Danke an alle Reviews :sich immer noch drüber freu:
Ich kann gar nicht glauben das so viele mein FF lesen und es auch noch mögen XD irgendwie unfassbar für mich.
Hihihi, Snape soll also bei ihr bleiben :fg: Hm, eigentlich ließe sich das ja machen, aber das wäre ja total witzlos wenn es so einfach wäre ;-)
Kira: Ja :) Snape hat ihr eine Ohrfeige verpasst :grins: ich konnte einfach nicht anders
Ich hoffe ich schreibe nicht wirklich zu oft „Es tut mir Leid!" Oo
Snape betrachtete seine Schülerin wieder schweigend. „Sie sollten vorerst nicht alleine bleiben!" meinte er schließlich.
„Ich bin nicht alleine Professor! Ich schlafe mit mehreren in einem Zimmer und Harry und Ron weichen garantiert nicht von meiner Seite!" sagte Hermine, doch irgendwie fühlte sie, das Snape mit dieser Antwort so gar nicht zufrieden schien.
„Potter und Weasley!" schnaubte Snape. „Da können sie gleich alleine bleiben!"
„Sir, entschuldigen sie, aber beleidigen sie meine Freunde nicht!"
„Miss Granger, ich beleidige ihre Freunde nicht!" er zischte das Wort Freunde wütend aus. „Ich bin nur der Annahme das sie ohne ihre...Freunde... besser dran sind!"
Auf Hermines Stirn bildete sich eine tiefe Falte während sie ihre Augenbrauen zusammenzog. „Entschuldigen sie Professor, aber ich denke das ist noch immer meine Entscheidung. Und falls sie nicht vergessen haben...!" sie stand wütend auf. „...sind sie es schließlich gewesen der diesem Monster das Weg hier her gezeigt hat!"
Snape starrte sie fassungslos an, das hatte er wohl nicht erwartet. Hermine war schon an der Tür und hatte diese geöffnet als Snape aufsprang und rief: „Warte!"
Hermine blieb verduzt stehen und drehte sich um. „Wie bitte?" Hatte er sie gerade geduzt?
„Miss Granger, ich bitte sie, tun sie nichts unüberlegtes, es ist gefährlich für sie! Und das sage ich nicht nur, weil der Schulleiter mich sonst rauswerfen würde wenn ich sie in ihr Unglück rennen lassen würde, sondern auch weil ich nicht möchte das die erste Schülerin die in der Lage ist Zaubertränke herzustellen, verletzt wird."
Hermine sah ihn einen Moment an, dann schüttelte sie den Kopf. „Ich werde jetzt gehen! Ich danke ihnen für die Informationen!"
Snape musste zusehen wie Hermine das Zimmer verließ und er war sich sicher, etwas schlimmes würde passieren.
Nervös sprang er auf und lief in seinem Büro hin und her. Er musste aufpassen das dieses Monster keinen weiteren Schüler angreifen konnte.
„Dieser Idiot!" Hermine ließ sich wütend neben Ron auf den Sofa nieder.
„Wer?" Ron sah sie erstaunt an.
„Na, Snape natürlich, er ... er ... oh man!" wieso regte sie sich eigentlich auf? Sie starrte auf die Flammen in den Kamin.
„Also, das Snape ein Idiot ist...!" fing Harry an.
"...wissen wir doch schon lange!" beendete Ron den Satz.
„Ach ihr!" gab Hermine nur von sich und griff nach einem Buch in ihrer Tasche. „Ich lerne und das solltet ihr beide auch am besten tun!"
Ron sah Harry an. "Meinst du das wir das müssen?"
Harry zuckte mit den Schultern. „Solange...!"
„Mein Gott, ihr beide regt mich auf! Ich halte das nicht aus!"
Bevor Harry oder Ron noch ein Wort hatten sagen können war Hermine aufgesprungen, hatte ihr Buch auf den Tisch geworfen und den Gemeinschaftsraum verlassen.
Dann soll dieses Biest mich eben umbringen, dachte sie sauer. Snape denkt doch nur daran das es ihm gut geht, ich bin ihm doch vollkommend egal.
Sie blieb auf dem Gang stehen, was habe ich gerade gedacht? Vorsichtig sah sie sich um, wie viel Uhr war eigentlich? Keine Menschenseele war mehr auf den Gängen. Vermutlich gingen die anderen früher ins Bett nachdem draußen so ein schlechtes Wetter war.
Sie lief weiter und versuchte die Blitze zu ignorieren die über den Himmel draußen zuckten und das Schloss in ihr unheilvolles Licht tauchten. Wieso habe ich diesen Idioten eigentlich geküsst, dachte sie. Und wieso verdammt noch mal denke ich die ganze Zeit an ihn? Ich kann mich nicht einmal mehr konzentrieren, das ist zum verrückt werden.
