Disclaimer: Noch immer in Kapitel 1

Weiter geht's mit den Twins.

Er schien auf den Kuss nicht zu reagieren, denn er wandte sich weder ab, noch kam er ihm entgegen.

Elladan war jedoch entschlossen,  Elrohir aus seiner Trauer herauszuholen.

Er unterbrach den Kuss, um etwas Atem zu schöpfen. Währenddessen sah er erneut in die Augen seines Bruders. Diesmal waren sie nicht mehr in die Leere gerichtet, sondern sahen ihn an. In ihnen spiegelte sich ein Gefühlschaos wieder.

Elladan strich über das dunkle, seidige Haar, welches sich mit dem seinen vermischte.

„Lass ihn ruhen.", flüsterte er leise, während er langsam die Konturen von Elrohir's Gesicht nachfuhr.

„Komm wieder zurück ins Leben."

Während er langsam die Verschlüsse von Elrohir's Kleidung löste, vernahm er dessen Antwort.

Zitternd war dessen Stimme, als er sprach.

„Was hat es denn noch für einen Sinn?"

‚Wenn Andreas  nicht mehr hier ist', beendete Elladan den Satz seines Bruders innerlich.

Nicht auf die Frage eingehend begann er, den nun freigelegten Oberkörper Elrohir's zu erkunden.

Ein Schauer durchfuhr Elrohir, als sein Bruder an seiner Brustwarze knabberte. Er bemerkte, wie seine Gedanken, denen er nachgehangen hatte, verblassten, und er sich auf das Geschehen zu konzentrieren begann.

Mit einem Hauch von Verzweifelung griff er seinem Bruder an die Schultern, und hielt diesen von sich.

Dieser hatte zwar Abneigung erwartet, doch ließ er sich davon nicht beirren.

Seine Hände glitten weiterhin zärtlich über den Körper Elrohir's und suchten ihren Weg nach unten. Dort strich er an der Innenseite der Schenkel entlang, ohne jedoch der bereits reagierenden Männlichkeit Elrohir's größere Aufmerksamkeit zu schenken. Lediglich beiläufig strich er  über das Organ, was dem Elben ein leises Stöhnen entlockte.

Schließlich nahm er seine Arme wieder nach oben, wobei er nicht mehr mit dem Widerstand an den Schultern zu kämpfen hatte.

Erneut sah er in die Augen seines Bruders, umfasste dessen Gesicht dabei mit einer Hand, während die andere Hand weiter dessen Körper liebkoste.

Noch immer war Trauer in den Augen Elrohir's zu sehen, doch diese war bereits dabei einem anderen Gefühl zu weichen, das seine Augen zu verdunkeln schien.

Ein weiteres Mal senkte Elladan seine Lippen auf die seines Bruders hinab. Diesmal spürte er keinen Widerstand, im Gegenteil. Langsam schien Elrohir sich zu entspannen. Er gab dem Drängen seines Bruders nach, und öffnete seine Lippen, um ihm Einlass zu gewähren. Erfreut darüber begann Elladan nun fordernder zu werden.

Elrohir derweil legte langsam einen Arm um Elladan, und strich automatisch über dessen Rücken. Ein enttäuschtest Murren war zu vernehmen, als er den feinen Stoff spürte.

Darauf beendete Elladan seinen Kuss. Entschuldigend lächelte er den anderen Elb an, während er sich hastig seiner Kleidung entledigte.

Nur wenige Momente später fanden sich die Zwillinge in einer leidenschaftlichen Umarmung wieder.

Dabei war es Elrohir, der sich zunächst fest an seinen Bruder drängte, als würde er etwas verlieren, würde er ihn loslassen.

Beruhigend redete dieser immer wieder leise in Sindarin auf ihn ein, flüsterte ihm liebevolle Wörter ins Ohr, während er zwischenzeitlich an selbigen knabberte.

Schließlich löste Elrohir seine feste Umarmung und hauchte leise: „Bitte."

Elladan, der selbst bereits sehr erregt war, kam  dieser Bitte nur zu gerne nach.

Quälend langsam bahnte er sich küssend seinen Weg über Elrohir's Körper nach unten.