Als erstes einen lieben Dank an alle die dieses Fanfic lesen und mir Reviews schreiben, ich freue mich wirklich sehr darüber.
Es ist heute schon etwas sehr spät (fast 3 Uhr) und ich war davor bei der Feuerwehr und danach musste ich für mich und meine Partnerin noch etwas für ein Wettbewerb beenden, also bin ich etwas müde und hoffe das ich genug schreiben kann.
Minnnie: Das Monster ist ja mehr oder weniger im Schloss weil es Snape gefolgt ist, ob es noch andere Gründe hat...wer weiß :grins: Wer es war, nun, zumindest war es mal ein Mensch... Und weswegen unsere süße kleine Mine angegriffen wird, na... :) das wird sich noch klären.
Also... dann geht es mal weiter, aber nisch lachen ;-) okey?
Ihre Augenlieder waren so schwer, doch sie öffnete sie trotzdem. Das erste was ihr einfiel war, das sie lebte. Sie rieb sich die Augen. Ich liege in einem Bett?
„Miss Granger, sie sind aufgewacht?"
Hermine sah auf und in die Richtung aus der die Stimme kam. Langsam nahm die Umgebung wieder Umrisse an und sie erinnerte sich wieder an alles was geschehen war.
„Wie komme, was... Professor Snape?" Sie wollte aufstehen, doch erschrocken stellte sie fest das sie ausgezogen war und lediglich eine dünne grüne Decke ihre Blöße verhüllte. „Haben sie mich...!" Hermine zog die Decke etwas höher.
„Nein, ich habe sie nicht entkleidet!" Snape trat an das Bett heran. „Das waren die Elfen, sie haben sich auch um das Blut an ihrem Körper gekümmert, sie sollten wissen, Reinigungszauber sind nicht gerade meine Stärke!"
Hermine hielt sich die Decke bis unter das Kinn. War sie bei Snape im Schlafzimmer? Lag sie etwa gerade nackt in seinem Bett? Und noch wichtiger, stand er gerade wirklich vor ihr während sie nackt in seinem Bett lag?
„Miss Granger, ich habe ihnen doch gesagt sie sollen nicht alleine durch das Schloss geistern!"
„Professor! ... Haben sie mich gerettet?"
Snape drehte ihr den Rücken zu und ging zu einem Schreibtisch der im Zimmer stand. „Nun, nennen sie es wie sie möchten!" Er brachte ihr ihren Zauberstab. „Ich bin enttäuscht das sie ohne Nachdenken gehandelt haben!"
Hermine hielt die Decke mit einer Hand fest und nahm ihren Zauberstab entgegen. „Ich ...!" sie schwieg, sie wusste nicht was sie sagen sollte. „Wo ist meine Kleidung?"
„Wie ich bereits sagte, die Elfen haben sich darum gekümmert, schließlich sind die dafür da!"
Hermine presste die Lippen zusammen. „Oh ja, sie meinen ja das Elfen Sklaven sind!"
Snape ging nicht darauf ein, er schien genauso gut wie Harry und Ron zu wissen, das Hermine bei diesem Thema sehr extrem reagierte.
„Danke sehr!" sagte sie nach einer Weile kleinlaut und Professor Snape wandte sich ihr wieder zu. Seine Augen ruhten auf ihrem Körper.
„Sie müssen mir nicht danken, es ist die Pflicht eines jeden Lehrers!"
„Aber, aber ...!" Fing Hermine an.
„Miss Granger, ich war auf Patroullie, alle Lehrer sind im Moment sehr vorsichtig, jeder andere hätte mir zuvor kommen können!"
Wieso sagte er ihr das? Hermine ballte die Hände zu Fäusten. „So...so ist das also, ich verstehe!" Wieso tat ihr das so weh?
„Sie sollten sich noch etwas ausruhen?" Snape wollte das Zimmer verlassen.
„Professor, warten sie!"
Er drehte sich zu ihr um. „Ja, Miss Granger?"
„Wieso, wieso liege ich hier... darf ich... nun ... das ist doch ... ihr Zimmer, oder?" stotterte sie verlegen.
Snape sah sie an, und dachte nach, so wie er es immer tat. „Sie sollten wissen das im Krankensaal ein Schüler ziemlich übel zugerichtet liegt, ich denke dieses Anblick sollte man Ihnen ersparen!" Mit diesen Worten verließ er das Zimmer und Hermine starrte noch einige Minuten, in Gedanken versunken, an die Tür.
