Also als erstes Mal super Danke an alle! Die ersten Reviews :freufreu:

WolfEmpress Danke für den Tipp mit den Anonymous Reviews, ich hoffe ich bekomme nicht zu viele die negativ sind :blush:

:Also sich erst mal beruhigen muss: dann versuche ich mich mal an einem weiteren Chapter


„Mein Gott Hermine, was hast du zu Snape gesagt das er sich so aufgeregt hat!" fragte Ron sie verwirrt als sie den Gang entlang liefen. „Ich und Harry haben im anderen Klassenzimmer auf dich gewartet, aber als du nicht kamst habe ich mir gedacht ich schaue lieber noch mal bei Snape nach, du kannst dich glücklich schätzen das ich mir solche Sorgen um dich gemacht habe!...He Hermine, hörst du mir überhaupt zu?"

Hermine sah auf, sie war in Gedanken versunken, irgendwie tat es ihr doch Leid Snape einfach so sich seinen Schmerzen zu überlassen, auch wenn er ein absolutes Ekelpaket war. „Ist ja nichts passiert Ron! Und jetzt sei still!" Sie setzte sich neben Harry der sie groß ansah, als sie das Klassenzimmer betraten.

„Was ist passiert!" Harry sah Hermine an, doch als die nicht antworte wandte er sich an Ron.

„Snape wollte sie wohl gerade verprügeln!" Er schmiss seine Tasche unter den Tisch und setzte sich neben Harry. „Ich sage dir, dieser Mistkerl...!"

„Ron, jetzt sei doch mal still!" herrschte in Hermine an. „Du hast ja keine Ahnung was passiert ist! Außerdem haben wir jetzt Gesichte!" Für sie war damit das Gespräch beendet und die beiden Jungs sahen sie nur verzweifelt an.

Ich bin doch selbst schuld, dachte sie. Ich habe ihm so was an den Kopf geworfen, er will doch kein Todesser mehr sein. Sie hielt ihr Feder in der Hand und starrte auf das leere Pergament auf ihrem Tisch. Sicher ist irgendetwas passiert, er hat Schmerzen, er kann mir nicht weiß machen das man sich keine Sorgen machen muss. Ihre Gedanken drehten sich die gesamte Stunde nur um den Meister der Zaubertränke und was wohl mit ihm war.

Harry und Ron beobachteten sie besorgt, Hermine hatte kein einziges Wort aufgeschrieben und schien in Gedanken versunken, doch sie wollten bis nach der Stunde warten um sie zu fragen was mit ihr los sei.

„Harry, ich fühle mich nicht wohl! Kannst du Professor McGonagall bitte sagen das ich auf der Krankenstation bin!" Hermine stand mit dem Ende der Stunde auf und die beiden Jungen hatten keine Chance ein Wort zu sagen.

Sie nahm ihre Tasche, verließ so schnell wie möglich das Klassen Zimmer und ließ zwei verwirrte Jungen zurück.

Ich muss mich bei ihm entschuldigen, dachte sie, während sie mit eiligen Schritten zu den Kerkern lief. Eine Ravenclaw kam ihr mit einer Klassenkameradin entgegen.

„Was wohl mit Snape ist? Der ist so schnell abgehauen!"

„Ja, heute hat er uns nicht mal Hausaufgaben aufgegeben!"

Ihre Freundin lachte. „Das ist das erstemal das er schneller weg war als wir!"

Hermine blieb stehen und sah den beiden Mädchen hinterher. Snape war nicht mehr da? Wo wollte er so schnell hin. Sie sah zu Boden und drückte ihre Tasche an die Brust. Vielleicht sucht er mich, dachte sie. Ja, er will mir sicher eine Strafarbeit augeben für das was ich gesagt habe...oder... Sie sah auf. Dann drehte sie sich um und lief an den zwei Ravenclaws vorbei, die Treppen hinauf immer in Richtung Krankenflügel.

Vor der Tür blieb sie einen Moment stehen und atmete tief ein und aus. Mit zitternden Fingern griff sie nach der Klinke und drückte sie sachte hinunter.

„Severus, du musst vorsichtiger sein!"

Hermine erstarrte in ihrer Bewegung, das war Dumbledors Stimme.

