. „Habt ihr Zeit sie zu hören?"
„Definitiv!"sagte Albus und fing an zu grinsen. „Wo sollen wir reden, in Hogwarts oder auf eurem Schiff?"
Harry und Jack tauschten Blicke. „Auf dem Schiff."sagten sie gleichzeitig, und die anderen Leute blinzelten nur.
Hermione und Draco, mit einigen anderen die Harry in der Schule gekannt hatten, gingen nach vorne. Hermione hielt vor Harry an. Anamaria und Gibbs beobachteten sie von der Pearl aus.
„Hermione!"grinste Harry und warf seine Arme auseinander, eine Umarmung erwartend, aber sie ohrfeigte ihn. Kräftig. Sein Kopf flog zurück, die Kügelchen und Amulette in seinen Haaren klirrten. „Ich denke nicht, dass ich den verdient habe."murmelte Harry, und Anamaria begann zu grinsen. Er drehte sich zurück zu der jungen Frau, nur um von Draco eine Faust ins Gesicht zu kriegen. „Den könnte ich verdient haben."
„Du nimmst meine berüchtigten Sätze ins Maul, Welpe!"rief Jack aus und Anamaria und Gibbs begannen zu lachen. Harry blinzelte ihnen zu, sah Jack an, und begann selbst zu lachen.
In der grossen Gruppe von Hexen und Zauberern wurden Blicke getauscht und Schultern gezuckt. Piraten waren komisch.
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Seht ihr den kleinen Knopf da unten? :-)
