Also, erst mal danke für die Reviews und ein paar Antworten zum Verständnis. Unser lieber manipulierte Lupin ist ja nachdem Snape auf einen der Treffen war hinter Hermine hergewesen. Das hieß, es war mehr oder weniger am Anfang der Geschichte, allerdings wird das natürlich nicht erwähnt.

Habt ihr euch noch nie gefragt was Snape macht nachdem er einem ignoriert aber das nicht mehr funktioniert? Nein, also nicht das hier jetzt ein SS/HP Slash entsteht, um Gottes Willen, nein! Außerdem musste ich mich etwas aufmuntern :grins: da musste Snape eben etwas Leiden und Hermine mutiger werden. Aber ich habe ja noch genug Festplattenspeicher für die Story ;-)

Da kann noch wirklich viel passieren ;-) Ich würde Snape ja gerne so richtig blamieren :grins: Ich muss mir was einfallen lassen

Übrigens, es ist fraglich ob Snape ein Todesser ist. Die Idee hatte ich ja bereits bevor das Buch rauskam, es bleibt euch also nichts anderes übrig als die Story weiter zu lesen :p


„Hermine, ich freue mich ja das es dir plötzlich so gut geht, aber allmählich ist es nervig!" Ron stochert schlecht gelaunt in seiner Kartoffel rum. (Oh unser Ronischatzi scheint Kartoffel zu lieben)

„Ich würde es beängstigend nennen!" fiel Harry ein.

„Ach, ihr seid doch nur sauer weil Professor McGonagall euch wieder Extra Hausaufgaben aufgegeben hat!"

Harry sah sie gequält an. „Daran sind wir eigentlich schon gewöhnt, aber das du seit neusten die ganze Zeit so fröhlich in die Welt grinst... das sind wir nicht gewöhnt!"

„Ich bin eben ein fröhlicher Mensch!" Hermine lächelte vor sich hin.

„Hast du den Aufheiterungszauber an dir selbst ausprobiert?" Ron hob die Augenbrauen und lehnte sich etwas über den Tisch. „Wenn der so bei dir wirkt, dann musst du den mal auf Snape hetzen!"

Harry fing an zu lachen. „Ich glaube das wäre noch furchterregender!"

Ron stiegen die Tränen in die Augen und bekam ein Lachanfall, während er sich einen gut gelaunten Snape vorstellte. Neveille der neben ihm saß schrak zusammen und ließ ein Fleischbällchen bis zum Slytherintisch fliegen, das natürlich Malfoy an den Kopf bekam. Malfoy drehte sich abrupt um. „Wer von euch war das?" schrie er. „Potter! Glaubst du wenn du mich mit Fleischbällchen bewirfst das ihr bei Quidditch siegen werdet?"

Harry der noch immer Tränen in den Augen hatte vor lachen, erwiderte. „Ich glaube nicht das bei dir ein Schlag auf den Kopf noch groß Schaden anrichten kann!"

„Du kommst dir wohl wahnsinnig schlau vor Potter!"

„Wenn du mich so fragst, ... ja im Gegensatz zu dir komme ich mir nicht nur so vor!"

„Das sieht bei Zaubertränke aber ganz anders aus!" rief Malfoy höhnisch und seine Kameraden fingen an zu lachen.

„Ach hör doch nicht auf den Schrumpfkopf!" Ron drehte sich von ihm weg.

„Super Attacke Neveille!" grinste Harry Neveille an.

Dieser grinste unsicher zurück.

„He, Hermine, willst du uns nicht ausschimpfen? Harry, vielleicht hilft bei ihr auch ein Fleischklösschen!"

„Wagt es ja nicht!" rief Hermine empört.

„Bei dem Schlammblut hilft nichts mehr!" Malfoy ging an dem Tisch vorbei.

Ron sprang auf. „Hör auf sie so zu nennen!"

Hermine grinste weiter vor sich hin und Ron warf ihr einen verwunderten Blick zu.

„Hermine! Hermine!" Er lehnte sich über den Tisch und schüttelte sie durch.

„Was soll das Ron?"

„Hast du nicht gehört was Malfoy die Stink...!"

„RON!"

