Anmerkung: Man kann nie genug Männer haben!!

In diesem Teil verwendete neue Charaktere, die nicht mir gehören, sind aus Fruits Basket entnommen.

9.Kapitel Der Fluch der Somas

Um einiges besser gelaunt als noch am Anfang des letzten Kapitels marschierten die Prinzessinnen und ihre 13-köpfige Gefolgschaft durch eine Dimension, die sehr nach Japan aussah.

Noch während Fried-chan und Seepferd-chan überlegten, vielleicht einfach die Dimension wieder zu wechseln, weil es hier so unspektakulär aussah, hörten sie ein Geschrei nicht weit entfernt. Aufgeregt rannten sie dem Tumult entgegen. Zwei Gestalten kämpften ganz offensichtlich miteinander. Doch als sie in Sichtweite waren, bekam Fried-chan urplötzlich einen Schreikrampf und stürzte Hals über Kopf davon. Seepferd-chan überwand sich und näherte sich weiter den beiden Kämpfenden. Denn sie hatte gesehen, dass einer von ihnen zwar grauenhaft aussah, der andere jedoch umso besser. Da Fried-chans Männer hinter eben dieser hinterher rannten und versuchten, sie wieder einzufangen und zu beruhigen, war die Gruppe wieder einmal vollständig getrennt. Interessiert stellte sich Seepferd-chan also neben die beiden Jungen, die sich immer noch gegenseitig verprügelten und fragte lächelnd: „Was macht ihr da?"Die Jungen hielten inne. „Was fragst du so blöd?? Wir kämpfen, was sonst??", schnauzte der gutaussehende Junge mit den orangen Haaren gereizt. Der Grauhaarige, den man nur an der fehlenden Oberweite als männliches Wesen identifizieren konnte, wies den anderen tadelnd an: „Sei nicht so frech zu Fremden, Baka-Neko!!!"„Halt's Maul, verfluchte Ratte!!", keifte der Hübsche. Seepferds Begeisterung stieg an. „Jaah, weiter so, Baka-Neko!!"Besagter „Baka-Neko"stand augenblicklich und giftsprühend vor ihr. „NENN MICH NICHT SO!!"„Aber verfluchte Ratte hat doch gesagt, du heißt so!!", sagte Seepferd-chan unschuldig und blickte ihn mit blanken, großen Äuglein an, als könne sie kein Wässerchen trüben. Jetzt stand auch „die verfluchte Ratte"vor Seepferd-chan. „NENN MICH NICHT SO!!"

Hilflos sah Seepferd-chan von einem zum anderen. „Aber...aber..."Die Ratte fasste sich wieder. „Ich heiße Yuki Soma und das ist Kyo Soma."Jetzt war Seepferd-chan wieder glücklich. „Kyo, komm mit mir miiit!!", rief sie und warf sich dem Verdutzten an den Hals.

„KJYAAAAAAAH!!"

In Seepferd-chans Armen lag eine Katze. „WO IST KYO???"Yuki räusperte sich. „Also... ähm... weißt du... das ist so...", begann er. Die Katze wand sich aus Seepferd-chans Armen. „Könntest du mich loslassen??"„KJYAAAAAAAH!!! Die Katze spricht!! Moment!! Bist du Kyo?? Bist du auch in eine verzauberte Quelle gefallen, wie Taro?"„Häh? Was für eine Quelle?"„Aber ich hab dich doch gar nicht nass gemacht!!"„Wovon redest du, komisches Mädchen??", motzte Kyo und sprang auf den Boden. Yuki fuhr fort mit seiner Erklärung: „Wir gehören einer Familie an, in der einige Mitglieder verflucht sind. Wenn uns eine Person anderen Geschlechts umarmt, dann verwandeln wir uns in eines der zwölf chinesischen Tierkreiszeichen, außer Kyo, der ist als Katze der Außenseiter."„Eeecht?", staunte Seepferd-chan begeistert. „Yuki-kun, ich tu das jetzt wirklich nur ungern, aber ich bin einfach neugierig!"Mit diesen Worten umarmte sie ihn und mit einem „Puff"verwandelte er sich in eine Ratte. Seepferd-chan lachte. „Es funktioniert!! Ist das witzig!!"„Wer bist du überhaupt??", fragte Kyo jetzt. „Ich hab dich erst für Toru gehalten, aber das bist du wohl nicht!"„Nein, ich bin Seepferd-chan!! Ich will dich mitnehmen, in meine Dimension!" „HÄH??"

