A/N: Diese Story ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (Userid 144910)
Ich habe nur die Ehre sie zu übersetzen. Also denkt beim Reviewen daran, dass ich die Geschichte nicht ändern kann. Aber ich bin sehr froh über Tipps, also reviewt weiter.
Kapitel 11
Harry, der fast zwölf Jahre mit den Piraten gelebt und ihre Gewohnheiten angenommen hatte, hatte die Hauselfen angewiesen, einen einzelnen Tisch für die beiden Mannschaften aufzustellen. Und er hatte Recht gehabt. Als die Männer das Essen auf dem Tisch, der für sie reserviert war, gesehen hatten, hatten sie sich wie ein Rudel Wölfe darauf gestürzt, und bessere Manieren hatten sie auch nicht. Harry zuckte nur mit den Schultern und machte mit, allerdings ass er schöner als sie und benutzte sogar Messer und Gabel. Dumbledore und die anderen starrten sie für etwa eine Minute an, bevor sie versuchten zu ihren eigenen Nachtessen zurückzukehren. Elizabeth, Will und Jacqueline sassen mit den Zauberern und beachteten die Piratenart zu essen gar nicht.
Nach dem Essen entschieden die Piraten, das Schloss auszukundschaften und Harry musste mit den anderen Zauberern und Hexen herumrennen, um sie vor Trick-Treppentritten und anderen Sachen zu retten.
„Das is' interessant."murmelte Jack, als er vor dem Fast-Kopflosen Nick stand. Er streckte seine Hand gerade durch den Geist.
Der Fast-Kopflose Nick sah ihn böse an und befreite sich. „Lassen Sie ihre Hände bei sich, Mr Sparrow."
Anamaria war von den sich bewegenden Bildern ganz eingenommen und verbrachte ihre Zeit damit, mit Sir Cadogan zu plaudern. Gibbs hatte es irgendwie geschafft, Trelawney zu begegnen – die übrigens ihren Turm verlassen hatte – und es wurde ihm gerade seine Zukunft vorausgesagt. Elizabeth war unglücklich genug gewesen, auf Binns zu treffen und hörte ihm höflich zu, während sie versuchte, ihr Gähnen zu unterdrücken. Jacqueline sass auf Will's Schoss und wurde von einigen Hexen unterhalten, die Schmetterlinge und andere Tiere heraufbeschworen und sie zum Leben erweckten.
Harry schüttelte den Kopf und lächelte. Er stand in einer Ecke und beobachtete alles ruhig. Dumbledore und Jack schienen Spass zu haben, Anamaria hatte sich von den sich bewegenden Bildern getrennt und nervte Snape, Gibbs sah sehr ängstlich aus, und die anderen hatten im Allgemeinen viel Spass.
Bootstrap kam zu ihm und grinste auch. „Deine Zaubererwelt is' schon was, Harry."
„Sie isses, nicht wahr."Harry entdeckte jemanden, der auf sie zu kam und nickte. Bootstrap drehte sich um und seine Kinnlade fiel hinunter. „Firenze, gut dich wiederzusehen."
„Dich auch, Harry Potter-Sparrow."antwortete der Zentaur. „Ich muss zugeben, dass ich das nicht in den Sternen vorausgesehen habe. Dass du ein Pirat wirst – und in der Zeit zurückgehst – war völlig neu für mich."
„Harry grinste. „Ich bezweifle kaum, dass irgendjemand was voraussehen könnte in dem Jack mitmischt."
„Das könnte richtig sein. Ich habe den exzentrischen Kapitän vor einer Minute getroffen. Er ähnelt dem Direktor."
„Lass ihn das nur nicht hören, er is' stolz darauf, einmalig zu sein."warf Bootstrap, der seine Fassung wiedererlangt hatte, ein. „Mein Name is' William Turner, Will's Vater. Man nennt mich Bootstrap um uns nicht zu verwechseln."
Firenze lächelte und sein Schwanz bewegte sich, was zeigte dass er es witzig fand. „Dann werde ich dich auch Bootstrap nennen."
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„Dies sind eure Zimmer für die Nacht, Gentlemen und Ladys."sagte Dumbledore und führte die zwei Mannschaften in einen enorm grossen Gemeinschaftsraum. Überall führten darin Gänge zu Schlafzimmern. „Ich fürchte, es wird etwas eng sein."
„Machen sie sich keine Sorgen, Direktor."sagte Jack während er sich umsah. „Wir sind nicht an viel Platz gewöhnt."
„Gut, aber ihr beiden."Dumbledore zeigte auf Harry und Jack. „erhaltet eure eigenen Zimmer auf der anderen Seite des Gangs."
„Nein, danke, geben sie die besser den Turners."antwortete Jack und liess sich in einen Stuhl fallen. „Ich bleib hier."
„Ich bleib auch bei der Mannschaft."grinste Harry und winkte kurz mit der Hand. Einen Moment später erschien ein Feuer im Kamin. Keiner der beiden Mannschaften erschrak, sie hatten sich inzwischen daran gewöhnt.
