A/N: Diese Story ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (Userid 144910)
Ich habe nur die Ehre sie zu übersetzen. Reviews motivieren mich!
Viel Spass
Kapitel 12
Am nächsten Morgen wurden Harry und Jack – die sich ein Zimmer teilten – von wütendem Geschrei aus dem ganzen Bereich, den die beiden Mannschaften teilten, geweckt. Sie sprangen auf und packten ihre Kleider, nur um festzustellen, dass sie durch Umhänge ersetzt geworden waren! Sie sahen an sich herunter. Sie hatten in Unterhosen und Shirt geschlafen, sie erwarteten also diese Kleidungsartikel an ihnen, allerdings fanden sie sich anstatt in modernen Pyjamas wieder.
„Was zur Hölle?!"rief Jack wütend aus. Dann bemerkten sie, dass sein Haar von allen Kügelchen befreit und ausserdem sauber war. Sogar seine Zähne waren sauber und leuchteten hell im Morgenlicht. Ihre Waffen waren auch verschwunden.
Harry war im selben Zustand. Sie sahen einander an und beeilten sich, in den Gemeinschaftsraum zu kommen, nur um den Rest der beiden Mannschaften ähnlich bekleidet zu sehen. Anamaria sah jeden böse an, der sich getraute ihr Nachthemd mehr als eine Sekunde anzuschauen, Gibbs schnaubte wie ein wütender Stier, die Turners sahen auch sehr unzufrieden aus. Der Rest der Piraten sah einfach nur verdammt wütend aus.
„Was ist hier los?!"wollten Bootstrap und Will gleichzeitig wissen, als sie Harry und Jack entdeckt hatten.
Harry seufzte. „Ich vermute, Fleur hat was damit zu tun."
„Ich will meine Kleider zurück!"schrie Anamaria durch den Raum.
In diesem Moment kamen Dumbledore, McGonagall, Hermione, Fleur und einige andere herein und sahen sich verwirrt um.
„Was ist denn das Problem?"fragte Dumbledore.
Harry bahnte sich einen Weg zum Direktor und knurrte. „Ihr solltet besser glücklich sein, dass wir grade keine Waffen haben, oder ihr wärt alle tot gewesen sobald ihr durch diese Tür gegangen seid. Wo sind unsere Kleider?!"
„Ihr könnt nicht ernsthaft in diesen Lumpen herumlaufen wollen?!"Fleur sah schon beim Gedanken daran angewidert und geschockt aus.
„Wenn wir schon die Kleider nicht bekommen, wo sind unsere Waffen?" verlangte Elizabeth etwas ruhiger zu wissen, aber alle konnten sehen dass sie auch sauer war. Sie wollte diese modernen Kleider tragen, aber sie wollte diejenige sein, die entschied, wann sie sie tragen wollte!
„Diese rostigen Messer?"fuhr Fleur fort und merkte nicht, dass sie sich auf sehr gefährlichem Gebiet befand. Die anderen merkten es, dank den wütenden Blicken auf den Gesichtern der Piraten und traten einen Schritt zurück. „Meine liebe Frau, das ist ein Zaubererkrieg, was auch heisst, dass es ein Magischer Krieg ist. Diese Sachen hätten euch sowieso nicht gegen einen Todesser geholfen."
Anamaria stapfte nach vorne und sah die französische Veela böse an. „Wenn du mir nicht innerhalb der nächsten zehn Minuten meine Kleider und meine Waffen zurückgibst, werd ich dir zeigen, warum genau wir Piraten die meist- gefürchteten Leute waren und sind, die je die sieben Weltmeere befahren haben!"
Fleur sah Anamaria von oben bis unten an und schnaubte. „Eine Frau sollte nicht mit Piraten herumhängen."
Das war's. Anamaria hob ihre Hand und schlug der blonden Veela eine Faust ins Gesicht, dann, gerade als Fleur ihr Gleichgewicht wieder gefunden hatte, kam Elizabeth und tat es ihr nach. Jacqueline kickte ihr ins Schienbein und stampfte mit dem Fuss auf.
