Ich komme online: 20 Mails. Huh??? 16 von ... Review Alert. Leute ihr habt keine Ahnung wie sehr ich mich da drüber gefreut hab!!! Ich finde ihr habt euch alle eine mega lange Review Antwort verdient hehe, und natürlich ganz schnell nen neues Kapitel!!

July: THX, thx, thx, dass du dich so für meine Fic einsetzt!! (Ich schreib dir gleich ne Mail, also ist das nu etwas kürzer hier). Ich war echt super gerührt über so viele Reviews die du veranlasst hast,

was mich wiederum zu dem nächsten beiden führt:

Shania: Zu jedem Chap nen Review 'freu' Du magst CJ nicht? Ich auch nicht... Alasse erst recht nicht. Wer weiß ob des endgültig wart als er aus der Wohnung gestürmt ist OO tollwütiges Meerschwein zur Paarungszeit rofl... Auf Antworten zu dem ganzen Gewirr wirst du noch ein bisschen warten müssen. Das wird peu à peu kommen. Ach ja und prüde Elben... bei mir sind die nur so lange prüde wie se net verliebt sind. Wen die erst mal Blut geleckt haben (oder passender: auf den Schwingen der Liebe geflogen sind ) dann geht's bei denen auch ab

Alime: Auch so viele Reviews 'doppel-freu' Find ich echt gut, dass ihr meinen Schreibstil so lobt .. Meine erste Fic war ne Mary Sue und is deshalb wahrscheinlich auch nie beendet worden... Dann hab ich mal eine angefangen um Wut abzubauen, hat auch wunderbar geklappt, sehr sarkastisch, als die Wut verflogen is gings net weiter lol, sehr kurz gewesen. Also is dies praktisch meine 2. Fic aber meine 1. richtige Fic (hat keine Logik lol)... Und du hast auch solche Friends? handreich (aber eigentlich sind se alle ganz lieb ) Und zu guter letzt: Liebesszenen? Uh hab in meinem FF Dasein bisher erst einen Kuss sehr hmm graphisch beschrieben. Mal sehen ob ich's hier ausbaue, man muss sich ja eigentlich weiterentwickeln 'porno zur inspiration anschau' rofl

So Nun aber weiter mit dem Kapitel:


Schnell fand Alassë den Weg aus der Stadt hinaus, folgte dem Weg, welchen sie erst am Morgen mit Valandil zusammen betreten hatte. Sie verdrängte die Tränen die hinter ihren Augen brannten. Als sie die große Wiese am Rande des Waldes erreicht hatte setzte sie sich an den Hang des Hügels. Sie zog ihre Beine an und legte den Kopf auf die Knie und betrachtete den Wald, so wurde sie wenigstens nicht von weiteren Gedanken gequält. Gleichzeitig wusste sie, dass sie sich dies nur vormachte. Sie war so vertieft darin ihre Gedanken zu ignorieren, dass sie nicht einmal merkte, dass jemand zu ihr kam bis diese Person sich neben sie setzte. Vielleicht lag das aber auch daran, dass dieser Jemand sehr leise war. Verwirrt blickte sie neben sich und war überrascht Legolas dort sitzen zu sehen. Schweigend betrachtete er den Wald, wie sie es noch vor kurzem getan hatte.

„Es ist wunderschön hier, nicht?"

„Mhm.", erwiderte sie und blickte wieder geradeaus.

„Es tut mir leid."

„Mhm."

„Der Vorfall im Wald und das Gespräch."

Überrascht blickte sie ihn wieder an. Auch er hatte sich ihr nun zugewandt.

„Wieso? Du hast doch gar nichts dazu gesagt."

„Es wurde das gesagt, was alle gedacht haben. Deine Welt ist anders, niemand sollte dich dafür verurteilen."

„Ich hab vielleicht auch ein wenig überreagiert. Valandil hat sich entschuldigt und ich hab ihn nur angeschrieen."

Legolas musterte sie. Sie schaute ihn nun nicht mehr an, sondern zupfte an ein paar Grashalmen und strich über eine Blume. Es schien sie mehr zu berühren als sie zugab. Es steckte mehr in ihr als sie bisher ihm und den anderen, Valandil inbegriffen, preisgegeben hatte. Er wusste nicht wieso, aber er wollte es herausfinden. Sie versuchte gleichgültig auszusehen, doch er sah ihr an, dass sie mit den Tränen kämpfte. Mitfühlend legte er eine Hand auf ihren Arm, und die Berührung ließ sie auffahren.

