A/N: Das sollte eigentlich schon gestern online sein, war aber leider krank... also, hier habt ihrs, das letzte Kapitel. Aber keine Angst, die Fortsetzung kommt.


Kapitel 18

Nachdem sie sich von der Schlacht erholt hatten, besuchten Jack und die Mannschaften Harry fast jeden Tag im Krankenflügel. Einige von ihnen liessen sich von Madam Pomfrey die Zähne ausbessern, oder sonstige Sachen die sie bisher gestört hatten. Jack verbrachte viel Zeit mit dem Direktor. Allen war klar, dass die beiden etwas vorhatten, aber niemand wusste was. Anamaria hatte es auf sich genommen, sich persönlich um Snape zu kümmern, dessen Bein während der Schlacht verwundet worden war. Der Zaubertränkelehrer knurrte etwas und spuckte Pech und Schwefel, aber sie wollte nicht aufgeben. Sie hatten einige sehr schöne Nächte zusammen verbracht, und sie würde ihn nicht aufgeben wenn sie schon mehr als Lust für ihn empfand, was für einen Piraten sehr ungewöhnlich war. Harry würde wohl nie damit aufhören, sich darüber lustig zu machen, aber offensichtlich war ihr das egal.

Jacqueline war nach modernen Fantasiegeschichten süchtig geworden, und als Hermione sie und ihre Familie nach London mitgenommen hatte, kaufte sie mehr als ein Dutzend davon, vom Geld dass sie von der Isla de Muerta mitgenommen hatten. Will ging mit seinem Vater eifrig Geschichtsbücher durch, und Elizabeth hörte Hermione zu, wie sie alles über Meinungsfreiheit, Menschenrechte und so weiter erklärte. Draco folgte ihnen nur, mit einem kleinen Lächeln und schüttelte den Kopf.

Einige schockierende Enthüllungen hatten nach dem Krieg stattgefunden. Pettigrew war gefangen worden, und die Geschichte um den Tod der Potters war endlich geklärt, und Sirius Black's Name rein. Es kam auch raus, dass Ron kein Verräter gewesen war, sondern ein Spion. Er und Dumbledore hatten sich auf den Plan geeinigt, als Voldemort am Anfang des Krieges auf den Rotschopf zugegangen war. Ron hatte Hermione freundlich angelächelt und wünschte ihr und Draco viel Glück in ihrer Beziehung, dann war er gegangen um Harry im Krankenflügel zu besuchen.

Alles dies und mehr wurde Harry von seiner Familie erzählt, während er im Koma lag. Sie erzählten ihm was in der Zaubererwelt vorging, sodass er nicht total unwissend war wenn er aufwachte. Harry konnte seine Mutter und seinen Vater kennenlernen während er da war, und Sirius war immer noch sein hyperaktives Selbst, allerdings hatte er keine Ringe unter den Augen und sah jünger aus, als zum Zeitpunkt als Harry ihn das letzte Mal gesehen hatte.

Endlich kam der Tag an dem Harry aufwachte. Er sass gerade mit seinen Eltern und lachte über einen alten Streich, als er ein starkes Ziehen spürte.

„Es ist Zeit zurückzugehen, Harry."Sagte Lily und lächelte ihren Sohn an. Sie stand auf und umarmte ihn. „Es war grossartig, dich zu treffen."

„Pass auf Sohn, und spiel Snape mal einen Streich für mich."James lächelte auch.

„Tu mir einen Gefallen."Grinste Sirius „Adoptiere einen schwarzen Labrador, und nimm ihn mit auf dein Schiff. Und natürlich, nenn ihn Sirius."

„Natürlich." Harry schüttelte den Kopf, aber er würde tun was Sirius wollte. Plötzlich fand er sich mitten in der Luft wieder und flog weg von seinen Eltern und von Sirius.

„Wir sind stolz auf dich Harry!"rief ihm Lily nach und winkte.

Harry winkte zurück, dann fühlte er, wie er zurück in seien Körper katapultiert wurde. Seine Augen flogen auf und er sass auf, nur um von etwas Grossem, das auf seiner Brust landete, gleich wieder rückwärts geworfen zu werden. Er sah runter und fand Jacqueline, die ihn umarmte.

