In diesem Teil verwendete neue Charaktere, die nicht mir gehören, sind aus One Piece entnommen.

7.Kapitel Nie wieder Instantsuppe

Kaum waren Seepferd-chan, Fried-chan, Taro, Guts, Griffith, Ryoga, Hiko, Kräutlein, Jiba und Orphen in der nächsten Dimension eingetrudelt, als ihnen auffiel, dass ihr Proviant vollständig leer gefressen war. Orphen hatte einen bedeutenden Teil dazu beigetragen. Keiner fand diese nahrungslose Situation sonderlich lustig und so versuchten sie, irgendwo Essen aufzutreiben. Missgestimmt schleppten sie sich durchs Land und das Knurren ihrer Mägen schwoll stetig an. Als Fried-chan und Seepferd-chan dann schließlich weinend zusammensanken, versuchte Jiba sie aufzumuntern: „Hey, es würde sowieso nur Instantsuppe geben!!" „Das wäre wenigstens etwas!!!", schnauzte Guts dazwischen und Hiko schluchzte ebenfalls erbärmlich: „Und me-hein Saaake ist aaalleheee!!!!"Schlimmer konnte es nicht kommen...

Oder eben doch. Ryoga fiel in eine Pfütze, riss Kräutlein mit, Jiba klemmte seinen Fuß in einem Schlagloch ein, Taro verhedderte sich in seinen Nylonstrumpfhosen, Hiko hing heulend mit seiner leeren Sakeflasche in einer Ecke, und Guts brach ausgehungert und kraftlos unter seinem Drachentöter zusammen und begrub Griffith und Orphen unter sich. Fried-chan und Seepferd-chan konnten sich vor Hunger kaum rühren und konnten daher nichts tun, als drei bärtige Idioten sie mit ihren Schwertern bedrohten. Und leider waren die ohnmächtige Frau in der Pfütze, ein im Schlagloch gefangener Dunkelelf, ein verhedderter Taro, ein deprimierter Hiko und ein von einem Muskelberg begrabener Schwertkämpfer, sowie der Muskelberg selbst und der platte Zauberer unter ihm nicht in der Lage, die Prinzessinnen zu retten. Wild quiekend startete P-chan einen wütenden Versuch, die drei Angreifer in die Flucht zu schlagen, aber irgendwie funktionierte das nicht so ganz.

Kurz davor, von den drei bärtigen Piraten ausgeraubt zu werden, schlug den Prinzessinnen ein Hauch von Zigarettenqualm entgegen. Einen Augenblick später flog einer der Piraten von einem heftigen Fußtritt getroffen ca. 100 Meter hinfort von der Stelle, an der er eben noch gestanden hatte. „Ist der COOOOOOL!!!", krächzte Fried-chan mit der letzten Kraft, die sie noch besaß, und blickte zu dem Blonden (mit der INTERESSANTEN Augenbraue) im schnieken Anzug empor.

„Finger weg von den Ladies! So behandelt man keine Damen!", mit diesen Worten beförderte der Unbekannte auch die anderen beiden Piraten mit einem Fußtritt beiseite. Dann kniete er sich zu den Prinzessinnen hinunter und ließ seinen Charme bis aufs Äußerste sprühen, als er sagte: „Tut mir leid, Ladies, dass die Kerle euch belästigt haben! Ist euch etwas passiert?"Alles was Seepferd-chan und Fried-chan noch herausbrachten, war ein klägliches „Hungaaaaaaaaaa!!!!!!!!!".

Der Unbekannte ließ sich nicht lange bitten und flößte den Ausgehungerten ein eigens gekochtes Mahl ein, das sie schnell wieder zu Kräften kommen ließ. Auch die Männer wurden vor dem Hungertod gerettet. Hikos Depressivität nahm jedoch kaum ab, weil der Unbekannte keinen Sake hatte. Der Lebensretter schien es ohnehin etwas eilig zu haben und noch bevor sich jemand bei ihm bedanken konnte, war er weggelaufen. „HEY!!!! WARTE!!! BLEIB DOCH STEHEN!!!", schrie Fried-chan ihm hinterher, doch er hörte sie nicht mehr. Daraufhin setzte Fried-chan sich zu Hiko und versank ebenfalls in tiefen Depressionen.

