Fanfiction mit Charakteren aus "Zelda- Ocarina of Time"

Mir gehört nix, ich krieg kein Geld und außer meinen eigenen Personen gehören die Charaktere anderen Leuten.

Anmerkung: Schoßhund, ich bin halt bööse! Ich mochte Talon ja auch *naseschneuz*, aber sein Tod war eben notwendig... Und du glaubst an eine Romanze zwischen Malon und Link?? Tja, *gemein auflach* wenn Malon nicht vorher krepiert!!! Man weiß bei mir nie, was kommt! Ich trenne gerne Liebende! (Siehe Piccolo Akenisomaru) Aber wer sagt überhaupt, dass sich die beiden näherkommen? Wen ich Links Herz bekommen lasse, das binde ich jetzt noch keinem auf die Nase!!

Der letzte Shiera

3. Kapitel

Aufatmend konnte Link feststellen, dass am See wohl noch niemand so gewütet hatte, wie auf der Lon Lon-Farm. Doch das Wasser des Sees war versiegt... Link stieg von Epona ab und hob sich Malon auf die Arme. Da er nicht unbedingt von den monströsen Wasserläufern belästigt werden wollte, schlich er an ihnen vorbei und rannte so schnell wie möglich über den schlammigen Boden des ausgetrockneten Sees. Er erreichte die Erhöhung, auf der das Gebäude des Fischteiches stand und hievte Malon hinauf. Er selbst kletterte hinterher und trat mit ihr durch die Tür hinein.

Hier war Malon sicher. Link erklärte dem Ladenbesitzer die Lage und bat ihn, Malon zu versorgen. Er ließ ihm ein paar Rubine da und den Rest Milch, den er noch hatte. Dann wand er sich hinaus. Er musste zu den Zoras. Nur die konnten Malon wirklich helfen.

Eigentlich hatte er durch das Loch im See zum Zorareich gehen wollen, doch ein riesiger Eisblock verhinderte seinen Eintritt und besorgt beschloss Link, es vom Wasserfall aus zu versuchen.

Nun, da er allein war, bemerkte er zum ersten Mal, wie groß sein Zorn auf die Mörder Talons war. Diese Grausamkeiten konnte er niemandem verzeihen. Er spürte, dass ihm der Verlust des verschlafenen Farmers wirklich sehr nahe ging. Ungewollte Tränen rannen sein Gesicht hinab, während er zu Epona an die andere Seite des Sees zurücklief. Wieso hatte er nicht früher kommen können? Wieso hatte er das nicht verhindern können? Wütend zog Link sein Schwert und zerteilte den heranhüpfenden Wasserläufer mit einem Hieb. Epona trabte Link entgegen und wartete brav, dass Link auf ihren Rücken kletterte. Link treib sie zur Eile an. In stürmischem Galopp und einen weiteren Wasserläufer zertretend, verließen sie die Umgebung des Sees.

Link lief zum Wasserfall, hinter dem der Eingang zum Reich der Zora lag. Donnernd rauschte der Wasserfall, Gischt benetzte die Umgebung und wie selbstverständlich stellte sich Link auf das Triforce-Symbol, um mit Zeldas Wiegenlied den Fluss zu stoppen. Er spielte die Melodie, die ihm einst Impa, Zeldas Zofe, beigebracht hatte, doch der Wasserfall reagierte nicht. Ungebremst stürzten die Wassermassen in die Tiefe und gaben den Weg nicht frei. Verwirrt versuchte Link es noch einmal und noch einmal. Warum funktionierte das nicht?

Eine Stimme unterbrach sein Spiel. Link erkannte die sandige Stimme. "Gib es auf. Der Wasserfall wird nicht stoppen. Noch nicht. Ich hatte dir doch gesagt, dass du deinen Auftrag ausführen solltest! Stattdessen läufst du quer durch's Land, ohne etwas zu erreichen! Du hättest nicht auf die Lon Lon-Farm gehen sollen!"

"Aber dann wäre auch Malon gestorben!", verteidigte sich Link und drehte sich zu der verhüllten Gestalt um, die in der Luft vor ihm schwebte.

"Das Mädchen ist zum Sterben verurteilt. Auch du wirst es nicht retten können. Die Zoras könnten ihr zwar helfen, doch das würde sie vor ihrem Schicksal nicht bewahren!"

"Wieso kann ich nicht in das Reich der Zoras gelangen?"

"Weil sie eingesperrt wurden! Du kannst jetzt noch nicht hinein. Kümmere dich zunächst um den Waldtempel!"

"Aber ich muss Malon zu den Zoras bringen! Ich MUSS da rein!"

"Du kannst aber nicht!"

"Und du? Du erscheinst einfach, wo es dir beliebt! Kannst du da rein?"

Die Stimme schwieg kurz. "Ja, ich kann da rein."

"Bring Malon hinein!! Bitte! Das kannst du doch, oder?"

Wieder zögerte die Stimme, bis sie antwortete. "Ich könnte. Aber ich darf nicht."

"Wieso nicht? Malon stirbt!" Link wurde langsam zornig.

"Du hast sie gern, nicht wahr?"

"Natürlich! Sie ist eine gute Freundin!"

Das verborgene Gesicht senkend atmete die Gestalt nachdenklich aus. "Also gut. Ich rette deine Freundin. Ich bringe sie hinein zu den Zoras. Aber du wirst nun sofort nach Kakariko gehen! Es stehen noch mehr Leben deiner Freunde auf dem Spiel, als dieses eine. Wenn du sie alle retten willst, musst du dich beeilen. Du willst doch nicht noch einmal zu spät kommen, oder?"

Mit diesen Worten löste sich die Gestalt in Luft auf. "DANKE!", brüllte Link in die Leere und rannte zurück in die Steppe. Diesmal wollte er der Stimme gehorchen.

-Fortsetzung folgt-