In diesem Teil verwendete neue Charaktere, die nicht mir gehören, sind aus Ranma ½ entnommen.

4.Kapitel MÄNNER SIND SCHWEINE

„Hey, Moment mal! Das hier ist nicht unsere Dimension!! Aaach, Scheiße!"

Nein, definitiv nicht ihre Dimension. Und vor allen Dingen nicht die Zeit von Guts, Griffith oder Hiko.

Fried-chan und Seepferd-chan stiefelten durch die Straßen einer Stadt. Hinter ihnen her schlurften Griffith, Guts und ein verwirrter Hiko, der einfach mal mitkam, weil er nicht wusste, was er sonst machen sollte.

Sie hörten etwas entfernt ein lautes Geschrei. Und die Quelle des Tumults kam direkt auf sie zu. In einer Staubwolke näherten sich drei Gestalten. Recht bedröppelt sahen die Prinzessinnen und die Männer zu, wie eine junge Frau in seltsamer, schuppiger Panzerkleidung und ein Monster ein kleines schwarzes Schwein mit Halstuch jagten. „Los, sag es uns! Wo ist Ranma??", schrie die Frau, während sie versuchte, das Ferkel mit Hieben zu treffen.

Fried-chan wand sich an Guts. „Gattse, könntest du mal grad..."

Ein riesiges Schwert stellte sich mitten auf den Weg.

Wenig später saßen Fried-chan, Seepferd-chan, Guts, Griffith und Hiko an einem Feuer, erhitzten Wasser für Instant-Nudelsuppe und versorgten die Prellungen der Frau, des Monsters und des Schweins. Das Ferkel war am schlimmsten dran, denn während die anderen beiden über das Schwert gefallen waren, war es direkt dagegen gelaufen und dementsprechend groß war seine Beule. Fried-chan hatte es in den Arm genommen und knuddelte es tröstend und nur Guts starrte das Schwein grimmig an. Er hatte gemerkt, wie rot es angelaufen war.

Die junge Frau erklärte: „Wir sind auf der Suche nach einem gewissen Ranma Saotome. Also wollten wir seinen Freund hier fragen. Aber der meinte, er wüsste es nicht und wär selbst schon seit drei Wochen auf Wanderschaft, weil er den Weg nicht mehr weiß." Sie deutete auf das Ferkel in Fried-chans Armen. „Ihr wolltet ihn fragen..?", meinte Seepferd-chan und verteilte die Instant-Suppe unter allen Anwesenden. „Erstens ist das ein Schwein und zweitens finde ich eure Art „zu fragen"doch recht interessant..!", sagte sie und bevor die Frau etwas dazu sagen konnte, flog etwas vom Himmel herab und schlug jedem die heiße Suppe aus der Hand. Dann schimpfte es leise von Undankbarkeit der eigenen Schüler, die es einfach in die Gegend treten würden, nur weil es seine Sammlung komplettieren wollte..., bevor es sich mit der Unterwäsche der Prinzessinnen davonmachte.

„Ääähm...", begann Fried-chan und suchte nach passenden Worten, den nackten Mann von ihrem Schoß herunter zu argumentieren. Aber Guts war schon zur Stelle und Fried-chan musste nun nach Worten suchen, die Guts davon überzeugen konnten, sein Schwert nicht zu benutzen. Derweil hatten Griffith und Hiko ihre Klingen an den Hals des nackten Mannes gelegt, der vor der Suppendusche das seltsame Monster gewesen war. Der Mann, der vorher die Frau gewesen war (und jetzt nicht nackt war), stand auf und lächelte besänftigend. „Gaanz ruhig! Wir können das alles erklären!"„Okay, nehmt die Schwerter runter, Jungs, ja?", sagte Seepferd-chan und Fried-chan nickte. „Gattse, nimm den Drachentöter weg! Sie werden uns alles erklären!"„Erst geht er von deinem Schoß runter!", knurrte Guts und nahm langsam sein Schwert zurück.

Nachdem sich die Männer angezogen hatten und jeder eine neue Nudelsuppe in der Hand hielt, begann der Mann mit der Schuppenrüstung zu erklären: „Aaalso... Ich heiße Kräutlein und in mir fließt Drachenblut..."Sein Blick fiel kurz beunruhigt auf Guts Schwert. „Ich und die beiden hier sind mal in verfluchte chinesische Quellen gefallen, so dass wir uns bei Berührung mit kaltem Wasser in andere Wesen verwandeln. Mit heißem Wasser verwandeln wir uns zurück. Ich bin in die Quelle des ertrunkenen Mädchens gefallen und Taro hier wurde in der Quelle des ertrunkenen WasauchimmerOchsenmitKranichaufdemRücken gewaschen, als er noch klein war. Ryoga ist in die Quelle des ertrunkenen Ferkels gefallen."

Später trottete eine achtköpfige Truppe durch das Land und wechselte dann die Dimension mit Hilfe der kaputten Rückrufsteine. Seepferd-chan unterdrückte aufsteigende Tränen, die wegen ihres Versprechens, das sie Fried-chan im letzten Kapitel gegeben hatte, immer wieder hervortraten. Sie hatte Ryoga an Fried-chan abtreten müssen. Und dazu Kräutlein. Ohne Murren. Na, wenigstens hatte sie sich noch Taro mitnehmen können. Und so folgten nun Guts, Ryoga, Kräutlein, Griffith, Hiko und Taro den Prinzessinnen auf deren Reise durch die Dimensionen.

-Fortsetzung folgt-