Währenddessen floh Fried-chan noch, bevor sie geräuschvoll über eine Unebenheit im Boden stolperte und flach auf den Boden knallte. Ein ersticktes „Wähähähäää..."bewies, dass sie noch lebte. „Armes Mädchen.", hörte sie eine Stimme über sich. „Vielleicht sollte man ihr helfen." Fried-chan konnte nichts sagen. Sie versuchte, den Kopf anzuheben, doch stattdessen fiel sie vor Anstrengung in Ohnmacht.

Als sie wieder aufwachte, lag sie in einem Bett. Jemand saß neben dem Bett auf einem Stuhl. Sie öffnete die Augen- „Wo... Wer..."

Kaum sah sie „Wo"und vor allem „Wer", fiel sie wieder in Ohnmacht. Bevor die Schwärze sie einhüllte, bildete sich noch ein einziges Wort leuchtend und blinkend in ihrem Kopf: „BOAAAAH!!!"

Als sie zum zweiten Mal die Augen öffnete, saß „Wer"immer noch auf dem Stuhl neben dem Bett. „Bleibst du diesmal wach?", fragte er. Um ehrlich zu sein war Fried-chan sich da nicht ganz sicher, denn schon begann die Ohnmacht wieder an ihrem Bewusstsein zu nagen. Jemand betrat das Zimmer. „Ist sie aufgewacht??", fragte eine unbekümmerte Stimme. „Jetzt reicht es!!", schrie Fried-chans Ohnmacht empört. „Jetzt komm ich wieder!!"„Moment!!", rief „Wer"und leerte einen Eimer mit kaltem Wasser über Fried-chans Kopf. Die Ohnmacht gab sich geschlagen. „Ich bin Hatori Soma. Ich bin Arzt.", sagte „Wer". Fried-chan hatte die Bettdecke bis zu den Augen hochgezogen und starrte Hatori ängstlich an. Ein Auge des schönsten aller Doktoren der Welt war von kurzen schwarzen Haaren verdeckt. Doch so schön er auch war, Hatori wirkte verschlossen und nachdenklich.

Der Besitzer der unbekümmerten Stimme von gerade trat an das Bett. „Ich bin Shigure Soma! Mir gehört dieses Haus! Ich hab dich draußen auf der Straße gefunden! Du warst ohnmächtig!"Seine Haare waren länger als Hatoris und zerzauster. Kleine Sternchen und Blümchen umschwirrten sein göttergleiches Gesicht, als er Fried-chan anlächelte.

„Ho, ho, ho!!", ertönte ein lautes Lachen und eine kranke Hintergrundmusik sorgte für heillose Verwirrung bei Fried-chan und ein entnervtes Seufzen bei Hatori. „Seit wann bist du denn hier, Ayame?", fragte er und drehte sich zu dem Neuankömmling um. Fried-chan richtete sich auf, um ihn ebenfalls ansehen zu können. „WAAAAAAAAAAAAH!!! Ein... ein..."„Ein KAISER!!", ergänzte Ayame. „Ho, ho, ho!!"

Hatori winkte beruhigend ab. „Keine Angst, Ayame ist immer so. Und dass er Kleider anzieht.. Also..."„Ich bin entrüstet!!", jodelte Ayame und warf seine langen weißen Haare über die Schulter. „Das steht mir doch, nicht wahr, Gure-san??"„Aber natürlich!!", säuselte Shigure. „Aus diesem Grund liebe ich dich doch, Aya!!"Von Blumen, Sternen und schimmernden Farben umgeben, fielen sie einander in die Arme.

„Habt doch Mitleid mit dem armen Mädchen! Was soll sie denn denken?", murmelte Hatori zermürbt. Ayame ließ von Shigure ab. „Aber natürlich, Hatori!! Ho, ho, ho! ... Wer ist das Mädchen überhaupt???" „Das ist... also... ähm...", sagte Hatori mit vorstellender Geste. „Wie heißt du überhaupt, Mädchen?" Fried-chan lugte verschüchtert unter der Bettdecke hervor. „Fried-chan!", hauchte sie ängstlich. „Sprich doch lauter! Ich versteh ja gar nichts! Ho, ho, ho!! Nicht so schüchtern!!", verkündete Ayame mit trötender Musikhinterlegung. „FRIED-CHAN!!", sagte sie jetzt lauter und arbeitete sich aus der Decke. „Prinzessin Fried-chan!! Ich komme aus einer anderen Dimension!!"Ayame nickte wissend. „Ja, ja, so was ähnliches habe ich früher auch jedem erzählt, der es wissen wollte. Ich durfte deswegen meine langen Haare auch in der Schule behalten." „Aber ich meine das ernst!", sagte Fried-chan und sah hilfesuchend Hatori an. Der zog die Augenbrauen hoch und meinte: „So, so. Vielleicht sollte ich dich noch unter Beobachtung lassen. Dein Kopf scheint unter den Nachwirkungen deines Sturzes zu leiden!" „Nein! Ich meine... Ja!! Von mir aus, ...aber ich sage die Wahrheit! Ehrlich!!"

