HexeLea: ich werde doch nicht kitschig, glaub mir, wenn ich kitschig schreiben würde, dann würden es alle merken, aber um ehrlich zu sein mag ich lieber das Verwirrspiel und das es lange dauert und schmerzhaft ist :verrücktlach:

Jacky: Hehe, ja du darfst mir gerne eine Krone verleihen :grins: kannst mir ja einen award machen für meine homepage, lachen sich sicher alle drüber kaputt ;-)

Ladydarkside: Ja, ich les was ich schreibe meist noch einmal durch, aber ich schreibe generell mitten in der Nacht, also meistens wenn ich eigentlich müde umfallen sollte sitze ich auf meinem Stühlchen und schreibe :-)

Ansonsten noch einen Lieben Dank an: SilverSerenity, Jessy2104, Minnie, WolfEmpress, dee082, furikakeru, Inezsnape.


Sie haben gesagt das sie mir egal sind und ich sie immer schlecht behandelt habe! Es ist natürlich, sie sind nicht der erste Schüler der deswegen anfängt zu weinen!"

Hermine wurde übel. Er verstand es nicht, er verstand es einfach nicht. Aber was sollte er auch anderes denken? Er konnte doch nicht wissen das sie sich in ihn verliebt hatte, sie hatte es doch bis eben selbst nicht glauben wollen.

Professor... ich möchte ihnen etwas gestehen!"

Sie drehte sich zu ihm um und sah in seine dunklen Augen, die sie neugierig ansahen.

Im gleichen Moment zuckte Snape und griff sich an seinen Arm. „Miss Granger, verlassen sie nicht alleine dieses Zimmer! Ich habe keine Zeit jetzt. Warten sie hier, sie können hier auch schlafen wenn es länger dauert! Machen sie sich wegen Professor McGonagall keine Sorgen!"

Und im gleichen Moment war er verschwunden und Hermine starrte auf die Tür die er mit einen Knall hinter sich zugeschlagen hatte.

„Das Schicksal will es wohl nicht!" Hermine ging wieder hinüber zum Bett und setzte sich auf die Bettkante. Sie ließ sich nach hinten fallen und starrte nach oben. „Severus Snape!" flüsterte sie seinen Namen und schloss dabei die Augen.

Snape kam nicht wieder und Hermine fiel in ihre Traumwelt, in der auch er, Snape, vorkam. Sie lief einen langen und dunklen Gang entlang. Ihre Schritte halten an den Wänden wieder und sie fühlte einen heißen Atem an ihrem Nacken. Als sie sich umdrehte sah sie in zwei rot leuchtende Augen, doch als sie einen Schritt zurück machte stand plötzlich Snape vor ihr. Seine Augen taxierten sie. „Was tun sie hier? Sie haben hier nichts verloren! Verschwinden sie!" Hermine stockte der Atem. Sie lief auf ihn zu, doch es schien das Hermine kein Schritt näher kam, egal wie schnell sie auf ihn zulief.

„Professor! Professor Snape! Warten sie! Nein, bitte! Ich liebe sie doch!"

Es gab einen großen Knall und plötzlich umschwirrten hunderte von Fledermäusen ihren Körper und hinterließen Kratzer auf der Haut.

Sie stand nun in einem zerfetzten weißen Nachthemd da und sie zitterte am ganzen Leib.

„Nehmen sie das!" jemand legte ihr einen langen schwarzen Umhang um die Schultern und wärmte sie mit einer Umarmung.

„Miss Granger!"

Hermine drehte sich um.

„Miss Granger!"

Verblüfft starrte sie den Snape vor sich an, dessen Lippen sich jedoch nicht bewegten.

„Miss Granger, wachen sie auf!"

Mit einem Ruck saß Hermine im Bett und starrte einen blassen Zaubertränkemeister an.

„Ich habe sie ganz vergessen! Beeilen sie sich lieber, oder sie kommen zu spät zu meinem Unterricht!"

Hermine sprang vom Bett auf und verlor fast das Gleichgewicht. „Ich, habe ich geschlafen? Wo waren sie die ganze Zeit!"

„Das...geht sie nichts an! Kommen sie, ich bringe sie in die große Halle, sie werden den anderen nicht von der Seite weichen, haben sie verstanden?"

Hermine lief an Snapes Seite hinauf zur großen Halle in der soeben das Frühstück stattfand.

„Und vergessen sie nicht, sie dürfen nicht alleine durch das Schloss gehen!"

Mit diesen Worten ließ er Hermine alleine an der Tür zur großen Halle stehen und Hermine konnte nur noch den sich bauschenden schwarzen Umhang sehen.

„Hermine! He, wo warst du gestern Abend!"

Harry und Ron liefen dem jungen Mädchen entgegen. „Ist irgendetwas passiert?" Harry sah sie besorgt an. „Es tut uns wirklich leid wegen gestern Abend. Wir wollten dich nicht stören!"

