May 20 : Nee, so schnell trifft mich kein kritisierendes Review. Du hattest schon recht: Faramirs Liebesgeständnis hätte ich vielleicht etwas mehr ausschmücken können. Aber manchmal küsst mich halt die Muße doch nicht, wie sie sollte. Im nächsten Kapitel gibt's erst mal was von Éomer. Du hast mich da auf eine gute Idee gebracht und ich habe das Kapi ein bisschen umgeschrieben.
Ali : Manyavel ist sehr vernünftig, auch wenn ihr Fari das Herz gebrochen hat. Sie hat aber auch gesehen, dass Faramir Éowyn sehr liebt. Warum da aus Eifersucht was kaputtmachen?
Das Wetter ist bei uns super. Richtig schöner Altweibersommer. Bei euch in Kiel auch? LG
Celebne
Feael : Manyavels Reaktion ist nur zu verständlich. Andererseits hat sie aber auch eingesehen, dass Fari und Éo ein Paar sind. So, und jetzt müssen Fari und Éo sich alleine durchschlagen.
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Kapitel 30: Minas Tirith
Éomer suchte seine Schwester. Wieder einmal war sie spurlos verschwunden. Seit einiger Zeit machte er sich große Sorgen um sie. Er hatte mitbekommen, dass der Gondorianer Faramir Éowyn den Hof machte, was ihm nicht sonderlich gefiel. Der junge Mann aus Gondor hatte tapfer bei der Schlacht um Helms Klamm mitgekämpft, aber trotzdem war er in Rohan ein Niemand. Die Gerüchte darüber, dass sein Vater, der Truchseß, Faramir verstoßen hatte, wollten einfach nicht verstummen. Er wusste nicht, was er davon halten soll. Einerseits mochte er den rothaarigen Mann irgendwie, andererseits wollte er, dass seine Schwester sich gut und glücklich verheiratete. Was konnte ihr denn ein verstoßener Dunedain schon bieten!
Endlich hatte er Éowyn gefunden: sie stand auf der Wiese, wo die Pferde grasten und hatte die Arme verschränkt. Als sie sich zu ihm umdrehte, merkte er, dass sie geweint hatte.
„Hat er dich unglücklich gemacht?" knurrte Éomer sofort kampfeslustig.
Die Schildmaid schüttelte stumm das blonde Haupt.
„Faramir reitet nach Minas Tirith, um mit seinem Vater zu sprechen", sagte sie schließlich mit erstickter Stimme.
„Wurde auch Zeit", brummte Éomer und kratzte seinen Bart. „Naja, ich habe schon gemerkt, dass du ihn liebst. Aber du wirst hoffentlich verstehen, dass ich mir eben Sorgen deswegen mache."
„Schon gut, Bruder", seufzte Éowyn und schmiegte sich an ihn.
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Alleine kam Faramir sehr rasch voran. Hasufel war ein ausdauernder Wallach. Nach drei Tagen Gewaltritt, erblickte der junge Mann die Zinnen von Minas Tirith vor sich. Er zügelte sein Pferd und hielt kurz auf den Hügel an, von dem man aus die ganze Weiße Stadt vor sich liegen sah. Faramirs Blick fiel auf den Anduin, der sich östlich der Stadt durch das große Tal schlängelte. Er sah die Rauchwolken, die von Osgiliath aus aufstiegen. Dort fand anscheinend gerade eine Schlacht statt. Dann sah er die kleine Schar Reiter, die Osgiliath verließ. Faramir hielt den Atem an, denn er erblickte die Nazgûls, die immer wieder auf die Mäner herabstießen und sie aus den Sätteln warfen. Doch schließlich kam ein weißgekleideter Reiter aus der Stadt herangeprescht. Ein Blitz kam aus dem Stab, den er in die Höhe rechte. Sofort ergriffen die Nazgûls kreischend die Flucht.
„Gandalf!" murmelte Faramir auftatmend vor sich hin.