Es dauerte nicht lange, da wurden sie schon wieder von Piraten angegriffen. Aber diesmal waren alle bis auf Hiko und Fried-chan (Und Griffith, der hatte sich mit dem Kamm in seinen Haaren verhakt und war jetzt sauer auf Guts, weil nur wegen dem seine Haare überhaupt zerstrubbelt worden waren) wieder auf dem Damm und konnten sich verteidigen. Als auch der letzte Pirat keinen Ton mehr von sich gab, fiel Kräutlein auf, dass Ryoga schon wieder fehlte. Das musste jetzt irgendjemand Fried-chan erzählen.

„War ja klar.", knurrte Guts noch, bevor er zum schwarzen Loch in der Erdatmosphäre hinüberschlich, das Hiko und Fried-chan in gemeinsamer Arbeit herstellten. Er legte Fried-chan eine Hand auf die Schulter und sagte leise und bedächtig: „Hör mal, Fried-chan,... Ryoga ist weg...!"Langsam stand Fried-chan auf. Sie nickte ruhig und verstehend.

„RAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!" In einer Staubwolke raste Fried-chan davon. „RYOGAAAAAAA!!!! WO BIST DU??? P-CHAN!!!!!!!"

Derweil suchten auch die anderen nach dem orientierungslosen Kerl und stießen schließlich auf eine merkwürdige Truppe. Von Weitem sah es aus, als käme ihnen ein riesiges, grinsendes Maul entgegen, doch von Nahem erkannten sie, dass es ein paar Leute waren und unter ihnen ein Schwarzhaariger mit Strohhut wohl seine Begeisterung nicht anders ausdrücken konnte, als seinen Mund so weit wie nur irgends möglich aufzureißen.

„Habt ihr einen Kerl mit geflecktem Kopftuch bzw. ein kleines schwarzes Ferkel mit geflecktem Halstuch gesehen?", fragte Seepferd-chan, bevor ihr Blick auf einem Mann mit drei Schwertern und schwarzem Kopftuch, unter dem ein paar grüne Haare herauslugten, haften blieb. Dann stand sie direkt vor ihm und strahlte ihn an. „Wie heißt du?"Der Mann wirkte leicht überrascht. „Öhh... Lorenor Zorro...!"„Ohhh toll!!!", sagte Seepferd-chan mit glänzenden Augen und krallte sich an seinem Ärmel fest. „Du bist cool! Zeigst du mir deine Schwerter? Ich liebe Schwerter!"

Bereitwillig füllten die Fremden die Flasche von Hiko wieder mit Sake auf und auch er war von all seinen Sorgen befreit.

Brausend näherte sich eine Staubwolke. „Fried-chan kommt!", sagte Seepferd-chan und alle warfen sich von der Straße herunter. Keuchend kam Fried-chan zum Stehen. „Habt- ihr- mein- P-chan...", begann sie, dann erkannte sie ihre Gefährten. „Ach, ihr seid's! Habt ihr schon Ryoga gefund-", weiter kam sie nicht, denn mit dem Lächeln eines Prinzen kam der lebensrettende und so arg vermisste Koch auf sie zu. Auf dem Arm hatte er P-chan, ebenfalls so arg vermisst. „Ich heiße Sanji.", sagte er und überreichte ihr das Schwein. „Danke!", sagte Fried-chan zu Tränen gerührt.

„Bitte, Sanji! Komm mit mir mit, ja??!!", säuselte Fried-chan und blickte Sanji aus riesigen flehenden Augen an. „Aber gern!" „Hiyaaaaa!!! Ich geh schon mal vor, Seepferd-chan!! Nie wieder Instantnudelsuppe!!"Fried-chan rubbelte an ihrem Rückrufstein und teleportierte sich, Sanji, Guts, Ryoga, Kräutlein und Orphen in die nächste Dimension.

Seepferd-chan strahlte wieder Zorro an. „Duuu, Zorro? Du willst doch sicher mit uns reisen, oder? Ja? Ja?"Zorro überlegte kurz. „Na schön."

Jauchzend wechselte daraufhin auch Seepferd-chan mit Zorro, Griffith, Hiko, Taro und Jiba die Dimension.

-Fortsetzung folgt-

So, Taro ist jetzt auch vollständig wieder von der Partie. Hehe... Ich hab den armen Kerl einfach übersehen... Sorry, Taro!! Sei nicht böse!! (Ab jetzt immer einen Kessel mit heissem Wasser mit sich rumtrag)