Danke an: ladydarkside, WolfEmpress, dee082, Moonshiny and Gipsy

Es ist lustig, ich habe das Buch auch ausgeliehen :ROFL: Ich wollte es nicht mehr sehen. :) he, ich hab meinen Kater beim Arbeiten uberstanden :grins: genug Wasser getrunken.

Übrigens möchte ich ein Projekt starten Names: SOS (SAVE OUR SEVERUS/SNAPE) ;-) Du kannst auf meiner Homepage darüber lesen, würde mich freuen wenn sich Leute anschließen würden. Ich hoffe mein Englisch ist nicht allzu peinlich XD


„Hermine!"

Snape zuckte zusammen und ließ Hermine im nächsten Augenblick los. Hermine stolperte erschrocken zurück und kletterte so schnell wie möglich zurück in ihr Bett.

Ron starrte Hermine und Snape mit großen Augen an.

„Her...Hermine!" er räusperte sich. „Ich...!"

„Mr Weasley!" Snape drehte sich zu ihm. „Haben sie nicht unterricht?"

Ron starrte ihn immer noch an. „Ja...Nein, ich... es ist... wir haben nur Wahrsagen!"

Snape zog eine Augenbraue hoch. „Verstehe! Nun... Miss Granger!" er wandte sich zu ihr. „Wir holen das später nach!"

Hermine wurde rot und nickte. „Ja...Professor!"

Ron sah ihm nach bis er die Tür hinter sich geschlossen hatte. „Was...was hat der Typ hier zu suchen bei dir?"

Hermine zuckte die Schultern. „Was ist denn so wichtig?"

„Harry ist bei Dumbledore, ich dachte du solltest es wissen. ... Trelawney...sie hatte eben gerade...!" er stieß den Atem hörbar aus. „sie ... sie hatte gerade etwas vorhergesagt!"

„Harrys Tod?" fragte Hermine belustigt.

„Nein!" Ron schüttelte den Kopf. „Nein... es war diesmal... eine echte! Harry hat gesagt das sie schon einmal so war... es war eine richtige Prophezeiung! Hermine, sie sagte das ein guter Freund Harrys in Gefahr ist und das etwas schlimmes passieren würde. Das man sich vertrauen muss, nur so könne man der Gefahr entgehen!" Er ließ sich auf den Boden sinken. „Ich werde sterben!"

„Was für ein Quatsch Ron!" Hermine seufzte. „Das heißt noch lange nicht das du damit gemeint bist!"

„Wer denn dann? Wer ist den der beste Freund von ihm?"

„Ja, trotzdem, Harry hat nicht nur Feinde sondern auch viele gute Freunde, ich denke auch das man nicht von Jungen...!" sie stockte. „...sondern auch von Mädchen aus gehen kann!"

Ron sah sie an. „Wen meinst du denn?"

Hermine schüttelte den Kopf. „Nichts, nein... ich habe nur gerade Gedacht das es auch... uhm ... na ja, es kann doch auch jemand sein den Harry nicht immer sieht, oder?"

Ron stand auf. „Kann sein. Ich fand es auf jeden fall gruselig."

Hermine lächelte ihn sanft an. „Aber sonst findest du ihre Wahrsagungen immer sehr lustig. Außerdem erinnere ich mich da an eure Hausaufgaben. Ein Wunder das ihr noch lebt!"

Ron streckte ihr die Zunge raus. „Wenigstens haben wir eine gute Note!"

Hermine lachte hell auf. „Ja, ist ja ganz super, gute Noten im Lügen!"

Ron schürzte beleidigt die Lippen. „Du bist doch nur eifersüchtig weil du gerade nicht dabei warst!"

„Ron, im Moment habe ich weitaus schlimmere Probleme, falls du dich erinnern solltest. Ich bin ja schon froh das ich euch noch erkenne!"

„Tut mir Leid, Mine! Ich gehe und warte mal auf Harry, ich frage mich was Dumbledore dazu sagt."

„Erzählt es mir nachher aber!" Hermine hob warnend den Finger.

Ron grinste. „Klar, wir vergessen dich doch nicht!"

Hermine sah ihm mit gemischten Gefühlen nach. Ob sie wohl der gute Freund Harrys war? Es würde sie nicht sonderlich wundern, aber wen sollte sie vertrauen? Snape?


„Ich halte es hier nicht mehr aus!" stöhnte Hermine nach 3 Stunden. „Wo verdammt bleiben die?" Sie wollte gerade aus dem Bett schlüpfen.

„Oh nein, Miss Granger, ich möchte sie nicht nach ein paar Minuten wieder hier eingeliefert sehen. Sie bleiben hier bis ich mir sicher bin das sie vollkommen genesen sind."

Hermine sah Madame Pomfrey schmollend an. „Aber ich habe doch nur einiges vergessen! Ich bin doch nicht krank."

„Wer weiß was noch in diesem Trank war, sie bleiben hier, ich möchte ein Auge auf sie haben!"

Hermine stöhnte und ließ sich wieder ins Kissen fallen.