„Was meinten die anderen vorhin eigentlich immer mit Prinz und so?", lenkte sie nun wieder auf ein allgemeineres Thema.

„Darf ich mich vorstellen? Legolas, Sohn Thranduils, Prinz des nördlichen Düsterwalds."Er legte den Kopf schief und grinste.

„Ein echter Prinz? Muss ich mich jetzt benehmen?", halb lachend, halb unsicher fragte sie dies.

„Wo denkst du hin, das vorhin war vollends in Ordnung."

Erneut verfiel Alassë in Schweigen. Dies war anders als die vorausgegangene Unterhaltung mit allen. Bis jetzt war sie, Valandil und Galadriel ausgenommen, nie mit einem der Bewohner dieser Welt allein gewesen. Und bei Valandil war es etwas anderes gewesen. Er war in ihrer Welt gewesen, Hilfe suchend und allein. Sie hatte die Zügel in der Hand gehabt. Momentan waren ihr die Spielregeln dieser Welt noch nicht bekannt.

„Darf ich dich etwas fragen? Du musst auch nicht antworten.", abwartend sah er sie an.

„Ja sicher, vom fragen kann ich dich ja nicht abhalten. Und ob ich antworten werde weißt du erst wenn du's getan hast."

„Du hast gesagt ihr könnt mehrmals in eurem Leben lieben. Hast du schon einmal geliebt?", Neugier lag in seiner Stimme.

Seufzend blickte Alassë wieder in die Ferne und dachte über die Frage nach. Ihr Schweigen als Ablehnung einer Antwort deutend ergriff Legolas wieder das Wort.

„Verzeih, es steht mir nicht zu so etwas zu fragen."

„Nein, ist schon in Ordnung. Es ist nur... Die Beantwortung der Frage fällt mir etwas schwer. Ich dachte einmal, dass ich so etwas wie Liebe fühlen würde. Wenn ich es jetzt betrachte, kann ich zwar das Gefühl nicht verleugnen, aber es war wohl weniger die Person die dieses Gefühl hervorgerufen hat."

„Ich kann dir nicht ganz folgen."

„Ich weiß es selbst nicht wirklich, aber ich glaube ich war mehr in die Liebe verliebt, weißt du? Es war mehr eine Illusion. Ich wollte dieses Gefühl so sehr, und er hat es mir so verdammt leicht gemacht es zu spüren. Ich hab mich nach Komplimenten gesehnt, nach jemandem, der mehr in mir sieht als der Rest der Welt. Jemand, der mich in den Arm nimmt, und immer für mich da ist. Ich dachte er wäre so jemand. Tja, so kann man sich täuschen. Ich hatte ihn schon zu sehr Teil meines Lebens gemacht, als ich endlich merkte, dass ich mir nur etwas vormachte. Es war schwer das Gefühl loszulassen... Wenn ich jetzt darüber nachdenke kann das keine Liebe gewesen sein."

„Das hört sich an als würde euch die Liebe wehtun."

„Ja den meisten tut sie das, oder eher die Menschen die sie nicht verstehen tun einem weh."

„Verstehst du sie?"

„Ich dachte es. Ich war immer anders als meine Freunde, die immer von einem Kerl zum nächsten hüpften. Aber nun traue ich mir nicht einmal mehr selbst."

„Aber so etwas sollte niemand widerfahren!"

„Ich schätze unsere Spielregeln sind anders als eure."

„Und doch bist du nun hier... Wollen wir zurückgehen, dann kannst du noch mit Valandil reden."

Seufzend richtete sich Alassë auf. „Ja, ich glaube das wäre besser. Obwohl ich nicht weiß was ich wirklich sagen soll."

Sie fühlte sich ein wenig unwohl als sie nun vor Valandil stand. Legolas hatte gesagt, sie solle einfach sagen was sie fühlte und dachte, diesmal aber in einem angemessenen Ton. Das war leichter gesagt als getan, aber nach den ersten stockenden Worten ging es leichter und die Entschuldigung kam etwas holprig aber ehrlich über ihre Lippen. Valandil war darüber sichtlich erleichtert, hatte er sich doch schon insgeheim Vorwürfe gemacht, dem ganzen Unternehmen überhaupt zugestimmt zu haben. Lange hatte er über ihre Worte nachgedacht, auch zu einem längst vergangenen Gespräch mit Galadriel waren seine Gedanken gewandert. Er hatte nicht gedacht, dass es funktionieren würde, doch nun war sie hier. Seine Alassë, die er so lange schmerzlich vermisst hatte.

