Danke für die Reviewes, ich schätze mal das die meisten von euch beim lesen sind. Ich habe bereits das Ende gelesen und ich stehe hinter Sevielein, egal was passiert. Den Anfang finde ich ziemlich langweilig...na ja egal
:grins: Dann schreibe ich hier weiter...
Achso, alle Snape Fans,... ihr werdet zwar nicht zu kurz kommen bei dem 6. Band, aber es wird euch nicht gefallen wie er sich benimmt, ich hoffe JKR hat den selben Gedanken wie ich! G ich hatte ihn schon bevor ich den 6. Teil gelesen habe g
Ihr solltet aufpassen wenn ihr eure Meinung sagt... ich habe gerade im Forum meine Meinung zu dem Buch abgegeben und das wurde gleich für Angeberei gehalten :tz
Ach übrigens: biiiitte drückt mir ganz dolle die Daumen, ich bekomme bald die antwort ob ich zu Feuerwehrfrau ernannt werde, bin schon ganz dolle aufgeregt. Ich will unbedingt in den 2. Zug zu meinem Freund.
Immer dran denken wenn ich glücklich bin lässt es sich einfacher schreiben für mich :-) Das mit der „Angeberei" hat mich nämlich gerade eben sehr getroffen. Nun gut ich gebe zu ich bin etwas wütend wegen JKR weil sie den 6. Band soviel anders gemacht hat und Snape noch mehr wie ein A... da stehen lässt :sniff
Hermine öffnete langsam die Augen. Ihr Magen fühlte sich seltsam leer an und ihre Knie schmerzten. Müde blinzelte sie und erschreckte als sie erkannte wo sie war. Snape hatte sie wieder in sein Gemach gebracht. Snape ist ein Lügner! Snape hintergeht uns! Snape will dich nur tot! Dröhnte es in ihrem Kopf und sie biss sie auf die Zunge um nicht wieder aufzuschluchzen.
„Schön das sie wieder wach sind Miss Granger!" Snape trat an sein Bett und betrachte sie. „Wieso waren sie um diese Zeit draußen auf dem Gelände! Seit wann liegt ihnen genauso viel daran Regeln zu brechen wie ihrem wehrten Freund Potter?"
Hermine schluckte, ihr Herz fing an zu rasen und gleichzeitig durchzuckte sie ein tiefer Schmerz.
„Das...!" stotterte sie. „Das geht sie überhaupt nichts an!"
Snape hob die Augenbraue und verschränkte seine Arme. „So? Ich bin ihr Lehrer, es geht mich sehr wohl etwas an! Aber vielleicht sollte ich sie gleich zum Direktor bringen! Der wird mehr als erstaunt sein das seine beste Schülerin Regeln bricht."
Hermine schluckte. Dumbledore, ja, sie musste zu Dumbledore. „Gut, dann lassen sie mich zu Dumbledore gehen!" Sie sprang aus dem Bett, doch ihre Beine wollten im ersten Moment zusammenknicken. Snape hielt sie fest. „Sie haben sich bei ihrem Sturz verletzt!"
„Eine Verletzung ist gar nichts, im Gegensatz zum Tod!"
Snape starrte sie an, Hermine konnte leider nicht in seinen Augen sehen was er fühlte oder dachte.
„Wären sie nicht aus dem Schloss gelaufen, dann wäre das alles nicht passiert! Hier drinnen sind sie sicher!"
Hermine stieß ihn etwas unsanft zur Seite. „Da bin ich mir nicht so sicher!" Sie presste die Lippen fest aufeinander. Wieso musste Snape auf Voldemorts Seite stehen?
„Sie...!" er ging auf sie zu.
Hermine humpelte nach hinten und prallte mit dem Rücken gegen die Tür. „Bleiben sie mir vom Leib! Wehe sie kommen näher!"
Snape blieb tatsächlich stehen. „Was soll denn das schon wieder? Sie können sich wohl nie entscheiden ob sie mir nun um den Hals fallen oder lieber auf Abstand gehen sollen! Wo wir gerade dabei sind, ich möchte mit ihnen reden!"
Hermine schüttelte ihre wilde Mähne und tastete mit der Hand nach dem Griff. „Ich möchte aber nicht mit Ihnen reden!" Sie spürte wie die Tränen in ihr aufstiegen und sie drehte sich eilig um und stolperte zur Tür hinaus.