Dumbledore sah sie beide an und seufzte. „Gut, dann werde ich euch für die Nacht allein lassen."Er ging, und die anderen Lehrer und Phönix-Agenten folgten ihm. „Gute Nacht."sagte der alte Zauberer, bevor er die Tür schloss.
„Harry, mach deinen Job."
Harry grinste Jack an und begann, den Raum nach Zaubern abzusuchen. Sie waren überall, aber er konzentrierte sich auf die Tür. Und genau wie Jack gedacht hatte, hatte Dumbledore einige Verschliess-Zauber an der Tür angebracht, um sie im Zimmer zu behalten. „Du hattest recht, wie immer Jack. Aber es is' nichts, wogegen wir nichts tun könnten."
„Also worauf wartest du, Welpe? Bring uns hier raus!"
„Aye, aye Capt'n!"Harry salutierte und begann zu arbeiten.
Die Phönixe würden bald erfahren, wie schwierig es sein konnte, einen Piraten einzusperren.
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Die Piraten verteilten sich über ganz Hogwarts. Dank dem Wissens- Übertragungs-Zauber, den Harry gemacht hatte, kannten sie alle Hogwarts genauestens, etwas, das sie 'vergessen' hatten, Dumbledore und allen anderen zu sagen. Es gab einige Dinge, die sie über die Politik und den Krieg in dieser Zeit herausfinden mussten, da Harry sie schon gewarnt hatte dass niemand davon sprechen würde solange sie in einem Raum waren. Seine Aussage wurde bewiesen, als Dumbledore sie in ihrem Gemeinschaftsraum eingeschlossen hatte.
Jack folgte Harry durch die Korridore und zum Raum der Wünsche. Von da aus könnten sie alle ausspionieren, aus dem ganzen Schloss – oder zumindest hoffte er, dass sie es könnten.
„Wo is' denn dein verdammter Raum?"flüsterte Jack und sah sich um. Sie waren schon zweimal fast in Peeves und Filch gerannt.
„Geduld Jack, er wird auftauchen wenn wir ihn brauchen."antwortete Harry und fuhr fort, mit den Händen die Wände abzutasten.
„Wir brauchen ihn verdammt noch mal jetzt!"knurrte der Piratenkapitän und erschrak als plötzlich eine Tür rechts von ihm erschien. „Das is' interessant."
Harry grinste. „Komm und lass uns nachsehen, ob's funktioniert hat."
Sie betraten den Raum und Harry grinste als Jack nur vor sich hinstarrte. Die Wände waren zu grossen Fernsehbildschirmen geworden und sie sahen in einen Raum, der mit vielen Leuten gefüllt war. Sie erkannten Dumbledore am Kopf des Tisches mit Hermione, Draco, Snape, McGonagall und einigen anderen die sie diesen Abend getroffen hatten.
„Das sollte interessant werden."sagte Harry und er und Jack machten es sich bequem um die Show zu geniessen.
Dumbledore klatschte in die Hände und der Raum, den sie beobachteten wurde sofort ruhig. „Ich wage zu sagen, dass wir in eine 'etwas andere' Situation gekommen sind. Und ich beziehe mich auf die Piraten, die gerade im dritten Stock schlafen."
Harry und Jack grinsten. Wie falsch der alte Zauberer lag.
„Gut, sie sind hier um uns mit diesen untoten Piraten zu helfen und diesem Aztekengold von dem sie sprachen."murmelte Snape. „Aber ich traue ihnen trotzdem nicht."
„Ich auch nicht."meldete sich Lavender. „Ich schwöre, dass ich meinen Diamantenring heute angezogen habe, aber jetzt ist er weg!"
„Du hast ihn wahrscheinlich gar nicht angezogen, oder du hast ihn im Kampf verloren."argumentierte Hermione. „Auch wenn sie Piraten sind, heisst das nicht, dass sie alles stehlen das scheint und glitzert."
Wieder tauschten Harry und Jack amüsierte Blicke. Hermione wäre enttäuscht wenn sie die Wahrheit über Piraten herausfinden würde.
„Wenn wir ihnen vertrauen."begann Neville. „Warum schliesst ihr sie dann ein?"
„Guter Junge, das ist was, das ich auch gern wissen würde."sagte Jack.
„Wir mögen ihnen zwar trauen, aber nicht zu viel. Wir reden hier, trotz allem, von Piraten."Dumbledore seufzte. „Und Harry ist einer von ihnen geworden. Ich weiss nicht wo wir mit ihm stehen, aber er nimmt sicher keine Befehle von uns oder dem Minister entgegen."
„Ach ja, gut dass du mich daran erinnerst Albus."
„Das is' Arthur Weasley."flüsterte Harry Jack zu. „Er war nicht beim Abendessen. Er arbeitet beim Zaubereiministerium."
