Sooo, endlich ein neues Kapitel, hatte es ja schon was länger geschrieben aber die kurze Zeit wo ich mal online bin komme ich nie dazu es online zu stellen... wird sich bald ändern, Klausuren sind erst mal vorbei... endlich kommt auch mal nen bissl was knuffiges, ich hab es jedenfalls geliebt zu schreiben. More to come soon, aber seit euch nicht zu sicher WIE es weiter geht
Lächelnd betrachtete Valandil Alassë. Erneut hatte er das Gefühl, dass sie doch immer noch hierher passte. Sie fügte sich wieder ein, schien mit sich und ihrer Umwelt zufrieden. Aber wie lange würde dieser Zustand anhalten? Insgeheim hoffte er, dass es nun bald geschafft war, doch schon jetzt konnte er fühlen, dass sich noch mehrere große Hürden auf ihrem Weg befanden, die es zu überwinden galt. Er konnte nur beten, dass sie es schafften.
„Und was jetzt?", Alassë hatte noch immer keine innerliche Ruhe gefunden, „Alles nur nicht noch mehr Pfeile heute."
„Wir beide könnten noch einen kleinen Spaziergang zusammen machen. Lórien hat noch weit mehr zu bieten, als dir gestern eröffnet wurde.", bot Valandil ihr an.
„Na ja, ich weiß nicht.", blockte Alassë vorsichtig ab.
Auf einen weiteren Spaziergang hatte sie heute eigentlich verzichten wollen. Natürlich faszinierte Lórien sie. Aber erneut mit Valandil durch die Wälder streifen? Seine Geschichten waren zwar interessant, aber oft langatmig. Zu dem wirkte er zuweilen etwas steif, hatte sie doch praktisch darum betteln müssen auch einmal allein ihres Weges zu gehen.
„Ich könnte dich begleiten.", meldete sich nun auch Legolas zu Wort.
Abschätzend sah Alassë ihn an. „Nein, lieber nicht."
Währenddessen war Orophin aufgestanden und stand nun vor ihr. Mit einer leichten Verbeugung und einem breiten Grinsen hielt er ihr seine Hand hin.
„Darf ich bitten, schönes Fräulein? Euch zu geleiten wäre mir eine Ehre.", zwinkernd wartete er darauf, dass sie seine Einladung annahm.
„Wenn ich mich Euch nun anschließe, dann hoffe ich doch, dass Ihr ein Elb mit Anstand seit?!", gab Alassë mit dem gleichen Grinsen und dem gleichen Tonfall zurück, und ergriff die ihr dargebotene Hand.
„Bis Morgen Leute.", verabschiedete sich Alassë von den anderen ohne sich noch einmal wirklich umzublicken.
Valandil rief Orophin noch etwas nach, was sie wieder einmal nicht verstand. Erneut nahm sie sich vor, die Sprache der Elben zu lernen. Viel gab es hier für sie anscheinend nicht zu tun, also konnte sie auch etwas für ihre Bildung tun. Grinsend dachte sie an ihre Schule und ihr ‚Lernverhalten' dort. Lieber zu wenig als zu viel. Nun ja, die Dinge hatten sich für sie sehr verändert. Lächelnd hakte sie sich bei Orophin unter, was er mit einem überraschten und leicht amüsierten Blick quittierte.
„Wo bringt ihr mich nun hin, mein Herr?", spielte Alassë, das von Orophin begonnene Spiel, weiter.
„Nun, meine Dame, ich würde vorschlagen, wo immer uns unsere Nasen hinführen."