Er hatte sie tatsächlich in sein eigenes Zimmer gebracht, wieso? Sie legte sich in das Kissen zurück und dachte nach.
Wieso war dieses Monster, dieses widerliche Biest hinter ihr her? Was war es was es in ihr sah? Doch ihr Hauptgedanke drehte sich um Snape. Professor, wieso rettest du mich, wieso rast mein Herz so wenn ich dich sehe, wieso lasse ich mich von dir verwirren? Nein Hermine, Snape verwirrt jeden Schüler und macht jedem Angst, Neveilles Herz schlägt wahrscheinlich noch schneller als dein eigenes. Nein, das darf es nicht sein.
Sie zog die Decke höher und plötzlich nahm sie seinen Geruch wahr und sie realisierte das sie in seinem privaten Schlafgemach war. Ihr Herz machte einen Sprung und ein männlicher Kräutergeruch stieg ihr in die Nase. Bisher war ihr das noch nie aufgefallen das Snape danach roch, doch es war nicht unangenehm, nein, es beruhigte sie sogar sehr. Sie schloss die Augen und genoss den Geruch und die Wärme. Das erste Mal konnte Hermine wieder schlafen.
„Miss Granger!" drang ein sanfte Stimme an ihr Ohr. Erst wollte sie die Augen nicht öffnen, bis ihr bewusst wurde das sie ja nicht in ihrem eigenen Bett lag.
Snape stand über sie gebeugt. „Entschuldigen sie, ich hätte sie gerne schlafen gelassen, aber Professor McGonagal meinte ich solle sie doch lieber in ihr eigenes Schlafgemach bringen, sonst würden sich die anderen noch Sorgen machen!"
Hermine zwinkerte, seltsam, wie er mit ihr sprach. Irgendetwas hatte sich doch verändert!
„Miss Granger, geht es ihnen gut!"
Hermine nickte schwach und sah ihren Lehrer verschämt an. „Was müssen sie eigentlich von mir denken?"
Snape hob eine Augenbraue der Verwirrung. „Wie bitte?"
„Nun, ich meine, ich liege in ihrem Bett und ... davor ... da habe ich doch ... !" sie brach ab, sie konnte ihn nicht darauf ansprechen.
„Machen sie sich darüber keine Gedanken!" Snape legte ihre Kleidung auf das Bett. „Sie ist gereinigt wurden!"
Hermine griff danach, während sie mit einer Hand die Decke festhielt, doch in der Bewegung hielt sie inne. „Professor, haben sie vielleicht irgendein Kräuter das beim Schlafen hilft?"
„Wieso? Wie kommen sie darauf?"
Hermine sah auf die Decke. „Ich habe das erste mal wieder richtig geschlafen."
„Nun, nein, da muss ich sie enttäuschen, vielleicht lag es daran das das Monster geschwächt ist und nicht in ihre Psyche eindringen konnte, was ich, um ehrlich zu sein, immer noch nicht ganz glauben kann!"
„Ich weiß!" gab Hermine kleinlaut zu. „Es sollte eigentlich nicht möglich sein!"
„Nun!" Snape räusperte sich. „Ich möchte ungern von Professor McGonagall gesagt bekommen das ich ihre beste Schülerin in meinem Zimmer eingesperrt habe."
Hermine blieb sitzen, sie wollte nicht gehen, hier, bei ihm fühlte sie sich so wohl. Nun musste sie es sich selbst gegenüber zugeben, sie hatte sich verliebt. Auch wenn sie versucht hatte es zu unterdrücken, das Gefühl war stärker, sie fühlte sich zu ihrem Lehrer hingezogen, sie fühlte sich sicher in seiner Nähe und wollte dieses schöne Gefühl nicht mehr missen müssen.
„Liebe...!" flüsterte sie leise in ihren Gedanken verloren.
„Was haben sie gerade gesagt, Miss Granger?"
Hermine zuckte zusammen und sah ihn mit geröteten Wangen an, hatte sie ihm jetzt etwa auch noch gesagt das sie ihn liebte, ohne das sie es mitbekommen hatte.
Snape sah sie besorgt an, zumindest meine Hermine dies in seinem so unergründlichen Gesicht, erkennen zu können. „Miss Granger, geht es ihnen wirklich gut?"
