Also, als erstes möchte ich euch ganz dolle Danken für eure lieben Reviews... es ist gerade 6 Uhr morgens Oo und ich bin nicht in der Lage alle Reviews rauszusuchen XD sorry. Aber ein ganz lieben Dank möchte ich CitySweeper sagen, die mir das wohl längste Review geschrieben hat Oo wow... wirklich ausführlich :grins: so hat man es echt gerne ;-)
Ich möchte mich für Fehler entschuldigen und den unsinn den ich jetzt gerade in diesem Kapitel verzapfe, ich bin etwas ausgelaugt und war bissle depri, aber jetzt geht es wieder. Ich hoffe ihr habt trotzdem euren Spass :)
„Ich werde die Station verlassen!"
„Oh, wollen sie sich wirklich gegen Madame Pomfreys Willen stellen?"
„Ja, Professor! Machen sie sich ruhig lustig." Hermine schluckte. „Was bringt sie eigentlich dazu...mich zu küssen?"
„Miss Granger, ich bitte sie, nicht an diesem Ort. Ich würde behaupten das die Wände hier Ohren haben!"
Seine Augen trafen die ihren und vor Hermines inneren Auge sah sie Bilder vorbei rasen die sie nur eine Zehntel Sekunde sehen konnte, doch sie erwärmten ihr Herz und sie wünschte sie könnte sie länger betrachten.
„Ich liebe dich!" flüsterte sie leise ohne sich bewusst zu sein was sie sagte.
„Wie bitte, Miss Granger?" Snape sah sie mit großen Augen erstaunt an, erinnerte sie sich etwa. Er spürte wie der Druck auf seinem Herzen nachließ und seine Angst, sie könne sie nie wieder erinnern, ihm zum Lächeln brachte.
Hermine blinzelte ihn verwirrt an, er schien durch sie hindurchzusehen. Seine Gesichtszüge waren weicher und ein Lächeln, das ganz sicher nicht spöttischer Natur war, zeigte sich auf seinen Lippen.
„Ich möchte mich nur kurz umziehen!"
Snape nickte. „Ich werde in meinem Büro auf sie warten!"
Hermine schlüpfte schnell aus dem weißen Nachthemdchen heraus und zog sich die Schuluniform über. Beruhigt stellte sie fest das sie sich in dem kurzen schwarzen Rock und dem grauen Pullunder wesentlich wohler fühlte als in dem Nachthemd.
Sie lief an dem Raum vorbei in dem Madame Pomfrey nach der Diskussion die sie mit Snape geführt hatte, hineingegangen war.
Hermine wehte ein frischer Wind um die nase als sie auf den Gang hinaus trat.
„So ist das schon viel besser!" freute sie sich. „Oh, Krummbein!" sie beugte sich zu der dicken Katze herunter und fuhr ihr durch das leuchtend rote Fell. „Wie geht's dir, hast du hier auf mich gewartet?"
Der Kater maunzte sie an und strich ihr um die Beine. „Ich habe dich auch vermisst Krummbein! Aber jetzt bin ich wieder da!" Krummbein stellte sich auf die Hinterbeine und legte die Vorderpfoten auf ihren Rock. „keine Angst, ich werde nicht mehr so schnell auf die Krankenstation gehen!"
Krummbein schnurrte zufrieden und tapste den Gang entlang, dann blieb er stehen und sah sich nach Hermine um.
Hermine lief ihm nach. „Du kannst aber nicht dort hin gehen wo ich jetzt hin muss!"
Krummbein sah sie durch seine grünen Augen aufmerksam an. Er lief Hermine nach bis sie in den Kerkern waren.
„Jetzt komm schon, ich glaube nicht das Professor Snape dich dabei haben möchte!"
Krummbein setzte sich vor die Tür zum Büro und wollte partout nicht zur Seite weichen.
„Krummbein!" rief Hermine entrüstet. „Das ist wirklich...!"
„Wieso machen sie so einen Lärm!" Snape hatte die Tür aufgerissen und Krummbein fauchte ihn wütend an. „Was sucht dieses Vieh schon wieder hier unten?"
Hermine war zwar nicht erfreut über seine Ausdrucksweise, doch sie fand es ziemlich amüsant das Ron sich in dieser Hinsicht mit dem meist gehasstesten Lehrer ähnelte.
„Ich habe sie eingeladen, nicht diesen... Kater!"
„Ich weiß auch nicht was das soll, Professor! Krummbein ist mir gefolgt, er scheint ihnen nicht zu trauen!"