Er hatte genauso wenig Führung wie sie. Ungezwungenheit. Dies hatte ihr bis jetzt gefehlt. Unauffällig versuchte sie Orophin zu betrachten. Dieses Unterfangen stellte sich jedoch als überaus schwierig heraus, da er immer noch neben ihr ging, und zu Weil auch hinter sie trat, wenn der von ihnen eingeschlagene Weg zu schmal wurde. Er hatte genau wie Legolas und Rúmil blonde Haare, die ihm, wie allen Elben, lang und glatt über die Schulter fielen. Damit ihn diese nicht störten, waren mehrere kleine Zöpfe in sein Haar geflochten. Haare flechten, frisieren; dies schien eine der Lieblingsbeschäftigungen der Elben zu sein. Kaum einen, ob männlicher oder weiblicher Natur, hatte sie ohne Zöpfchen gesehen. Des Weiteren hatte er tiefblaue Augen, auch diese ähnelten denen von Rúmil und Legolas. Eigentlich hatten die meisten Elben, die sie bis jetzt hier gesehen hatte, blaue Augen und blonde Haare. Dies waren Dinge, die sie sich ähneln ließen, und doch unterschieden sie sich ein jeder von dem anderen wie beispielsweise ein Schmetterling von einem Käfer. Einem schönen Käfer natürlich. Innerlich musste sie über diesen Gedanken lachen, denn wie konnte man etwas anderes als etwas Schönes mit diesen reinen, ja vollkommenen Wesen vergleichen? Auch Orophin schien vollkommen, dass konnte sie nicht leugnen. Würde er oder irgendein anderer Elb in ihrer Welt auftauchen gäbe es wahrscheinlich eine Massenhysterie. Ohnmachtsanfälle kleiner Mädchen inklusive. Die Bravo würde wahrscheinlich in jeder Ausgabe Sonderartikel erscheinen lassen und Calvin Klein würde Millionen für einen Unterwäschewerbedeal springen lassen.
„Ihr wisst, dass es sich nicht ziemt zu starren und gleichzeitig zu lachen?", fragte Orophin sie plötzlich sichtlich amüsiert.
Natürlich hatte er ihre Blicke bemerkt, doch da er befürchtete Alassë würde vielleicht noch gegen den nächsten Baum laufen, hatte er sie nun unterbrochen.
„Oh, ich hab nur darüber nachgedacht, dass du in meiner Welt sicherlich Unterwäschemodel oder so etwas wärest.", gab sie ihm peinlich berührt und doch mit einem verschmitzten Grinsen als Antwort.
„Was ist ein Unterwäschemodel?", irritiert und neugierig hakte er nach.
Lachend suchte Alassë nach einer passenden Erklärung. „Also Unterwäsche kennst du ja wohl, dass was du unter deinem Robin Hood Kostüm trägst... also halt unter deiner Kleidung. Und ein Model stellt diese Kleidung vor. Verschiedene Leute stellen so etwas halt her, und jeder will natürlich, dass seine Sachen gekauft werden. Ein gut aussehendes Model zieht diese Sachen dann eben an, damit die Leute es kaufen."
Nach ihrer Erklärung fiel Orophin in ihr Lachen ein. „War das nun ein Kompliment?"
„Nun theoretisch schon. Aber da ich dich noch nicht in Unterwäsche gesehen hab, kann ich das so schlecht beurteilen..."
„Ich werte das als eine Aufforderung meine Kleidung nun abzulegen.", grinste Orophin sie an.
„Tu was du nicht lassen kannst.", lachend rannte Alassë voraus, in die Richtung aus der das Geräusch von Wasser zu ihr drang. Orophin folgte ihr etwas langsamer.
Nach einigen Metern trat Alassë aus dem Wald heraus an eine Uferböschung. Plätschernd fiel der Bach wenige Meter flussaufwärts einige Stufen herab und endete dann zunächst in einem Gewirr von kleinen Becken und Lachen. Flussabwärts schloss sich der Bach einem etwas breiteren Fluss an. Glitzernd weilte das Wasser in kleinen Pfützen bis hin zu kleinen Seen. Während sie noch das sich ihr bietende Schauspiel betrachtete merkte sie wie Orophin neben sie trat. Sie war überrascht über sich selbst, dass sie mit ihm umging als kenne sie ihn schon Jahre. Es war anders mit ihm als wenn sie mit Valandil zusammen war, oder Legolas, oder Gimli. Und... hatte sie mit ihm geflirtet? Sie glaubte nicht. Oder hoffte sie nur, dass er es nun nicht so auffasste? Seufzend beschloss sie, dass sie wieder einmal nur Angst vor sich selbst hatte. Sie wandte ihren Kopf in seine Richtung und schob gleichzeitig alle Gedanken bei Seite.
