Tut mir Leid Leute das ich mich momentan nicht so auf das Schreiben konzentrieren kann. Ich habe Unmengen an Fehler gefunden in den letzten Kapiteln, ich hoffe ihr habt trotz allem gewusst wer oder was gemeint war.
Ich hoffe ich werde wieder gesund, mein Hals tut höllisch weh und noch mehr Bonbons will ich auch nicht lutschen. Habe auch schon ganz brav Codein Tropfen genommen. Eigentlich hätte mich das umhauen sollen, aber mein Husten hat sich etwas beruhigt, also ist es schon ok.
Also danke für Eure lieben Reviews. Ich weiß gar nicht ob ich in der Lage bin genug aufs Blatt bzw. auf den Bildschirm zu bekommen. Also, ich werde mich dann wohl mal anstrengen für euch!
Hermine schob die Tür auf und schaute auf die Krankenstation. Madame Pomfrey schien nicht da zu sein. Sie schlüpfte durch den Spalt und entdeckte Lupin der im letzten Bett lag.
Ihr war etwas unwohl dabei wieder durch diese Tür zu gehen, doch das Untier war ja wieder zu einem normalen Menschen geworden.
„Hermine!" Lupin hatte das junge Mädchen entdeckt. „Was machst du denn hier?"
Hermine trat ein sein Bett. „Ich wollte sehen wie es Ihnen geht!"
„Ich muss mich wohl bei dir entschuldigen!"
„Machen sie sich keine Gedanken Professor!"
„Ich bin nicht mehr dein Professor, du kannst mich ruhig Remus nennen!"
Hermine hatte noch nie einen Erwachsenen bei seinem Vornamen genannt. Sie lächelte Lupin schüchtern an. „Nun gut, Remus!"
Lupin nickte. „Gott sei Dank hat Professor Snape mich aufgehalten bevor ich dir was tun konnte! Das hätte ich mir niemals verzeihen können! Setz dich doch!" Er wies auf einen Stuhl neben seinem Bett.
„Was ist mit der Wunde? Hat Madame Pomfrey es wieder hinbekommen?"
„Ach die, ja, die ist schon so gut wie heil. Aber du kennst doch unsere gute Poppy die übertreibt immer etwas."
„Ich habe die Wunde ja gesehen!" gab Hermine etwas schüchtern zu. „Sie sollten sich wirklich erholen."
„Das der Trank so wirkt, das hätte ich mir nie träumen lassen!" Lupin sah sie durch seine Augen freundlich an. „Ich muss schon sagen Professor Snape ist ein hervorragender Zaubertränkemeister!"
„Dafür fehlt es ihm an anderen Eigenschaften!"
Lupin lachte auf. „Nun, jeder hat wo anders seine Stärken, Professor Snape hatte eine schwere Kindheit!" Er legte nachdenklich den Kopf schief. „Wir waren wohl nicht ganz unschuldig daran!"
Hermine zuckte mit den Schultern. „Ich kann mir nicht vorstellen das so etwas einen Menschen total zerstören kann!"
„Nun, da hast du wahrscheinlich recht!"
„Sie hatten aber doch auch keine leichte Kindheit!" warf Hermine nun ein. „Und sie hacken nicht auf jeden rum!"
Lupin lachte sie fröhlich an, es war ihm nicht anzumerken was er die letzten Tage hat durchmachen müssen. „Ich bin einfach nicht dazu in der Lage. In der Schulzeit traute ich mich nicht einmal Sirius und James zurrecht zu weisen, obwohl ich die Befugnis dazu hatte!"
„Das kenne ich! Mit Fred und George war es auch nicht gerade einfach. Und Ron hat immer nur den Kopf eingezogen."
„Fred und George! Das Geschäft scheint ganz gut zu gehen! Haben eine menge Kunden und es geht ihnen gut! Ich beneide sie dafür!"
„Ach was!" Hermine schüttelte empört den Kopf. „Die beiden haben gerade mal 3 ZAGs bekommen und haben die Schule abgebrochen, darauf kann man doch nicht stolz sein!"
„Hermine, es geht nicht immer nur um die Schulnoten, sie haben ihren Weg gefunden und wissen was sie in ihren Leben machen wollen."