Dumbledore entschied dann einzuschreiten, bevor die Dinge ganz eskalierten. „Stopp, Stopp Ladys! Gut, ich werde die Hauselfen beauftragen, euch eure Kleider und Sachen innerhalb der nächsten halben Stunde zurückzubringen. Ich muss euch allerdings bitten, die Umhänge, die ihr heute Morgen in euren Zimmern aufgefunden habt, zu tragen. Denn der Zaubereiminister Cornelius Fudge kommt vor dem Mittagessen auf Besuch."
„Professor."sagte Harry und ging mit den Phönixen auf den Korridor heraus. „Wir sind Piraten, und eins von den Dingen, die Piraten am meisten hassen, is' herumkommandiert zu werden. Sie können schon sehr glücklich sein wenn wir überhaupt auftauchen, ganz zu schweigen davon in Umhängen. Gewöhnt euch dran, dass ihr über uns keine Kontrolle habt und lasst uns in Ruhe."Damit ging er zurück in den Raum und schlug ihnen die Tür ins Gesicht.
„Gut, das verspricht ja ein interessanter Tag zu werden."Snape grinste amüsiert und seine schwarzen Augen glitzerten.
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Endlich wieder in ihren eigenen, sauberen, Kleidern, gingen die beiden Mannschaften raus auf ihre Schiffe und weigerten sich, die Zauberer und Hexen auch nur anzusehen, die versuchten mit ihnen zu reden.
Sie waren so in ihre Arbeit auf den Schiffen vertieft, dass sie nicht einmal bemerkten, dass Fudge mit einer zehn-Auror starken Eskorte angekommen war. Genauer merkten sie es nicht, bis Fudge versuchte auf die Black Pearl zu kommen und prompt wieder zu Boden geschleudert wurde, dank der Zauber die Harry auf das Schiff gelegt hatte.
„Hey!"schrie Jack zu dem kleinen Mann. „Weisste nicht, dass man den Capt'n fragen muss, bevor man an Bord geht?"
„Wer ist denn der Kapitän?!"fragte Shaklebolt, seine Augen leuchteten amüsiert.
Jack grinste zum Mann hinunter. „Du siehst ihn grade an!"
„Gut dann, Kapitän, erhalten wir die Erlaubnis an Bord zu kommen?!"
„Ich werde drüber nachdenken."Jack verschwand und fand Harry, der gerade den Mast hinaufklettern wollte. „Ich nehm an du hast das gesehen?"
Der grün-äugige junge Mann schmunzelte. „'Türlich hab ich. Eines der lustigeren Dinge die ich je gesehen habe."
„Wem können wir vertrauen und auf wen müssen wir aufpassen?"fragte Jack. „Ana."Er nickte der Frau zu, die wegen dem Morgen immer noch sauer war.
„Kingsley Shaklebolt kannste trauen, er ist der, mit dem du gesprochen hast."antwortete Harry. „Fudge ist der Idiot, der versucht hat, an Bord zu klettern, und diejenige mit dem komischfarbenen Haar ist Nymphadora Tonks. Ihr kannste auch trauen. Sie is' wie ich ein Metamorphmagus, also pass auf."
„Hab ich. Die Anderen weisste nicht?"
„Hab sie nie vorher gesehn. Sie sehen neu aus, vielleicht Schulabgänger." Harry begann, zum Ausguck hinaufzuklettern. „Du weisst wo du mich findest wenn du mich brauchst."
Jack grinste. „'Türlich, 'türlich, Welpe. Lassen wir Fudge ein wenig schwitzen, aye?"
„Aye!"Anamaria grinste bösartig. Der Bastard würde dafür, was ihr heute Morgen passiert war, bezahlen. Sie hatte seitdem sie zehn Jahre alt gewesen und von Zuhause abgehauen war, kein Kleid mehr getragen. Es war alles seine Schuld!"
Der Piratenkapitän grinste und ging zurück an die Reling. Unten starrte Fudge böse zu ihm herauf, während die Auroren das Ganze ziemlich lustig zu finden schienen. „Du hast die Genehmigung, aber ein falscher Schritt und's geht wieder runter. Kapiert?"
„Wie auch immer."knurrte Fudge. „Jetzt holt mich da rauf!"
