Ok Leute ) Ich war arbeiten und bin etwas abgeschafft, außerdem muss ich ja auch schön meine dolls weiter zeichnen ;)
Also, als erstes einen suuuuuper Lieben Dank an alle die mir reviewt haben! Ich freue mich jedes Mal riesig ) Nein, ehrlich, ihr glaubt gar nicht wie jemand sich über solche super Kritiken freut ) Und ich bin auch super froh das ich noch keine verletzenden nachrichten bekommen habe, davor habe ich nämlich schon ziemlich Angst. Ich bin mir schließlich bewusst das ich keine Schriftstellerin bin und das ich JKR. Nicht das Wasser reichen kann. Außerdem kann ich seit einiger Zeit nicht mehr schreiben :blush: Das beste was ich bisher geschrieben habe war der 3. Teil von Dracula :grins: Vielleicht mach ich hier mal Werbung dafür ;)
Ooooh jetzt habe ich aber schon viel geschrieben, schnell schnell mit der Kamera zu Hermine und Snape, sonst entwischen uns die beiden noch und wir verpassen das Beste!
„Hermine, bist du dir sicher das es dir wieder gut geht?" fragte Harry besorgt im Gryffindorturm.
Hermine saß, immer noch ziemlich blass und zusammengekauert im Sessel.
„Und wer hat dir diese hässlichen Sachen gegeben?" meinte Ron und zog eine angeekelte Grimasse.
„Das war Snape!" erwiderte Hermine. „Und ihr müsst Euch keine Sorgen machen! Ich bin nur etwas müde, Snape hat mir extra einen Trank gegeben damit ich keine Albträume mehr habe!"
Harry und Ron sahen sich an. „Bist du verrückt?" sagten sie wie aus einem Mund.
„Wieso?"
„Snape! Ein Trank von Snape, vielleicht vergiftet er dich!" Ron fuchtelte aufgebracht mit den Händen in der Luft.
„Oh bitte, und alle wissen das es der Trank von Snape war, ich glaube kaum das er so dumm wäre wenn er einen von uns umbringen wollen würde."
„Aber Hermine, mal ehrlich, du vertraust dem alten...!"
„Harry!" fiel Hermine ihm ins Wort. „Er ist der Beste, das könnt ihr nicht bestreiten! Und Lupin lebt auch noch! Falls ihr euch noch erinnert hat Snape ihm auch immer einen Trank gemacht, der auch geholfen hat...wenn man ihn genommen hat!" fügte sie hinzu.
„Aber schau dir doch mal diese Farbe schon an!" Ron wollte nach dem Fläschchen greifen.
„Finger weg!" Hermine gab ihm eines auf die Finger. „Du bist tollpatschig genug das du es fallen lässt! Außerdem hängt die Wirkung eines Trankes nicht von der Farbe oder vom Geruch ab!"
„Oh ja, das erinnert mich an unser zweites Schuljahr!" Harry verzog das Gesicht und Ron schüttelte sich angewidert.
„Harry, erinnere mich bloß nicht daran!"
„Ach Hermine, du kannst das ruhig trinken!" Ginny lehnte sich über das Sofa. „Snape braut ja auch die Tränke für Madame Pomfrey und bisher ist keiner von den Schülern gestorben!"
„... obwohl jeder sein Wohlwollen hätte wenn er es tun dürfte!" versuchte Harry Snape nachzuahmen.
Ron fing an zu lachen. „Wenn du jetzt noch so schaust, dann mach ich mir in die Hose!"
Hermine sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an. „Ron, hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt das du ziemlich widerlich bist?"
„Oh Hermine, Zuhause ist er noch viel schlimmer!" wandte Ginny ein und Hermine musste das erste mal wieder herzlich lachen.
Es tat gut, dachte sie, es tat so gut mit den anderen zusammen zu sein und all das Grauen zu vergessen. Nein, sie würde es niemand anderem verraten, sie wollte keinen Angst einjagen. Und vielleicht hatte Snape mit seiner Vermutung ja auch recht und all das, was sie sah entsprang nur ihrer Fantasie.
Sie öffnete das Fläschchen und setzte es an die Lippen. Auf das die Bestie für immer verschwindet, dachte sie während der Trank ihre Kehle hinunterfloss und ein angenehmes Prickeln hinterließ.
„Und, wie geht es dir?" Ron sah sie an. „Irgendwelche Beschwerden, Magenschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle?"