Hermine sah schweigend auf ihre Hände.
„Du weißt nicht was du nach der Schule machen sollst, habe ich recht?" fragte Lupin zaghaft.
„Naja, ich weiß nicht worauf ich wirklich Lust hätte!"
„Mit deinen Noten könntest du überall hin!"
„Ja, das ist möglich, aber ich weiß nicht ob ich zum Beispiel dazu geeignet bin eine Heilerin zu werden oder eine Aurorin. Harry und Ron wissen was sie machen wollen!"
Lupin setzte sich etwas weiter auf und griff nach ihrer Hand. „Mach dir keine Sorge, ich habe größtes Vertrauen in dich!"
Hermine sah ihn mit geröteten Wangen an. „Danke sehr Pro...!"
Lupin hob warnend den Finger und Hermine lief noch etwas roter an. „Remus!"
„Na, das nenne ich ja mal was ganz tolles! Haben sie es jetzt etwa auf alle Lehrer abgesehen!"
Hermine zuckte erschrocken herum.
„Severus, was ist denn los?" Lupin sah in das Wutverzerrte Gesicht von Snape.
„Das sollten sie ihre kleine Freundin fragen!"
„Ich glaube da hast du etwas missverstanden, Severus! Ich bin nicht mehr Professor an dieser Schule, ich habe ihr das Du angeboten!"
Snape sah mit funkelnden Augen zu Hermine, die nervös auf ihrem Stuhl hin und her rutschte. Sie hatte nicht erwartet das er ihr folgen würde, nachdem... nachdem sie ihn geküsst hatte.
„Das ist ja sehr schön, Miss Granger!"
Hermine stand vorsichtig auf. „Wenn ihnen das so wichtig ist!" flüsterte sie. „Dann kann ich sie auch mit Sev...!"
„Wagen sie es ja nicht!" zischte Snape.
„Aber Severus!" versuchte Lupin ihn zu beruhigen. „Ich verstehe nun wirklich nicht worüber du so wütend bist. Man könnte meinen das du eifersüchtig bist!" er lächelte Severus an.
Hermine verstand nicht wie er so ruhig bleiben und Snape immer noch so höfflich behandeln konnte.
„Reden sie keinen Schwachsinn, Lupin!"
Hermine schluckte. „Ich, vielleicht wäre es besser wenn ich jetzt gehe! Ich hoffe es geht ihnen bald wieder besser Professor Lupin!"
„Aber Her...!"
Doch Hermine hatte sich umgedreht und die Krankenstation verlassen.
„Severus, ich weiß wirklich nicht was geschehen ist, aber es ist meine Angelegenheit ob ich einer früheren Schülerin mein Du anbiete. Daran ist nun wirklich nichts Verwerfliches!"
Snape presste die Lippen zusammen. „Passen sie bei Miss Granger lieber auf, lieber Lupin!" Er betonte den Rest des Satzes besonders. „Sie neigt dazu Gefühlsausbrüche zu bekommen!"
Lupin musste nun grinsen. „So, ich verstehe!"
„Sie verstehen gar nichts! Falls sie noch irgendwelche Nebenwirkungen hinsichtlich des Trankes feststellen sollten, dann sagen sie mit bescheid. Ich bin aus diesem Grund hier!"
„Ich danke dir Severus!"
Snape drehte sich um und verließ wie Hermine zuvor mit schnellen Schritten die Krankenstation.
Hermine lief ohne groß nachzudenken wohin sie lief durch das Schloss. Erst als sie vor der Treppe hinunter zum Kerker stand wachte sie aus ihren Gedanken wieder auf.
Sie hatte Snape geküsst. Das zweite Mal. Ob das der richtige Weg war ihm ihre Gefühle zu gestehen. Sie musste kichern als sie daran dachte wie er sich aufgeregt hatte als sie ihn Severus nennen wollte. Ob er wohl eifersüchtig auf Lupin war?
Sie lehnte sich gegen die Wand und summte mit geschlossenen Augen leise vor sich hin. Auch wenn man es bei Snape nicht erwartete, er hatte weiche Lippen und sie wollte sie so gerne noch einmal berühren.
„He, Schlammblut!"