Er gab Hasufel die Sporen, und schon bald hatte er die Reiter unten auf dem Pelennor erreicht.
„Faramir!" rief Pippin freudig aus und winkte ihm zu.
Auch der Zauberer lächelte , als er den jungen Mann wieder sah. Faramir wandte sich an die Reiter, die von dem älteren Waldläuferhauptmann Madril angeführt wurden. Freudig begrüßten die Waldläufer des Südens ihren ehemaligen Heermeister wieder.
„Ihr kommt gerade zur rechten Zeit zurück, Herr Faramir", sagte Madril aufatmend, während sie langsam zur Stadt ritten. „Seit Euer Bruder gefallen ist, hat Gondor keinen Heerführer mehr."
Faramir erwiderte darauf nichts. In den Augen seines Vaters war er kein Heerführer mehr. Gerne hätte er den Kriegern Gondors geholfen, aber er musste abwarten, was sein Vater entschied.
Als sie durch das Stadttor ritten, wurden Faramir von den Einwohnern jubelnd begrüßt. Sie sahen in ihm einen Hoffnungsträger. Jedermann in Minas Tirith hatte Faramirs Weggang damals bedauert. Es war allgemein bekannt, dass der Truchseß seinen jüngsten Sohn aus Gondor fortgeekelt hatte. Seitdem war das Vertrauen des Volkes zum Truchseß erschüttert. Minas Tirith glich fast einer Geisterstadt: die meisten Bürger hatten die Stadt verlassen und Zuflucht im nahen Gebirge gesucht.
„Wie hat mein Vater Boromirs Tod aufgefasst?" fragte Faramir den Zauberer leise.
„Es war ein schwerer Schlag für Denethor", murmelte Gandalf ernst. „Ich fürchte, sein Verstand hat sich völlig in Wahnsinn verwandelt. Nimm dich in acht, Faramir, vor dem, was du sagst oder tust!"
Plötzlich mischte sich Madril in das Gespräch ein.
„Wir sind in Ithilien zwei Halblingen und einem merkwürdigen Geschöpf begegnet", erzählte er bedächtig.
„Frodo!" stießen Gandalf, Faramir und Pippin fast gleichzeitig aus.
„Zuerst nahmen wir sie gefangen", fuhr Madril ernst fort. „Aber als Frodo uns erzählte, dass er mit Herrn Faramir gut befreundet ist, haben wir die Halblinge laufen lassen. Sie gehen jetzt ins Morgultal."
„Gollum scheint bei ihnen zu sein", sagte Faramir entsetzt zu Gandalf. „Das klingt nach Verrat!"
„Ich wusste, dass Gollum noch eine Rolle in dieser Geschichte spielen würde", entgegnete der Zauberer gelassen. „Wir werden sehen, ob er die Sache zum guten oder bösem wenden wird."
§
Endlich hatten sie die Zitadelle erreicht. Zusammen mit Madril, Gandalf und Pippin betrat Faramir den Thronsaal. Sein Herz klopfte bis zum Halse herauf, als er seinen Vater wiedersah. Denethor saß auf seinem schwarzen Stuhl und hatte den Kopf gesenkt. Auf seinem Schoß lag Boromirs geborstenes Horn. Als er Faramir wiedersah, verzerrte sich sein Gesicht vor Wut.
„Warum ist er tot und du lebst?" schrie er Faramir außer sich hin.
Der junge Mann blickte seinen Vater furchtlos an und schüttelte ganz langsam den Kopf. Denethor schien tatsächlich völlig wahnsinnig geworden zu sein. Zerfressen von der Trauer um Boromir.
„Boromir ist als Held gefallen", erklärte Pippin mutig. „Und Faramir wäre auch fast gestorben, als er ihm zur Hilfe eilte. Es waren einfach zu viele Uruk-Hai."
Denethors Mund zitterte und er blickte den Hobbit wütend an.
