An alle einen super lieben Dank und einen Schokokeks für euch :) Jedes Review muntert mich wirklich auf weiter zu schreiben, obwohl ich mich im Moment wirklich lieber hinlegen möchte...

Kira Gmork: Ja, Mörder müssen nun wirklich nicht die hellsten sein. Aber um einen Zauber aussprechen zu können etc etc. denke ich schon das es etwas braucht :p Aber das ist nur meine Logik...

Ich habe was lustiges gefunden:

Bild1: www .ectric-purple . net / potterpuff / scenes / snamionecomic01 . jpg

Bild2: www . electric-purple . net / potterpuff / scenes / snamionecomic02 . jpg

Beiden Bilder gehören zusammen und ergeben eine kleine Story mit unserem Pärchen :) Aber :räusper: Vielleicht sollte man irgendwie Andeutungen machen auf PG-13 ;-) (löscht einfach die Leerzeichen)

Die Site: www . livejournal . com / users / potterpuffs


Snape räusperte sich und Hermine sah auf. „Vielleicht sollten sie mit in mein Büro kommen!"

Hermine fiel der Unterkiefer runter, sie musste daran denken was Ron gesagt hatte.

Ich möchte mit ihnen reden, Miss Granger! Falls ‚Remus' dies erlaubt!"

Hermine hätte in diesem Augenblick auflachen können, er schien tatsächlich eifersüchtig zu sein.

„Aber Professor, dann schaffe ich es nicht mehr bis zur Sperre im Gryffindorturm zu sein."

„Das lassen sie mal meine Sorge sein, Miss Granger! Bevor sie ihr ganzes Leben ruinieren müssen wir ein Wörtchen reden!"

„Mein Leben ruinieren?" Hermine schüttelte verwirrt den Kopf. „Ich verstehe nicht ganz, Sir, wieso sollte ich mein Leben ruinieren?"

„Sie wissen ganz genau was ich meine! Machen sie es mir nicht so schwer!"

„Professor, nein, ich würde wirklich gerne wissen worüber sie mit mir reden möchten!" Hermine wollte es aus seinen Mund hören. Sie wollte wissen ob er wirklich wusste was sie für ihn empfand. Wie sie Snape kannte würde er alles anders deuten, genauso wie bei Lupin. Aber selbst er, der von Liebe keinen Schimmer zu haben schien, konnte doch nicht tatsächlich so dumm sein!

Doch das würde sie nicht mehr erfahren, Snape ballte seine Hand zu einer Faust. „Miss Granger, dieses Gespräch müssen wir leider verschieben!" Mehr sagte er nicht mehr, er hatte es wahnsinnig eilig zu verschwinden.

Hermine sah wie sein schwarzer Umhang hinter im herwehte und er durch den kleinen Spalt der geöffneten Tür verschwand. Irgendetwas sagte ihr das sie ihn aufhalten musste. Sie überlegte nicht lange und lief ihm hinter her.


Draußen war es bereits stockfinster und ein heftiger Wind wehte um das Schloss herum. Der Sturm hatte wieder eingesetzt, Hermine fröstelte es.

Sie blieb auf der Treppe stehen und sah sich um. In Hagrids Hütte brannte noch Licht, doch sie wollte nicht zu ihm. Wo war Snape lang gelaufen? Ihr Blick glitt über das Gelände, der Mond tauchte für einen Augenblick hinter den schwarzen Wolken auf und eine schwarze Gestalt lief über die Wiese, direkt auf den Verbotenen Wald zu.

Hermine sprang die Treppen hinunter und eilte ebenfalls über die Wiese. Der Wind blies durch ihren Umhang und die Wolken verbargen wieder den Mond hinter sich. In Hermine Ohren pfiff der Wind und sie spürte das der Rasen feucht war, doch sie ließ sich nicht aufhalten. Etwas würde passieren und sie musste Snape daran hindern zu Voldemort zu gehen.

Sie betete das der Mond wieder herauskommen würde, doch die Wolken hatten den gesamten Himmel bedeckt und ließen keine Lücke frei für den Mond der Hermine den Weg weisen konnte.

Sie stolperte über ihre Füße und schlug hart auf der Wiese auf. Bevor sie das Schloss verlassen hatte musste es geregnet haben. Das Grass war nass und ihre Hände waren matschig vom abfangen.

„Dieser Plan war schwachsinnig!" hörte sie eine Stimme.