„Was nun? Denkst du immer noch über das Unterwäschemodel nach?", fragte er sie amüsiert als er ihren Blick bemerkte.
„Ich frag mich nur wann du dich denn nun ausziehen willst."
Sein amüsiertes Lächeln wandelte sich schnell zu seinem üblichen Grinsen und so schnell, dass sie seiner Bewegung kaum folgen konnte zog er sein Oberteil über den Kopf und stand nun mit nacktem Oberkörper vor ihr. Überrascht und nicht abwartend ob er sich noch weiter entblättern würde, lief Alassë lachend über einige Pfützen und watete durch einige der niedrigeren Becken. Etwa in der Mitte blieb sie stehen und riskierte nun doch einen Blick zurück an die Böschung. Orophin stand noch immer dort und hatte sich entgegen aller Erwartungen auch nicht weiter ausgezogen. Abwartend sah sie ihn an was er als nächstes tun würde. Geschwind sprang er zwischen den Pfützen und Lachen umher bis er kurz vor ihr stand. Sein Grinsen ähnelte stark dem, welches sie schon vorher im Garten gesehen hatte als er den Plan mit dem Bogenschießen ausgeheckt hatte. Nichts Gutes ahnend ging sie vorsichtshalber einen Schritt zurück als er weiter auf sie zukam. Jedes Mal wenn er einen Schritt auf sie zu tat, entfernte sie sich wieder um genau diesen Schritt von ihm. Als er dann unerwartet mehrere Schritte auf einmal tat, kam Alassë ins Stolpern und landete rücklings in einem Becken der größeren und tieferen Ausgabe. Ihren zunächst strafenden Blick ignorierte er vollkommen und verfiel in ein heiteres Lachen. Wie er nun am Rand stand und lachend auf sie herab blickte, kam sie nicht umhin seinen muskulösen Oberkörper zu bemerken. Klar definierte Muskeln, aber nicht zu viel so dass es hätte unästhetisch wirken können.
„Nur weil du nun am Boden, oder besser im Wasser, sitzt, heißt das nicht, dass du deinen Blick auch in dieser Höhe halten kannst. Mein Gesicht ist hier oben."
Dass Alassës Gesichtsfarbe nun zu einem dunklen Rot-Ton wechselte, ließ ihn nur noch lauter lachen.
„Es ist Arsch kalt hier drin.", schmollend schob sie ihre Unterlippe vor.
Nun wieder grinsend hielt Orophin ihr seine Hand hin um ihr aufzuhelfen. Dankend ergriff sie diese. Als sie schon fast wieder stand änderte sie jedoch ihre Gesinnung und zog ihn kräftig in ihre Richtung. Dass er sich schon vorher sehr weit hatte vorbeugen müssen war ihr sicherlich eine Hilfe und so landete Orophin neben ihr im Wasser, denn natürlich hatte sie sich selbst auch wieder aus dem Gleichgewicht gebracht. Überrascht schaute er an die trockene Stelle an der er eben noch gestanden hatte.
„Kommt davon.", belehrte in Alassë gespielt ernst und spritzte bekräftigend noch etwas Wasser mit der Hand in seine Richtung.
„Ich hätte es wissen müssen...", war die Antwort in dem gefährlichen Ton, den Alassë ja nun schon kannte.
