Also, als erstes natürlich einen ganz lieben Dank an alle die Reviews geschrieben haben! Oo schon über 20 Stück, ich kann es gar nicht glauben! Also, dafür super lieben Dank Ich freue mich über alles was ihr mir schreibet v na ja, ok solange es nicht irgendwie fies ist .

Susanne: Ich weiß noch nicht was aus der Story wird . Also wenn Snape doch ein schnulziges Wort über die Lippen kommen sollte, dann tut es mir leid. Aber ich strenge mich an das dies nicht geschieht XD ich bin ja schließlich eine harte Feuerwehrfrau :lol

Genug der Vorrede XD das liest ja sowieso keiner :ggg


Langsam und noch ziemlich benommen öffnete Hermine ihre Augen. Was war passiert? Sie war umgekippt und jemand hatte sie aufgefangen. Verschwommen nahm sie dunkle Gestalten wahr.

„Hermine! Hermine! Oh Gott sei dank!" jemand drückte sie fest an sich.

Sie zwinkerte überrascht ein paar mal, dann wurde alles endlich schärfer und sie sah einen Rotschopf der sie an sich drückte.

„Ginny! Ich...!"

„Mensch Mine, du kannst einen echt Sorgen machen!" Ron und Harry standen neben ihren Bett und sahen ziemlich besorgt aus.

Ginny hatte Tränen in den Augen als sie Hermine los ließ. „Wir haben uns wirklich große Sorgen gemacht! Professor Snape hat dich auf die Krankenstation gebracht!"

„Professor Snape?" Hermine hob überrascht die Augen und erblickte nun auch eine große dunkle Gestalt hinter ihren Freunden. „Oh... Ich danke Ihnen Professor, Sir!"

Professor Snape sagte nichts, er fixierte das junge Mädchen mit seinen Augen. „Miss Granger, ich würde sie gerne unter vier Augen sprechen! Wenn ihre Freunde einen Moment draußen warten könnten?" Er hörte sich eher nach einer Aufforderung an, als nach einer Frage.

„Ist schon in Ordnung!" richtete Hermine sich an ihre Freunde, die noch immer neben den Bett standen.

„Wir besuchen dir nachher wieder!" Harry versuchte zu lächeln, auch wenn ihm das im Beisein von Snape etwas schwer fiel.

Schweres Herzens verließen die 3 das Zimmer, sie wollten Hermine ungern alleine mit Snape lassen.

„Ich danke Ihnen Professor Snape!" wiederholte Hermine erneut, als die Tür ins Schloss fiel.

„Miss Granger, darüber möchte ich nicht mit ihnen reden!"

Hermine hob fragend eine Augenbraue.

„Sie haben während sie Ohnmächtig waren um sich geschlagen und geschrieen."

Hermine wurde rot und sah auf die Decke. „Ich habe geschrieen?" fragte sie unsicher.

„Ich würde meinen sie waren auf der Flucht und sie hatten furchtbare Angst!" Professor Snapes dunkle Augen funkelten und Hermine lief es eiskalt den Rücken hinunter. Wenn sie sich umsah sollte sie eigentlich Angst haben. Noch immer peitschte der Regen gegen die Scheiben und auf der Station war es dunkel. Nur an ihrem Bett brannte eine Kerze und eine übergroße Fledermaus stand vor ihr.

„Miss Granger, hören sie mir überhaupt zu?" Snape trat einen Schritt näher und beugte sich über ihr Gesicht.

„Wie?" Hermine zuckte erschrocken zusammen. „Entschuldigung, ich...ich habe nur nachgedacht!"

Snape nickte und richtete sich wieder auf. „Vielleicht sollten sie sich noch etwas ausruhen! Allerdings würde es mich interessieren ob sie schon länger solche Träume haben!"

„Nun ja!" stammelte Hermine. „Ja, seit einigen Tagen träume ich immer wieder das gleiche! Aber...!" sie biss sich auf die Lippe.

„Aber?" Snape hob eine Augenbraue. „Was Aber, Miss Granger?"

„Aber ich denke nicht das das irgendwas mit Ihnen und ihrer Wunde zu tun hat. Es sind eben Albträume und es ist zur Zeit ziemlich gruselig im Schloss bei dem Gewitter. Da kann es schon vorkommen das man von einer Bestie träumt!"

„Bestie?" wiederholte Snape. „Was für eine Bestie?"

„Sir, es ist doch nur ein Albtraum!"

„Haben sie meine Frage nicht verstanden? Ich fragte was sie für eine Bestie in ihren Träumen sehen!" er presste zornig die Lippen aufeinander.

„Ich...also...sie hat rote Augen!" fiel es ihr wieder ein und ein weiterer Schauer lief ihr den Rücken hinunter. „Sie ist groß und ich glaube sie hat ziemlich viel Ähnlichkeit mit einem Werwolf! Aber Sir, ich kann die Bestie in meinen Träumen kaum erkennen!"

Snape sah zur Tür die plötzlich geöffnet wurde. McGonagall kam rein, ziemlich besorgt was mit ihrer Schülerin passiert war und nicht gerade davon angetan das Snape an ihrem Bett stand.

„Professor Snape? Was ist geschehen?" Sie lief eiligst zu Hermine ans Bett.

„Ihre Schülerin hat sich wohl überarbeitet und ist zusammengebrochen!" erwiderte Snape für Hermine. „Vielleicht sollten sie etwas mehr auf die Schüler ihres Hauses achten!" damit drehte er sich um und verließ mit wehenden Umhang die Krankenstation. McGonagall und Hermine sahen ihm nach.

„Nun ja!" McGonagall sah Hermine an. „Sie sind schon seit Tagen sehr blass, möchten sie mir vielleicht etwas sagen?"

Hermine schüttelt den Kopf. „Es ist wirklich nichts, Professor! Ich schlafe nur sehr schlecht!"

„Madame Pomfrey kann ihnen vielleicht etwas von den Trank geben, damit sie traumlos und ruhig schlafen! Sie sollten sich wirklich ausruhen!" McGonagall strich Hermine besorgt die Haare aus dem Gesicht. „Kommen sie schnell wieder auf die Beine, nicht nur wegen mir, ihre Freunde machen sich große Sorgen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie unkonzentriert die Beiden sind! Ohne sie, Miss Granger, scheinen die Beiden keine Interesse am Unterricht zu haben und machen noch mehr Unsinn!"

Hermin lächelte. „Danke Professor!"

„Legen sie sich noch etwas hin. Vielleicht können sie ja sogar das Abendessen mit den anderen zusammen einnehmen, wenn Madame Pomfrey es erlaubt!" sie zwinkerte ihr zu.

Hermine legte sich zurück auf ihr Kissen nachdem McGonagall das Zimmer verlassen hatte, nun war sie alleine, bis auf eine Motte die um die Kerze flatterte.

Etwas fiel scheppernd zu Boden. Hermine zuckte zusammen und riss die Augen wieder auf, die sie gerade eben zufrieden geschlossen hatte. Stille.

Hermine setzte sich auf und versuchte um das weiße Tuch herum zu sehen, das auf der linken Seite gespannt war. War da nicht etwas dunkles? Hermines Herz fing an zu rasen.

Die glühenden Augen kamen ihr wieder in den Sinn. Das war alles nur ein Traum, versuchte sie sich wieder einzureden, alles nur ein Traum.

Doch ihr Herz wollte sich nicht beruhigen.

Was war das? Hermine hielt den Atem an und lauschte. Schritte? Fußtapsen?