Snape sah Krummbein mit seinen kalten Augen an. „Dann soll ihr Kater eben mit reinkommen wenn er mir nicht vertraut!"
„Komm Krummbein!" versuchte Hermine ihn doch noch umzustimmen sie alleine zu lassen, doch Krummbein hatte sich bereits erhoben und war an Snapes Beinen ins Büro stolziert.
„Es tut mir wirklich Leid, Sir!" Hermine sah scheu zu ihm auf.
„Kommen sie schon rein, sonst sieht sie noch jemand und ich möchte auf Tratschereien verzichten!"
Als Hermine sich in den schwarzen Ledersessel niederließ spürte sie eine vertrauenswürdige Wärme in sich aufsteigen.
Snape setzte sich nicht, er stand hinter dem Schreibtisch und sah Krummbein an der es sich auf Hermines Schoss gemütlich gemacht hatte.
„Nun, ich schätze es geht ihnen besser!"
„Oh ja, sie wissen gar nicht wie froh ich bin das ich von der Krankenstation runter bin!"
„Das ist... schön!" Snape setzte sich schließlich doch hin. „Ich habe gehört das Trelawney etwas vorhergesagt hat."
Hermine nickte, doch sie war sich sicher das Dumbledore Snape bereits alles gesagt hatte. „Machen sie sich Gedanken?"
Hermine legte ihren Kopf schief und kraulte Krummbein hinter den Ohren. „Wieso? Dumbledore hat doch gesagt das wir uns keine Gedanken machen sollten! Außerdem dachte ich, das ich wegen etwas anderem hier würde."
Snape stieß ein Geräusch aus das wohl eine Art Lachen sein sollte. „Sehr schön, Miss Granger! Das sie das nicht vergessen." Er sah sie durch seine schwarzen Augen an. „Aber ich möchte während dieses Vieh auf ihrem Schoß sitzt nicht in ihre Nähe kommen. Ich würde das Risiko eines Angriffes eingehen!"
Hermine lachte auf. „Sie haben Angst vor einem Kater? Professor, das hätte ich jetzt aber überhaupt nicht von ihnen gedacht!"
„Machen sie sich nicht lustig!" Snape stand mit einem Ruck auf und trat zu ihr. Hermines Herz fing an zu rasen. „Wenn sie meinen das ich Angst habe muss ich sie enttäuschen."
Er beugte sich zu ihr, doch sofort stand Krummbein auf und fauchte Snape wütend an. Krummbein fuhr die Krallen aus und Snape hatte kleine blutige Schnitte im Gesicht.
Hermine ließ vor Schreck Krummbein fallen. „Das tut mir Leid! Sir, das wollte ich wirklich nicht!" Sie holte ein weißes Taschentuch aus ihrem Umhang und wollte das Blut von Snapes Gesicht tropfen, doch Snape wich ihr ärgerlich aus.
„Sind sie nun zufrieden, Miss Granger?"
Hermine ließ ihre Hand sinken, Snape warf ihr einen bösen Blick zu. „Nein, bitte...!" Sie machte schüchtern einen Schritt auf ihn zu und stieß dabei Krummbein zur Seite, der sichtlich erschüttert dadurch war.
„Professor...!" Snape wollte sich wieder hinter seinem sicheren Schreibtisch verziehen, doch Hermine griff nach seiner Hand, was sie ebenso sehr überraschte wie ihn selbst. „Ich...bitte halten sie still!" Ihre Wangen glühten und sie stellte sich auf Zehnspitzen um ihren Tränkemeister das Blut abzutropfen. „Die Schnitte sind nicht tief!" sagte sie leise, während Snapes Blick ihr eigenes Blut zum kochen brachte.
„Lassen sie das, Miss Granger!" er hielt ihre Hand fest in der sie das Taschentuch hielt. Hermine sah ihm nun genau in die Augen. „Was denken...sie?" fragte sie um die Stille zu überbrücken.
Snape antwortete nicht, seine andere Hand strich ihr das Haar aus dem Gesicht. „Das müssen sie schon selbst heraus finden!"
Hermine schloss instinktiv die Augen und wartete darauf das Snape sie küssen würde, doch nichts tat sich.
„Miss, Granger, würden sie ihrem Kater bitte sagen das mein Bein kein Kratzbaum ist!"
Hermine schlug die Augen auf und hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund. „Krummbein!" rief sie aus und zog ihn von der zerrissenen schwarzen Hose weg. „Jetzt ist aber genug!"
Unter Gejaule und Gemautze schmiss Hermine ihren Kater aus dem Büro. Sie lehnte sich gegen die Tür und versuchte das verzweifelte Kratzen an der Tür zu ignorieren.