„Als Wächter der Veste ist es dir nicht erlaubt, ungefragt zu reden, Peregrin Tuk! Aber ich will es dir noch einmal nachsehen. Komm, und stell dich an meine Seite!"
Dann wandte sich der Truchseß Madril zu und ließ sich berichten, was in Ithilien und Osgiliath passiert war. Er nahm einen tiefen Schluck aus seinem Weinkelch.
„Ich bin anscheinend nur von Versagern umgeben", meinte er mit einem ironischen Lächeln mehr zu sich selbst, als zu den anderen. „Da lässt dieser Nichtsnutz von einem Feldhauptmann den Ringträger ziehen, nur weil dieser mit meinem törichten Sohn befreundet ist."
Madril senkte betroffen den Kopf.
„Ich würde diesen Ring nicht aufheben, und wenn er am Wegesrand läge", erhob Faramir plötzlich mutig die Stimme. „Und ich würde ihn nicht benutzen, selbst wenn Minas Tirith in Trümmern und Asche fallen würde und ich der Einzige wär', der es retten könnte."
„Schweig, du Zauberlehrling!" zischte Denethor seinen Sohn böse an. „Boromir hätte der Not seines Vaters gedacht und mir ein mächtiges Geschenk gebracht."
„Er wäre mit dem Ring gestrauchelt und Ihr hättet Eueren Sohn nicht wiedererkannt", rief Gandalf jetzt wütend aus. „Boromir hätte den Ring für sich alleine verwendet und nicht Euch gebracht, Truchseß!"
„Raus jetzt, Zauberer!" brüllte Denethor und sprang von seinem Stuhl hoch. Er wedelte dabei bekräftigend mit der Hand. „Ihr habt meine Ohren bereits genug vergiftet."
Gandalf warf Faramir einen mitleidigen Blick zu und verließ dann empört die Zitadelle.
Faramir fühlte sich sehr unbehaglich, als er jetzt fast alleine vor seinem Vater stand. Madril war langsam zurückgewichen. Denethor ließ sich jetzt etwas zu essen bringen. Der junge Mann merkte, wie ihm der Magen knurrte. Doch sein Vater machte keine Anstalten, ihn zum Essen einzuladen. Immer noch hielt Denethor ihn für einen Feigling, da er Gondor den Rücken vor über einem Jahr gekehrt hatte.
„Osgiliath muß unter allen Umständen gehalten werden", meinte Denethor fast beiläufig, als er sich ein Stück Käse und eine Weintraube dazu in den Mund schob. „Gibt es hier noch einen Heerführer, der den Willen seines Herrn erfüllt?"
Madril wich jetzt noch weiter zurück: er war ein guter Waldläufer, aber kein Heerführer. Faramir wusste das . Er schluckte und wandte sich an seinem Vater.
„Was willst du, das ich tue?"
„Erobere Osgiliath zurück!" forderte Denethor grimmig.
Madril blickte den Truchseß entsetzt an. Während dieser seelenruhig weiteraß, trat er leise zu Faramir.
„Tut das nicht, Herr!" raunte er ihm zu. „Osgiliath wurde völlig überrannt von den Orks. Es wäre Euer Ende."
Doch Faramir hörte nicht auf ihn. Er wusste, dass dieser Feldzug gen Osgiliath die letzte Möglichkeit war, seinem Vater seine Treue zu Gondor und seine Liebe zu ihm zu beweisen.
„Da du Boromirs beraubt bist, will ich sehen, was ich für dich tun kann."
„Ich wünschte, euere Plätze wären vertauscht", murmelte der Truchseß mit schmerzerfüllter Miene vor sich hin.
Faramir traute seinen Ohren nicht.
„Du wünscht, dass ich tot und Boromir am Leben wäre?" fragte er völlig entgeistert.
„Ja, das wünsche ich", erwiderte Denethor tonlos und starrte in die Ferne.
