Unmöglich!?

Disclaimer: Außer meiner durchgeknallten Fantasie gehört alles J.K. Rowling

Pairing: Harry/?

Warning: Slash, OOC, Minispoiler zu OotP

Kommentar: Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber mein Computer hat den Geist aufgegeben und jetzt kann ich nur schreiben, wenn mich mein Stiefvater an den Laptop lässt(was sehr selten vorkommt). Außerdem ist diese Geschichte zweitrangig zu meiner anderen Story Veränderungen.

Wow! Langsam entwickelt es sich ja zu einer echten Story, aber nach noch einem Kapitel ist sie eh wieder aus. g Das ist also jetzt das Vorletzte. Ich hoffe es gefällt euch.

Und vielen vielen Dank an meine Reviewer Angelvoice, Anax, Yuma, Takuto-kun, the-memory-remains, Brisana-Brownie, blub, Queen of Nightfever, Kirilein, Ellie172, Ito-kun, Maxine01, Sam, Rem, TheSnitch, Altron, Mona, Black Nightleaf, sweetkitty04, vickysnape, Bele, Tarivi, mrsgaladriel, Sina, Kaya, xerperus und Krieger des Wahnsinns. (Wow! Hätte nicht gedacht, dass es so vielen gefällt)

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Die ersten Wochen in Hogwarts verliefen normal.

Malfoy erwähnte den Vorfall im Zug nicht mehr, aber machte sich dafür umso mehr über Rons Verlust lustig.

Da in diesem Jahr die UTZ stattfanden, gaben die Lehrer ihnen so viel zum Üben auf, dass Harry kaum Zeit fand, sich Gedanken um das Treffen in Hogsmeade zu machen.

Er wusste auch nicht mehr wirklich, ob er dorthin gehen sollte.

Vielleicht war es eine Falle und er würde geradewegs in sein Verderben rennen.

Andererseits könnte er es auch Dumbledore erzählen, damit dieser die gesamte Auroren- Abteilung nach Hogsmeade schickte.

So eine Chance Voldemort zu erwischen, gab es so schnell nicht mehr.

Aber dann müsste er Dumbledore erzählen, woher er es wusste und dafür war er noch nicht bereit.

Er würde es wahrscheinlich nie sein.

Harry wurde erst wirklich nervös, als Hermione eines Tages auf das bevorstehende Hogsmeade- Wochenende hinwies.

Sollte er es nun Dumbledore sagen?

Sollte er hingehen?

Er wünschte sich nichts sehnlicher, als mit irgendjemanden darüber sprechen zu können.

Doch mit wem?

Ron oder Hermione fielen aus, denn er könnte ihnen danach nie mehr in die Augen blicken.

Bei Lupin wäre es das Selbe.

In einem flüchtigen Moment von Wahnsinn fiel ihm sogar Malfoy ein, denn immerhin wusste dieser alles und verspottete Harry sowieso schon.

Allerdings würde er eher vom Astronomieturm springen als Malfoy um Rat zu fragen.

Nach langem Überlegen musste er sich eingestehen, dass er es niemanden verraten konnte.

Diese Entscheidung musste er ganz allein fällen!

Das alles wurde verschlimmert, als ihm McGonagall nach dem Abendessen zu sich bat und ihr die Entscheidung des Schuldirektors mitteilte.

„Ich soll in den Orden?", wiederholte Harry ungläubig.

Er hatte sich verhört!

Eine andere Möglichkeit gab es dafür nicht.

Dumbledore würde ihn nie in den Orden lassen.

„Sie haben schon richtig verstanden, Potter," bestätigte McGonagall, „Der Direktor wünscht ihre Anwesenheit bei den Versammlungen."

„Weshalb? Warum auf einmal?", wunderte sich Harry.

„Sie sind nun volljährig und daher steht ihrer Aufnahme in den Orden nichts mehr im Weg," erklärte McGonagall, „Sie wollten doch immer schon zu uns gehören, oder?"

„Schon, aber...," stammelte Harry unsicher.

Was sollte er ihr auch nun sagen?

Dass das noch vor seinem One-Night-Stand mit Voldemort gewesen war.

Dass er sich nicht einmal mehr sicher war, ob er ihn überhaupt töten wollte.

„Morgen um acht Uhr abends haben wir unser nächstes Treffen," sprach McGonagall weiter, „Sie können den Kamin in meinem Büro benutzen um nach Grimmauld Place zu gelangen."