„Ihr Kater ist beinahe so schlimm wie diese dreiköpfige Töle von Hagrid." Er setzte sich in den Sessel und sah sich sein zerschundenes Bein an.
„Es tut mir wirklich Leid! Professor, wenn ich gewusst hätte das mein Kater so reagiert dann...!"
„Ich bitte sie, so paar Kratzer bringen mich nun auch nicht um!" winkte Snape ab, doch sie sah sein Gesichtsausdruck und war sich sicher das Snape die Katze am liebsten vom Astronomieturm geworfen hätte.
„Lassen sie mich machen!" Sie setzte sich auf die Knie und faltete das Taschentuch auseinander. Dann band sie es etwas scherfällig um die Wunde an seinem Bein und knotete es zu.
Snape betrachtete sie und konnte sich eine sarkastische Bemerkung kaum unterdrücken.
„Ich,...ich bin nicht zur Heilerin geboren!" gab Hermine zu als sie in sein Gesicht blickte.
„Daran zweifle ich keinen Augenblick!" erwiderte Snape.
„Jetzt... jetzt stört uns keiner mehr!" Hermine sah zu Boden während sie sich langsam aufrappelte. „Ich meine, wenn sie... noch Zeit haben!"
Snape sah Hermine einfach nur an, als wolle er sie schmoren lassen. Also musste Hermine die Initiative ergreifen bevor sie es sich anders überlegte. Sie lehnte sich über den Sessel, doch sie musste feststellen das diese Haltung nicht dafür geeignet war einen romantischen Kuss zu bekommen. Snape hielt sie nicht ab, doch seine schwarzen Augen beobachteten sie bei dem Versuch ihm näher zu kommen.
„Möchten sie mir verraten was sie da gerade tun? Sind das Aufwärmübungen?" fragte er schließlich nach dem Hermine ein Bein auf der Stuhllehne hatte.
Hermine lief rot an. „Nein, nein... ich ... ich habe nur noch nie...!"
„Da muss ich ihnen widersprechen! Ich kann mich da an was ganz anderes entsinnen!"
„Was meinen sie?" Hermine riss die Augen auf. „Ich habe sie also wirklich schon einmal geküsst?" Sie rutschte von der Stuhllehne wieder hinunter.
„Nun, auch wenn das für sie unvorstellbar ist, ja das haben sie!" er verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich zwinge sie nicht dazu!"
Hermine schüttelte ihren Kopf und ließ ihre wilde Lockenpracht fliegen. „Nein Professor, nein, ich ... ich will es!"
Auf Snapes Gesicht erschien ein Grinsen. „Wieso stellen sie sich dann so an?" Er griff nach ihrer Hand und zog sie zu sich. „Das letzte mal haben sie mich nicht gefragt ob sie auf meinem Schoss sitzen können!"
Hermine meinte das ihr Kopf kurz vor der Explosion stand, bei jedem Satz den Snape sagte wurde ihr heißer und sie fand es unangenehm ihm in die Augen zu sehen. Wenn sie sich doch nur daran erinnern könnte was sie getan hatte bevor sie die Erinnerung verließ.
„Professor...!" stotterte sie. „...habe ich denn etwas unanständiges getan?"
„Was möchten sie jetzt von mir hören?"
Hermine öffnete ihren Mund, ließ ihn jedoch wieder zu klappen. Vielleicht war es besser nichts zu wissen.
„Nun, Miss Granger, es gäbe eine Möglichkeit Gefühle, die tief in einem versteckt liegen, wieder zu erwecken."
„Gefühle? Aber das sind doch keine Erinnerungen!"
„Erinnerungen bestehen aus Gefühlen... Angst, Nervosität, Langeweile... oder auch Liebe."
Hermine überlegte einen Moment ob Snape damit Recht hatte. Eigentlich wollte sie Bilder sehen, aber die Bilder würden ihr ohne die dazugehören Gefühle natürlich nichts bringen. Vielleicht kamen die bildlichen Erinnerungen dann von ganz alleine.
„Was für eine Möglichkeit ist das, Professor?"
Snape stand auf, schob Hermine zur Seite und ging an einen dunklen Schrank der in der Ecke stand. Er berührte das Schloss mit seinem Zauberstab und es sprang auf.
Hermine versuchte an Snape vorbei in den Schrank zu sehen, doch Snape machte nur einen schnellen Handgriff und schloss den Schrank sofort wieder. Mit einer kleinen Phiole in der Hand kam er zu Hermine zurück.