Faramir kämpfte jetzt mit den Tränen. Dies war eine der bittersten Stunden in seinem Leben. Sein eigener Vater, der bereits einmal versucht hatte, ihn zu töten, wünschte immer noch seinen Tod. Der junge Mann dachte an Éowyn, die ihn bedingungslos liebte. Denethor würde niemals in eine Heirat mit ihr einwilligen, wenn er jetzt nicht zeigte, dass er bereit war, sein Leben für Gondor zu geben.
„Falls ich zurückkehre, denke besser von mir, Vater", murmelte Faramir mit brüchiger Stimme und eine Tränen lief an seiner bärtigen Wange hinab.
„Das hängt von der Art deiner Rückkehr ab", sagte Denethor mit einem spöttischen Lächeln und steckte seine Nase wieder in den Weinkelch.
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Éowyn beobachtete, wie der König die Hauptmänner um sich versammelte und den Befehl zum Aufbruch nach Gondor gab. Selten hatte sie ihren Onkel so entschlossen erlebt. Sie hörte wie einige Soldaten zu sich sagten, dass man von diesem Feldzug vielleicht nicht zurückkehre und dass Minas Tirith verloren sei.
Die Schildmaid fasste einen Entschluss: Sie stahl sich in eines der Zelte, wo sich die Rüstungen befanden und suchte sich rasch eine davon aus, die ihr passen konnte.
Im allgemeinen Durcheinander fiel das Mädchen, das eine Rüstung vor sich hertrug, überhaupt nicht auf.
Éomer hatte jetzt keine Zeit mehr, sich um seine Schwester zu kümmern. Er musste seine Éorid zusammentrommeln und dafür sorgen, dass der Aufbruch rasch von statten ging.
Éowyn saß gerade in der Rüstung auf Windfola auf, als sie den Hobbit Merry unglücklich in der Nähe stehen sah. Er trug auch eine Rüstung, aber es war ihmverboten worden, mit in die Schlacht zu ziehen. Kurzentschlossen packte sie den Hobbit und hob ihn auf ihr Pferd. Dann begann der Ritt der Rohirrim nach Minas Tirith.
§
Faramir beeilte sich, den Thronsaal zu verlassen. Er schaffte es gerade noch in den nächsten Waschraum, denn er musste sich übergeben. Ihm war schlecht vor Angst, denn er wusste, dass er den Angriff auf Osgiliath wahrscheinlich nicht überleben würde.
„Éowyn!" stöhnte er leise auf.
Jemand kniete plötzlich neben ihm nieder und strich ihm die feuchten Haare aus dem Gesicht.
„Faramir, das darfst du nicht tun!", sagte Pippin entsetzt. „Himmel, Éowyn wartet doch auf dich. Sie würde es nicht überwinden, wenn du fällst."
Faramir spritzte sich eine Handvoll Wasser in sein aschfahles Gesicht.
„Ich habe kaum Hoffnung, dass überhaupt jemand diesen Krieg überleben wird", sagte er verbittert. „Aragorn ist auf den Pfad der Toten geritten. Vermutlich wird er nicht mehr von dort zurückkehren. Und wenn Gollum an Frodos Seite nach Mordor geht, wird er versuchen, den Ring an sich zu bringen. Ich fürchte, Frodo ist diesem heimtückischen Geschöpf nicht gewachsen."
„Wir dürfen nicht aufgeben!" widersprach Pippin aufgeregt. „Hoffnung gibt es immer – das ist Gandalfs Devise."
Faramir lächelte traurig und legte seine Hand auf die Schulter des Hobbits.
„Diese Uniform, die du trägst, gehörte einst einem kleinen, törichten Jungen in der Stadt, der zuviel Zeit mit Lesen und Träumen verbrachte."
„Deine Uniform?" fragte Pippin erstaunt.
„Ja, es war meine", murmelte Faramir bedrückt vor sich hin. „Mir passte sie nie richtig, denn in den Augen meines Vaters war ich nie ein richtiger Soldat. Aber jetzt werde ich ihm beweisen, dass ich Gondor treuergeben bin."