Snape folgte ihr nicht.
Hermine, du musst dich entscheiden ob du ihn nun liebst oder hasst, dachte sie während sie die Treppen hinauf hinkte. Aber das ist jetzt sowieso egal, selbst wenn du ihn liebst, er hasst dich schließlich, du bist doch nur ein nutzloses und dummes Schlammblut. Sie blieb im Gang stehen, es war dunkel und still im Schloss. Schluchzend ließ sie sich gegen die Wand fallen und rutschte an ihr zu Boden. Die Hände auf den Mund gedrückt damit niemand sie vernahm rannen nun Tränen über ihre Wangen und wollten schier nicht versiegen. Der Schmerz saß zu tief, er war ihre erste Liebe. Ihr Körper wurde von den Schluchzern durchschüttelt.
„Miss Granger, was machen sie denn noch um diese Zeit auf den Gängen?"
Hermine sah auf und versuchte ihre Tränen zu verstecken. Dumbledore stand vor ihr.
„Pro...Professor...Sir!" stammelte sie.
„Was ist passiert?" Er streckte Hermine die Hand entgegen. „Kommen sie, beruhigen sie sich!" Hermine hatte nach der Hand gegriffen und sich nach oben gezogen, doch ihre Tränen fingen wieder an zu fließen.
„Er...er hat gelogen! Alles, alles war gelogen, Sir, er ...!"
„Ganz ruhig!" Dumbledore legte beruhigend die Hand auf ihren Rücken. „Kommen sie in mein Büro, dort trinken wir einen warmen Kakao und dann können sie mir erzählen was ihr Herz so sehr belastet!"
Hermine nickte und wischte sich die Tränen mit dem Ärmel ihres Umhanges ab. Snape hatte ihn wahrscheinlich mit einem Zauber trocknen lassen, denn ihre Kleidung war vollständig trocken und sie fühlte sie leicht und warm an.
„Setzen sie sich, Miss Granger!"
Hermine setzte sich gegenüber von Dumbledore, der in seinem blauen Morgenmantel mit den goldenen Sternen und seinen langen weißen Bart der Vorstellung eines Zauberers mal wieder gerecht wurde.
Dumbledore zückte seinen Zauberstab und ließ eine dampfende Tasse Kakao vor Hermine auf dem Tisch erscheinen.
„Trinken sie, das wird ihnen gut tun!"
Hermine griff mit zitternden Fingern nach der warme Tasse. Der süßliche Geschmack des Kakaos auf ihrer Zunge ließ das Schluchzen langsam verbeben. Dumbledore betrachtete sie und ließ ihr Zeit.
„Er hat uns alle belogen, Sir!"
„Wen meinen sie Miss Granger?"
Hermine hielt einen Moment inne, vielleicht würde Dumbledore ihr nicht glauben, schließlich vertraute er ihm. „Professor... Professor Snape!"
„Professor Snape?" Dumbledore zog seine Augenbrauen zusammen und hielt seine langgliedrigen Finger nachdenklich an seine Lippen. „Wie kommen sie darauf?"
„Ich...!" sie musste ihm sagen das sie ihm hinter her gelaufen war, und wieso sie gerade Snape gefolgt war. „Krummbein ist mir davon gelaufen und...und es hat doch so gewittert! Da bin ich ihm nach gelaufen, und da waren zwei Todesser, sie wollten jemanden töten. Ich... ich bin hingefallen und habe gehört wie sie geredet haben. Sie haben über Snape geredet! Er ist nicht auf unserer Seite, er kämpft für Voldemort, er spioniert sie aus Sir!"
Dumbledore lächelte sie an. „Wie kommt es das sie trocken sind, trotz das es draußen regnet?"
Hermine sah verschämt auf ihre Hände und fühlte wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. „Also, die Todesser haben mich angegriffen und Snape, Snape hat ... er hat... !" sie stockte.
„Hat er ihnen geholfen?"
Hermine nickte.
„Glauben sie denn das er ein schlechter Mensch ist?"
Hermine sah, überrascht über die Frage, zu Dumbledore auf. „Das... ich weiß nicht ... ich ... das was ich gehört habe! Es war alles so logisch."
Dumbledore seufzte. „Miss Granger, manchmal hört und sieht man Dinge die nicht der Wahrheit entsprechen."
