Chromoxid es geht doch schon weiter :)


Hermines Herz schlug ihr bis zum Hals. Irgendwie ahnte sie das sie jetzt am Ende waren. Snape öffnete die Tür und trat hinein, Hermine brauchte einige Sekunden bis sie sich selber dazu zwingen konnte ihm zu folgen.

Was zum...!" hörte sie Snape in dem dunklen Raum.

Ein Knurren war zu hören und die roten Augen leuchteten ihr entgegen.

Miss Granger, gehen sie!" schrie Snape. Im gleichen Moment entflammten die Fackeln.

Hermine stand starr da und das erste Mal bot sich ihr der ganze Anblick auf das Ungetüm.

Es war wesentlich größer als Snape, der ganze Körper war beharrt und es hatte eine stark hervorstehende Schnauze aus dem zwei lange scharfe Zähne ragten. Die Augen waren nicht sonderlich groß, doch der rote Glanz in ihnen machte sie furchterregend. Es stand auf seinen vier Pfoten vor ihnen. Die schwarze Schnauze sog ihren Geruch ein und bei jedem Atemstoß stieg weißer Dampf zwischen den Lefzen auf.

Das unheilvolle Knurren drang durch ihr hindurch. Snape hatte seinen linken Arm nach hinten ausgestreckt und berührte Hermine.

„Verdammt gehen sie!"

„Wieso? Was ist los? Ist es ...!"

„Es hat die Zauberbanne die wir, hauptsächlich Dumbledore, gesprochen haben um es am fliehen zu hindern, durchbrochen!"

„Ich...!" Hermine starrte das Biest einfach nur an, sie konnte sich kein Schritt bewegen.

„GEH HERMINE!" schrie er nun.

Hermine starrte Snape an. Im gleichen Moment drehte sie sich um und lief los. Sie hörte wie Snape aufschrie, hörte einen lauten Knall und dann, sie wagte es nicht sich umzudrehen.

„BLEIB STHEN DU VERDAMMTES MISTVIEH!" hörte sie Snapes Stimme hinter sich durch den Gang hallen.

Es verfolgte sie, es verfolgte sie schon wieder! Wieso gerade sie?

Sie hörte Snape wie er dem Untier, das ihr folgte Flüche auf den Hals jagte, doch dies schien keinen Schaden zu nehmen.

Hermine wusste nicht wohin sie rannte, es war kein Snape da der ihr mit seinem Zauberstab den Gang erhellte und sie war zu nervös und viel zu sehr in Eile das sie es tun konnte. Sie lief gerade aus, immer gerade aus, sie merkte nicht das sie durch die Gabelungen hindurch gelaufen war und nun in eine Sackgasse lief.

„HERMINE!" hörte sie die schallende Stimme ihres Lehrers. Doch auch hörte sie das jagende Hecheln des Untiers hinter sich. Es würde sie fassen, Snape konnte sie dieses mal nicht retten. Sie würde sterben, zerfleischt von einem von Voldemort geschaffenem Geschöpf. Ihr Hals tat weh, ihr Herz schlug so schnell das sie Angst hatte es würde aus ihrer Brust springen. Hermine, du schaffst das, dachte sie und versuchte sich Mut zu machen. Bleib nicht stehen Hermine, bleibe bloß nicht stehen. Solange du rennen kannst, renn... Snape hatte sie bei ihrem Vornamen genannt... Ich gebe nicht auf!

Sie prallte gegen eine Tür. Ihr Schädel schmerzte und die Kälte des Bodens drang durch ihre Kleidung.

Mit einem Blick nach oben sah sie die roten Augen die sie unheilvoll anleuchteten. Sie rappelte sich auf und tastete mit der Hand nach dem Griff der Tür. Hermine, reiß dich zusammen.

Das Untier wurde langsamer, es war nur noch ein paar Schritte entfernt. Wahrscheinlich meinte es Hermine war in einer Sackgasse gelandet.