Hermine machte die Augen auf. Malfoy stand vor ihr, in Begleitung natürlich mit seinen zwei Bodyguards.
„Malfoy, was willst du?"
„Was hast du mit Snape zu tun? Was hast du gemacht? Haste ihn verzaubert?"
„Ich muss andere Menschen nicht manipulieren damit sie das tun was ich von ihnen will!"
Malfoy machte einen drohenden Schritt auf sie zu. „Reiß den Mund nicht zu weit auf. Du bist bald dran! Alle Schlammblüter werden sterben. Ich werde dafür Sorgen das du besonders viele Schmerzen haben wirst!"
Hermine schluckte unsicher. „Da fühle ich mich ja wirklich geehrt das ich von dir eine extra Behandlung bekomme und du dir extra auch noch soviel Zeit nur für mich nimmst!"
„Du...du...!"
„Malfoy, auch wenn dein Gehirn nicht größer als eine Erbse ist, so solltest du wissen wie ich heiße!"
Sie sah genau wie Malfoy sich zwang nicht sofort auf sie los zu gehen. Er sah sich vorsichtig um. Niemand war da der Hermine hätte beschützen können.
„Du traust dich zu viel, Schlammblut! Das wirst du bereuen! Haltet sie fest!" Bevor Hermine reagieren konnte hatten sich Goyle und Crabbe über sie hergemacht.
„Na, möchtest du noch etwas sagen?" grinste Malfoy sie an.
„Ich wüsste nicht was ich zu dir sagen könnte, was du auch noch verstehen kannst!"
„Jetzt reicht es!" Crabbe und Goyle drückten Hermine an die Wand.
Malfoy hob seinen Zauberstab und zielte auf Hermine, deren Augen an ihm vorbei sahen.
„Mr Malfoy! Möchten sie mir erklären was sie dort tun? Mr Crabbe, Mr Goyle lassen sie Miss Granger sofort los!"
Crabbe und Goyle waren erschrocken ein paar Schritte zurück gesprungen, gestolpert und saßen nun auf ihren Hosenboden vor Snape.
Malfoy hatte den Zauberstab sofort wieder eingesteckt und sah Snape mit einer Unschuldsmiene an. „Sie hat mich beleidigt, Professor!"
Hermine rieb sich die schmerzenden Arme.
„Ich konnte mich selber davon überzeugen das dies nicht der Fall war!" er versuchte Hermine keines Blickes zu würdigen. „Gehen sie sofort in ihr Zimmer. Ich werde später mit ihnen darüber sprechen!"
Malfoy nickte den zwei Fleischklössen zu, die sich mit verstörtem Blick erhoben und ihrem Anführer folgten.
„Nun, Miss Granger!" Snapes Blick wanderte zu dem jungen Mädchen das noch immer gegen die Wand gelehnt war.
„Wollen sie denen keine Punkte abziehen?"
„Das geht sie nichts an, Miss Granger!" Snape sah sie mit einem höhnischen Grinsen an.
„Wieso grinsen sie so?" Hermine drückte sich von der Wand weg und machte einen Schritt auf ihn zu. „Hätten sie etwa zugeschaut wenn die mich umgebracht hätten?"
„Ich bitte sie, Miss Granger!" er kreuzte die Arme vor der Brust. „Erstens ist Malfoy nicht in der Lage jemanden umzubringen, er ist nicht unbedingt der hellste Kopf!"
Hermine sah ihn erstaunt an, sprach er gerade wirklich so über seinen Lieblingsschüler. „Und zweitens?"
„Und zweitens bin ich nicht wirklich so sadistisch veranlagt wie sie es wohl meinen!"
Hermine spürte wie die Röte in ihr Gesicht stieg und sie sah schüchtern zu Boden. „Es tut mir Leid, Professor, ich sagte ihnen bereits das ich das so nicht gemeint habe!"
Snape räusperte sich und Hermine sah auf. „Vielleicht sollten sie mit in mein Büro kommen!"
Hermine fiel der Unterkiefer runter, sie musste daran denken was Ron gesagt hatte.
„Ich möchte mit ihnen reden, Miss Granger! Falls ‚Remus' dies erlaubt!"
Hermine hätte in diesem Augenblick auflachen können, er schien tatsächlich eifersüchtig zu sein.