Jack war nicht beeindruckt und hob eine Augenbraue. „Du bist der Letzte, weil du dem Capt'n widersprochen hast."
„WAS?! Hast du eine Ahnung wer ich bin?!"schrie der Minister.
„Ein dummer, fetter Idiot, der mir auf die Nerven geht?"
Fudge sah aus als würde er gleich explodieren. „Ich schwöre zu Gott, dass ich dich dafür hängen lassen werde, Pirat!"
„Bist nicht der erste, der das sagt."Jack schüttelte den Kopf und benutzte seine Macht über den Wind, um die Gruppe Leute auf das Schiff zu heben, mit Dumbledore, der während der ganzen Show mit stark leuchtenden Augen daneben gestanden hatte. „Willkommen an Bord der Black Pearl!"Jack schwang seine Arme herum, auf das ganze Schiff deutend.
„Das ist kein Schiff, das ist ein leckes kleines Boot."murmelte Fudge hörbar. Die Mannschaft hörte auf zu tun, was sie gerade tat, und starrte überrascht und beunruhigt zwischen Fudge und Jack hin und her.
Jack war ganz ruhig geworden und starrte den kleinen Mann böse an. Seine Hand griff in Richtung Machete, aber bevor er sie ziehen konnte, sprang Harry vor ihn und begann den Piraten zurückzudrängen.
„Komm schon Jack, wenn du nicht aufpasst, endest du im Knast."
„Wenn der Idiot nicht aufpasst, endet er im Knast!"knurrte Jack und griff an.
„Ana! Gibbs! Cotton! Helft mir! Er dreht durch!"Harry hatte Mühe, den Piratenkapitän zurückzuhalten. Die drei Gerufenen kamen mit anderen Mannschaftsmitgliedern angerannt. Zusammen schaffte sie es, Jack lange genug ruhig zu halten dass Harry einen Petrificus Totalus Zauber auf ihn legen konnte. „Sorry deswegen Jack, aber du kannst nicht einfach den Minister attackieren. Oder jedenfalls noch nicht."sagte Harry zu ihm. „Bringt ihn in seine Kabine."
„Dieser Mann hat ein psychisches Problem."verkündete Fudge.
Harry wirbelte herum und packte den Minister am Kragen, bevor die Auroren auch nur blinzeln konnten. „Pass auf dein Maul auf Fudge. Du bist auf unserem Territorium, und wir legen die Regeln fest. Noch ein falscher Spruch von dir, und du wanderst in den Knast."zischte er. „Ich beginne mir schon zu wünschen, dass ich Jack nicht aufgehalten hätte."Er liess den Mann wieder fallen und richtete sich auf. „Ana, hab ein scharfes Auge auf Jack. Er hat's schon Mal geschafft, sich aus der Ganzkörperlähmung zu befreien."
„Hast Recht, Grün-Auge."antwortete sie. „Aber was wenn er's schafft?"
„Bringt ihn in die Kombüse. Ich bleibe hier mit diesem..."er deutete zu Fudge. „Haiköder hier und seinem Gefolge, und versuche etwas herauszuarbeiten. Ich bezweifle ernsthaft, dass ich Erfolg haben werde."
„Du solltest Elizabeth fragen obse kommt."warf Gibbs ein, als er aus der Kapitänskabine kam. „Sie is' an solche Dinge gewöhnt, mit ihrem Vater."
Harry nickte. „Gute Idee. Dir macht's nichts aus, rüber auf die Stormeagle zu gehen und sie zu holen? Vielleicht fragst du Bootstrap auch?"Gibbs nickte, schwang sich schnell rüber auf das andere Schiff und schrie nach Elizabeth und Bootstrap. Anamaria nickte Harry zu und verschwand in der Kapitänskabine. Endlich wandte sich Harry wieder an Fudge und die Auroren. Kingsley und Tonks hatten die Zeit ihres Lebens. Ihre Augen leuchteten und ihre Mundwinkel zuckten. Die jüngeren Auroren sahen etwas unsicher drein, lächelten aber trotzdem amüsiert wenn Fudge nicht hinsah. Dumbledore's leuchtende Augen waren das einzige an ihm, das verriet wie lustig er die Situation fand. Fudge allerdings hatte sich aufgebläht wie ein Frosch, da er nicht daran gewöhnt war, solange ignoriert zu werden.