„Mach dir keine Sorgen Alassë. Ich bin dir nicht böse. Es war gut, dass du es gesagt hast. Aber nun solltest du schlafen gehen, es ist schon spät. Morgen ist ein neuer Tag, der sicherlich nicht weniger anstrengend wird als der heutige."

Erleichtert über den guten Ausgangs des Gesprächs ging Alassë zurück in ihr Zimmer. Schon nach einem Tag viel es ihr kaum noch schwer sich in dieser Stadt zu Recht zu finden. Erneut schienen hunderte von Lichtern durch die Luft zu schwirren, getragen von den sanften Melodien der Elben.

Schweigend stand sie noch eine Weile am Fenster, schien es schon beinahe zu einem Ritual gemacht zu haben, jedes Mal wenn sie sich in diesem Raum befand. Als sie sich an diesem Abend ins Bett legte, schlief sie nicht sofort ein. An diesem Tag war zu viel passiert. Kaum konnte sie sich an die ihr vorgestellten Bewohner der Stadt erinnern, umso deutlicher waren Gimli, Legolas, Rúmil und Orophin in ihren Gedanken vertreten. Sie hatte bis auf den jähen Abbruch des Gesprächs sehr viel Spaß mit ihnen gehabt. Die Späße mit Gimli hatten sie das Gefühl der Fremde vergessen lassen Wenn sie wirklich für längere Zeit hier bleiben sollte, dann würde sie sich an die Leute halten, die mit ihr in dem kleinen Garten gesessen hatten. Nur Legolas... sie war sich nicht sicher ob sie ihm vorhin am Hügel nicht etwas zu viel von sich preisgegeben hatte. Aber auf der anderen Seite, es war nicht alles gewesen, und was sollte er aus dem Stück schon schließen. Unruhig wälzte sie sich hin und her, bis der ersehnte Schlaf sie endlich übermannte.

Auch im benachbarten Mallorn fand jemand keinen Schlaf und wälzte sich, genau wie Alassë es getan hatte, auf dem Bett hin und her. Er hatte sie am Fenster stehen sehen, nach dem sie von ihrem Gespräch mit Valandil wiedergekehrt war. Ein Teil der Last die auf ihr zu lasten schien, war von ihr genommen, doch noch immer schien sie bedrückt und nachdenklich gewesen zu sein. Sie hatte etwas an sich was er nicht erklären konnte. Die Menschen, bis auf die wenigen die er besser kannte, hatten ihn nie sonderlich interessiert, und doch verfolgte sie ihn nun. Noch immer hatte er das Bild ihrer Augen vor sich, wie sie ihn am Morgen im Wald angeschaut hatte. Tiefes Blau, wie es ihm bis jetzt nur bei Seinesgleichen begegnet war. Und doch anders, eine Mischung mit Braun ließen sie einzigartig erscheinen. Für einen kurzen Moment hatte er Schmerz gesehen, den sie jedoch schnell wieder versteckt zu haben schien. Warum dachte er nun über sie nach, was war so besonders an ihr? Sie war ein Mensch! Und doch hatte er sich ihr nah gefühlt, als sie sich ein wenig geöffnet hatte. Und später auf dem Rückweg, wo sie ihn nach Rat gefragt hatte. Und dann in dem Augenblick, in dem sie mit ihrem absonderlichen Schuhwerk den Halt auf dem Kieselweg verloren hatte, und er sie vor dem unsanften Aufprall auf den Boden bewahrt hatte. Aber was war schon ‚Nähe'? Zu einer Person aus einer anderen Welt. Es war lächerlich. Mit diesem Gedanken schlief auch er endlich ein.