„Ron, Harry!" Hermine setzte sich erfreut auf als ihre Freunde den Raum betraten, kurz nachdem Madame Pomfrey ihr klar gemacht hatte das sie die Krankenstation nicht verlassen dürfe.

„Hermine!" Harry setzte sich auf den Stuhl. „Ron hat dir alles erzählt?"

„Ja! Habt ihr solange mit Dumbledore geredet?"

Harry schüttelte den Kopf.

„Ne, er meinte wir sollen dir erst alles erzählen wenn der Unterricht zuende ist!" erklärte Ron und kratzte sich am Kopf.

„Und was hat Dumbledore gesagt?" hakte Hermine nach.

„Er meinte im Moment sollen wir uns keine Gedanken machen." Harry rutschte in seinem Stuhl tiefer. „Ich finde es ja schon mal schön das Trelawney mal nicht meinen Tod vorhergesagt hat!"

Ron zog die Augenbraue nach oben. „Prima, dafür den von uns!"

„Ach was!" Hermine zog ihr Kissen höher. „Du hast doch gesagt sie habe nur von Gefahr geredet, das heißt nicht gleich das jemand sterben wird."

Ron zuckte mit den Schultern. „Soll mir auch recht sein. Aber Dumbledore hat mich komisch angeschaut, fand ich!"

Hermine verdrehte die Augen. „Du siehst Gespenster, Ron!"

„Er meinte das wir auf unsere Freunde acht geben sollten!" erklärte Harry und rutschte wieder etwas höher. „Er hat sehr ernst ausgesehen, ich glaube er vermutet wer gemeint ist, aber er wollte nichts sagen! Ich solle mir keine Sorgen machen, meinte er. Wer soll denn Voldemort töten? Ich soll mir keine Sorgen machen!" zischte Harry ungehalten. „Manchmal verstehe ich den alten Mann nicht, er ist fast so wie du Hermine, immer muss er alles für sich behalten und erst wenn es zu spät ist verrät er alles."

„Harry, beruhig dich!" Hermine sah hinüber zu Madame Pomfrey. „Ich finde es nicht gerade toll hier untätig rumzusitzen. Aber Madame Pomfrey möchte mich partout nicht aus der Krankenstation lassen, dabei habe ich wirklich wichtigeres zu tun!"

„Was denn?" fragte Ron. „Meinst du etwa lernen?"

„Ja, Ron, zum Beispiel lernen, aber das ist nicht mein einziges Problem, ich möchte unbedingt meine Erinnerung wieder erlangen. Irgendetwas sagt mir das ich etwas sehr wichtiges vergessen habe!"

„Hermine, dir ist jedes einzelne Wort in jedem Buch wichtig!"

Hermine sah Ron spitz an. „Manchmal haben Worte, die du für unwichtig hältst, eine sehr wichtige Bedeutung, Ron!"

„Übrigens dein Kater macht die ganze Zeit Terror!" lenkte Ron ab. „Krummbein streunt immer in den Kerkern umher und dann ist er wieder bei der Krankenstation. Ich glaube er macht sich Sorgen!" versuchte Harry Hermine von Rons Ausdrucksweise abzulenken, der Hermines Kater nicht ausstehen konnte.

„Er streunt nicht rum!" empörte sich Ron. „Das Vieh faucht mich andauernd an, und dann sitzt es plötzlich an der Treppe und starrt jeden an. Bei diesen Blick da bekommt man richtig Angst. Aber ich habe immer gesagt das dieses Vieh nicht normal ist!"

„Krummbein ist kein Vieh!" Hermine zog die Lippe nach oben. „Er ist ein intelligenter Kater und ich bin mir sicher er weiß mehr als wir über die Vorgänge im Schloss."

„Oh Prima, vielleicht kann er ja Du-weißt-schon-wen töten. Sicher hat er irgendwelche Kräfte die er vor uns verheimlicht!"

„Hör auf dich lustig zu machen Ron!"

„Jetzt reicht es, ihr müsst euch wirklich immer streiten!" Harry sprang auf. „Wir sollten uns lieber überlegen was wir machen können!"

„Im Moment gar nichts!" Hermine blickte zu Harry. „Dumbledore hat gesagt das wir uns keine Gedanken machen sollen! Außerdem sind wir im Schloss sicher!"

„Ja, so sicher das du fast vergiftet wurdest!" Ron zog seine Augenbrauen so weit zusammen das eine große Falte dazwischen entstand. „Ich sage es gerne noch einmal, Snape steckt dahinter, er ist der mieseste Kerl den ich kenne. Er hat dir den Trank verabreicht und er ist sicher ein Todesser, auch wenn Dumbledore im vertraut ich vertraue ihm nicht!"

Hermine zuckte zusammen. Sie wollte sich an etwas erinnern, es war als stände sie vor einer Tür und wisse genau was dahinter ist, kann sie jedoch nicht öffnen um dahinter zu schauen. „Dumbledore vertraut ihm!" wiederholte Hermine leise.

„Hermine, du solltest vielleicht nicht alleine auf der Station bleiben!"

„Wieso?"