Natürlich ließ er dies nicht auf sich sitzen und folgte ihrem Beispiel. Schnell wandelten sich die zunächst kleinen Spritzer zu wahren Wasserwogen und mit Sicherheit gab es bald bei beiden keine trockene Stelle mehr an ihrem Körper. Außer Atem rettete sich Alassë irgendwann wieder zurück an die Uferböschung und ließ sich dort auf den Boden fallen. Langsam folgte Orophin ihr und betrachtete sie auf seinem Weg nachdenklich. Sie war anders als alles was er bisher getroffen hatte, ob Mensch, Elb oder eine der vielen anderen Rassen. Keiner dieser Rassen glich sie und doch schien sie Wesenszüge einiger zu haben. Sie war nicht wie die Menschen, die ihn anstarrten weil er ein Elb war, weil er ihnen perfekt erschien. Sie war auch nicht wie die Elben die er kannte, die oft etwas steif wirkten und unnahbar. Und auf der anderen Seite hatte sie die Unbekümmertheit eines kleinen Kindes, war lebensfroh und doch nachdenklich. Ihre Welt musste wahrlich eine bunte Welt sein, wenn dort alle so waren wie sie. Mit geschlossenen Augen lag sie nun auf dem teils sandigen, teils mit Grasbüscheln bewachsenen Boden. Sie atmete schwer, schien sich verausgabt zu haben, und ein leichtes Lächeln spielte um ihre Lippen. Sie wusste dass er sie beobachtete. Ihre braunen, langen Haare lagen nass um ihren Kopf herum, einige hingen ihr in die Stirn hinein und setzten ihren Weg über ihre Wange fort. Ihr Kleid klebte nass an ihrem Körper und war leicht durchsichtig geworden. Schwarz schien hindurch, dies musste die von ihr bezeichnete Unterwäsche sein.
„I know that you're watching. Like what you see?", grinsend öffnete Alassë ihre Augen und richtete sich soweit auf, dass sie sich auf ihre Ellbogen stützen konnte.
„Was?", fragte Orophin sie verwirrt während er sich neben sie setzte und sie noch immer von oben herab betrachtete.
„Gut zu wissen, dass auch ich eine Sprache spreche die ihr nicht versteht. Nur kann ich nichts damit anfangen, außer Selbstgespräche zu führen. Na das wäre doch mal eine Alternative oder?"
„Selbstgespräche führen? Bin ich solch ein schlechter Gesprächspartner?", er versuchte ein beleidigtes Gesicht aufzusetzen, scheiterte jedoch kläglich. „Okay hör auf zu lachen. Was hast du denn nun gesagt?"
Alassë atmete einmal tief ein und versuchte sich so wieder zu fangen. Orophins versuchter Gesichtsausdruck war zu herrlich gewesen. „Ich hab nur gesagt, dass ich weiß, dass du mich anstarrst und ob dir gefällt was du siehst."
„Oh aber natürlich, wem denn nicht Alassë? Außerdem ist es doch nur gerecht, in Bezug auf mich.", grinsend zwinkerte er ihr zu.
„Ja nur, dass du dein Teil wieder anziehen kannst, ich darf nun so durch halb Lórien latschen.", da sie sein Grinsen nun erwiderte war es klar, dass es ihr in Wirklichkeit nicht viel auszumachen schien.
„Nun, als neue Attraktion Lóriens, wie du es nanntest, wirst du sowieso von vielen Blicken begleitet. Gönn es ihnen.", das Grinsen war einfach nicht aus seinem Gesicht wegzudenken.
„Ich wusste schon immer, dass ich zum Unterwäsche präsentieren geboren bin.", meinte Alassë sarkastisch und verzog zweifelnd ihren Mund.
„Da haben wir ja etwas gemeinsam.", aufmunternd stupste er sie an.
„War das nun ein Kompliment deinerseits? Ich, ein Mensch aus einer anderen Welt, habe etwas mit einem perfekten, vollkommenen, herausragenden Elben gemeinsam?", diese Vorstellung brachte sie erneut zum lachen.
„Ja, du bist anders."
Trotz des Grinsens, welches um seine Lippen spielte, stimmte sie dieser Satz nachdenklich. Anders. Das klang als ob sie behindert, geistig gestört oder so etwas wäre. Nun gut, über ‚geistig gestört' lies sich diskutieren, da kam es auf die Sichtweise an. Schweigend richtete sie sich auf.