„Das ist keines von Fred und Georgs Scherzartikeln Ron! Und wenn ihr mich jetzt bitte entschuldigen würdet! Ich möchte jetzt endlich wieder ruhig schlafen können!"
„Ich begleite dich!" Ginny hatte das Gefühl Hermine nicht alleine zu lassen, vielleicht brach sie noch einmal zusammen.
Hermine fühlte sich herrlich leicht als sie sich ins Bett legte und wusste das sie nicht alleine war.
„Schlaf gut Mine, wenn etwas ist, dann sag mir bescheid, ok?" Ginny legte den Umhang weg und sah zu Hermine hinüber, die bereits in ihrem Nachthemd auf dem Bett lag.
„Danke Ginny, aber ich glaube heute wird es nicht nötig sein!"
Wie falsch sie damit lag konnte sie erst Stunden später herausfinden.
Im Schloss herrschte Nachtruhe, außer Peeves war niemand unterwegs. Hermine wachte wieder auf, vor ihren Augen war alles verschwommen. Die Farben des roten Vorhanges schienen mit der Dunkelheit zu verschmelzen. Sie die kalten Steine unter ihren Füßen. Doch sie war sich nicht ganz bewusst was sie tat. Langsam und wie in Trance schwankte sie aus dem Zimmer hinaus. Als würde sie alles durch einen wehenden Vorhang sehen verschmolzen alle Farben in einander. Ihr Herz hallte in den leeren Gängen wie Hammerschläge wieder, doch auch dies nahm sie nicht wirklich war. Sie fühlte sich wie eine Motte die von dem Licht angezogen wurde und nicht aufhören würde zu fliegen bis sie sich an dem Licht die Flügel verbrannt hatte und zu Boden fiel.
Noch immer regnete es draußen, Blitze erhellten für Sekunden die Gänge und gaben Hermines verschwommen Blick einen gespenstischen Anstrich.
Das weiße Nachthemd wehte um ihre Beine und die Kälte kroch unter dem dünnen Stoff an ihr hoch.
Hermine was tust du da, drang langsam der Gedanke in ihren Kopf. Hermine, wach auf! Doch sie schwankte weiter den Gang entlang, was es auch war, sie konnte nicht stehen bleiben.
Hermine, verdammt, bleib stehen, versuchte sie sich selbst zu zwingen, doch der Geist war zu schwach, ihr Körper handelte ohne ihren Willen, als würde sie nur eine Marionette sein.
„Miss Granger, zum Teufel, was suchen sie hier schon wieder Mitten in der Nacht!"
Hermine sah auf, eine dunkle Gestalt stand vor ihr.
„Lumos!"
Sie hob schwach die Hand und hob sie vor die Augen.
„Miss Granger, hören sie mir nicht zu? Was treiben sie mitten in der Nacht nur im Nachthemd auf den Gängen? Ist das die neuste Mode bei euch Schülern?"
„Professor...!" kam es leise aus ihrer Kehle. „Professor Snape!" Endlich nahm die Umgebung scharfe Züge an und sie erkannte ihren Zaubertränkelehrer vor sich.
Mit seinem schwarzen Umhang verschmolz er fast mit der Dunkelheit.
„Ich...ich weiß nicht wieso ich hier bin!" druckste Hermine schwach.
„Wollen sie mir nun etwa auch erzählen das sie schlafwandeln, so wie ihr toller Freund?"
„Toller Freund?" Hermine sah ihn verwirrt an. „Wen meinen sie?"
„Potters Leidenschaft ist es ebenfalls des Nachts durch die Gänge zu wandern. Doch von Ihnen, Miss Granger, hatte ich das nicht erwartet!"
Hermine schüttelte verwirrt den Kopf. „Aber Professor!" Langsam kam sie wieder zu Bewusstsein und ihr Kopf fing an zu arbeiten. „Ich habe ihren Trank genommen, ich hätte doch schlafen müssen, oder?"
Snape sah sie scharf an. „Wollen sie das jetzt etwa auf meinen Trank schieben?" zischte er ungehalten.
„Nein!" Hermine schüttelte den Kopf. „Ich, nein... wirklich nicht!"
„Dann sollten sie sich jetzt wieder auf in ihre Räume machen und sich schlafen legen! Ich schätze doch das ihre roten Augen Ihnen noch keinen Besuch abgestattet haben!" Snape grinste wieder höhnisch.
Hermine sah zu Boden. Snape glaubte ihr nicht, er machte sich sogar über sie lustig. „Professor! Ich meine das ernst, das war nicht ich die gelaufen ist! Es war, als würde jemand anderes meinen Körper lenken! Ich war wie in Trance!"