„...was der gerade gesagt hat?"

„Ich bin ja nicht taub, aber um ehrlich zu sein ist es mir egal wie er mich nennt!"

Harry und Ron wechselten verwirrte Blicke. „Also, dann verrate uns wenigstens dein Geheimnis des Glücklichseins!"

Hermine sah auf. „Es gibt kein Geheimnis!"

„Unsere Mine ist verliebt!" Ginny schob Ron beiseite. „Sag schon wer ist es?"

Hermine lief rot an. „Ginny, denk doch nicht immer an das eine!"

„Tu ich doch gar nicht! Ich will ja nur wissen wer der glückliche ist dem du dein Herz geschenkt hast."

„Hermine hat einen Freund?" Neveille sah überrascht zu ihr hinüber.

„Jetzt reicht es aber!" Hermine stand vom Tisch auf. „Ihr seid echt unglaublich, kann ein Mädchen nicht einmal glücklich sein?"

„Ich habe ein E!" sagte Ron.

„Schön für dich, das ist deiner Faulheit zuzuschreiben!" Hermine drehte sich um und ließ ihre Locken dabei fliegen.

„Da, seht ihr, irgendetwas stimmt doch mit ihr nicht!"

Ein Fleischbällchen flog dicht an Hermines Ohr vorbei.

„Was soll das?" sie blieb stehen und warf Ron einen bösen Blick zu. „Du solltest lieber mit einem Schnatz trainieren!"

Ron sah sie mit großen Augen an, doch die anderen fingen an zu lachen.


Fröhlich summend ging Hermine hinaus. Die Sonne hatte endlich den Kampf gegen die Wolken gewonnen und lachte fröhlich auf die Erde hinab.

Hermine blickte hinüber zu der Stelle an dem sie von ein paar Todessern angegriffen wurde.

Langsam ging sie hinüber und stellte fest das es absolut nichts gab was auf den Angriff hinwies. Snape hatte also alles ... vernichtet? Aber was hätte er auch tun sollen? Er hätte unmöglich zwei tote Todesser auf Hogwarts Ländereien liegen lassen können.

Einen Moment kamen all die unsicheren Gefühle gegen Snape wieder in ihr hoch, doch sie hatte sich entschieden und es gab kein zurück mehr. Allerdings wusste sie nicht ob sie sich im letzten Kampf gegenüber stehen oder miteinander kämpfen würden?

Sie seufzte. Wieso liebte sie ihn immer noch, obwohl sie wusste das er auf der anderen Seite stand? Sie wusste es selber nicht, doch dieses Gefühl wollte sie nicht mehr missen.

Sie trat an den See. „Ich frage mich was er von mir denkt nachdem ich mich vor ihm ausgezogen habe!"

„Ausgezogen, vor wem haste dich ausgezogen?"

Hermine drehte sich erschrocken um, Hagrid stand hinter ihr und lächelte sie durch seine kleinen schwarzen Äuglein an. „Habt euch wieder vertragen hab ich gehört. Die beiden haben sich ganz schöne Sorgen gemacht. Hab ihnen gesagt das sie nur Unsinn reden!"

Hermine lächelte unsicher zurück. „Ja, sie haben sich bei mir entschuldigt, aber ich glaube nicht das ich lange auf sie hätte sauer sein können!"

„Jungen reden immer Unsinn, aber mögen dich beide! Bist heute sehr gut drauf, lächelst die ganze zeit vor dich hin. Möchtest mir sagen was passiert ist?"

Hermine sah mit geröteten Wangen schüchtern zu Boden. „Nun, das kann ich dir nur sagen wenn du es niemanden weiter sagst!"

„Würd ich niemals machen, kennst mich doch!" Hagrid hielt sich seine große Hand vor die Brust ans Herz. „Ich verspreche es dir!"

„Also, ich ... ich habe mich verliebt!"

„Das doch schön!" rief Hagrid erfreut. „Wieso möchtest es den anderen nicht sagen?"

„Dann wollen sie wissen in wem ich verliebt bin, aber ... aber das kann ich nicht sagen!" sagte Hermine nun mit fester Stimme.

„Verstehe! Aber bin mir sicher irgendwann kannst dus, oder?"

