Mein Ex ist echt so ein Schwachmat! Er meint er wäre der geborene Schriftsteller :lach: er versucht wirklich jedes Mal vor mir anzugeben! Ich weiß nicht ob ihr das kennt... ich finde das äußerst nervig. Als ich ihm sagte das ich momentan eine FF schreibe, da hat er das voll abgetan. Als wäre es nichts. Danach hab ich ihm erst mal gesagt das ich mich meiner eigenen Story nicht widme und das ich dafür aber auch einige Leser habe. Was denkt der Kerl sich eigentlich :genervt ist: Das beste war wohl das er meinte er könne den Druck selbst zahlen. Fragt sich nur von was! Vom Babysitten :sich kringel: Der Typ hat echt eine Macke, extremer Angeber, egal was ich tu, er will immer besser sein! Ich habe eine Ausbildung angefangen und wollte Grafikerin werden, jetzt ratet mal was er gesagt hat zu mir? Er gehe nach HH und geht dort in eine super tolle Schule für Werbegrafiker... Da kann mein Hamster ja schon eher was leisten. Ich hasse solche Typen.
Uhm sorry, aber das musste ich jetzt loswerden!
Also ich danke allen die mir bei dem letzten Kapitel so lieb reviewt haben: Kira Gmork, teddy172, SilverSerenity, Sameria, dee082, juleblume, ladydarkside, und natürlich CitySweeper
Uhm, Silver Serenity ich verstehe um ehrlich zu sein nicht worauf du hinaus willst. Und ich weiß auch nicht wirklich was die Bezeichnung einer Soap ist :) Ich denke das die FF hier GZSZ nicht wirklich ähnelt XD
Hermine öffnete am Morgen verschlafen ihre Augen und hatte vergessen was am Tag zuvor geschehen war. Es kam ihr alles vor wie ein Traum, doch als sie neben sich sah erschrak sie. Sie lag noch immer in Snapes Bett und neben ihr, ja, neben ihr lag tatsächlich Snape. Er hatte noch seinen Umhang an, wahrscheinlich hatte er auf sie aufgepasst. Sie hielt sich die Hände vor den Mund als die Erinnerungen nach und nach wieder kamen. Hatte sie Snape wirklich angefleht mit ihr zu schlafen? Das konnte doch alles nur ein Traum sein. Sie schluckte, ja so musste es sein.
Schüchtern sah sie wieder zu Snape. Er lag auf der Seite und das Haar war ihm ins Gesicht gefallen. Er sieht so friedlich aus, dachte sie. So gar nicht wie der Zaubertränkelehrer. Sie streckte ihre Hand aus und strich ihm die Haare hinters Ohr. Vielleicht war es doch kein Traum, lächelte sie und legte sich wieder hin. Liebevoll betrachtete sie ihren Lehrer. So einer sollte ein Todesser sein, wenn Harry und Ron ihn so sehen könnten, dann würden sie nie wieder etwas schlechtes über ihn sagen. Bei dem Gedanken an Todesser stieß ein Blitz schmerzhaft in ihr Kopf und sie zuckte zusammen.
‚Er ist uns von großen Nützen, er bringt alle möglichen guten Informationen!'. Snape! Sie erinnerte sich, sie wurde angegriffen, Snape hatte sie gerettet, doch... Sie lag im Bett und starrte an die Decke. Da war doch noch etwas, sie war total fertig gewesen, sie hatte Angst...sie hatte Angst vor Snape! Snape stand nicht auf der Seite von Dumbledore, er spionierte ihn aus. Aber wieso liebte sie ihn? Wieso waren diese Gefühle noch da, was war noch geschehen? Sie presste ihre Lippen fest zusammen. Irgendetwas muss sie doch umgestimmt haben, sie liebte einen Todesser. Sie liebte einen Todesser!