„3 Tropfen davon sollten genügen. Ich möchte sie allerdings darauf hinweisen das sie vielleicht durchdrehen wenn ihre Gefühle verstärkt werden. Doch bei 3 Tropfen hält es nicht lange an." Er hielt sie Hermine entgegen. „Aber nehmen sie nicht mehr als 3 Tropfen!" Hermine konnte den strengen Ton in seiner Stimme mitschwingen hören.
„Nur 3 Tropfen, ich verstehe! Aber für was brauchen sie so einen Trank, Sir? Ich kann mir nicht vorstellen das sie ihre Gefühle verstärken möchten!"
„Miss Granger, er verstärkt auch Schmerzen, eigentlich verboten, aber ein äußerst wirksamer Trank wenn man etwas aus jemanden heraus bekommen möchte!"
Hermine hielt die Phiole in der Hand und starrte sie an. Etwas zwang sie die Phiole zurück zugeben, doch sie steckte sie schnell in ihre Tasche.
„Es ist sicher eine angenehmere Art Erinnerungen in ihnen zu wecken!" Ein kleines Funkeln erschien in seinen schwarzen Augen.
„Es ist... nun ... es ist wahrscheinlich einfacher!" stotterte Hermine, die Snape nicht zustimmen, ihn jedoch genauso wenig vor den Kopf stoßen wollte.
„Dann wäre wohl alles geregelt für heute, sie können gehen! Aber passen sie auf das sie Madame Pomfrey nicht über den Weg laufen!"
Hermine lächelte ihn an. „Danke sehr! Ich werde aufpassen!"
Sie eilte schnell aus Snapes Büro hinaus, bereit 3 Tropfen zu schlucken während sie alleine war. In der großen Halle fand noch immer das Abendessen statt. Sie stolperte die Treppen hinauf und flüchtete in die Mädchentoilette, in der Myrte lebte. Dort war sie alleine und niemand konnte sie stören.
Sie zog die Phiole aus der Tasche und betrachtete sie nachdenklich. ‚Aber nehmen sie nicht mehr als 3 Tropfen'. Etwas umständlich ließ sie 3 kleine Tropfen auf ihre Zunge fallen und wartete ab. Nichts geschah.
„Vielleicht wirkt es erst nach einer Weile!" überlegte sie, während sie das Wimmern von Myrte hörte.
Sie lehnte sich an die Wand und wartete. 15 Minuten vergingen ohne das sich etwas tat. Vielleicht hatte Snape sich geirrt und 3 Tropfen waren zu wenig. „Soviel mehr ist da auch nicht drinnen!" sagte sie laut zu sich selbst, hob die Phiole an die Lippen und schluckte die Flüssigkeit hinunter. Wieder geschah nichts. Wütend schmiss sie die Phiole auf den Boden, entweder hatte Snape sie reingelegt oder sie besaß absolut keine Gefühle.
„Musst du deinen Müll hier auf den Boden werfen?"
Hermine machte einen Sprung zurück und spürte wie ihr Herz fast zerrissen wurde. „My...Myrte!" stotterte sie. Myrte betrachtete sie abfällig.
„Ja, du weißt doch das ich hier bin! Tu nicht so... und schau nicht so als wäre ich so abscheulich!" Sie gab ein schrilles Heulen von sich und verschwand in der nächsten Kabine. Ein lautes Klatschen ließ Hermine wissen das sie in die Rohre abgetaucht war.
Ihr Herz raste und sie spürte regelrecht wie das Blut durch ihre Adern pumpte. „Oh mein Gott!" flüsterte sie. Noch nie in ihrem Leben hatte sie sich so erschreckt. „Ich muss, ich muss zu Snape! Oh Gott er wird sich lustig machen!" wieder machte sich ein Gefühl in ihr breit das sie fast in Tränen hätte ausbrechen lassen können. Die Angst kroch ihr über den Rücken und ließ sie kalt erschaudern. „Ich...es bleibt dir nichts anderes übrig Hermine!" Sie zog den Umhang enger um sich. „Du bist selbst dran schuld, sicher wird er nichts sagen!" Ihr fröstelte es, ihr Herz tat weh, gleichzeitig brannte ein heißes Feuer in ihr und alle Gefühle schienen auf sie hinabzustoßen.
Langsam mit bebenden Schritten machte sie sich wieder auf in die Kerker. Die Angst wurde bei jedem Schritt größer und sie hätte sich am liebsten weinend auf den Boden zusammen gekauert. Doch sie biss ihre Zähne zusammen und versuchte unbeobachtet wieder in Snapes Büro zu gelangen.