Hermine sah beschämt zu ihren Freunden auf. „Ach was, ich war nur einfach fertig, mir tut es leid das ich meine Wut an euch abgelassen habe!"

„Wieso warst du denn so wütend?" fragte Ron neugierig. „Was hat dir den Snape getan?"

„Nichts hat er mir getan, Ron! Ich habe hunger, lass uns essen gehen!"

Hermine nahm mit ihren beiden Freunden am Gryffindortisch platz.

Ron sah Hermine über seine Müslischüssel an. „Jetzt sag schon, wo hast du gestern Abend geschlafen?"

„Ron, du bist ja so was von ignorant!" Ginny schob ihren Bruder zur Seite und nahm zwischen ihm und Harry Platz. „Bestimmt hat Hermine einen süßen Freund und hat sicher die Nacht mit ihm verbracht!"

„Ich habe im Raum der Wünsche geschlafen!" erwiderte Hermine. „Ich brauchte Ruhe, ok!" Doch der Gedanke das sie mit dem Menschen zusammen war den sie liebte, ließ ihre Wangen erröten. Zum einen hatte Ginny schließlich Recht, sie war bei Snape gewesen und in diesen hatte sie sich verliebt. Nun gut, wahrscheinlich dachten die anderen sie hätte die Zeit zusammen mit Ihm verbracht, aber dem war nicht so.

Ginny sah sie nachdenklich an und meinte prompt. „Das glaub ich dir nicht!"

„Dann glaub es mir eben nicht!" giftete Hermine wütend zurück und hielt sich vor Schreck die Hand vor dem Mund.

„Hermine wir können doch unter Frauen ehrlich zu einander sein! Dann verrate ich dir auch wen ich gerade liebe!"

Ron sah erschrocken auf, sein Blick glitt sofort zu Harry, was Ginny mit einem grinsenden Kopfschütteln bedachte.

„Ginny!" stieß er spitz aus. „Wer ist es diesmal? Wie kannst du nur? Du bist doch noch viel zu jung und deine bisherigen Freunde waren auch die totalen Ar...!"

„RON!" Ginny stieß ihn wütend zur Seite und die Müslischüssel kippte über seinen Umhang, doch Ginny achtete nicht darauf. „Ich bin gerade mal zwei Jahre jünger, mit fünfzehn darf ein Mädchen wohl einen Freund haben!" Sie grinste. „Und es geht dich überhaupt nicht an was ich tu!"

Ron riss die Augen auf. „Sag das das nicht wahr ist!"

„Was?" Ginny grinste ihn triumphierend an. „Ich habe doch gar nichts gesagt!" Sie lachte. „Du und deine Vermutungen, glaubst du im ernst das ich so eine bin?"

„Was für eine?" Ron war außer sich. „Los sag schon, was hast du angestellt? Oh Gott, Mum und Dad werden mich lynchen wenn sie das erfahren!"

„Jetzt komm aber mal auf den Boden der Tatsachen zurückt!" stöhnte Ginny genervt. „Man kann wirklich keinen Spaß mit dir machen!" Genervt stand sie auf und verließ die drei Freunde.

Hermine sah ihr hinterher, doch im nächsten Augenblick wurde ihre Aufmerksamkeit von jemand anderen auf sich gelenkt. Snape hatte gerade am Lehrertisch platz genommen. Wieder fing Hermines Herz an wie verrückt zu schlagen und als Snape zu ihr sah drehte sie sich erschrocken weg, mit dem wissen das er ihr Starren mit Sicherheit bemerkt hatte.

„Hermine, Erde an Hermine! Hörst du uns!"

Ron fuchtelte mit der Hand vor ihrem Gesicht rum.

„Was...!" Hermine wehrte seine Hand ab. „Was zum Teufel ist denn?"

„Also allmählich glaube ich, das Snape dir einen Liebestrank verabreicht hat!"

„Wie kommst du denn auf so einen Quatsch?" doch in Hermine flackerte plötzlich eine gewisse Unsicherheit auf.

„Du starrst ihn die ganze Zeit an, habe ich nicht recht Harry?"

„Und nicht nur das!" bestätigt Harry seinen Freund. „Du bist die ganze Zeit abgelenkt und du bist aus irgendeinem Grund sauer auf Snape!"

„Und du kannst dich nicht mehr auf das Lernen konzentrieren!" erfeierte sich Ron.

Hermine starrte sie mit offenem Mund an. Vielleicht hatte Snape ihr ja wirklich einen Trank gegeben! Aber sie erinnerte sich nicht daran und überhaupt, „Wieso sollte er so etwas tun?" Den letzten Gedanken sprach sie laut aus.

„Vielleicht ist er einfach notgeil!" meinte Ron.

„Mein Gott Ron, du benutzt immer solche ... Worte!"

„Gut, dann sag ich eben, er hatte schon lange kein Geschlechtsverkehr und würde alles dafür tun!"