„Hallo Mädel."Er schmunzelte und klopfte ihr auf den Rücken. „Denkste, du könntest einen armen Jungen atmen lassen?"

Das Mädchen sass sofort auf. „Oh, tut mir leid, aber es war fast eine Woche, und wir haben uns solche Sorgen gemacht und –„

Harry's schmunzeln unterbrach sie. „Beruhig dich und hyperventiliere nicht. S'geht mir gut. Wo sind Jack und die andern?"

„Jack ist auf der Pearl, wie immer. Anamaria nervt Professor Snape, allerdings protestiert er nicht fest dagegen."Sie kicherte. „Die andern sind irgendwo und versuchen Hogwarts auszukundschaften."

Harry nickte und bemerkte seine Kleider – SAUBER!!!!! AAAAARRRGGG!!!! – die neben seinem Bett auf einem Stuhl lagen und stand auf. Jacqueline ging höflich und holte einen Vorhang, sodass er sich anziehen konnte. Als er fertig war, gingen die beiden zusammen zur Grossen Halle, wo alle gerade beim Mittagessen sein würden. Jacqueline erzählte ihm alles was passiert war, und Harry hörte zu, obwohl er alles schon gehört hatte.

Als sie eintraten, wurde der Raum totenstill. Dann kamen die Beifallsrufe und der Applaus. Anamaria, Hermione, Elizabeth, Mrs Weasley und Ginny arbeiteten zusammen und zerrten Harry in eine Gruppenumarmung. Die Männer schüttelten seine Hand und klopften ihm auf den Rücken. Jacqueline weigerte sich, ihn zu verlassen und lächelte während der ganzen Prozedur zu Harry auf.

„Also haste das auch überstanden, Grün-Auge."Jack schmunzelte und überraschte Harry als er ihn kurz umarmte. „Tu das nie wieder."

Harry lachte. „Definitiv. Keine Dunklen Lorde mehr zum loswerden."

Jack lachte und führte ihn zum Piratentisch. „S'ist gut, dich zurückzuhaben. S'wurde langsam langweilig ohne dich."

Der Rest des Tages wurde damit verbracht, Harry zu gratulieren, ihm auf die Schulter zu klopfen und ihm wieder zu gratulieren. Die Presse war da und irgendwie brachten sie die ganze Geschichte aus ihm raus, von seinem ersten Jahr in Hogwarts bis jetzt. Das allein dauerte einige Stunden. Dann erschien Cornelius Fudge zum Abendessen und hielt eine lange und langweilige Rede. Als er ungefähr in der Mitte war, dösten die meisten Piraten vor sich hin oder redeten miteinander, alle ignorierten den Minister völlig.

Als Fudge endlich fertig war, wurde er Orden des Merlin', erste Klasse unter anderen an Harry, Jack, Ron, Hermione, Draco und Snape verliehen. Einige andere Titel gingen an andere Leute, und am Ende von allem erhob sich Dumbledore um zu reden.

„Hallo alle zusammen!"rief er heiter und alle antworteten. „Erstens möchte ich das wichtige aus dem Weg schaffen. Und hier ist es: Will jemand ein Zitronendrop? Nein? Gut, dann habe ich mehr!"Er warf sich eines in den Mund – nur Gott wusste, wo in dieser Robe er sie aufbewahrte – und die Zuhörer lachten.

„Dein Zahnarzt muss ein sehr glücklicher Mann sein, Albus!"rief Jack, und alle lachten nochmals.

„Das ist er, Kapitän Sparrow!"antwortete Dumbledore grinsend und seine Augen leuchteten. „Jetzt da das aus dem Weg ist, dachte ich, ich halte eine lange Rede, aber ich denke ich lasse sie aus, da ich sehe dass einige von euch – die meisten von der Piratengruppe – mit euren Pistolen, Dolchen, Messern oder Zauberstäben auf mich zielen. Und ausser dass ich allen, die im Krieg gekämpft haben, ein grosses Dankeschön sagen will, habe ich nichts zu-"er hielt an als Bootstrap ihn böse anstarrte.