„Professor!" Sie stieß die Tür auf und stolperte hinein. Niemand war da. Hermines Herz beruhige sich wieder. Zitternd ließ sie sich in den Sessel nieder. Nun war sie wieder hier und Snape konnte sich über sie lustig machen, ja sicher würde er sie fertig machen. Sie hielt sich die Hand vor die Augen und schluchzte leise. Wieso war alles nur so schlimm? Sie musste sich beruhigen, das war alles nur der Trank, doch das war leichter gesagt als getan.
Bibbernd und mit schmerzverzogenem Gesicht schlief sie nach einiger Zeit erschöpft ein. Der Schlaf nahm all die Angst von ihr.
„Miss Granger, was machen sie hier?"
Hermine sog den Geruch von Kräutern in ihre Nase. Angenehm lächelte sie. Diesen Geruch kannte sie, er beruhigte sie.
„Miss Granger, wachen sie auf!"
Und diese Stimme, ja die kannte sie auch. Mit einem Ruck waren ihre Augen auf und ihre Gefühlswelt brach wieder über sie ein.
Snape stand vor ihr, seine Augen waren so kalt wie immer, sein schwarzer Mantel flößte ihr Angst ein und doch... sie war selbst über ihre Gefühle überrascht. Sie wollte ihn halten, sie wollte sich in Snapes Arme niederlassen und ...
„Ich... ich ...!" Hermine sprang auf, ein Feuer brannte in ihrem Körper und es fiel ihr schwer sich zurück zu halten.
„Sie haben mehr als nur 3 Tropfen genommen?" fragte er und hielt sie fest, da Hermine vor Nervosität kaum ruhig stehen konnte. Die Stellen die er beruhigte fingen sofort Feuer und fachte die Gefühle, die sie angestrengt versucht zu unterdrücken, noch mehr an.
„Oh Professor!" stieß sie aus und ließ sich in seine Arme fallen. „Bitte, machen sie das es aufhört!"
Snape versuchte das Mädchen von sich fernzuhalten. „Sie sind selbst daran schuld!"
„Dann löschen sie es! Löschen sie es! Bitte!" hauchte sie und drückte sich noch fester an ihn, das es für ihn unmöglich war ihre Arme von sich zu lösen.
„Miss Granger!" rief er streng.
„Ich kann die Gefühle nicht unterdrücken. Sie sind so stark! Sie werden immer stärker!" jammerte sie. „Sie sind noch stärker als die Angst. ... Professor!" rief sie. „Schlafen sie mit mir!"
Snape stieß Hermine nun von sich.
Sie jaulte laut auf als sie auf den Steinboden prallte.
„Es tut mir Leid!" Er zog seinen Zauberstab. „Petrificus Totalus!" Hermine erstarrte, ihr Wimmern hielt jedoch an. „Mobilicorpus!" Ihr Körper erhob sich vom Boden und Snape ließ sie vorsichtig in sein Zimmer schweben. Auf dem Bett ließ er sie sinken und lehnte sich über sie.
Hermine starrte ihn durch ihre braunen Augen an. Wollte er sie vielleicht so nehmen?
„Ich werde den Zauber nicht ausnutzen!" sagte er. „Ich gebe ihnen einen Trank mit dem sie traumlos schlafen werden, wenn sie wieder aufwachen hoffe ich das die Wirkung des Trankes nachgelassen hat!"
Hermine hörte wie er aus dem Zimmer ging und nach wenigen Sekunden mit einer weiteren Phiole zurückkam. Er setzte sie an ihre Lippen und ließ die Flüssigkeit vorsichtig in ihren Mund laufen.
„Schlafen sie jetzt!"
Sofort spürte Hermine eine unglaubliche Müdigkeit in ihr aufsteigen. Snape nahm den Petrificus Totalus Zauber wieder von ihr. Sie wollte etwas sagen, doch die Müdigkeit übermannte sie und die Augen fielen ihr zu. Aus weiter Ferne hörte sie das Snape noch etwas sagte, aber sie verstand den Wortlaut leider nicht.
ja, ich weiß in meinem Kopf ist nicht mehr viel los... ich wollte nicht das Hermine und Snape so schnell aneinander kommen, aber ich wollte das Hermine ihre wahren Gefühle für Snape wieder entdeckt. Ich werde euch auch nicht verraten ob snape nun "böse" oder "gut" ist, das kann ich doch nicht schon im vorfeld sagen. Ich habe die Idee aber nciht von JKR die entstammt meinem eigenen kranken Hirn ;-)