„Wie konnten sie mit dieser Wunde nur unterrichten!" Das war eindeutig Madame Pomfrey. „Sie hätte sich noch viel schlimmer entzünden können. Das sieht wirklich nicht gut aus!" sagte sie schließlich und Hermine hörte wie Snape laut aufstöhnte.

„Professor, ich befürchte das die Schule nicht mehr lange sicher ist! Die Todesser...!" er zog die Luft hörbar ein, während Madame Pomfrey sich um seine Wunde kümmerte. „sie planen etwas. Leider konnte ich nicht mehr genau...Madame Pomfrey, verdammt, können sie das nicht etwas später machen!" zischte er ungehalten die Schulheilerin an.

„Sachte, sachte Severus!" Dumbledor versuchte seinen jungen Freund zu beruhigen. „Es wäre besser wenn sie mir alles in meinem Büro erläutern, nachdem..." Und er betonte das Wort bestimmend. „...nachdem Madame Pomfrey sich um ihre Wunde gekümmert hat!"

Dumbledor schien sich zum gehen zu wenden. „Warten sie Professor!"

„Ja, Severus, was gibt es noch?"

„Miss Granger hat etwas mitbekommen!" Snape hörte sich besorgt an. „Es ist besser wenn keiner der Schüler bescheid weiß!"

Dumbledor trat wieder zu dem Krankenbett zurück. „Ich weiß, ich weiß!" er fuhr sich durch seinen weißen Bart. „Im Moment sollten wir vorsichtig sein mit dem was wir sagen. Ich möchte nicht das einer der Schüler nur einen Moment auf den Gedanken kommt das sie nicht sicher sind. Solange ich hier bin werde ich mein möglichstes tun, damit ihnen kein Haar gekrümmt wird."

„Professor, ich...!" Snape brach ab.

„Machen sie sich keine Sorge Severus!" damit drehte sich der alte Schulleiter um und schritt auf die Tür zu.

Hermines Herz fing an zu rasen. Sie drehte sich nach links, nach rechts, doch bevor sie sich ein Versteck suchen konnte stand Dumbledor vor ihr und schaute sie überrascht durch seine Halbmondbrillengläser an.

„Hermine!"

„Professor Dumbledor!" Hermine sah zu Boden.

„Du hast dir um Professor Snape Sorgen gemacht, nicht?"

Hermine nickte sachte und sah den Schulleiter verschämt an. „Ja, ich... er ist doch zusammengebrochen!"

„Nun!" Dumbledor trat zur Seite und hielt Hermine die Tür auf. „Wenn sie möchten können sie Madame Pomfrey zur Hand gehen, sie kümmert sich gerade um Professor Snape und ich bin mir sicher sie würde sich über eine zweite helfende Hand freuen." Er zwinkerte Hermine zu und ging dann.

Verwirrt sah sie Dumbledor hinterher, da hörte sie auch wie Snape sich lautstark über Madame Pomfreys Heilmethoden beschwerte.

„Können sie verdammt noch mal nicht vorsichtiger sein!" Ein Klirren erfüllte den Raum und nun erhob Madame Pomfrey erbost ihre Stimme.

„Professor, sie sind schlimmer als ein kleines Kind! Jetzt muss ich eine neue Flasche holen!"

„Dann sollte sie nächstes Mal ...!"

Madame Pomfrey entdeckte Hermine und unterbrach Snape bevor eine weitere Beleidigung über seine Lippen kommen konnte.

„Oh, Miss Granger! Kommen sie doch bitte mal!"

Snape sah Madame Pomfrey entsetzt und entrüstet an. „Ich bitte sie, wir sagten doch keine Schüler!"

„Seien sie jetzt still Professor! Sie sind selbst daran Schuld, hätten sie nicht so gezappelt, dann wäre mir die Flasche nicht aus den Händen gefallen!" Madame Pomfreys Stimme hörte sich wütend an. „Miss Granger, kommen sie herüber!" rief sie dem eingeschüchterten Mädchen zu. „Halten sie doch bitte mal diesen Verband damit nicht noch mehr Blut aus der Wunde läuft und Dreck hineinkommt."

„Ich kann den Verband auch selber halten!" zischte Snape und warf Hermine einen funkelnden Blick zu, der sagte das sie ihm bloß nicht zu nahe kommen sollte.