Still blieb sie einfach liegen. Wer war das? Es war auf jeden fall nicht Snape.

„Zweifel nicht an den Entscheidungen des dunklen Lords!" auch diese Stimme gehörte nicht zu Snape.

„Was genau bezweckt der dunkle Lord damit?"

„Er vernichtet alles was ihn im Weg steht! Und dieses kleine Schlammblut steht uns im Weg!"

Hermines Herz gefror.

„Aber im Grunde gibt es doch kein Beweis das sie Snape davon abhält dem dunklen Lord zu dienen!"

„Du bist ein Todesser! Wir brauchen keine Beweise! Die Schlammblüter müssen alle vernichtet werden!"

Hermine drückte sich ins Gras und vernahm ein hohles Lachen.

„Daran zweifle ich nicht! Aber wie sollen wir an sie heran kommen? Sie ist im Schloss!"

Stille! Hermine hörte ihr Herz laut schlagen und hielt die Luft an.

„Das Schlammblut empfindet etwas für Snape, wenn sie mitbekommt das er zum dunklen Lord gerufen wird, dann wird sie ihm folgen!"

„Und was passiert mit Snape?"

„Er ist uns von großen Nützen, er bringt alle möglichen guten Informationen!"

„Das meinte ich nicht, denkt der dunkle Lord denn tatsächlich das ein Todesser sich von einem Schlammblut bezirzen lassen würde? Das ist ...!"

„Schweige!"

Sein Partner schwieg.

„Ich habe etwas gehört! Irgendwer ist hier!"

Hermine dankte dem Himmel das der Mond nicht hervorkam. Hatte sie das richtig verstanden, Voldemort befürchtete das ein Mädchen, ein Schlammblut etwas für Snape empfand und ihn davon abringen könnte weiterhin Spion für ihn zu spielen? Woher wusste Voldemort von ihr? Sie schluckte. Hatte Snape etwa von ihr erzählt? Erzählt das sie ihm überall hinfolgte? Hatte er Angst sie könne hinter sein kleines Geheimnis kommen, das er in Wirklichkeit ein Spion Voldemorts war und Dumbledores Vertrauen missbrauchte?

„Sie ist hier!"

Ein Blitzt zuckte über den Himmel und erhellte Hogwarts und seine Ländereien.

Sie musste zu Dumbledore, sie musste ihm davon erzählen. Todesser auf Hogwarts Ländereien! Das konnte einfach nicht möglich sein. Würde sie liegen bleiben, dann würde man sie erkennen, noch ein weiterer Blitz und... Sie rappelte sich auf, ihr Knöchel schmerzte heftig.

„Da!"

Hermine versuchte los zu laufen, doch sie knickste um und lag im nächsten Moment wieder im Gras. Getötet von Todessern. Hermine rappelte sich erneut auf und versucht davon zu laufen, sie wich einen hellen Strahl aus und stolperte hinter einen Baum.

„Verstecken bringt dir nichts!" lachte der Todesser.

„Wenn du es noch weiter hinauszögerst wirst du nur noch mehr Schmerzen haben!"

„Wir können dir einen schnellen Tod versprechen!"

Hermine hielt sich an den Baum gedrückt, bewusst das die Todesser immer Näher kamen. Sie hatten sie erkannt und würden den Befehl von Voldemort folge leisten. Es gab kein Entkommen mehr, vielleicht war es besser aufzugeben.

„Du kleines dreckiges Schlammblut, du glaubst wohl du hast mehr Macht als der dunkle Lord!" er lachte schallend auf.

„AVADA KEDAVRA!" hörte sie eine Stimme im selben Moment als der Donner heranrollte. Sie meinte einen Moment das ihr warm werden würde, doch dann hörte sie ein zweites Mal die tödlichen Worte.

Sie presste ihre Hand gegen ihr Herze und ihr Körper zuckte unter leisen Schluchzern.

„Miss Granger! Was suchen sie hier draußen noch um diese Zeit?" Hermine hob den Kopf. Diese Stimme! Das war Snape! Ihr Herz wünschte sich ihm in die Arme zu fallen, doch ihr Kopf befahl ihr sich zu erinnern was die anderen Todesser gesagt hatten.

„Wissen sie eigentlich was mir das für Ärger bei dem dunklen Lord bringt? Ich habe zwei seiner Todesser umgebracht!"