Hermine komm zu dir, dachte sie, du bist für ihn nur ein Schlammblut. Aber wieso kümmerte er sich dann um sie? Wieso versuchte er ihr zuhelfen das sie sich wieder erinnerte? Das ergab alles so gar keinen Sinn. Außer wenn er sie ausnutzen wollte, aber Voldemort würde doch niemals ein...ein Schlammblut aufnehmen. Oder lag es vielleicht daran das sie mit Harry befreundet war?
Sie drehte ihren Kopf und betrachtete Snape, nein, er konnte kein Todesser sein, vielleicht tat er nur so und vielleicht gab er falsche Informationen weiter.
Der schwarze Schrank! Hermine sah zu Snape, dann zur Tür, vielleicht war dort etwas drinnen was ihr weiterhelfen konnte. Sie schlüpfte aus den Bett und schlich hinüber zu der Tür. Mit einem Blick auf Snape, der noch immer döste, schloss sie leise die Tür hinter sich.
„Hoffentlich hat er ihn nicht ganz geschlossen!" flüsterte sie und lief zum Schrank hinüber. Tatsächlich fand sie das Schloss offen. Immer wieder drehte sie sich zu der Tür, aus Angst Snape könnte plötzlich auftauchen. Mit pochendem Herzen zog sie die Tür auf.
„Miss Granger! Was suchen sie?"
Bevor Hermine einen Blick in den Schrank wagen konnte zuckte sie zusammen und lehnte sich erschrocken mit dem Rücken gegen die Schranktüren.
„Professor, sie sind wach!"
„Ja und wie ich sehe sind sie es bereits schon lange!" Der sanfte Gesichtsausdruck den er während dem Schlafen gehabt hatte war verschwunden. „Was suchen sie in dem Schrank? Sie möchten doch wohl nicht noch mehr von dem Trank?" er hob seine Augenbraue.
„Nein!" Hermine schüttelte beschämt den Kopf. „Ich, außerdem... also...!"
„Ja?"
Hermine erschauderte es bei seinem Blick, er war so direkt, als könne er in ihren Kopf hineinsehen. „Wegen gestern... ich weiß nicht was mit mir los war! Es tut mir Leid!"
Snape schob Hermine vom Schrank weg und schloss ihn mit einem Zauber. „Ich bin mir sicher sie wissen ganz genau was gestern vor gefallen ist! Zudem bin ich ziemlich enttäuscht das gerade sie nicht auf meine Worte gehört haben. Meinen sie es war nur Spaß als ich sagte sie sollen nur 3 Tropfen nehmen?"
Hermine wich seinem Blick aus. „Es tut mir Leid, Professor!"
„Hören sie auf mit ihrem Tut mir Leid! Wenn ich für jedes Tut mir Leid einen Sickel verlangt hätte wäre ich wohl inzwischen reich!"
„Gut, es tut mir nicht Leid! Aber verraten sie mir etwas!"
Snape sah sich erwartungsvoll an. „Ja, Miss Granger? Was wollen sie diesmal wieder wissen?"
„Ich habe mich erinnert! Ich habe mich an den Abend erinnert an dem ich von Todessern angegriffen wurde! Sie haben sie erwähnt!" Ihr Gesicht war herausfordernd, wie würde er auf diese Anschuldigung reagieren.
„Darüber haben wir bereits diskutiert!"
Hermine beobachtete ihn unsicher. „Haben wir?"
„Nun, daran können sie sich wohl nicht mehr erinnern!"
„Und... was kam dabei heraus?"
„Versuchen sie sich zu erinnern!" war Snapes knappe Antwort.
Hermine zog beleidigt die Lippe nach oben.
„Und machen sie nicht so ein kindisches Gesicht!"
„Wie?" sie riss den Mund auf und Snape grinste sie amüsiert an. Im nächsten Augenblick jedoch stand ihm die blanke Angst ins Gesicht geschrieben. Hermine drehte sich vorsichtig um und stolperte zurück. Snape musste sie abfangen sonst hätte sie ein Regal umgeworfen.