„Gehst du nicht jetzt doch etwas zu weit?" Harry hatte sein Toast wieder auf den Teller gelegt. „Außerdem wird mir schlecht wenn du so was sagst!" Er verzog angewidert das Gesicht. „Wie kannst du von Hermine nur denken das sie mit so einem Mistkerl...!" er schüttelte sich.

Hermine war der Appetit auch ordentlich vergangen, doch nicht aus Ekel. Aus dem Augenwinkel sah sie zum Lehrertisch hinauf. Snape hatte sich zu Dumbledor gebeugt und sagte ihm etwas, dieser machte ein ernstes Gesicht während er den Worten Snapes lauschte.

„Du tust es wieder!" Ron stand auf und warf Hermine eine Serviette ins Gesicht. „Wir sehen uns im Klassenzimmer!"

Hermine konnte gar nicht so schnell reagieren, Harry zuckte entschuldigend die Schultern und folgte seinem Freund.

„Mach dir keine Gedanken!" Ginny legte ihr die Hand auf die Schulter. „Ron ist eifersüchtig!" flüsterte sie in ihr Ohr und erntete von Hermine ungläubige Blicke. „Aber sag ihm bloß nicht das ich dir das gesagt habe!"

Ginny lief mit ihren Klassenkameraden aus der großen Halle. Nun hatte Hermine noch mehr Probleme, sie liebte den meistgehassten Lehrer und dessen Feind liebte sie. Das konnte doch nicht wirklich sein. Sie hielt sich seufzend die Hände vor das Gesicht. Und als wenn die Liebesprobleme nicht schon genug waren, streunte auch noch ein gefräßiges Ungeheuer im Schloss umher. Plötzlich hob sie erstaunt den Kopf und sah zum Lehrertisch hinauf.

„Dumbledor ist wieder da?" stellte sie erstaunt fest.

„Ja, er ist heute Morgen in Hogwarts wieder angekommen, Miss Granger!" Hermine drehte ihren Kopf und sah in Snapes dunkle Augen. „Ich muss mit Ihnen sprechen!"

Hermine erhob sich unwohl, sofort kam ihr Rons Idee mit dem Liebestrank wieder in den Sinn. Natürlich, dachte sie in dem Moment als sie Snape aus der großen Halle folgte. Er hatte ihr einen Trank zum Schlafen gegeben, vielleicht war sie nicht auf dem Weg zum Biest gewesen sondern zu ihm und genau an diesem Abend hatte sie ihm den Kuss gegeben. Alles ergab plötzlich einen Sinn.

„Miss Granger, ich habe ihnen gesagt sie sollen ihren Freunden nicht von der Seite weichen!"

Hermine biss sich auf die Lippen und sah vorsichtig zu ihrem Lehrer auf. „Das kann nicht sein!" flüsterte sie leise.

„Was kann nicht sein? Also, ich habe ganz deutlich gesehen wie ihre Klassenkameraden sie am Tisch alleine zurückgelassen haben!" zischte Snape, der scheinbar vermutete das Hermine ihm widersprach. „Ich will ja nicht wissen wieso sie mit Potter nicht mitgehen, aber ich habe ihnen doch wohl klar gemacht in was für einer Gefahr sie schweben!"

„Sie meinen die Gefahr vor ihnen?" Hermine presste die Lippen wieder aufeinander und sah Snape herausfordernd an.

„Wie bitte?" Wahrscheinlich nahm Snape an er habe sich verhört.

„Diesen Trank den sie mir gegeben haben! Das war kein Schlaftrank, oder?"

Snape öffnete den Mund und sah sie mit gerunzelter Stirn fragend an. „Worauf wollen sie hinaus, Miss Granger, sie vertrauen mir wohl nicht!" ein triumphierendes Grinsen erschien auf ihrem Gesicht. „Oh, ich vergaß, ich bin ja ein Todesser, wer weiß was in dem Kopf eines Todesser vorgeht, vermutlich möchte ich sie umbringen!"

Hermine hörte den sarkastischen Ton in seiner Stimme heraus und schweigend sah sie zu Boden. Vielleicht bildete sie sich bloß alles wieder ein.

„Nun, Miss Granger, aber ich muss zugeben, sie haben Recht, es hätte mich auch gewundert wenn sie es nicht herausgefunden hätten!"

„Was?" hatte Snape ihr gerade ein Kompliment gemacht und hatte er ihr soeben gestanden das er ihr einen Liebestrank gegeben hat?

„Sie haben mir also tatsächlich einen Liebestrank gegeben?" fragte sie erstaunt.

„Einen Liebestrank! Wie zum Henker kommen sie auf so einen Unsinn!" In Snapes Augen flammte plötzlich eine Wut auf. „Meinen sie etwa ich wollte das sie sich in mich verlieben? Glauben sie mir, das habe ich garantiert nicht vor!"

Hermine spürte Tränen in sich aufsteigen und sie schluckte verzweifelt.