Das schien für sie als Erklärung zu reichen, da sie Harry freundlich aufforderte nun in den Turm zurück zu gehen.

Harrys Gedanken fuhren Achterbahn als er sich durch die Gänge in Richtung Gryffindor- Turm aufmachte.

Zuerst sollte er morgen zu Voldemort und kurz danach zu einem Ordentreffen?

War die Welt verrückt geworden?

„Weasleys Zauberhafte Scherze," sprach Harry das Passwort und die fette Dame gab ihm den Durchgang frei.

Er entdeckte Ron und Hermione vor dem Kamin, die sich gerade über den morgigen Ausflug unterhielten.

„Harry," Hermione winkte ihm freundlich zu und auch Ron schaffte ein kleines Lächeln.

Es hatte lange gedauert, aber nun sprach der Rothaarige wieder und lachte manchmal sogar herzhaft, doch seine frühere gute Laune schien seit dem Tod seiner Eltern nicht mehr zu existieren.

„Ron und ich haben gerade besprochen, was wir morgen alles tun wollen," sagte Hermione aufgeregt, „Ich will in den Buchladen, denn ich habe von wunderbaren Fachbüchern gehört, die es dort geben soll...Und dir würde ein Besuch im Honigtopf ganz gut tun," fügte sie hinzu und spielte damit wohl auf Harrys abgemagerten Körper an.

Selbst in Hogwarts hatte er es gemieden etwas zu essen, wenn er durch die vielen Aufgaben überhaupt zum Essen gekommen war.

„Hört mal!", begann Harry zögerlich, „Ich würde morgen gerne allein nach Hogsmeade gehen."

„Warum?", fragte Ron verwirrt, „Stören wir dich?"

„Wohl eher umgekehrt," murmelte Harry.

„Das ist doch ausgemachter Blödsinn," entrüstete sich Hermione, „Du störst uns doch nicht."

„Oh doch und das wisst ihr ganz genau," widersprach Harry und bemerkte mit Genugtuung wie auf den Gesichtern der Beiden eine leichte Röte erschien.

Da ihm keiner der beiden widersprach, fühlte er sich in seiner Vermutung nur noch bestätigt.

„Ich gehe schlafen," meinte Harry schließlich, „Ich bin fürchterlich müde!"

Er tat als würde er gähnen und scheinbar glaubten ihm das die beiden.

„Das wird dir sicher gut tun," überlegte Hermione und Ron wünschte ihm eine angenehme Nacht.

In Wirklichkeit schlief Harry noch lange nicht.

Seit dem Vorfall in den Ferien, hatte er Probleme mit dem Einschlafen.

Er lag meistens bis in die frühen Morgenstunden in seinem Bett, bis er dann für ein/zwei Stunden Schlaf fand.

Seine Erscheinung sah dementsprechend aus und er konkurrierte mit Snape um die blasseste Hautfarbe.

In dieser Nacht fand er vor Aufregung erst Schlaf, als die Sonne schon aufgegangen war und den Schlafsaal durchflutete.

Ihm kam es so vor, als hätte er eben erst die Augen geschlossen, als er schon wieder durch Dean Thomas und Seamus Finnigans Stimmen erwachte.

„Wie spät ist es?", murmelte Harry verschlafen und tastete mit seiner Hand den Nachttisch ab um seine Brille zu finden.

Als er sie gefunden hatte, setzte er sie sofort auf und sah die beiden Jungen vor Seamus' neuem Besen sitzen, den er wohl zum Geburtstag erhalten hatte.

„'tschuldige Harry," sagte Dean, „Haben wir dich geweckt?...Seamus ist nur so aufgeregt, weil er heute Geburtstag hat."

„Endlich siebzehn," strahlte Seamus, „Endlich kann ich auch in den Ferien zaubern! Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich euch um das beneidet habe."

„Du hast heute Geburtstag?", wunderte sich Harry.

Er lebte mit dem Iren schon seit über sechs Jahren in einem Schlafsaal, aber noch nie hatte er dessen Geburtstag erfahren.

Sie hatten ihn auch überhaupt nicht gefeiert; Harry hatte irgendwo in seinem Kopf die Idee gehabt, dass Seamus überhaupt nicht Geburtstag hatte, was er selbst für lächerlich empfand.

„Ja," antwortete Seamus glücklich und streichelte über seinen neuerhaltenen Feuerblitz.

Scheinbar hatte seine Mutter zur Volljährigkeit ein bisschen tiefer in den Geldbeutel gegriffen.