Am nächsten Morgen erwachte Alassë aus einem unruhigen Schlaf. Das Bett schien in dieser Nacht nicht mehr so komfortabel gewesen zu sein wie in der Nacht zuvor. Das konnte aber auch an ihrem Traum gelegen haben. Ein Traum wie sie schon viele gehabt hatte, so lange sie zurück denken konnte. Nur war er diesmal anders gewesen. Unzählige Träume hatte sie schon gehabt, die in der Vergangenheit zu spielen schienen. Jedoch spielten sie immer in ihrer Welt. Sie setzten sich oft wochenlang fort, aus einzelnen Stücken wurde ein zusammenhängendes Stück. Ein Stück, das aus einem Leben gegriffen war. Einem Leben das sie lebte. Und doch waren es nur Träume, auch wenn Kaya gesagt hätte, dass es unsinnig war, dass Träume sich fortsetzten. Nur diesmal hatte er in dieser Welt gespielt. Hatte dieser eine Tag hier, sie schon so eingenommen, dass sie davon träumte? Nur war sie im Traum nicht hier in Lothlórien gewesen, sondern an einem weit entfernten Platz. Wie sie wusste dass es in dieser Welt war? Sie wusste es nicht. Es hatte kaum anders ausgesehen als an manchen Plätzen in ihrer Welt, und doch war es klar gewesen. Menschen waren in diesem Traum begegnet. Sie hatten sie angelächelt und gegrüßt. Manche hatten ihr sogar etwas Obst oder etwas anderes in die Hand gedrückt. Dieser Traum drückte pure Harmonie aus, und doch beunruhigte er sie auf eine Weise, die sie nicht erklären konnte.

Während sie noch über ihren Traum nachdachte, ging sie zu dem Schrank den sie bis jetzt ignoriert hatte. Andächtig strich sie über die hölzernen Verzierungen bevor sie ihn öffnete. Im Innern hingen mehrere Kleider, so wie sie sie bei den Elbinnen hier gesehen hatte. Jedes einzelne war wunderschön, doch war sie unsicher ob sie wirklich eines davon anziehen sollte. Auf der anderen Seite konnte sie ja nicht ewig nur in ihren eigenen Klamotten rumlaufen. Vorsichtig nahm sie ein Smaragdgrünes aus dem Schrank und hielt es vor sich. Von der Größe könnte es passen, was konnte sie beim anprobieren schon verlieren? Einen Versuch war es wert. Der Rücken war geschnürt und so dauerte es eine Weile bis sie es geschafft hatte, dass es richtig saß. Aber dann saß es als hätte man es ihr auf den Leib geschneidert. Alassë hätte nie gedacht, das sie sich in einem Kleid so wohl fühlen würde. Das würde sie sogar freiwillig bei sich zu Hause anziehen. Vorne etwas ausgeschnitten, so wie sie es mochte, und hinten bis kurz über den Po geschnürt. Genau das richtige für die sommerlichen Temperaturen die hier herrschten. Sie drehte sich einmal um die eigene Achse und ließ den kühlenden Winde zwischen die Stoffe fahren. In dem Moment klopfte es an die Tür.

„Äh, ja?"

Die Tür öffnete sich und im Rahmen stand Gimli und rang nach Luft.

„Guten Morgen Alassë. Valandil schickt mich, er hat heute keine Zeit."

„Oh, dann komm rein. Bist du Marathon gelaufen?"

„Gelaufen bin ich nicht. Aber diese Leitern in so luftige Höhen, machen mir immer noch zu schaffen. Ich würde eine nette kleine Höhle sehr begrüßen."

Schnaufend setzte er sich auf einen Stuhl und betrachtete Alassë.

„Sieht es sehr schlimm aus?", fragte sie ihn unsicher unter den kritischen Blicken.

„Ach wo denkst du hin schöne Frau. Es ist perfekt. Aber ich denke nicht, dass es weniger Blicke auf dich ziehen wird als gestern.", antwortete Gimli lachend.

„Oh... das wollte ich zwar eigentlich nicht, aber die Kleider hier sind alle so. Was hast du denn jetzt vor?"

„Wenn es nach mir ginge würde ich dir Moria zeigen, doch ein Tagesausflug ist dafür zu kurz, und Valandil meinte so etwas solle ich dir nicht an deinem zweiten Tag hier zumuten."

„Nimmst du mich da mal mit hin?", erfreut blickte sie auf. „Valandil hat mir davon erzählt, auch wenn ihm sein Aufenthalt dort etwas unheimlich erschienen ist.", fügte sie lachend hinzu.

„Oh ja. Elben und Minen. Da kriegt man sie nicht so leicht rein. Dafür aber uns Zwerge auf die Spitze der Mallornbäume treiben. Nicht viele Bewohner hier habe ich überreden können, aber bei welchen die Überredungskunst der Zwerge nicht fehlgeschlagen hat, die haben es trotz allem nicht bereut."

„Also mich brauchst du nicht überreden, es sei denn dieses Ding ist nicht gut weggeschlossen."