„Nun aber genug Miss Granger, gehen sie wieder in ihr Bett, sofort!" zischte Snape. „Und ich will keine Lügengeschichten mehr hören!"
Hermine sah mit geröteten Wangen zu Boden und bewegte sich keinen Zentimeter.
„Haben sie nicht gehört was ich sagte? Sie sollen SOFORT zurück in ihr Zimmer gehen! Und glauben sie ja nicht das dies keine Strafarbeit gibt und 20 Punkte werden von ihrem Haus abgezogen! Und wenn sie sich nicht auf der Stelle bewegen ziehe ich ihnen gerne noch 20 weitere ab!"
Doch Hermine bewegte sich nicht, statt dessen sah sie ihn unsicher an. „Professor, würden...würden sie mich vielleicht...vielleicht begleiten?" stammelte sie.
Professor Snape sah sie einen Moment emotionslos an, dann erwiderte er. „Wenn ihnen das hilft nicht gegen die Regeln zu verstoßen und ich sie nicht 5 Minuten später wieder hier abfangen muss!"
Hermine schüttelte ihre lockige Mähne. „Nein, nein, glauben sie mir, ich kann mir weit angenehmeres vorstellen als Mitten in der Nacht bei solch einem Gewitter durch die Gänge des Schloss zu spazieren!"
Snape spitze die Lippen. „So, sie haben also Angst vor Gewitter!" er schien es sehr amüsant zu finden über Hermines Ängste herzuziehen.
„Professor, es würde mir schon reichen wenn sie mich begleiten, sie brauchen sich nicht auf ihre sarkastische Art und Weise mit mir unterhalten."
Snape funkelte sie an. „Sie haben es so gewollt Miss Granger." Er schritt an ihr vorbei und Hermine hatte einen Moment den Verdachte er wolle sie alleine lassen. „Nun kommen sie?" drehte er sich um und Hermine atmete erleichtert auf.
Es war nicht besonders angenehm mit einer Mannesgroßen Fledermaus durch die Gänge im Dunkeln zu gehen, doch sie fühlte sich an Snapes Seite wesentlich wohler als alleine.
Snape warf ihr immer wieder verstohlene Seitenblicke zu, als ob er schauen wollte das sie ihm auch wirklich folgte.
„Professor...!" durchbrach Hermine endlich die Stille. „Ich bin mir sicher das jemand von mir Besitz ergriffen hat!"
„Reden sie keinen Unfug, Miss Granger, hier im Schloss gibt es niemanden der etwas derartiges tun sollte!"
Hermine sah zu Boden und auf die nackten Füße die über den kalten Steinboden gingen. „Professor, ich muss ihnen gestehen, ich fühle mich wesentlich wohler an ihrer Seite!"
Snape schwieg, wahrscheinlich musste dieser Satz erst einmal in sein Gehirn eindringen und dort wurde er in seine Einzelteile zerlegt und auf seine Bedeutung untersucht.
„Nun, Miss Granger, ich denke da sind sie der einzigste Mensch, wie sie vielleicht noch nicht mitbekommen haben, haben die Schüler vor mir eine gewisse Angst!" In seiner Stimmer schwang ein belustigender Unterton mit.
„Ich kann sie also nur darauf hinweisen das sie mit ihren derartigen Empfindungen alleine da stehen und diese wahrscheinlich auf den Trank zurückzuführen sind!"
Hermine blieb stehen und sah Snape einen Moment nach, als dieser merkte das sein Schützling stehen geblieben war, drehte er sich wieder um.
„Was haben sie denn nun schon wieder?"
Hermine spürte plötzlich ein schreckliches Stechen in ihrer Herzgegend und sie sah Snape lange schweigend an.
„Miss Granger, geht es Ihnen schon wieder nicht gut?"
Hermine schüttelte den Kopf. „Nein Professor, ich habe nur über ihre Vermutung meinen Empfindungen gegenüber nachgedacht!"
„So?" amüsierte sich Snape. „Und auf was für ein Ergebnis sind sie gekommen!"
„Nun, ich bin zu dem Ergebnis gekommen das diese Empfindungen nicht auf den Trank zurückzuführen sind." Betonte sie die Worte von Snape.
Wieder konnte Hermine sehen wie Snapes Gehirn zu arbeiten begann. „Miss Granger, ich weiß zwar nicht worauf sie hinaus wollen, doch ich bin der Meinung sie sollten den Weg zurück in ihr Bett finden und schlafen gehen!"