„Wie wollen sie das machen?" Madame Pomfrey lachte auf. „Kommen sie nur Miss Granger, sie wissen doch, bellende Hunde beißen nicht!"

„Wie bitte?" empörte sich Snape.

Hermine kam langsam näher und sah nun einen Verband der vom Rücken bis über den Bauch gelegt war.

„Auf dem Verband ist eine Flüssigkeit, bitte halte hinten am Ende deine Hand drauf und vorne. Die Flüssigkeit darf nicht an die Luft kommen ansonsten hat das Ganze hier keine Wirkung!"

Sie nahm Hermines Hände, ignorierte Snapes Gefluche und legte jeweils eine Hand hinten und eine Hand vorne auf den Bauch.

„Wenn er sie ärgern sollte, dann drücken sie einfach kurz zu, glauben sie mir, dann ist er erst mal still!" damit ging sie mit schnellen Schritten davon und Snape starrte ihr nur ungehalten nach.

„Wehe sie erzählen irgendjemanden nur ein Sterbenswörtchen!" Er sah Hermine dabei nicht an, wahrscheinlich wollte er diese Situation so gut wie möglich ignorieren, schließlich hielt ein junges Mädchen ihn mehr oder weniger im Arm.

„Professor, Sir, was ist ihnen denn passiert?" fragte Hermine schüchtern um die Stille zu überbrücken.

„Das geht sie einen verdammten Dreck an!" schnarrte er.

„Waren...waren das Todesser?" ihre Stimme wurde leise und sie machte sich auf ein Donnerwetter gefasst, doch dieses blieb aus.

„Miss Granger, ich sagte ihnen bereits, wenn sie wissen was gut für sie ist, dann sollten sie mit ihren Fragerein aufhören!" Hermine meinte das sie einen sorgenvollen Ton aus seiner Stimme heraushören konnte, aber sorgte sich Snape denn wirklich um irgendjemanden?

Sie wusste nicht wo sie hinsehen sollte und biss sich nervös auf die Lippe.

„Professor!"

„Ich sagte doch, sie sollen keine Fragen stellen!" zischte er.

„Ich möchte mich entschuldigen!" flüsterte sie leise.

Snape war Still, er schien nachzudenken. „Wie bitte?" fragte er schließlich, als habe er nicht verstanden was sie gesagt hatte.

„Für das, was ich heute morgen zu ihnen gesagt habe! Ich denke nicht wirklich das sie einen Gefallen an Schmerz haben! Und sie sind ja kein Todesser mehr und ich bin davon überzeugt das sie in Wirklichkeit ein netter Mensch sind!" Sie sah herausfordernd zu ihm auf und entdeckte eine gewisse Überraschung über ihre Worte

„Passen sie auf was sie sagen, am Schluss irren sie sich noch!" erwiderte Snape höhnisch, dann mit genervter wütender Stimme. „Wo bleibt Madame Pomfrey! Verdammt!"

„Professor, sie sollten wirklich nicht soviel fluchen!" Hermine biss sich vor Schreck auf die Zunge, was brachte sie eigentlich dazu so mit ihrem Lehrer zu reden?

„Miss Granger, ich gehe davon aus das sie ein intelligentes Mädchen sind!"

Hermine sah Snape verwirrt an. „Wie...?"

„Dann sollten sie auch wissen was sie sagen!"

Hermine schluckte und schwieg. „Es tut mir Leid!"

Snape schnaubte nur, dann sah er wieder zu der Tür hinüber durch die Madame Pomfrey gelaufen war um eine neue Tinktur zu holen. „Wo bleibt diese elende...!" er drehte sich genervt um und vergas das Hermine ihn festhielt. Bevor Hermine etwas tun konnte lag sie mit dem Gesicht in seinem Schoss. Sie wollte den Verband nicht loslassen, doch diese Situation war ihr nun wirklich unangenehm und sie machte sich auf ein weiteres Gezeter von Snape gefasst, dich dieses blieb erneut aus.

„Können sie nicht aufpassen!" Er zog das Mädchen wieder auf die Beine.

„Aber Sir, Sir sie haben sich doch...!" Als sie in sein Gesicht sah verstummte sie Augenblicklich.