„Severus, wirklich enttäuschend!"
„Was machen sie hier?" Snape knirschte mit den Zähnen.
„Wieso so förmlich? Die junge Dame weiß doch sicher über alles bescheid!" Malfoy machte einen Schritt auf Hermine zu, die ihm sofort auswich. „Es war gar nicht so schwer unbemerkt in das Schloss zu kommen. Dumbledore ist wirklich schwach geworden!"
Snape sagte daraufhin nichts, doch Hermine konnte einfach nicht glauben das dort tatsächlich Luscius Malfoy persönlich in Snapes Büro stand.
„Luscius...!" er machte eine Pause. „Dann verrate mir was du hier willst!"
„Nun...!" Er ging auf Snapes Schreibtisch zu und ließ sich in den Sessel nieder, dabei überschlug er die Beine. „der Dunkle Lord hat sich gefragt was dich gestern Abend aufgehalten hat."
Hermine sah zu Snape und wich nun auch von ihm einige Schritte zurück. Wieso musste sie das nur mitbekommen.
„Ich werde darüber mit dem dunklen Lord reden, nicht mit dir! Das ist eine Angelegenheit zwischen dem dunklen Lord und mir!" Snape sah zu Hermine hinüber und spürte einen Stich in seinem Herzen als er ihr Gesicht sah.
„Wirklich, äußerst Schade. Denn der dunkle Lord macht sich allmählich darüber Gedanken ob du wirklich auf unserer Seite stehst!" Luscius's Blick glitt nun von Snape zu Hermine. „Möchtest du sie nicht mit auf einen der Treffen bringen? Ich habe gehört sie hat ein ganz besondere Bindung zu dir!"
Snape presste die Lippen aufeinander.
„Du bist nicht gerade sehr gesprächig heute!" er erhob sich aus dem Sessel und ging auf Hermine zu die sich an die Steinwand drängte. „Du sollst sehr intelligent sein!" Er strich ihr mit dem Kopf seines Gehstockes über ihr Gesicht. Hermine zuckte unter seinen Berührungen zusammen. „Du wärest herzlichst Willkommen. Auch wenn du...!" er zog die Augenbraue hoch und wandte sich zu Snape. „Das wäre doch ganz in deinem Sinne, wenn ich mich recht erinnere was mein Sohn Draco mir erzählt hat."
Hermine traten die Tränen in die Augen, doch sie wollte auf keinen Fall jemanden zeigen wie sehr sie im Moment litt.
„Luscius, die Schule wacht jeden Moment auf, du solltest lieber gehen!"
Lucsius verbeugte sich vor Hermine. „Ich wünsche dir einen schönen Tag! Severus!" Er nickte Snape zu. "Ich erwarte dich beim nächsten Treffen, du solltest den Dunklen Lord nicht warten lassen!"
Hermine sackte in sich zusammen als Luscius den Raum verlassen hatte. Sie schlug mit ihrem Kopf immer und immer wieder gegen die Wand. Snape jedoch stand nur da und traute sich nicht zu Hermine zu sehen.
Tränen flossen über ihre Wangen und sie spürte nicht den Schmerz in ihrem Kopf. Snape war ein Todesser! Malfoy war da gewesen! Dumbledore hat es nicht bemerkt! Sie sollte selbst ein Todesser werden! Snape war ein Todesser! Snape nutzte sie aus! Sie hatte etwas mit ihm! Jeder wusste es! Nur sie nicht!
„Jetzt hören sie damit auf!" Snape saß plötzlich neben ihr und hielt den Kopf fest.
Hermine saß da, das Zucken hörte auf, doch sie starrte an Snape vorbei. Ihre Augen waren leer.
„Miss Granger, ich bitte sie, kommen sie zu sich! Es ist nicht so wie sie denken!"
Langsam drehte sie ihren Kopf zu Snape und sah ihn durch die leeren Augen an. Snape war über Hermines Ausdruck geschockt.