„Aber ...!"
„Machen sie sich keine Sorgen! Ich bin mir sicher das klärt sich alles auf. Professor Snape hat mein Vertrauen."
Hermine nickte, auch wenn sie lieber ihren Kopf geschüttelt hätte. Wieso tat Dumbledore das so einfach ab?
„Machen sie sich denn keine Sorgen, das Todesser hier auf Hogwarts Ländereien waren?" fragte sie zaghaft.
„Wie sie selber sagen, sie waren. Ich nehme nicht an das weitere kommen werden. Übrigens wissen sie jetzt wieso es die Regel gibt das Schüler nach der Nachtsperre nicht mehr das Schloss und ihr Haus verlassen dürfen."
Hermine seufzte leise. „Ja, sie haben ja recht, Sir!"
Dumbledore erhob sich. „Kommen sie! Sie sind sicher müde, ich bringe sie zum Gryffindorturm."
Hermine ließ sich schweigend von Dumbledore zum Portrait führen.
Bevor sie das Passwort sagte drehte sie sich zu ihrem Direktor um. „Sir, darf ich noch eine Frage stellen?"
„Natürlich, Miss Granger, welche denn?"
„Was, wenn Professor Snape sie wirklich hintergeht?"
„Ich denke darüber haben wir bereits geredet, ich vertraue Professor Snape!" Dumbledores Gesicht war ernst und Hermine wusste, dies war seine entgültige Antwort.
Hermine kletterte müde in ihr Bett, doch ihr Kopf war voller Fragen. Sobald sie die Augen schloss sah sie Snape vor sich. Für einen Moment bereute sie es aus seinem Gemach abgehauen zu sein. Dumbledore hatte schließlich recht, er vertraute ihm und glaubte nicht das er ein schlechter Mensch ist. Er hätte sie doch von den Todessern töten lassen können, schließlich wusste niemand das er da war. Genau, wieso war er da gewesen? Die anderen Todesser hatten doch gesagt das er zu Voldemort gerufen wurden war.
Müde fielen ihr die Augen zu nachdem sie über alle Möglichkeiten nachgedacht hatte, wem Snape nun wirklich vertraute und ob er ihr gegenüber etwas empfand. Wieder wurde sie von schrecklichen Träumen gequält. Sie wälzte sich hin und her. „Severus!" rief sie und saß gerade im Bett.
„Was los Mine?" murmelte Ginny von ihrem Bett aus.
„Nichts, nur schlecht geträumt." Antwortete Hermine schnell atmend.
„hmmm, k...!"
Hermine beneidete ihre Freunde die so einfach sorgenfrei schlafen konnten. Vorsichtig glitt sie vom Bett hinunter. Sie wusste was sie zu tun hatte. Mit einem Blick auf den Wecker stellte sie fest das es 4 Uhr war. Das Schloss schlief noch und niemand würde mitbekommen das sie mal wieder barfuss durch die Gänge lief.
Sie nahm den Umhang der vor ihrem Bett lag und legte ihn sich um, dann verließ sie den Schlafraum.
Der Mond schien durch ein Fenster in den Gryffindorgemeinschaftsraum. Auf Zehnspitzen kletterte Hermine durch das Portraitloch und lief die Stufen hinunter.
Sie erinnerte sich an die vergangenen Tage, doch Lupin war wieder in seinem normal Zustand, sie hatte nichts zu befürchten. Der Kerker war noch dunkler als der Rest des Schlosses, denn der Mond ließ seinen Schein durch kein Fenster fallen.
Sie tapste hinüber zu seinem Büro. Ob die Tür wohl offen war? Sie atmete kurz ein, dann legte sie die Hand auf die Klinke und drückte sie hinunter. Ihre Füße waren inzwischen eiskalt. Die Tür quietschte leise beim Öffnen und Hermine hielt für einen kleinen Moment inne und lauschte. Doch nachdem sich nichts tat schlüpfte sie durch die Tür und lehnte sie nur an.
