Ich hoffe, ihr hattet (und habt vielleicht noch) gute Weihnachten!

Danke an Fried-chan, die den Text noch mal überflogen hat, weil ich momentan einfach zu viele Fehler verbrate und euch vor ihnen bewahren wollte... Wenn trotzdem noch welche drin sind, nicht Fried-chans Schuld!! Die hat nur ein paar übersehen...



Seid ihr fit für Vegetas Auftritt? Nix wie weiter, oder?







9. Teil König Vegeta



König Vegeta gähnte verborgen und tippte mit den Fingern auf der Lehne seinen Thrones, auf dem er träge zusammengesunken und mit einem Fuß auf der Sitzfläche lungerte, herum. Es war nicht das erste Mal, dass er die Freiheit, die er früher genossen hatte, vermisste. Damals, als er noch der Prinz gewesen war. Er wusste, dass er es sich momentan nicht leisten konnte, sich die Freiheit einfach zu nehmen und hörte darum weiter desinteressiert dem Vortrag seines höchsten (Computerfritzen) Beraters zu. "...Die Oberfläche des Planeten scheint nur steinig zu sein, aber die Bodenschätze sind enorm und ein hoher Anteil von..." Vegeta begann gelangweilt an der Kette, die seinen Stand als König verdeutlichte, herum zu spielen. Im Inneren des geschliffenen Steins, der an der verzierten Kette hing, brach sich glitzernd das Licht und versunken betrachtete der König, wie das gebrochene Licht Muster an die Decke des Saales malte.



"...Ich schlage vor, dort Minen zu errichten und Sklaven von niedrigen Rängen dort arbeiten zu lassen..." Wieder gähnte Vegeta. Heute sollte das Raumschiff, das zum Planeten Erde geschickt worden war, wieder auf Vegeta landen. (Kann ich für den Planeten eigentlich Vegeta-sei sagen? Dann würde das mit den vielen Vegetas nicht so verwirren! Hhm... Das mach ich einfach ab jetzt, okay?) Dann würde Nappa auch wieder hier sein. Bei dem Gedanken verzog Vegeta leicht das Gesicht. Nappa ging ihm schon seit geraumer Zeit ziemlich auf die Nerven. Und ständig versuchte der Trottel, sich bei ihm einzuschleimen. Schon oft hatte Vegeta daran gedacht, ihn einfach zu töten, aber sicherlich würde das vielen seines Volkes nicht gefallen, denn Nappa war der Sohn eines Kriegshelden, und deshalb ließ er ihn leben. Immerhin hatte Nappa einen so niedrigen Rang, dass er ihm nur noch selten unter die Augen kommen konnte.



Vegeta nahm sich fest vor, bald Urlaub zu nehmen und noch einmal so richtig auf Raubzug zu gehen. Schon lange hatte er nicht mehr richtig gekämpft... Er fragte sich ein wenig, ob er den Super-Saiyajin überhaupt noch schaffte... Die Trainingsräume waren nicht mehr gut genug für seine Ansprüche und die Forscher schafften es einfach nicht, einen besseren zu entwerfen. Durchs Weltall rasen, andere Völker in Angst und Schrecken versetzen... Ihre Frauen verschleppen, ihre Heiligtümer zerstören, ihre Planeten verwüsten... Das war es, was Vegeta wollte. Freiheit!



Er hatte sich die Bürde des Königs selbst auferlegt und bereute es auch nicht wirklich. Schließlich war er zum herrschen geboren worden. Doch den Urlaub würde er sich nicht nehmen lassen.



König Vegetas Gedankengänge, sowie der sterbenslangweilige Vortrag des Beraters, wurden jäh unterbrochen. Ein (Computerfritze) Scherge kam angerannt und rief: "Majestät, König Vegeta! Meister Radditz ist zurück, Hoheit!" Vegeta richtete sich etwas auf und setzte sich halbwegs gerade hin, wie ein Kind, das von seiner Mutter zurecht gewiesen wird, es solle sich ordentlich auf seinen Stuhl setzen. "Lasst ihn rein.", sagte er und stützte seinen Kopf auf seinen rechten Arm.



Zwei Krieger traten durch das große Tor des Thronsaales herein und knieten vor König Vegeta nieder. Radditz und Nappa. Wieso denn unbedingt Nappa? "Die Verhandlungen mit König Piccolo waren erfolgreich und wir haben Handelswege freigeschaltet...", Radditz erläuterte die Situationen und Vegeta hörte mäßig interessiert zu. Als er geendet hatte, fügte Nappa stolz hinzu: "Und wir haben euch ein Geschenk mitgebracht!" "So?", meinte Vegeta beiläufig. "Eine Sklavin.", sagte Radditz und stand auf. "Sie wird euch gefallen." "Eine Sklavin?" "Ein Mädchen aus dem Volk der Menschen. Eine Krönung der weiblichen Art."



Vegeta hob den Kopf und blickte zum Tor. Herein kam eine junge Frau. Sie war zierlich gebaut, im Vergleich zu Saiyajinfrauen. Ihr Haar schimmerte wie Smaragd im Licht der Halle und ihr grünes, samtenes Kleid war eng und von einem ausgefallenen Schnitt. Es reichte bis auf den Boden und hatte lange Trompetenärmel, wobei die Schultern frei lagen und auf ihrem Dekollete lag eine silberne Kette mit einem grünen Edelstein-Anhänger. Vegeta hob die Augenbrauen.







"Geh rein.", sagte der (Computerfritze) Scherge zu Konya. Unsicher trat sie durch das große Tor in den Saal. Sie sah, wie der Mann auf dem Thron sich aufrichtete und sie anstarrte. Sie realisierte, dass die beiden Saiyajinfrauen Recht gehabt hatten. Sein ebenholzfarbiges Haar stand senkrecht in die Höhe und seine schwarzen Augen blitzten kurz auf. Er sah wirklich verdammt gut aus. Konya blieb neben Radditz stehen und warf sich vor dem König zu Boden, so wie man es ihr befohlen hatte.



Ende 9. Teil



Vegeta hab ich, wie ihr sicher bemerkt habt, etwas verspielt dargestellt, so wie ein Raubtierjunges... Ein junger Wolf oder eine Raubkatze... Ich wollte euch den Vergleich nur ein wenig ans Herz legen...



Und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!



(Fried-chans Nachwort: Die, die mich kennen, wissen es ja schon... Ich kann einfach meine Tastatur nicht halten, wenn ein Kapitel dem Ende zugeht... ^^

Ich warte jetzt schon auf die Fortsetzung und wenn du noch mal so müde bist wie dieses Mal, Yami, dann kannst du mir gerne wieder Kapitel schicken, ich korrigiere dann die Fehler, so weit es geht. Sorry, wenn ich hier Sachen übersehen habe, ich hab mein Bestes gegeben! Reviewt doch unserer guten Yami mal, damit sie nicht mehr traurig ist!!

Von mir auch einen guten Rutsch ins neue Jahr und möget ihr auch 2003 treue Otakus bleiben!!! ES LEBE AKIRA TORIYAMA!! (Das musste mal gesagt sein))