„Professor! Wieso machen sie sich eigentlich die Arbeit und kümmern sich um mich? Ich bin es doch gar nicht wert! Wieso interessiert es sie so plötzlich wie es mir geht? Sonst hat es sie doch auch nicht interessiert?" Hermine spürte einen Stich in ihrem Herzen, genau Hermine, denk daran wie er dich sonst immer behandelt hat.
Snape schien nicht zu wissen was er sagen sollte, allen in allem hatte seine Schülerin recht, er benahm sich ihr gegenüber recht merkwürdig. Es war ganz und gar nicht seine Art. Hatte ihr Kuss ihn etwa so sehr berührt? Nein, Severus, so was darfst du gar nicht erst denken.
Hermine sah das er, so wie sie es immer tat, in seinen Gedanken versunken war. Wie gerne hätte sie in seinen Kopf hineinsehen können, was dachte er gerade von ihr? Vielleicht wollte er sie loswerden und wusste aber nicht wie er es ihr sagen konnte ohne sie zu verletzen. Aber nein, Snape war es doch generell egal ob er einen Schüler verletzte.
Sie hasst dich Severus, dachte er während er das junge Mädchen in seinem Bett ansah, das versuchte schüchtern weg zu sehen. Das muss es sein, ich bin es nicht gewohnt das eine Frau sich mir gegenüber so verhält. Dieser Kuss, der ist daran Schuld, du bist ein Mann, das ist ganz normal. Snape versuchte sich einzureden das dieses Gefühl, das Hermine in ihn auslöste, rein sexueller Natur war.
„Professor, es tut mir Leid!" Sie schluckte und presste die Lippen aufeinander. Hermine, du musst hier weg, er hasst dich, er hat dich immer wie den letzten Dreck behandelt. Sie unterdrückte einen Schluchzer und griff nach ihrer Wäsche.
Snape drehte sich instinktiv um, auch wenn er Hermine nicht sah, so konnte er hören wie sie unter ihren stillen Schluchzern zuckte.
„Ich, ich wollte ihnen wirklich keine Belastung sein!" Sie stolperte auf die Tür zu, an Snape vorbei und wollte sie öffnen, da legte er seine Hand auf ihre Schulter.
„Miss Granger, sie sind erstens keine Belastung und zweitens sollten sie nicht alleine draußen herumlaufen, das sollten sie doch nun wissen!"
Hermine sah ihn an, ihre Augen glänzten und ihre Nase war gerötet. „Bitte, Professor, sie sollten mich gehen lassen, sonst...!"
„Sie müssen sich keine Sorge wegen Professor McGonagall machen!"
Hermine sah zu Boden. „Nein, es ist nicht wegen... nein... es...!" bevor Snape fragen konnte was sie meinte platzte sie damit heraus. „Es ist wegen mir!"
Hermines Schultern fingen an zu zittern und nun konnte sie die Tränen nicht mehr zurück halten. „Ich bin dumm, ich bin so dumm!" schluchzte sie und drehte sich von Snape weg.
„Miss Granger, sie sind nicht dumm, ganz im Gegenteil!"
Doch Hermine hörte nicht auf ihn, ihr Körper wurde von den Schluchzern geschüttelt.
„Miss Granger, so beruhigen sie sich doch! Die anderen Lehrer denken sonst noch ich hätte ihnen Gewalt angetan!" Snape stand verzweifelt hinter der weinenden Hermine und wusste nicht was er tun sollte. „Ich bitte sie!"
„Professor!" Hermine schlug sich die Hand vor den Mund um die weiteren hohen Schluchzer zu unterdrücken. „Es ist mir peinlich!" Sie schluckte. „Ich weiß auch nicht wieso ich so weine!"
„Das haben sie doch gesagt!" entgegnete ihr Snape und Hermine hörte auf zu schluchzen.
„Was habe ich gesagt?"
„Sie haben gesagt das sie mir egal sind und ich sie immer schlecht behandelt habe! Es ist natürlich, sie sind nicht der erste Schüler der deswegen anfängt zu weinen!"
Hermine wurde übel. Er verstand es nicht, er verstand es einfach nicht. Aber was sollte er auch anderes denken? Er konnte doch nicht wissen das sie sich in ihn verliebt hatte, sie hatte es doch bis eben selbst nicht glauben wollen.
„Professor... ich möchte ihnen etwas gestehen!"
Sie drehte sich zu ihm um und sah in seine dunklen Augen, die sie neugierig ansahen.
