Hallo! Ein Wort von mir, bevor es weiter geht: Mir scheint es, als würde euch die Geschichte nicht mehr gefallen, denn wie es aussieht, lesen nur noch sehr wenige. Könntet ihr mir nicht wenigstens sagen, was euch nicht gefällt, damit ich daran arbeiten kann?

Ich krieg die Kurve zum Lemon einfach nicht!! Arrgs, ich krieg einen Anfall, ich will mir den Kopf abbeißen! Wer auch immer weiß, wie man das macht, soll sich mal bei mir melden...^^ Eines Tages schaff ich das schon (Mir den Kopf abzubeißen und den Lemon zu schreiben)...

Jedenfalls geht's jetzt mal weiter hier:



8. Teil Erzählt mir von König Vegeta

Konya lief durch die Gänge des Raumschiffes, auf dem Weg zum Speisesaal der Sklaven. Morgen würden sie nach Vegeta starten. Sollte sie sich freuen? Eine Stimme ertönte hinter ihr. "Heute ist unser letzter Tag, grüne Sklavin!" Eine Hand umfasste ihre Hüfte. Radditz. Angewidert hielt sie seiner Berührung stand und drehte den Kopf von ihm weg, um ihre hassdurchfluteten Augen zu verbergen. Wie oft hatte er sie vergewaltigt? Sie erniedrigt und verletzt und dabei gelacht? Ihre Hilflosigkeit ausgenutzt? Zwanzig Mal? Dreißig Mal? Konya konnte es nicht sagen.

"Ich muss in den Speisesaal.", sagte sie hastig und lief davon. Sie betrat einen großen Raum mit vielen Tischen. Der Saal war in verschiedene Sklavenstände unterteilt. Hier waren nur die weiblichen Sklaven, die Männer hatten ihren Speisesaal an einer anderen Stelle im Schiff. Konya setzte sich an ihren Platz am prächtigsten Tisch des Raumes, zu den anderen höchsten Sklavinnen. Neben ihr hatten nur vier andere Frauen den höchsten Sklavenrang. Arbeiterinnen und noch niedrigere Konkubinen waren auf die unteren Klassen aufgeteilt, während Konya zusammen mit drei Saiyajinfrauen und einer orangehäutigen Frau zu den hohen Konkubinen gehörte, die am Hohen Tisch sitzen durften.

Konya war nicht der einzige Mensch auf dem Schiff, einige junge Frauen waren in den unteren Klassen, erkennbar an ihren oft bunten Haaren und dem zierlicheren Körperbau. Doch keine von ihnen war höher als zwei Stufen unter Konya. Konya wusste, dass sie ihren Rang nur der Tatsache verdankte, dass sie für den König bestimmt war. Das Essen, was sie bekam, war besser als das der unteren Sklaven und die anderen brachten ihr Respekt entgegen, worauf sie allerdings keinerlei Wert legte. Sobald sie die unteren Sklavinnen ansprechen wollte, um einfach ein wenig mit ihnen zu plaudern, senkten sie die Köpfe und antworteten knapp und schüchtern. Ein Gespräch kam dabei nie zustande. Die menschlichen Sklavinnen anzusprechen war ihr verboten worden.

Manchmal konnte sie sich mit den Sklavinnen ihres eigenen Ranges unterhalten, wenn diese mal ausnahmsweise Lust dazu hatten. Die orangehäutige Frau und eine der Saiyajin waren unansprechbar und hochnäsig, während die anderen beiden Saiyajin ab und zu recht gute Gesprächspartnerinnen waren. Es war nicht viel Information aus ihnen herauszubekommen, doch wenigstens sprach jemand mit ihr. Konya beschloss, es heute noch einmal mit einem kleinen Tischgespräch zu versuchen. Sie schaffte es, die beiden Saiyajin in eine Diskussion über das heutige Essen, das aus irdischen Kartoffeln, irdischem Huhn und irdischen Möhren bestand, zu verwickeln. Als sie zum Schluss gekommen waren, dass das Essen von der Erde doch recht annehmbar war und das Essen von manch anderen Planeten weit übertraf, sprach Konya unsicher ein anderes Thema an.

"Erzählt mir von König Vegeta."

Beide Sklavinnen starrten sie an. Dann lächelten sie breit. "Ach ja, du wirst ja morgen zu seinem Besitz erklärt!", sagte die eine. "Du kannst dir nicht vorstellen, wie neidisch wir sind!! Er mag streng und grausam sein, so wie er als König eben sein muss, aber..." Sie und die andere Sklavin seufzten, dann sagten sie wie aus einem Mund: "ER IST SOOO SÜÜÜÜSS!!!"

Konya hob die Augenbrauen. "Er ist süß??" "Jaaa! Er ist noch relativ jung, etwas kleiner als normale Männer, aber total stark und mächtig! Seine Haare stehen kerzengerade nach oben... haaach, er sieht so guut aus!!"

"Ach, ihr redet wohl von mir, Sklavinnen!", unterbrach eine Stimme direkt hinter ihnen ihr Schwärmen. Alle drei fuhren herum und erkannten erschrocken den (hmm... es ist kein Computerfritze... er ist für die Sklaven zuständig... na, nennen wir ihn:) Sklaventreiber, der den Sklaven ihre täglichen Aufgaben zuwies. Sie neigten den Kopf. Er lachte und beugte sich zu ihnen herunter. "Hört mal, ihr versteht euch doch ganz gut... morgen fliegen wir nach Vegeta zurück und dank unserer neuen Antriebe werden wir auch noch morgen dort ankommen. Das bedeutet, du wirst schon morgen in König Vegetas Besitz übertragen, grüne Sklavin." Er senkte seine Stimme bedeutend. "Ich weiß, dass du heute noch ein Treffen mit jemand hättest. Ich kann dich davon befreien, indem ich dich jetzt zum Vorbereiten für morgen schicke." Er hob die Stimme wieder. "Ihr beiden" Er deutete auf die beiden Saiyajinfrauen. "Ihr macht sie für morgen fertig. Sie muss strahlen, wie noch nie."

Konya fragte sich noch lange, wieso der Sklaventreiber ihr geholfen hatte.

Die beiden Saiyajin begleiteten sie zu den Bädern und halfen ihr, sich für die Ankunft auf Vegeta zurecht zu machen. Konya war unendlich dankbar, dass der Sklaventreiber sie von Radditz erlöst hatte. Ihr wurde bewusst, dass Radditz sie nun nie wieder anfassen würde. Tief durchatmend schloss sie die Augen und erwartete die Ankunft auf Vegeta.



Ende 8. Teil