„Alles Gute," sagte Harry und hoffte, dass er nicht singen musste, wie es Tante Petunia und Onkel Vernon immer bei Dudley taten.

„Danke," bedankte sich Seamus, „Jetzt werde ich sicher ein besserer Jäger sein. Malfoy und sein Team können einpacken."

Harry nickte nur zustimmend, während er langsam begann sich anzuziehen.

Ein Blick auf Rons Bett zeigte ihm, dass der Rothaarige schon längst aufgestanden war.

„Ist mit Hermione nach Hogsmeade gegangen," erklärte Dean als er Harrys Blick bemerkte, „Er sagte, du wolltest allein hinunter gehen, sonst hätte er auf dich gewartet...Wenn er sich geirrt hat, kannst du ruhig mit uns hinunter gehen. Ginny kommt auch mit."

Ginny Weasley war schon seit Ende der Fünften Deans feste Freundin und niemand in Hogwarts konnte sich die beiden getrennt vorstellen.

Selbst Ron hatte nach vielen Beschimpfungen und Drohungen dieser Beziehung zugestimmt und freute sich nun darauf Dean irgendwann als Schwager zu erhalten.

„Nein," sagte Harry, „Ist zwar lieb von dir, aber ich möchte wirklich allein hinunter gehen."

„Hast du eine Verabredung?", fragte Seamus neugierig.

„So etwas in der Art," gestand Harry.

„Mit wem?", fragte Seamus weiter.

„Mit Voldemort," wollte Harry sagen, doch er beherrschte sich im letzten Moment und sagte: „Sei nicht so neugierig, Seamus. Ich frage dich doch auch nicht über so etwas aus."

„Aber nur weil es da nichts zu fragen gibt," witzelte Dean.

„Solange ich vor Neville eine Freundin bekomme, ist mir alles egal," erwiderte Seamus kühl.

„Dann pass aber auf," lachte Dean, „Neville und Hannah Abbott aus Hufflepuff verstehen sich unnatürlich gut."

Da sich Harry fertig angezogen hatte, verabschiedete er sich von den Beiden und begab sich in die Eingangshalle.

Dort stand wie üblich Filch und kontrollierte ob wohl nur Schüler mit Erlaubnis nach Hogsmeade gingen.

Harrys Augen wurden kurz traurig, als er sich erinnerte warum er überhaupt nach Hogsmeade durfte.

Ohne Sirius' Erlaubnis müsste er immer noch im Schloss bleiben.

Er verwarf die Gedanken an seinen Paten sofort, damit er nicht wieder den ganzen Tag Trübsal blies.

Er hüllte sich in seinen Umhang ein, da es inzwischen doch ein wenig kühler geworden war.

In Hogsmeade angekommen, warf er zuerst einen Blick auf die große Uhr des Rathauses, das in der Mitte des Dorfes stand und all die anderen kleinen Häuser mit seinen gewaltigen Ausmaßen in den Schatten stellte.

Laut dieser Uhr hatte er gerade mal noch fünf Minuten bis ihn Voldemort erwartete.

Er verschob seine Einkäufe also auf hinterher, da er zu mindestens hoffte, lebend wieder aus Hog's Head zu kommen und machte sich zu dem schäbigen Pub auf, den er seit dem ersten DA- Treffen nicht mehr besucht hatte.

Sobald er die Tür öffnete, fielen ihm die vielen schwarzen Umhänge auf.

Normalerweise war dies nichts ungewöhnliches, aber er erkannte Todesser, wenn er sie sah.

Seit Sirius' Tod hatte er für diese einen sechsten Sinn entwickelt.

Sollte er lieber flüchten und jemanden Bescheid sagen oder doch hier bleiben?

Seine Gedanken wurden unterbrochen, als sich die Todesser an den Wänden des Pubs aufstellten und so den Blick auf einen jungen Mann an einem Tisch in der Mitte gewährten.

Er hatte seine Kapuze hinuntergestülpt und sah Harry mit den selben schockbraunen Augen an, die ihm schon einmal zum Verhängnis wurden.

„Schön, dass du gekommen bist, Harry," sagte Thomas freundlich, bevor er einmal schnipste und eine der verhüllten Personen den Stuhl gegenüber von Thomas herauszog.

Thomas schnipste nochmals und die Person schloss sich den anderen Todessern an der Wand an.

„Setz dich doch," Thomas wies auf den Stuhl, „Wir haben viel zu bereden."

TBC