„Dieses Ding? Der Balrog? Der ist längst tot. Noch mehr von ihnen haben meine Vorfahren wohl nicht aufgeweckt. Aber keine Angst, alles ist sicher verschlossen und doppelt gesichert. Auf so etwas verstehen wir uns."

„Na dann bin ich ja beruhigt. Du kennst dich doch hier sicher etwas besser aus oder?"Gimli bestätigte dies mit einem kurzen Nicken. „Dann kannst du mich ja noch etwas rumführen. Gestern bin ich ja nur immer in eine Richtung gegangen, wenn ich die Stadt verlassen habe."

Während sie sich schon an den Abstieg machte, schaute Gimli sie fragend an.

„Du warst doch nur am Morgen einmal außerhalb der Stadt."

„Nein, nach dem Gespräch im Garten, und nachdem Valandil noch einmal hier hoch gekommen ist, bin ich wieder zu diesem Hügel gegangen, der da hinten irgendwo auf der Wiese ist."

Unten angekommen schaute Gimli sie grinsend an und schlug den Weg Richtung Tor ein.

„Was?", fragte sie ihn neugierig.

„Dann warst du also diejenige die Legolas auf seinem Spaziergang getroffen hatte."Verdammt sei ihre dämliche Neugier, „...und wegen welcher er so verspätet zurückkam." Auffordernd schaute er sie an.

„Ja, und?", scheinbar interessiert betrachtete sie die vorbeikommenden Elben.

„Was habt ihr denn so schön allein geplaudert?" Irgendetwas führte er definitiv im Schilde.

„Ach nichts Besonderes."Gerade passierten sie das Stadttor und schlugen nach der Brücke den linken Weg ein.

„Genau das gleiche hat er mir auch gesagt. Also was genau?"

Gespielt genervt schaute sie ihn an, rollte übertrieben mit den Augen, und setzte zu einer Antwort an. „Ach keine Ahnung. Ich glaub ich hab ein wenig zuviel geredet."

„Was meinst du damit? Dann kann es ja nicht ‚Nichts' gewesen sein.", er ließ nicht locker. Und dieser Zwerg schimpfte über die Sturheit der Elben. Das sie nicht lachte.

„Er hat mich halt etwas gefragt und ich hab ihm etwas erzählt was ich in der Form noch nicht wirklich irgendwem erzählt hab. Ich bin mir nicht sicher ob ich das hätte tun sollen."

„Gut verstanden. Das Thema werde ich wohl kaum aus einem von euch herausbekommen. Aber keine Angst Kleines, wenn er es nicht mal mir erzählt wird er es keinem erzählen."

„Hey wen nennst du hier Kleines? Ich bin mindestens einen Kopf größer als du.", versuchte sie die Spannung aus dem Gespräch zu nehmen. Nach kurzem Überlegen sprach sie weiter. „Ja ich weiß auch nicht wirklich ob es mir darum geht, dass er es irgendwem weiter erzählen könnte. Es ist nur so...", sie atmete tief ein. Sie war in einer neuen Welt. Ein Neuanfang. Also warum nicht einmal im Leben ehrlich sein was sie selbst betraf? „Ich fühl mich irgendwie so verwundbar wenn ich jemandem etwas Persönliches erzähle, und dann auch noch so etwas."

„Mach dir keine Sorgen, Kleines. Legolas ist eine der nettesten und ehrlichsten Personen die ich kenne. Sonst wäre er als Elb wohl nicht einer meiner besten Freunde."

„Ich weiß nur nicht was er über mich denkt. Ich mochte es nie im Ungewissen über so etwas zu sein, wenn ich einen Teil von mir offenbart habe."

„Dann müsstest du ja nun auch mir gegenüber unsicher sein."Es war mehr eine Frage als eine Feststellung.

„Vielleicht ein wenig, aber irgendwie, ach ich weiß nicht."

„Was unser netter Herr Elb denkt, kannst du ihn auch direkt selber fragen. Da vorne am Fluss sitzt er.", lachend deutete Gimli auf eine Gestalt am Wasser, die sich nun umdrehte.

„Oh Gott, hat er etwa gehört was ich gesagt habe?", leichte Panik spiegelte sich in ihren Augen wider.

„Nein, aber jetzt hört er dich mit Sicherheit.", immer wieder schien er Gründe zu finden in ein erneutes Lachen überzugehen.

„Oh Shit."

„Was?"

„Nichts, ich halt jetzt besser meinen Mund."