„Bitte, geh auf!" flüsterte sie und drückte gegen die Tür. Die Tür schwankte auf, sie stolperte und das Tier setzte zum Sprung an.

Mit einem lauten Knall schmiss sich Hermine gegen die Tür. Mit zitternden Fingern zog sie den Zauberstab aus den Umhang und verschloss mit einem magischen Zauber die Tür.

Das Untier warf sich gegen die Tür und das laute Knarzen des Holzes erfüllte den Raum.

„Bitte...bitte halte!" schluchzte sie. Sie sank auf den Boden, um sie herum war es dunkel, doch sie konnte nicht mehr. Ihr Atem ging rasselnd und ihr Körper tat ihr weh und zu allem Übel meldeten sich jetzt wieder die Kopfschmerzen.

Sie hörte ein Knacksen und sie hielt die Luft an. Ihr Herz hämmerte gegen die Rippen. Sie war nicht alleine!

Vorsichtig rappelte sie sich auf. Hatte sie sich selbst eine Falle gestellt? Irgendjemand oder irgendwas war bei ihr. Sie spürte die Anwesenheit und es war nicht das Untier das sich immer noch gegen die Tür schmiss.

Ihre Finger zitternden, sie hielt den Zauberstab vor ihren Körper. „Lumos!" flüsterte sie.

Das Licht erhellte den Raum und Hermine stolperte mit einem lauten Schrei zurück und stieß gegen die Tür, die in dem gleichen Augenblick erschüttert wurde.

„Nein, nein... oh nein!" Hermine zitterte nun am ganzen Leibe. Was dachte sich Dumbledore nur dabei? Was dachte er sich nur dabei?

Vor ihr stand ein schwarzer Sarg, der Deckel war nicht ganz geschlossen.

Erst eine Mutation und nun ein Vampir? War es ihr Schicksal zu sterben?

Das Beben der Tür ließ nach. Hermine horchte und starrte den Sarg vor sich an.

Wo war das Untier? War es verschwunden nachdem es nicht hineinkam? Oder wartete es das sie herauskam? Wollte es sie hereinlegen? Sie musste sich entscheiden, wenn wirklich ein Vampir in diesem Sarg vor ihr lag, dann musste sie sich entscheiden welcher Tod ihr lieber war.

Ein lautes Klopfen schreckte sie aus ihren Gedanken auf.

„Hermine!" Das war Snape, doch er hörte sich erschöpft an. „Hermine, mach die Tür auf! Komm da raus! Hermine!" Sie hörte das Angst in seiner Stimme mitschwang.

Hermine konnte sich vor Angst nicht rühren.

„MACH GEFÄLLIGST AUF!" schrie er jetzt und sie zuckte zusammen. Es war still, doch sie hörte ein leises verzweifeltes Schluchzen. Kam das von ihr oder von Snape?

Ein lauter Knall riss sie außer ihrer Konzentration. Hermine sprang auf und starrte zu dem Sarg hinüber. Der Deckel war mit einem lautem Scheppern auf den Boden gestoßen worden, das Holz war gesplittert.

Wieder fing Snape an gegen die Tür zu klopfen. „Hermine, mach die Tür auf! Ich bitte dich!"

Hermine jedoch starrte mit ängstlichen Augen auf den offenen Sarg.

„MISS GRANGER! WENN SIE NICHT SOFORT DIE TÜR ÖFFNEN! DANN ZIEHE ICH IHNEN ALLE PUNKTE AB DIE GRYFFINDOR DIESES JAHR VERDIENT HAT!"

Hermine tastete nach dem Griff der Tür und zog daran, doch sie öffnete sich nicht. Der Zauber! Sie drehte sich von dem Sarg um, sie hatte einen Zauber auf die Tür ausgesprochen, genau den selben den die Professoren auf ihre Türen gelegt hatten. Doch sie konnte sich nicht daran erinnern was für ein Passwort sie gewählt hatte, es ging alles viel zu schnell.