Harry rollte mit den Augen. „Folgt mir."sagte er und führte sie unter Deck in die Kombüse. Da sass Jacqueline und las ein Donald Duck, das ihr Harry heraufbeschworen hatte. „Jack, meist du, du kannst uns für eine Weile alleinlassen Mädel?"
Sie sah auf und ihre Augen weiteten sich beim Anblick von Fudge. „Das ist Fudge, nicht wahr? Nein, ich denke, ich bleibe hier. Das ist der einzige Platz auf diesem Schiff, wo ich dieses.... Magazin, nicht wahr? in Frieden lesen kann.
„Ja, Magazin, aber du wirst nicht viel Frieden haben wenn wir hier sind."
„Auch gut, ich wollte dich umarmen. Ich hatte einen Albtraum und ich will nicht allein sein."Jacqueline kletterte auf Harrys Schoss als er sich gesetzt hatte, und legte ihre Arme um ihn. Sie war wirklich eine gute kleine Schauspielerin.
Dumbledores Schnurrbart zuckte und Kingsley hustete. Fudge sah noch wütender aus, als ihn sogar ein kleines Mädchen verarschte.
„Was wollt ihr? Warum seid ihr hier?"fragte Harry.
„Lass uns das auf die einfache Tour machen, Potter."knurrte Fudge und setzte sich gegenüber von Harry. „Das ist ein Befehl, kein Vorschlag, also denk darüber nach bevor du antwortest."
„Und was soll dieser Befehl sein?"Harry gab vor, interessiert zu sein.
„Ihr zieht in den Krieg, tut was ich sage und niemand wird verletzt."
„Wir sind schon im Krieg, Fudge. Die beiden Mannschaften, weil einige ihrer alten Kameraden jetzt auf der dunklen Seite sind, und ich, weil ich drei Leute umbringen muss."
Fudge hob eine Augenbraue. „Und wer soll das sein?"
„Voldemort ist der offensichtliche davon. Der nächste ist Peter Pettigrew, nur dass du nicht glaubst dass er noch lebt. Und eine gewisse Bellatrix Lestrange."
„Das ist absurd Potter. Der einzige den du töten wirst ist der Dunkle Lord, denn Bellatrix Lestrange wurde vor zwei Jahren getötet, und Peter Pettigrew ist schon seit über zwanzig Jahren tot."
„Was? Lestrange is' tot?"Harry starrte Dumbledore an, der ihm andeutete, dass er später mit ihm darüber reden würde. „Gut, da kann man wohl nichts machen."
„Auf nimmer wiedersehn, sag ich."Verkündete Jacqueline von ihrem Platz auf Harrys Schoss aus.
„Du beginnst zu reden wie ich, Jack."bemerkte Harry.
„Um ein richtiger Pirat zu sein, muss man auch so reden können. Ich übe."
„Also denkste drüber nach, nach dem Krieg auf der Black Pearl zu segeln?"
„Natürlich, du und Jack habt mir mindestens ein Abenteuer mit euch versprochen."
Harry nickte nachdenklich. „Das haben wir versprochen."
„Siehst du!"Elizabeth kam in die Kombüse geeilt. „Jack ist wach!"warnte sie Harry, und in diesem Moment kam Jack selber durch die Tür. Er sah besessen aus, und verdammt sauer.
Er sah Harry böse an. „Zu dir komme ich später. Zuerst muss ich diese Ratte loswerden."seine Augen richteten sich auf Fudge, der schluckte und begann, sich vom Piraten wegzubewegen.
Harry, Jacqueline und Elizabeth sahen amüsiert zu. Barbossa war der letzte gewesen, der sich getraut hatte, etwas Schlechtes über die Pearl zu sagen als Jack dabei war, und gleich danach hatte er sie gestohlen. Und seht, was aus dem Mann geworden ist. Toter geht's gar nicht.
Dies entwickelte sich wirklich zu einem sehr amüsanten Tag.