„Lass uns zurückgehen. Es sieht aus als ob es bald dunkel wird. Hab keinen Bock nachts durch den Wald zu laufen."
„Gut, ich werde dich zurückbringen.", ihr plötzlicher Stimmungswechsel war ihm natürlich nicht entgangen und wirkte sich nun auch auf ihn aus.
Auf dem Weg zurück sprach keiner von ihnen ein weiteres Wort. Es war keine unangenehme Stimmung, beide hingen ihren eigenen Gedanken nach. Orophin hatte sein Oberteil wieder angezogen und ihr Kleid trocknete schneller als erwartet. Dies schien am Stoff zu liegen. Trotz allem waren noch immer deutliche Spuren der Wasserschlacht zu erkennen als sie schlussendlich die Stadt wieder betraten. Gerade hatten sie den Mallorn erreicht auf welchem Alassë momentan wohnte, als Valandil aus der Richtung der Gärten auf sie zukam. Verblüfft ließ er seinen Blick über Orophin und anschließend Alassë gleiten. Seine Miene änderte sich jedoch als er sich dann Orophin zuwandte.
„Was hast du mit ihr getan? Ich habe dir aufgetragen auf sie aufzupassen..."
„Das habe ich. Unversehrt habe ich sie zurück gebracht.", unterbrach Orophin ihn.
„Unversehrt? Schau dir ihr Kleid an. Völlig durchnässt und... so lässt du sie hier herum laufen?"
„Hallo? Valandil? Ich stehe neben dir. Rede nicht so scheiße daher als ob ich nicht da wäre oder erst 3 Jahre alt bin. Ich kann schon noch selbst entscheiden, ob ich so hier rumlaufe. Ich hatte eben keinen Bock mich stundenlang da hinzuhauen damit das Teil trocknet.", leicht genervt hatte Alassë sich eingemischt. Sie war jedoch ruhig geblieben. Sie wollte keinen weiteren Streit mit Valandil. Sie wollte einfach nur ihre Ruhe haben.
„Aber Alassë, du kannst doch nicht so... durch Lórien laufen.", mittlerweile klang Valandil eher kleinlaut als aufgebracht.
„Wie so? So halbnackt? Mit einem leicht durchsichtigen, nassen Kleid? Wieso nicht? Was siehst du denn nun mehr, als wie du es vorher getan hast? Nichts von Bedeutung, oder?", kopfschüttelnd begann sie den Aufstieg.
Während der Tage, die er bei ihr verbracht hatte, war er ihr auch nicht so prüde erschienen. Ein leichtes Grinsen stahl sich auf ihr Gesicht als sie daran dachte wie lustig es wäre ihre gesamten Kleider hier zu haben. Es würde sicherlich sehr amüsant werden, Valandil und einige andere Elben zu provozieren. Auf halber Höhe der Leiter angekommen drehte sie sich noch einmal um und blickte zu Boden, wo Orophin und Valandil noch immer standen und diskutierten.
„Orophin?", schlagartig schnellten beide Köpfe in die Höhe um zu ihr aufzublicken. „Holst du mich morgen ab?"
„Aber natürlich. Was möchtest du dann tun?", rief er die Antwort zu ihr hinauf.
„Ich weiß noch nicht. Wo immer uns unsere Nasen hinführen.", lachend winkte sie ihm zum Abschied.
Bevor sie sich an den weiteren Aufstieg machte sah sie noch wie Orophin ein Grinsen unterdrücken musste, während Valandil ihn verständnislos anblickte. Ihre immer wiederkehrenden Gedanken für einen Augenblick beiseite geschoben, kletterte sie nun bis ganz nach oben und trat in ihr Zimmer ein. Dankbar stellte sie fest, dass auf ihrem Tisch eine Schale mit verschiedenen Obstsorten stand. Hungrig griff sie nach einem Apfel und legte sich, nachdem sie sich sehr umständlich von ihrem Kleid befreit hatte, auf ihr Bett. Mittlerweile war es dunkel geworden und sie war froh nicht mehr durch den Wald laufen zu müssen.