„Professor! Ich ... ich kann nicht aufmachen!" schluchzte sie.

Stille! Hermine drehte sich zitternd wieder zu dem Sarg um. Eine weiße Hand mit langen skelettartigen Fingern umklammerte den Sargrand. Ihr Herz blieb stehen.

Draußen ließ ein lauter schriller Schrei Snape zusammenfahren. Er wusste sofort was geschehen war. Er versuchte die Tür mit verschiedenen Zaubern aufzusprengen, und er verfluchte das Hermine eine so gute Hexe war.

„Denken sie nach, Miss Granger! Bitte, denken sie nach!" flehte er durch die Tür.

Hermine starrte auf die dünnen Finger die sich an den Rand geklammert hatten. Sie wollte nicht sehen was dort herauskam, sie wollte es einfach nicht sehen!

Doch sie konnte sich nicht erinnern und umso mehr Angst sie bekam umso weniger konnte sie sich konzentrieren. Tränen liefen ihr über die Wangen.

„Professor, ich muss ihnen etwas gestehen!" sagte sie und versuchte sich zu beruhigen. Wenn sie schon sterben musste, dann wollte sie ihm ihre Liebe noch gestehen.

„Miss Granger, sie müssen mir gar nicht gestehen! Außer das sie das erste mal so dumm waren! Verdammt, sie vergessen doch sonst nie was! Nur Dumbledore ist in der Lage alle Türen dieses Schlosses zu öffnen. Doch vermutlich kann er uns hier unten nicht wahr nehmen!" Snape atmete erregt, er konnte Hermine nicht so einfach im Stich lassen.

Hermine wollte wegsehen, doch ihre Augen waren starr auf den Sarg gerichtet. Ihre Hände zitterten und die Schatten an der Wand tanzten.

„Bitte!" flüsterte sie. „Ich...!" ein weißer Schädel kam zum Vorschein mit hohlen roten Augen, einer spitzen Nase und dünnen weißen Lippen. Sie konnte unter der Haut die Knochen sehen und dünnes, langes, weißes Haar bedeckte den Schädel.

„Professor!" schluchzte Hermine. „Ich... ich ... sie sollen wissen das...!"

„Das können sie mir später sagen!" hörte sie Snape fauchen der verzweifelt versuchte die Tür aufzubrechen die Hermine leider mit Erfolg verschlossen hatte.

Ein raues Fauchen kam von ihrem Gegenüber der sie durch seine hohlen roten Augen anstarrte. Sie sah wie ein Funkeln in ihnen lag, er roch das Blut in ihren Adern.

„Ich...ich...!" stotterte Hermine und ihre Augen waren noch immer auf den Vampir gerichtet der sich langsam aus seinem Sarg befreite.

„Ein so junges Mädchen!" hörte sie wie der Vampir mit einer rauen und leisen Stimme sagte. „Du darfst dich geehrt fühlen!" Hermine sah die spitzen Zähne die er bei seinem Grinsen zeigte.

„POFESSOR!" schrie sie nun. Sie konnte nicht mehr länger warten. „ICH LIEBE SIE!"

Die Tür wurde aufgestoßen und Hermine stolperte nach vorne, direkt in die Arme des Vampirs.

„LASS SIE LOS!" Snape stand drohend mit seinem Zauberstab vor ihr.

Die kalten Finger klammerten sich um Hermines Arme. „Nachdem ich mein Mahl zu mir genommen habe!" Hermine wurde übel, sie spürte wie er mit der Hand ihre Haare zur Seite strich und mit dem Finger über ihren Hals strich.

„Du riechst gut!" flüsterte er ihr in das Ohr. „Du bist noch eine Jungfrau, das beste Blut aller."

„MACHEN SIE SCHON!" schrie Hermine die sich bewusst wurde das der fürchterliche Baron der Nacht drauf und dran war ihr Blut zu trinken.