Pippin senkte traurig den Kopf und schwieg. Er wusste, dass er Faramir von seinem Entschluß nicht abbringen konnte.
Der junge Heermeister ging jetzt in seine Gemächer. Als er seinen Schreibtisch sah und das Buch über Numenór, an dem er zuletzt geschrieben hatte, wallten die Erinnerungen in ihm hoch.
Er sah Alatariel vor sich, wie sie interessiert in dem Buch geblättert und ihn dabei angelächelt hatte. Und Boromir, der ihn immer geneckt hatte, wenn er zuviel Zeit am Schreibtisch verbrachte. Sie waren jetzt alle tot, ausgelöscht und nur noch die Erinnerung an sie wohnte in diesen Räumen. Faramir steuerte wie in Trance auf den Schrank zu, in welchem sich seine Rüstung aus Eisen befand.
Langsam und bedächtig zog er sich um: zuerst zog er die gesteppte Unterkleidung an, dann kam darüber ein Kettenhemd und eine grüne Tunika aus schwerem Brokat. Beim Anlegen der Eisenteile brauchte er Hilfe. Rhivad, der alte Hausdiener kam herbei und befestigte die Arm- und Beinschienen an Faramirs Körper. Zum Schluß kam der schwere Brustpanzer. Faramir hasste diese eiserne Rüstung: man konnte sich nicht so gut wie in der Waldläuferkleidung darin bewegen.
„Danke, Rhivad, du kannst gehen", meinte Faramir freundlich, als der alte Diener den Schwertgürtel befestigt hatte.
Als er weg war, nahm der Heermeister Gondors seinen Helm, dessen Visier mit dem Baum Gondors in Gold verziert war, und setzte ihn auf. Er betrachtete Éowyns Ring, bevor er sich die Handschuhe überzog. Der Ring sollte ihn auf seinem Ritt in den sicheren Tod begleiten.
Auf den Weg zu den Stallungen begegnete ihm noch einmal Pippin.
„Ich kann dich nicht aufhalten, Faramir, aber versuche, dein Leben nicht unnötig aufs Spiel zu setzen."
„Danke, Pippin, aber ich habe eine Pflicht zu erfüllen", sagte Faramir traurig. „Leb wohl!"
Der Hobbit unterdrückte ein Schluchzen, als er dem jungen Heermeister nachblickte.
Denethor hatte nur hundert Soldaten entbehren können, die Faramir begleiten sollten. Viel zu wenige, um dem Feind in Osgiliath trotzen zu können. Jeder wusste, was dieses Kommando bedeutete. Doch als sie Faramir erblickten, lächelten sie alle tapfer.
Ein Stalljunge brachte Hasufel, den man als Schlachtroß aufgezäumt hatte. Seufzend setzte sich Faramir auf den Wallach. Ihm war wieder übel und seine Angst wurde von Minute zu Minute größer. Er konnte nur hoffen, dass es schnell vorüberging.
Langsam ritt der kleine Reitertrupp durch die Stadt. An den Straßen standen die Menschen und blickten den Soldaten traurig hinterher. Einige von ihnen warfen Blumensträuße auf die Straßen, was Glück in der Schlacht bringen sollte. Gandalf bahnte sich plötzlich einen Weg durch die Menge.
„Faramir, dein Vater ist vollkommen wahnsinnig geworden", rief er dem jungen Mann laut zu. „Wirf dein Leben nicht sinnlos weg, du wirst hier noch gebraucht."
„Wie soll ich ihm sonst meine Treue beweisen?" fragte Faramir leise. „Unsere Welt ist eh dem Untergang geweiht, und wenn ich mit diesen Männern den Untergang um einige Stunden verzögern kann, dann war dieser Ritt sinnvoll."
Gandalf ließ traurig den Kopf sinken und kehrte den Menschen den Rücken. Er verzog sich in einen Hinterhof und ließ sich dort auf eine steinerne Bank sinken. Plötzlich fühlte er sich sehr alt und sehr machtlos.
