2.Teil Mein Volk

"Sieh mal einer an, da vergreift sich doch jemand an meinem Volk!" Hinter Nappa ertönte eine tiefe raue Stimme. Überrascht ließ er von Konya ab und drehte sich um. Wer wagte es? Irgendein Möchtegernheld? Den würde er noch schnell atomisieren. Die Sklavin würde ihm ja doch nicht davonlaufen können. Doch es war nicht nur einer. Der große grüne Typ war von einigen Mannen umgeben. Alle schwebten in der Luft. Neben dem Grünling war noch einer von derselben Sorte. Waren das etwa Namekianer? "Kommt auf meinen Planeten und macht euch einfach hier breit! Das findet ihr wohl in Ordnung? Was seid ihr für Kerle? Na los, rede!", sagte der Ältere in der Mitte. "Wer bist du?", erwiderte Nappa etwas verunsichert. Der Namekianer hatte einen schwarzen Kampfanzug an und auf seiner Brust prangte das Kanji für "Ma". Um seinen Hals hing ein großer glänzender schwarzer Stein. "Ich bin der König der Erde. Ich bin Oberteufel Piccolo.", sagte er und trat einen Schritt vor. "König? König dieses Planeten? Du kannst mir nichts erzählen! Du bist Namekianer!", widersprach Nappa. Der Oberteufel verschränkte die Arme. "Keine Ahnung, was du meinst, aber wenn du nicht gleich antwortest, werde ich böse.!" An einem Kampf mit einem Namekianer hatte Nappa zur Zeit wenig Interesse. Das war ihm zu gefährlich. "Ich bin Saiyajin. Wir..." Doch Oberteufel Piccolo ließ ich nicht ausreden. "Jaja, ich weiß. Eigentlich wollte ich nur hören, was du mir für Müll erzählen würdest. Ich hab längst mit eurem Führer geredet. Ich hab ein paar Verträge unterschrieben, aber..." Er sah an Nappa vorbei auf Konya, die zu Boden gesunken war und resigniert den Oberteufel mit seiner Elitetruppe anstarrte. "Ich hab nichts unterschrieben, was euch das erlaubt. Das ist MEIN Volk. Wenn du dich an meinem Volk vergreifen willst, dann muss ich dich enttäuschen. Das kann ich nicht dulden. Schön, ich bin der Oberteufel, aber so etwas darf nur ich, nicht irgendein Schrank aus dem Weltraum. Lass das mal schön bleiben!" Nappa fluchte. Mist. Es waren schon Verträge mit dem König dieses Planeten geschlossen worden, also musste der Kerl ziemlich stark sein. Normalerweise wurden auf neuen Planeten zunächst Sklaven genommen, dann die Bevölkerung eliminiert und der Planet verkauft. Und was sollte er nun Vegeta schenken?? Diese Sklavin wäre so perfekt gewesen...

"Was tut ihr dann hier? Was macht ihr in dieser Gegend?", fragte er den Oberteufel. Anstatt einer Antwort kam noch jemand dazu. Es war Radditz. "Hast du Trottel deinen Scouter ausgestellt? Wir haben die ganze Zeit versucht, dich zu erreichen!! Wir suchen dich schon überall! Könnten die Kerle hier nicht Auren spüren, hätten wir dich Dämlack ja nie gefunden!" Sein Blick fiel auf Konya. "Kannst du nicht einmal aufhören, sofort die Frauen aller Planeten zu malträtieren?? So schlimm wie du ist ja echt kaum noch einer! Immer du!", schnauzte er. "Na gut, ist verständlich...", meinte er nach noch einem Blick auf Konya. "Aber trotzdem! Wir sind noch keine drei Stunden auf der Erde!" Er sah wieder zu Konya. Dann wand er sich an Oberteufel Piccolo: "Können wir die Kleine kaufen? Unser König wäre erfreut über ein solches Geschenk..." Nappa musste lachen. Piccolo überlegte kurz. "Für euren König? König Vegeta? Wenn das so ist, dann bitte schön. Seht sie als Begrüßungsgeschenk für König Vegeta an. Es ist mir eine Freude, in seiner Wirtschaftsgemeinschaft aufgenommen worden zu sein." Der junge Namekianer an seiner Seite schien nicht begeistert, doch er sagte nichts. Nappa und Radditz sahen sich an und grinsten. Jawoll. Perfekt.

Ende 2. Teil

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