„Die Nachricht, dass die Piraten hier sind ist bis zum Minister durchgedrungen, und er kommt morgen nach Hogwarts."Mr Weasley seufzte. „Ich denke, er wird versuchen sie zu seinen Marionetten zu machen. Allerdings, nachdem was ich von euch über sie gehört habe, bezweifle ich stark dass er das schaffen wird. Und falls das passiert, wird er sie entweder nach Azkaban werfen oder sie hinrichten lassen, dafür dass sie Diebe, Lügner, Mörder und böse Bastarde sind, auf demselben Level wie die Todesser."
„So wie sich diese beiden Mannschaften benommen haben, bezweifle ich dass er auch nur das schaffen wird."sagte Draco leise zu Hermione, die grinste.
„Ernsthaft jetzt, lassen wir sie so gekleidet herumlaufen, und lassen wir sie kommen und gehen wie sie wollen?"fragte Fleur Delacour. Harry bemerkte, dass sie ihren französischen Akzent über die Jahre völlig verloren hatte, allerdings rollte sie die 'r's immer noch.
„Ich weiss es nicht."antwortete Dumbledore. „Wir reden später darüber. Jetzt müssen wir uns auf Voldemort konzentrieren. Severus, Draco, haben euch eure Kontakte in letzter Zeit etwas mitgeteilt?"
„Nichts seit letzter Woche."antwortete Draco und schüttelte den Kopf. „Ich habe seit der letzten Nachricht nichts von dem Jungen gehört, ich beginne mir Sorgen um ihn zu machen. Und er war erst achtzehn."
„Ist."sagte Hermione entschlossen. „Er ist achtzehn."Draco lächelte sie dankbar an und drückte ihre Hand.
„Arabella, was ist mit den Muggeln?"
„Arabella Figg."sagte Harry zu Jack. „Sie ist ein Squib, sie war mal mein Babysitter."
„Sie beginnen zu bemerken, dass etwas gleich unter ihrer Nase im Busch ist. Die NASA und der amerikanische und russische Geheimdienst benutzen ihre Satelliten und bewachen so die Plätze, wo die Schlachten gegen Voldemort stattgefunden haben. Sie kommen näher Albus."
Dumbledore nickte. „Wir müssen bald etwas gegen diese Satelliten tun."
Harry schüttelte den Kopf und liess den Raum verschwinden. Nichts Interessantes war da herauszufinden, nur Nummern und andere Dinge die sie nicht gebrauchen konnten. Er und Jack verliessen den Raum und gingen zurück zu ihrem Gemeinschaftsraum.
„Also wollen sie anständige Leute aus uns machen, was? Gut, sollen sie's probieren."Jack grinste. „Das wird lustig."
Harry lächelte und seine grünen Augen leuchteten. „Ich kann mir dich nicht in Umhängen oder modernen Kleidern vorstellen."
„Oder Anamaria in einem dieser Umhänge."
„Gibbs in sauberen Kleidern."
„Was lacht ihr da?"fragte Anamaria als sie in den Raum kamen.
„Nichts."antworteten beide gleichzeitig.
Die Frau hob eine Augenbraue und schüttelte den Kopf. „Ihr seid unmöglich."
Harry nickte zustimmend und gähnte. „Wie wär's wenn wir ins Bett gehen würden?"
„Tönt wunderbar. Morgen wird ein harter Tag, wenn wir Fudge treffen und ihre Pläne, uns Manieren beizubringen zerschlagen müssen."
„Was is' mit den Zaubern an der Tür?"
„Ich mach sie wieder rauf, sobald der Letzte zurückkommt, und hier kommt er. War langsam Zeit Gibbs!"grinste Harry.
Der ältere Mann knurrte und stapfte neben ihnen durch, zu seinem Zimmer. „Halt den Mund Grün-Auge!"hörten sie bevor die Tür zuging.
„Was is' mit dem los?"fragte Harry.
Jack zuckte die Schultern. „Gute Nacht."
„Gute Nacht, Capt'n."
„Süsse Träume Jack!"rief Harry hinter ihm her und begann, an den Zaubern an der Tür zu arbeiten. „Gehst du nicht ins Bett Ana?"
Sie grinste. „Nicht bevor du mir nicht diese Schulhymne beibringst. Ich will sie Cottons Papagei beibringen, um Jack zu nerven wenn wir wieder auf der Pearl sind."
„Oh, komm schon. Er hat dein Haar nur neon-blau gefärbt. Ich kann dein Problem nicht sehen."
„Du warst nicht derjenige, der Wochenlang so rumlaufen musste."
„Wenn du dich bei ihm entschuldigt hättest..."Harry grinste als er Anamaria knurren, davonstapfen, und das Knallen ihrer zugehenden Tür hörte. Er wurde mit den Zaubern fertig, gab ihnen die gewisse Note von Dumbledore und machte sie genauso stark, dann ging er auch zu Bett.
Morgen würde tatsächlich ein interessanter Tag.