Das Büro wirkte noch gruseliger in der Nacht. Sie zwang sich nicht zu den Regalen mit den Gläsern zu schauen, sondern ging auf eine Tür in der Seitenwand zu. Dies führte zu seinen Privatgemächern, das wusste sie. Noch einmal überlegte sie ob das, was sie gerade tat, richtig war. Sie knabberte nervös an ihrer Lippe, dann drückte sie die Tür leise auf. Zum Glück ließ sich dieses mal kein Quietschen vernehmen. Vorsichtig schlich Hermine durch den Raum. Das Feuer im Kamin war erloschen und der Raum lag im dunkeln. Nur der Schein einer Kerze die bereits fast abgebrannt war spendete etwas Licht.
Hermines Blick fiel auf das Sofa.
„Pro...!" Sie hielt sich sofort die Hand vor den Mund.
Snape regte sich, doch er wachte nicht auf. So leise wie sie konnte lief sie auf das Sofa zu, auf dem Snape wahrscheinlich unbewusst eingeschlafen war.
Lächelnd betrachtete sie sein Gesicht. Er sah so friedlich aus, niemand würde meinen das er ein potentieller Killer war.
Sie ließ ihre Augen über seinen Körper wandern und schließlich blieben sie an seinen Lippen hängen. Wie sehr hatte sie sich gewünscht ihn wieder zu küssen. Nun lag er da, sagte nichts und konnte ihr nicht weh tun. Sie ging auf die Knie und zuckte für einen Moment vor Schmerz zusammen.
Ihr Gesicht war nun genau vor dem seinen, sie spürten seinen warmen Atem auf ihrem Gesicht. Nur noch ein paar Zentimeter und ihre Lippen würden sich berühren. Sie schloss die Augen und zögerte einen Moment, bevor sie ihre Lippen auf die seinen drückte. Es war ein schönes Gefühl sie wieder zu spüren. Hermine öffnete die Augen und sah das zwei dunkle Augen sie betrachteten. Erschrocken wich sie zurück. „Ich...ich!" Sie hatte nicht daran gedacht das er dabei aufwachen würde.
Wahrscheinlich war Snape selbst überrumpelt durch einen Kuss von seiner Schülerin geweckt zu werden. Er setzte sich langsam auf und sah Hermine an.
„Ist das ... ihre neueste Masche?"
Hermine spielte nervös mit ihren Fingern an den Saum ihres Nachthemdes. „Nein, eigentlich...!" stotterte sie heiser vor Nervosität.
„Setzen sie sich doch auf das Sofa, der Boden ist kalt und ich nehme an sie haben mal wieder keine Schuhe an!"
Hermine stand unentschlossen auf und blieb dann vor Snape stehen.
„Keine Angst, ich beiße sie schon nicht, Miss Granger!" Er grinste sie an, doch diesmal schien er sich nicht über sie lustig zu machen. Wahrscheinlich wusste er das manche Schüler von ihm sagten er sei ein Vampir.
Als Hermine sich nicht rührte griff er nach ihren Händen und zog sie zum Sofa. Hermine, die das natürlich nicht erwartet hatte, stolperte.
„Sie sind zur Zeit wirklich nicht mehr die Granger, die ich kenne!" Er ließ sie von seinem Schoss zur Seite auf das Sofa gleiten.
Hermine saß starr da. Er hatte sie nicht einmal ausgeschimpft, was war los? Vielleicht war er müde.
„Nun, Miss Granger, möchten sie nun mit mir reden? Oder sind sie nur hier her gekommen um mich aus dem Schlaf zu reißen?"
Hermine schüttelte den Kopf, ihre braunen Locken verbargen ihr rotes Gesicht vor Snape. „Nein, ja, also...!"
„Haben sie wirklich Angst?" fragte Snape etwas vorsichtig.
Hermine sah zu ihm auf, seine schwarzen Augen betrachteten sie nachdenklich. Schließlich lächelte sie verschüchtert. „Meinen sie ich habe Angst?"
„Nun, vorhin hatten sie es sehr eilig zu verschwinden!"
Hermine fing wieder an nervös an ihrer Lippe zu knabbern. Da spürte sie Snapes Hand der ihren Kopf zu dich drehte. „Haben sie Hunger?" fragte er sie belustigt und Hermine hielt sich erschrocken die Hände vor den Mund.
„Nein, habe ich nicht!" sagte sie entrüstet.
Die Kerze wurde immer kleiner und plötzlich erlosch sie. Hermine saß im dunkeln, sie konnte Snape nicht erkennen, saß er noch neben ihr? Oder hatte er sich schon darauf vorbereitet sie zu töten?