Er ist ein Feind, sagte sie sich immer wieder. Voldemort ist es egal ob seine Todesser sterben, solange seine Befehle befolgt wurden und sein Befehl war, sie, Hermine, zu töten.

„Du hast gelogen!" krächzte sie, unsicher ob Snape sie überhaupt verstehen konnte.

„Sie brauchen keine Angst mehr zu haben!" Die Stimme kam näher und das unsägliche Gefühl gleich zu sterben machte sich in Hermine breit. Sie stieß sich vom Baum ab und lief durch die Dunkelheit, dicke Regentropfen fielen plötzlich vom Himmel und binnen Sekunden goss es wie auf Kübeln.

„Miss Granger, so bleiben sie doch stehen!"

Hermine stolperte durchnässt weiter, sie rutschte ab und fiel in kaltes Nass. Sie rang nach Atem, doch Wasser drang in ihre Lunge. Gut, sie würde nicht von den Todessern getötet werden, aber dafür qualvoll ertrinken.

Ihr Umhang umschlang ihre Beine und zog sie in die Tiefe. Sie spürte den Boden unter den Füßen, doch der vollgesaugte Umhang, der sich um ihre Beine geschlungen hatte ließ keine weitere Bewegung zu. Sie kannte dies genau. Als sie klein war hatten ihre Eltern sie auf einen Ausflug mitgenommen und sie war in einem See schwimmen gegangen. Die Algen wuchsen so hoch das sie sich bei jeder Bewegung mehr um ihre Beine drehten und sie nach unten in die nasse Dunkelheit zogen. Damals waren ihre Eltern zur Stelle gewesen, doch diesmal würde sie im flachen Wasser ertrinken. Mordgegenstand war ihr eigener Umhang.

Das Wasser schwabbte über ihren Kopf. Snape würde sie nicht retten, das wäre der perfekte Tod, er wäre nicht auf einen Todesser zurück zu führen. Am nächsten Tag würde man ihre Leiche finden. Sie öffnete den Mund ein wenig, wenn sie schon ersticken sollte, dann sollte es schnell gehen. Das kalte Wasser drang nun in ihren Körper ein und sie fühlte wie ihre Lunge nach Luft schrie und sich gegen das Eindringen wehrte. Ihr Körper zuckte und sie empfand schreckliche Schmerzen während ihr Körper nach der lebensrettenden Luft lechzte.

Sie versuchte an nichts zu denken, doch lauter Bilder zogen vor ihren Augen vorbei. Snape, überall war Snape.

Etwas packte sie unter den Armen und sie spürte plötzlichen einen kalten Luftzug an ihrem Körper.

Eine Stimme drang zu ihrem Bewusstsein durch.

„Verdammt, Hermine!"

Etwas warmes strich über ihre Brust, dann fühlte sie einen Druck und im nächsten Moment drängte das Wasser aus ihrer Lunge heraus. Danach fiel sie wieder zurück in einen Arm der sie auffing. Ihre Augen waren schwer, ihr war kalt, alles war so nass und noch immer hörte sie den drohenden Donner.

„Was hast du dir dabei nur gedacht!" hörte sie die flüsternde Stimme. Wieso sprach er sie mit du an? Doch sie war einfach nicht stark genug die Augen zu öffnen.

„Dumbledore wird mich lynchen, vielleicht wirft er mich sogar von der Schule!" War Snape nun etwa gereizt? Es war doch nicht ihre Schuld das zwei Todesser im Dunkeln auf sie lauerten. Nein, es war seine, er missbrauchte Dumbledore Vertrauen.

„Gott sei Dank, lebst du! Ich habe mir wirklich einen Moment sorgen gemacht!" Er hob sie hoch, ihr Arm hing schlaff zur Seite hinunter. „Ich werde dich am besten bei mir unterbringen, Dumbledore sollte nicht erfahren das ich seine Schülerin in Gefahr gebracht habe!"

Er sprach mit sich selbst, drang es zu Hermine durch, er sprach nicht mit ihr.

Sie versuchte sich klar zu machen das Snape nicht auf ihrer Seite stand, doch ihr Körper war zu geschwächt und ihr Herz wollte diesmal nicht wieder verlieren.


Also, der 6. Band wird heute zugestellt, ich hoffe es zumindest, schließlich hat Amazon das versprochen.

Wenn ihr möchtet schreibe ich jedoch gerne weiter :)