„Ach ja, ich HABE etwas zu sagen!"alle rollten gutmütig mit den Augen. „Erstens, William 'Bootstrap' Turner, Kapitän der Stormeagle, wird in unserer Zeit bleiben mit seinem Schiff und seiner Mannschaft. Sie werden als Transportunternehmen tätig sein, vor allem für die Funde der Gringotts Fluchbrecher, und werden diese Sachen zurück nach England bringen. Auf diese Weise müssen die Fluchbrecher nicht selber auf Muggelart reisen, und jeder weiss dass die meisten Dinge die sie finden nicht mit magischen Transporten gehen können, da sie sonst Schaden nehmen könnten."

Die Leute klatschten höflich und die Journalisten machten sich eine Notiz, später mit Bootstrap zu reden, um Details über dieses Unternehmen zu erfahren.

„Oh, und noch etwas!"sagte Dumbledore. „Bon apptetite!"

Eine Sekunde später waren die Tische mit dem Besten, das die Hauselfen bieten konnten, vollgestellt.

Harry lachte und redete mit den Leuten im Raum. Jack versuchte, gleichzeitig mehrere Hexen anzubaggern, und er machte es sehr gut. Jacqueline gefiel es, von Mrs Weasley und den anderen Frauen bemuttert zu werden, Will und Bootstrap redeten mit den Journalisten und Dumbledore bot überall Zitronendrops an.

Hogwarts war wieder zurück bei seinem normalen Wahnsinn.


Harry überwachte die Leute auf seinem Schiff. Sie brachten Essen und Wasser an Bord. Es musste für eine Weile reichen, da sie in der Nähe der Isla de Muerta landen würden, zurück im 17. Jahrhundert. Jacqueline hatte sich geweigert, mit ihren Eltern in dieser Welt zu bleiben, und nach viel Weinen, Streiten und Versprechungen wurde ihr erlaubt, mit Harry zu gehen. Tonks war auch da und half den Männern beim Lagern.

„'Ey, Grün-Auge!"

Harry rollte mit den Augen als er den Namen hörte. „Was is' los?!" schrie er zurück.

Jack winkte ihn vom Schiff hinunter. „Muss mit dir reden, Junge. Komm runter!"

Harry machte sich nicht die Mühe, zu antworten und sprang von seinem Schiff. „Was?"

Der Pirat lächelte und führte ihn zum Verbotenen Wald, sodass sie eine einigermassen private Unterhaltung führen konnten. „Ich wollte dir etwas für deine Reisen geben."

„Du kommst nicht mit uns?"

„Nein, die Pearl wird einen anderen Weg einschlagen, aber wir werden uns ab und zu mal in Tortuga sehen, savvy?"

„Savvy." Nickte Harry.

Jack öffnete seine verzauberte Tasche und nahm seinen geliebten Kompass raus. Er sah ihn eine Sekunde lang an und legte ihn dann in Harry's Hand. Harry starrte ihn mit offenem Mund an. „Du wirst ihn brauchen, und ich nicht – nicht mehr. Da is' was, das ich dir nicht erzählt hab als du das erste Mal in meiner Kabine aufgewacht bist. Diese Zigeunerfrau hätte meine Seele weggenommen, wenn ich dir nicht geholfen hätte, und das is' wie's begonnen hat. Mit der Zeit hab' ich begonnen, dich gern zu haben. Sie gab mir die Elementaren Kräfte, sodass ich dir helfen konnte, und jetzt, da ich die habe, brauche ich den nicht mehr. Der Wind flüstert mir den Weg zu, und die See nimmt mich gern dahin mit. Wie auch immer, der Kompass gehört dir."

„A-Aber wie funktioniert er?"fragte Harry. Er brauchte einige Zeit, das alles aufzunehmen.

„Du denkst an den Schatz den du finden willst, oder den Ort wo du hinwillst, und er wird dich dahin führen. Der Kompass zeigt zwar nicht nach Norden, aber dafür geradewegs zu deinem Ziel. Pass gut auf ihn auf."

„Werd ich."Versprach Harry und sah zu als der andere Mann zurück zur Pearl ging.