„Warten sie, ich habe den Zauberstab auf dem Tisch liegen! Ich mache wieder Licht!" Er wollte aufstehen, doch plötzlich hielten zwei Arme seine Taille umklammert.
„Miss Granger, was soll das nun wieder? Haben sie Angst im Dunkeln?"
„Dann müsste ich doch vor Ihnen auch Angst haben!" flüsterte sie leise.
Stille. Snape schien sich erst einmal über ihre Aussage Gedanken machen zu müssen. „Wollen sie damit sagen das sie keine Angst vor mir haben... und ich die Dunkelheit höchstpersönlich bin? Also, Miss Granger, das kann man nicht unbedingt als Kompliment bezeichnen!" ER griff nach den Armen um seiner Taille und wollte sie lockern, dabei streifte er ihre weichen Locken.
„Nein, so meinte ich es nicht!" Hermine nahm ihren Mut noch einmal zusammen. Hier im Dunkeln konnte er sie nicht sehen. Sie ließ ihn los und stand vom Sofa auf, aus Angst vor seiner Reaktion. „Ich weiß das sie nicht auf unserer Seite stehen, sondern auf Voldemorts. Aber...!"
„Aber...?" fragte Snape leise.
„Aber ... trotz allem...!" Hermine schluckte. „Trotz allem...!"
Sie spürte wie eine Hand sie streifte. „Was meinen sie wie ich reagieren könnte, wenn sie das aussprechen was sie sagen möchten?"
„Ich...ich weiß es nicht!" Hermine fühlte sich seltsam in der Dunkelheit, ganz alleine mit Snape. Es war ein merkwürdiges Gefühl.
„Dann versuchen sie es doch einfach!"
„Wenn sie meinen!"
„Nun, sie möchten doch sonst alles wissen!"
Hermine lächelte in sich hinein. „Trotz das sie auf der dunklen Seite stehen..."
„Sie stehen ebenfalls in der Dunkelheit, Miss Granger!"
Hermine seufzte laut. Er fing wieder an sich über sie lustig zu machen. „Hören sie damit auf!"
„Womit?" sie hörte die Belustigung in seiner Stimme.
„Damit das sie immer ...!" Doch in diesem Moment wurde ihr Mund geschlossen. Snape stand vor ihr und hatte seine Arme und den dünnen Körper geschlungen, sich hinunter gebeugt und sie geküsst. Hermines Kopf war wie leergefegt. Snape hatte sie diesmal geküsst, oder? Er hatte sie doch zu erst umarmt. Ihr Herz fing wieder an in einem enormen Tempo zu schlagen.
„Dunkelheit ist manchmal von Nütze!" flüsterte er ihr sanft ins Ohr.
Hermine versuchte vor Aufregung nach Luft zu schnappen. „Aber...was... was...haben sie vor? Wollen sie...?"
„Nein, Miss Granger!" Er ließ sie wieder los. „Was wollten sie denn nun sagen?"
Hermine fuhr sich mit den Fingern über den Mund. „Ich wollte sagen...!"
„Ja... Miss Granger?"
„das ich ..."
Doch wieder konnte Hermine nicht zuende sprechen. Snape hatte sie hochgehoben und auf das Sofa gelegt. „Ich sagte doch sie sollen nicht auf dem kalten Boden mit ihren nackten Füßen stehen."
War das tatsächlich der Snape, der sie im Unterricht immer fertig machte?
Seine Finger strichen sanft über ihre Wange und durch ihr Haar. „Wäre es denn so schlimm eine Person zu...lieben... die auf der dunklen Seite steht?" fragte er sie.
„Das sage ich ihnen, wenn sie mir sagen was die Person auf der dunklen Seite von einem Schlammblut hält das sie liebt!"
Snape kräuselte amüsiert seine Lippen. „Immer eine Gegenfrage auf den Lippen!"
„Sagen sie mir das bitte, Professor!"
„Sie sind jung genug um das selber heraus zu finden!"
Er ließ Hermine los, doch Hermine griff nach seiner Hand. „Werden sie mir dabei helfen?"
Snape entzog sich seiner Hand und Hermine kam es vor als würde sie nach Luft greifen wollen.
„Ich liebe sie!" rief sie, in dem Moment strahlte sie das helle Licht des Zauberstabs an.