„Ja! Und du bist der erste der es dann erfährt!" sie zwinkerte ihm zu.

„Darüber würd ich mich freuen. Solange es ein feiner Kerl ist und er dir nicht weh tut. Er weiß es doch, oder?"

Hermine nickte. „Ja, er weiß es!"

„Na, dann ist doch gut. Ich freu mich für dich Hermine. Hab schon gedacht du findest niemanden!" Er nickte hinüber zum Verbotenen Wald. „Muss jetzt aber weiter. Ein Thestral hat sich verletzt, muss zu ihm. Ich seh dich später!"

„Ja, Hagrid!"

Hagrid stapfte auf den Wald zu und verschwand da drinnen.

Hermine sah ihm hinterher. „Vielleicht kann ich es euch irgendwann verraten!"

„Was denn?"

„Professor Snape! Was machen sie denn hier draußen?"

Snape antwortete nicht. „Hast du gedacht das die Beiden noch hier draußen liegen?"

Hermine lächelte ihn verschämt an. „Nein, Severus, das habe ich nicht!"

Sie sah wie etwas in Snapes Gesicht zuckte, er war es nicht gewohnt von einer Schülerin bei seinem Vornamen genannt zu werden. Doch er hatte ihr das Du angeboten und musste sich wohl oder übel daran gewöhnen.

„Willst du dir hier draußen gleich wieder eine Erkältung einfangen? Ich kann nun wirklich nicht immer auf dich acht geben und zum Krankenflügel tragen!"

„Ich bin doch wieder gesund. Außerdem scheint die Sonne. Ich finde es angenehm warm."

Snape sah sich um, dann macht einen Schritt auf sie zu und zu Hermines Überraschung nahm er sie in den Arm und legte gleichzeitig seinen großen schwarzen Umhang um sie.

Hermine lehnte sich an seine Brust und genoss die Wärme und den Geruch.

„Darf ich eine Frage stellen?"

„Seit wann fragst du nach ob du etwas fragen darfst?"

Hermine schloss die Augen. „Ich mache mir Gedanken darüber was passiert wenn Voldemort gegen Harry in den Endkampf zieht."

„Du meinst, du machst dir Sorgen um Potter?" sie hörte den spitzen Ton in seiner Stimme während er Harrys Namen aussprach.

„Nein, ich mache mir mehr Sorgen... um ...!" sie schluckte. „Ich mache mir mehr Sorgen um dich!"

Snape erwiderte darauf nichts. Er sah an Hermine vorbei und legte seine Wange an ihren Kopf. „Ich kann dir nicht sagen was die Zukunft bringt! Da musst du dich wohl oder übel an Trelawney richten!"

Hermine schnaubte verächtlich. „Es hat mir gereicht das sie mich eine alte Jungfer genannt hat!"

Sie spürte wie sich Snape amüsiert ein Lachen unterdrückte. „Nun, wenn ihre Vorhersagen stimmen würden, so würde Potter niemals gegen den dunklen Lord antreten müssen!"

Hermine blinzelte und drückte sich fester gegen Snape, der bemerkte das er etwas falsches gesagt hatte.

„Du solltest lieber zu den anderen gehen, bevor uns noch jemand so sieht!" er löste sich von seiner Schülerin.

„Steht denn dein Angebot immer noch?" sie lächelte ihren Lehrer an, der verwirrt die Stirn runzelte.

„Welches Angebot meinst du?"

„Nun, das ich heute Abend bei dir schlafen werde!"

„So etwas habe ich gar nicht gesagt."

Hermine musste über Snapes entsetztes Gesicht lachen. „Das war nur ein Scherz!"

„Hör auf solche Scherze zu machen oder du bringst mich noch ins Grab!"

Hermine nickte. „Das möchte ich natürlich nicht!" Sie stellte sich auf Zehnspitzen und gab ihrem Lehrer einen Kuss auf die Wange. Dann lief sie fröhlich wieder hinauf zum Schloss, während Snape ihr nachblickte. Er war noch immer nicht daran gewöhnt das seine Schülerin ihn küsste. Und dazu war sie auch noch ein Schlammblut.