Plötzlich spürte sie wieder diese Kopfschmerzen und vor ihren Augen fingen die Farben an ineinander zu verschwimmen. Nein, dachte sie, nein nicht so. So habe ich keine Chance. Doch ihre Arme wurden schwer und ihre Beine wollten nicht auf das gehorchen was ihr Kopf verlangte. Es ruft mich, es will das ich komme. Oh Gott, dieser Ton. Hermine spürte einen schrillen Ton in ihren Kopf der immer lauter wurde. Nein Hermine, reiß dich zusammen, du bist stärker. Aber sie war müde, sie war immer noch zu müde und konnte sich nicht gegen den Ruf der Bestie wehren.
Während ihr Körper den Gang entlang schlich kämpfe Hermine mit sich selbst. War sie denn wirklich so schwach? Diese Dunkelheit, die Farben vor ihren Augen verschwanden und ein endloses Schwarz breitete sich vor ihr aus. Wo bin ich? Es ist so dunkel, es ist so kalt. Nein ich will nicht weiter!
Hermine wusste nicht wo ihr Körper sie hingetragen hatte, im Moment wünschte sie sich nichts sehnlicher als an Snapes Seite geblieben zu sein. Sie war sich nun sicher, es wollte sie haben und es würde sich nicht davon abbringen lassen.
Ihr Körper brach in sich zusammen und sie fühlte wie ihr Kopf wieder dem Körper mächtig wurde. Der Boden war kalt und nass, sie spürte wie die Kälte durch den Umhang drang, wie kleine Messerstiche die winzige Schnitte auf ihrem Körper hinterließen.
Um sie herum war es stockdunkel, doch sie war sich sicher, sie war noch im Schloss. Der schrille Ton in ihrem Kopf ließ nach und Hermine atmete keuchend ein und aus.
Dieser Geruch, sie hielt die Luft an, dieser furchtbare Geruch. Tränen stiegen in ihre Augen. Ich muss hier weg, ich muss hier dringend weg.
Zitternd stemmte sie sich wieder auf die Füße. Sie tastete in ihrem Umhang nach ihrem Zauberstab und ihr Herz machte einen kleinen Sprung als sie das Holz zwischen ihren Fingern spürte.
„Lumos!" Das grelle Licht brannte in ihren Augen, doch genauso sehr wie sie sich das Licht gewünscht hatte, genauso sehr verfluchte sie ihren Wunsch. Das war nicht Wasser in dem sie gesessen hatte, der gesamte Boden war mit Blut überströmt und der unheilvolle Geruch von Tod lag in der Luft.
Ihr Herz hämmerte gegen die Brust. Sie musste hier weg, ganz schnell. Doch als sie sich umdrehte sah sie in zwei glühend rote Augen. Ihr Atem setzte aus und sie stieß einen erstickten Schrei aus.
„Was...was willst du von mir?" Ihre Stimme zitterte.
Aus dem Maul des Ungeheuers drang das Knurren eines wilden und hungrigen Tieres. Noch immer tropfte Blut aus den Seiten des Maules und die Zähne die zwischen die Blutverschmierten Lefzen hervorschauten waren nicht gerade sehr beruhigend.
Sie machte einen Schritt nach hinten und rutschte auf ihrem Umhang und dem Blut aus. Ängstlich sah sie zu dem Biest nach oben, während sie das kalte Nass des Blutes an ihrem Körper spürte. Es beugte sich zu ihr hinunter, sie spürte den heißen Atem auf ihren Gesicht und roch das warme Blut.
Ihre Hand war fest um den Zauberstab geklammert. Verdammt, Hermine, du musst etwas tun.
„EXPELIARMUS!" schrie sie aus ganzem Leibe und hielt den Zauberstab auf das Monster gerichtet. Im gleichen Moment wie es zurückgeschleudert wurde stand sie auf und fing an zu rennen. Der Geruch des Todes wollte nicht von ihr weichen, es stank entsetzlich und es war so ein schreckliches Gefühl, woher kam nur das ganze Blut?
Ein lautes Brüllen hinter sich ließ sie aufschreien. Bevor sie sich abfangen konnte stolperte sie über ihre Füße und landete mit dem Kopf als erstes auf den harten Steinboden. Jetzt ist es zuende dachte sie, oh bitte, lass es schnell zuende sein.
Ihr Körper gab den weiteren Kampf auf, alles schmerzte und ihre Muskeln fühlten sich wie betäubt an. Sie hörte nur noch aus weiter Entfernung eine Stimme rufen, dann fiel sie wieder in Dunkelheit.
sorry das es nur so wenig ist, nächstes mal schreibe ich mehr, ich verspreche es!