Nun fackelte Snape nicht länger, er hatte den Zauberstab erhoben und sprach einen Fluch aus. Leider konnte er nicht verhindern das Hermine auch getroffen wurde.

Hermine spürte einen harten Schlag in ihren Magen. Sie wurde mit dem Vampir zusammen umgerissen. Ein lautes Fauchen ließ sich der Vampir vernehmen. Sein Schädel war gegen die Wand geprallt.

Hermine befreite sich aus seiner Umarmung und floh zu Snape hinüber. Beschützend stellte er sich vor ihr.

„Ich weiß nicht wieso du nicht schon damals getötet wurden warst!" zischte Snape, Hermine konnte seine Wut und den Hass auf den Vampir heraushören.

„Töten sie mich doch! Oder haben sie Angst!" Der Vampir hatte sich aufgerappelt und seine roten Augen sahen Snape genauso hasserfüllt an wie die Snape's.

„Glauben sie mir! Es wird mir Befriedigung beschaffen!" erwiderte Snape.

Der Vampir lachte. „So! Sie wollen mich vor dem jungen Mädchen töten? Können sie das denn? Meinen sie nicht das es sie in ihren Träumen verfolgen wird? Oder vielleicht kann mein Geist in ihren Körper übergehen!"

Snape starrte den Vampir an, den rechten Arm in seine Richtung ausgestreckt, in die Richtung des Vampirs.

„Sie sind doch viel zu schwach!"

Der Vampir machte einen Schritt auf ihn zu. Der mottenzerfressene Anzug flatterte um seinen dünnen Körper.


:seufz: Ich glaube ich werde niemals zu weit unter die Erde gehen :grusel:

Das dumme Laden bei FanFiction dauert mir zu lange...also schreibe ich weiter :lach


Wenn ich so schwach bin, wieso war dann niemand in der Lage mich zu töten?"

Snapes Augen fixierten ihn genauso wie er es bei seinen Schülern immer tat. Bedacht darauf die kleinste Bewegung sofort zu erkennen.

„Die Vergangenheit interessiert mich nicht! Ich bin Professor an dieser Schule und ich beschütze meine Schüler!"

„Ich sehe den Hass und die Wut in deinen Augen! Hass mich ruhig!" Der Vampir zeigte seine scharfen Zähne. „Möchtest du nicht mein Partner werden!"

„Auf so etwas falle ich nicht noch einmal herein!"

Hermine wusste das er auf Voldemort ansprach. Er würde nicht noch einmal den gleichen Fehler begehen und einen Packt mit der dunklen Seite eingehen.

„Du hättest eigentlich schon längst vernichtet wurden sein!"

Hermine schrak herum und sah in das ruhige Gesicht Dumbledores. „Severus, es war eine dumme Idee von dir eine Schülerin mit hier hinunter zu bringen!"

Der Vampir machte einen Schritt nach vorne und Snape hielt noch drohender den Zauberstab in seine Richtung.

„Der wehrte Schulleiter selber!"

Diese ruhige und raue Stimme verursachte Hermine eine Gänsehaut.

„Ich muss wohl vergessen haben das meine Vorgänger sie hier verbannt haben!" Dumbledore legte Hermine eine Hand auf die Schulter und schob sie zurück.

„Miss Granger, drehen sie sich bitte um!"

Hermine befolgte was Dumbledor ihr sagte.

„Severus, würden sie bitte dafür sorgen das sie nichts davon mitbekommt? Am besten gehen sie mit ihr hinauf!"

Snape ließ den Zauberstab sinken. „Das werde ich!" Er warf noch einmal einen wütenden Blick dem Vampir zu, dann schob er Hermine aus dem Raum hinaus und schloss die Tür hinter sich.

„Kommen sie, Miss Granger! Der Schulleiter wird sich schon darum kümmern!"