Harry sah sie schräg an. „Du bist hier alleine, Snape könnte jederzeit wieder kommen und dich ganz vergiften!"

„Harry, du redest so einen verdammten Müll!" Hermine schnappte nach Luft.

„Du weißt doch gar nicht wer dir den Trank gegeben hat!" fuhr Ron sie an. „Hör auf jedem Lehrer zu vertrauen. Nur weil er Lehrer ist heißt das noch lange nicht!"

„Oh toll, sind wir wieder bei unserer Lieblingsdiskussion!" sagte Hermine spöttisch und klang schon fast wie Snape. „Jedes Jahr, wirklich jedes Jahr sagst du es so lange bis sich aufklärt das Snape gar nicht daran schuld ist!"

„Ich gehe!" Ron drehte sich um.

„Tut mir Leid, Hermine." Auf Harrys Stirn erschienen auch Falten. „Aber ich muss Ron diesmal zustimmen. Snape ist schlechter gelaunt als sonst. Selbst vor den anderen Lehrern macht er die Schüler nieder. Und du bist nun mal... du weißt schon, eine Muggelgeborene...!"

„Du meinst also auch das Snape auf Voldemorts Seite steht?" Hermine sah auf die Decke. „Vielleicht hast du ja recht, aber... aber solange Dumbledore ihm sein Vertrauen schenkt, solange vertraue auch ich ihm!"

Harry zuckte mit den Schultern. „Nun, das ist deine Entscheidung! Ich lauf lieber Ron nach bevor er Mist baut!"

Hermine grinste. „Als ob du ihm davon abhalten könntest!"

„He, das liegt in meinen Genen!" lachte Harry.


„Madame Pomfrey!"

Hermine blinzelte, die Stimme kannte sie doch.

„Wollen sie Miss Granger für immer auf der Krankenstation einsperren?"

„Miss Granger wurde inzwischen so oft hier eingeliefert, ich kann es nicht verantworten sie jetzt schon gehen zu lassen!" erwiderte Madame Pomfrey.

Hermine kletterte aus dem Bett und sah um den weißen Vorhang herum. Snape stand vor der kleinen molligen Heilerin.

„Miss Granger ist in der Lage auf sich aufzupassen, da bin ich mir sicher!"

„Professor Snape, das sehe ich anders! Es geht hier um das Wohl einer Schülerin!"

„Sie ist die beste Schülerin!" unterbrach Snape sie.

„Oh, das sie das mal über einen Schüler sagen, das ist wirklich... wir sollten feiern!"

Hermine musste sich das Lachen verbeißen. Madame Pomfrey machte sich über Snape lustig und Snape musste sich zusammenreißen um nicht auszurasten.

Snape sah hinüber und Hermine zog ihren Kopf schnell zur Seite. Trotzdem war sie sich sicher das er ihr genau in die Augen gesehen hatte. Sie fasste an ihr Herz das wieder angefangen hatte in einem enormen Tempo zu pochen.

„Ich bin nicht hier um mich mit Ihnen zu streiten!" Snapes Stimme nahm einen gefährlichen Ton an.

„Sie können Miss Granger sehr gerne besuchen. Aber ich werde sie nicht gehen lassen!"

„Wissen sie das dies Freiheitsentzug ist? Ich sehe nicht das Her... das Miss Granger so kränklich ist das sie das Bett zu hüten hat. Sollte dies der Fall sein, so würde ich sicher nichts dagegen haben das sie auf der Krankenstation bleibt!"

Madame Pomfrey sah ihn überrascht an, hatte sie bemerkt das er Hermine bei ihrem Vornamen nennen wollte.

„Tun sie sich keinen Zwang an, Professor Snape!" Madame Pomfrey verschwand in einen Nebenraum.

„Das fanden sie wohl sehr lustig, Miss Granger!"

Snape stand plötzlich vor ihr, es war ihr ein Rätsel wie er sich so schnell und leise bewegen konnte.

„Nun, um ehrlich zu sein, ja!" Ihre Wangen röteten sich. Sie hatte sich zurück in ihr Bett verzogen und die Decke bis über die Brust gezogen.

„Sie sehen ja wirklich krank aus!" er beugte sich über sie. „Bestimmt geht es ihnen sehr schlecht! Sie sind ja ganz heiß!" stellte er amüsiert fest als er ihr an die Stirn griff.

„Professor!" Hermine wollte seine Hand wegstoßen, doch er hielt sie fest.

„Miss Granger, ich möchte ungern unsere Unterhaltung hier weiterführen! Sie wissen hoffentlich wo wir stehen geblieben sind!"

Hermine wurde es immer heißer, das rot stieg ihr bis in die Haarspitzen.

„Sagen sie bloß nicht das sie wirklich krank sind!" Snape richtete sich wieder auf und warf ihr einen seiner unergründlichen Blicke zu.

„Ich...natürlich weiß ich wo wir stehen geblieben sind. Glauben sie ja nicht das ich einen Rückzieher mache!"

Ein Lächeln umspielte seine Lippen, doch Hermine konnte nicht erkennen ob es ein spöttisches Lächeln war.