In diesem Moment stürmte ein Pulk von sieben Männern herein. „Wehe, ihr habt Fried-chan etwas angetan, ihr Bastarde!!"Fried-chan sprang vom Bett. „Ihr seid's, Jungs!! Hurrah!"Keuchend knubbelten sich Guts, Ryoga, Kräutlein, Orphen, Sanji, Piccolo und König Vegeta in den Raum. Entsetzt sprangen Shigure und Ayame zur Seite. „Alles in Ordnung, mir geht's gut!", beruhigte Fried-chan ihre Männer. „Das sind Hatori, Shigure und Ayame. Die sind nicht böse!"

In der Zwischenzeit war Seepferd-chan in eine weitere Person gelaufen, die die unendliche Schönheit eines Mannes verkörperte. Es war ein Junge mit schwarz-weißen Haaren und langem Mantel. „Ich heiße Hatsuharu.", sagte er, nachdem er Seepferd-chan wieder auf die Beine geholfen hatte. „Entschuldigung, dass ich dich umgeworfen habe."„Aber das macht doch nichts!!", verkündete Seepferd-chan strahlend. „Ich verzeihe dir, wenn du mit mir mit kommst!! Nicht weit, nur in die nächsten paar Dimensionen!" „Öööhhh..."„Oh, danke schön!! Kyo kommt auch mit!!"

Fried-chan und Seepferd-chan trafen sich im Haus der Somas wieder, wo sich jetzt sämtliche Männer der Prinzessinnen und die fünf schönen Somas, sowie das Grauen namens Yuki aufhielten und den Kühlschrank leer futterten. Kräutlein hatte unheimlich viel Spaß dabei, sich mit kaltem Wasser zu übergießen und am laufenden Bande Yuki um den Hals zu fallen. Heulend suchte dieser, nachdem er sich mindestens zwölfmal in eine Ratte und wieder zurück verwandelt hatte, bei Toru Honda Schutz. Toru war ein liebes Mädchen, das nicht müde wurde, immer wieder in den Supermarkt zu laufen, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen. Sanji und Hatori verstanden sich ausgezeichnet. Zorro schlug vor, Sanji die Haare schwarz zu färben, um die Ähnlichkeit der Frisuren zu unterstreichen, doch davon war Sanji nicht sehr angetan. Auch Fried-chan war dagegen und darum ließ Zorro es bleiben. Jiba lieferte sich ein Kämpfchen mit Kyo und Seepferd-chan saß daneben und weinte vor Glückseligkeit bei diesem Anblick. Guts, Ayame und Shigure saßen in einer Ecke und unterhielten sich leise.

Hatsuharu lernte von Hiko gerade geheime Schwerttechniken, als König Vegeta mit einem lautem „Pardauz"zu Boden fiel. Orphen sprang jubelnd auf. „HAHAAAA!!! ICH HAB'S DOCH GEWUSST!! NIEMAND SCHLÄGT MICH IM WETTSPACHTELN!! NICHT EINMAL SAIYAJINS!!! ICH BIN DER GRÖSSTE!!!"

Wenig später wirbelte Ayame zu Fried-chan herüber, Blümchen umschwebten sein Antlitz und seine gelben Augen glänzten. „Ho, ho, ho!!! Guts hat uns von dir und euren Reisen erzählt und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir mit wollen."Seepferd-chan stellte sich hinzu. „Wer? Wer will mit?"Ayame riss Shigure und Hatori, der mitten in ein Gespräch mit Sanji verstrickt war, an sich. „Wir!! Das Flowery-Gigolo-Trio!! Ho, ho, ho!!"Fried-chan sprang viereckig im Kreis herum. Seepferd-chan machte mit, denn schließlich hatte sie auch allen Grund, sich zu freuen. Sie würde Kyo und Hatsuharu mitnehmen und wenn Fried-chan nicht von Shigure, Ayame und Hatori abgelenkt worden wäre, hatte sie das niemals einfach so zugelassen.

Und so endete das Abenteuer in dieser Dimension mit einer hübschen Hausparty und satt und glücklich konnten die Prinzessinnen und ihre Männer in die nächste Dimension wechseln.

-Fortsetzung folgt-