Dumbledore, die Phönixe und einige andere waren aufgetaucht, als es Zeit war für die beiden Schiffe, loszufahren. Es gab einige Tränenreiche Abschiede, vor allem zwischen Elizabeth, Jacqueline, Jack und Harry. Anamaria würde auch dableiben, 'um den Zaubertränkelehrer zu nerven', wie sie ausdrückte, doch hatte niemand Snape je so glücklich gesehen wie die letzten paar Tage. Hermione versuchte, nicht zu weinen, nicht dass es etwas half, und Draco hielt ihre Hand, während er selber versuchte, sich wie der egoistische Bastard zu verhalten, der er als Schüler gewesen war. Das funktionierte auch nicht. Ron, der entschieden hatte, für eine Weile genug von dieser Welt und diesem Leben zu haben, ging mit Harry's Mannschaft und wurde damit aufgezogen, dass er keine Ahnung hatte wo an einem Schiff Bug oder Heck waren.

Der Direktor trat zu Harry, bevor die Pearl und die Raven Segel setzten, und lächelte den jungen Mann an. „Du bist wirklich ein bemerkenswerter junger Mann, Harry Potter-Sparrow."Sagte er und umarmte ihn. „Ich habe etwas für dich."Dumbledore nahm einen ähnlichen Ring aus seiner Tasche wie der, der Jack hatte. „Ja, er hat mir endlich von diesem Ring erzählt, allerdings habe ich ihn noch nicht dazu gebracht, mir von diesem Kompass zu berichten. Wie auch immer, dies gehört dir. Er funktioniert gleich wie Jacks."

Harry grinste und zog den Ring an. „Danke Professor."

„Denk nichts dabei, es war mir ein Vergnügen. Komm bald zurück um uns zu besuchen."Dumbledore sah sich um, lehnte sich zu ihm und flüsterte: „Sobald hier die Dinge wieder geordnet sind, werde ich mit Jack Segel setzen, und auf ein Abenteuer gehen, also könnten wir uns früher als du denkst einmal in Tortuga treffen. Aber erzähl es nicht Minerva, sie würde mich köpfen wenn sie es wüsste."

Harry grinste. Er konnte sich Albus Dumbledore nicht wirklich Rum trinkend in der 'Treuen Braut' vorstellen. Er packte das Seil, das zu ihm runter geworfen wurde und die Mannschaft hievte und zog ihn an Bord. Er lächelte ein letztes Mal die Leute an, die sich versammelt hatten und begann dann Befehle zu schreien. „Anker lichten! Segel setzen! Bemannt eure Posten ihr verdammten, dreckigen Hunde!"

Die Befehle waren dieselben wie die auf der Pearl, und bald segelten beide Schiffe weg, zum See. Für die Zuschauer sah es aus, als ob die Luft über dem See schimmerte und die Schiffe hatten sich plötzlich in Luft aufgelöst.

Dumbledore drehte sich zu ihnen und grinste. „Kommt, ihr alle, die Schüler werden morgen zurückkommen und es gibt viel zu tun."

Einiges Stöhnen war zu hören – das lauteste von Snape – aber alle taten wie geheissen. Anamaria lächelte glücklich vor sich hin, als sie fühlte wie Severus den Arm um sie legte und sie lehnte sich an seine grössere Gestalt. Das Leben könnte nicht besser sein!

Harry grinste, als er endlich zurück in der Karibik war, zurück im 17. Jahrhundert. Dies war, wofür er geboren wurde, und dies war, was er tun wollte. Jack und die Pearl segelten neben der Raven und beide Mannschaften begannen ihr Lieblingslied zu singen.

„Trinkt aus Piraten yo ho!"


Ich hab dieses Kapitel nochmals raufgeladen, weil ich was wichtiges vergessen habe - siehe unten. (und es heisst jetzt Anker lichten statt Anker liften...)

Ein grosses Danke an:

Eeus (erster), Fee der Nacht, LilNatch, Kissymouse, BlackRoseLily, Lis, Sylver Mortal, Darinka, Lily, blub, XXCherubYY, Einhorn, Tränentänzerin, Nici, Chrisy, kleines-mutiertes-ding, Carika, Schnecke, Kasandra, Little Lion, Angel344, Taetzchen, Raven, Bine, Raja-Jade, Kiki1966d, Momo-chan21989, Fraenzi, Lord Mystic, Amruniel, sebtritt, Minnilein und Bloody Mary Read.

Sorry falls ich irgendwen vergessen hab.. keine Absicht