Hermine merkte das er auswich, hier ging es um Emotionen, Gefühlen und möglicherweise auch noch Positive ihm gegenüber, damit konnte und wollte er vermutlich nicht umgehen.
„Ja, da haben sie sicher recht!" Hermine machte einen Schritt auf ihn zu, als sie schon spürte wie ihre Füße vor Kälte nachgaben und sie nach vorne stolperte. Bevor Snape wusste was er tat hielt er Hermine in den Armen.
„Miss Granger, sie sind unterkühlt!" stellte er mit sanfter Stimme fest. Er seufzte genervt. „Mir bleibt wohl nichts erspart." Er hob sie mit einen Schwung hoch um erneut erstaunt festzustellen das dieses Mädchen leicht war und er war sich sicher das sie noch mehr abgenommen hatte seit dem letzten Mal. „Langsam vermute ich das sie das mit Absicht machen um mich dazu zu zwingen sie zu tragen!"
Hermine schwieg beschämt. „Nein!" flüsterte sie dann leise. „Sie müssen mich ja nicht tragen!" Und sie wollte sich aus seinen Arm winden. „Ich kann gehen!" sagte sie nun mit fester Stimme.
„Miss Granger, es ist meine Pflicht auf die Gesundheit meiner Schüler zu achten. Was denken sie was der Schulleiter macht, wenn er erfährt das ich sie halbnackt durch das Schloss habe geistern lassen!" Er hielt Hermine fester und hinderte sie an der Flucht. „Stellen sie sich nicht so an, sie hätten ja nicht erst auf die Idee kommen müssen mitten in der Nacht durch die Gänge zu wandern."
Hermine ließ ihn gewähren. Das erlebt man nicht alle Tage, dachte sie, doch in Wirklichkeit wollte sie in seinen warmen Armen bleiben.
„Miss Granger, ich warne sie wenn sie ein Sterbenswörtchen darüber erzählen das ich sie tragen musste!"
Hermine musste plötzlich kichern. „Das würde wohl ihr Image von dem bösartigen Zaubertränkemeister zerstören!"
„Nun!" Um Snapes Lippen kräuselte sich ein fast kaum merkbares Lächeln. „Nun, es würde meine Autorität gegenüber der Schülern mindern!"
„Das können wir natürlich nicht zulassen!" erwiderte Hermine in einem belustigenden Ton und vermutete darauf das Snape sie fallen ließ, aber er schwieg und trug sie weiter, bis zum Gemälde der dicken Frau.
„Ich hoffe sie kommen von hier alleine weiter!" Er ließ sie auf den Boden sinken und Hermine war enttäuscht ihren neue eroberten warmen Platz wieder aufgeben zu müssen.
„Nun schauen sie doch nicht so!" Snape schien ihren enttäuschten Blick bemerkt zu haben. „Ist es so enttäuschend etwas über seinen Lehrer herauszufinden über das man nicht herziehen kann? Potter und Weasley müssen ja richtig erschüttert darüber sein! Aber ich weise sie noch einmal darauf hin das sie diese Sache diskret behandeln und keiner weiteren Person erzählen."
Hermine schüttelte den Kopf. „Nein, machen sie sich keine Sorge! Aber ...!"
„Miss Granger ich habe keine Lust meine Zeit mit ihren sinnlosen Diskussionen zu vertun, ich habe auch noch andere Pflichten!"
Hermine biss sich auf die Lippen. „Es tut mir Leid! Ich... ich danke ihnen!" Sie drehte sich um und sprach das ‚Zauberwort' um gleich darauf zu sehen wie das Bild aufschwang.
Snape wollte sich gerade umdrehen als er Hermines Hand an seinem Umhang spürte. „Ich...ich wollte mich noch einmal bedanken!"
Snape zog seine Augenbraue wieder bis ins Unendliche, wie es seine Art war. „Wofür? Es gibt nicht wofür sie sich zu bedanken haben Miss Granger!"
„Doch, dafür das sie heute Nacht da waren! Das sie mich gerettet haben!"
„Gerettet? Miss Granger ihre roten Au...!"
Doch Hermine nutzte diesen kleinen Augenblick und stellte sich auf die Zehnspitzen um ihn einen Kuss auf die Wange zu drücken. Schnell drehte sie sich um und kletterte durch das Gemälde. Um dahinter mit pochendem Herzen in ihr Bett zu fliehen.
Ich hoffe ihr seid zufrieden mit diesem Kapitel und Hermines und Snapes Reaktion sind nicht zu krass...