„Ich bitte dich!" flüsterte er leise. Hermine sah wieder von ihm weg und mit einer Schnelligkeit die Snape überrumpelte stieß sie ihn von sich.
„Sie...!" sie sah auf ihn hinab. Ihre Augen waren kalt und Gefühllos. „Was soll ich für sie tun? Was wollen sie von mir?"
Snape rappelte sich auf. „Das ... das wird für sie sehr verwirrend sein!" versuchte er sie mit einem ruhigen Ton anzusprechen, doch Hermine ließ sich keine einzige Regung anmerken.
„Ich fragte was Voldemort von mir will?"
Snape schluckte, es beunruhigte ihn wie sie da stand, mit dem selben Gesichtsausdruck den er von vielen Todessern kannte die nicht freiwillig dabei waren.
„Was ... WAS WOLLEN SIE VON MIR?" schrie sie plötzlich und Snape wich einen Schritt von ihr zurück. „Soll ich für sie Harry ausspionieren?" Ihre Augen fingen wieder feucht an zuglänzen. Einem Schritt nach dem anderen ging sie auf Snape zu und sah ihn in die Augen. „Oder soll ich alle Schlammblüter verraten? Ist es das was sie wollen? Ich soll für sie das naive Mädchen spielen dem man alles verraten kann, nein, mir glaubt man nicht das ich für Voldemort arbeite!"
„Ich bin nicht auf die Idee gekommen!" verteidigte sich Snape. „Legen sie mir keine Worte in den Mund die ich nie gesagt habe!"
Sie presste die Lippen wieder aufeinander und sah zu Boden. War dieses Gefühl der Liebe immer noch in ihr oder war es inzwischen verschwunden?
„Was meinte Malfoy mit einer besonderen Verbindung!" fragte sie Snape.
„Draco hat uns gesehen!" erwiderte dieser.
„Wobei?"
„Bevor sie ihr Gedächtnis verloren. Draußen auf den Ländereien! Ich habe sie im Arm gehalten!" Snape versuchte etwas in Hermines Gesicht zu erkennen, doch es war ohne jeglichen Emotionen.
„Ich erinnere mich!" sagte sie trocken und sah zu Snape auf. Tränen hatten sich in ihren Augen gesammelt und liefen nun wieder über die Wangen. „Ich erinnere mich daran!"
Snape hob zögernd die Arme, er wusste nicht wie Hermine auf ihn reagieren würde. Würde sie ihn zurückstoßen? Sanft zog er sie an sich.
„Ich habe gehofft das sie sich erinnern!"
Er drückte sie an sich und spürte wie Hermines Tränen seine Robe durchnässten. „Ich habe dir angeboten ein Todesser zu werden!" schluchzte sie leise. „Ich bin selbst schuld!"
Snape strich ihr über die Locken. „Was denkst du jetzt?" fragte er nach. „Du möchtest doch nicht tatsächlich ... !"
„Was passiert mit dir wenn ich nicht komme?"
Snape schwieg, er konnte ihr nicht sagen das dies für ihn nichts Gutes verheißen würde.
„Wenn ich nicht mitkomme, dann würde man doch vermuten das du mich zurückhältst, oder?"
„Nicht wenn du mich meidest, ab jetzt!"
„Das...das kann ich nicht!" sie biss sich auf die Lippe.
„Ich kann nicht zulassen das dir etwas geschieht!"
„Dumbledore würde dich feuern!" bemerkte sie sarkastisch mit einem traurigen Unterton.
„Ja, womöglich!"
Hermine lehnte sich an Snape. Wie konnte sich ihre Gefühlswelt nur so schnell ändern. Trotzdem wollte sie nicht auf Voldemorts Seite stehen. Sie glaubte immer noch ganz fest daran das Snape in Wirklichkeit Dumbledore unterstützte. Ihre Liebe ihm gegenüber war Beweis genug.
„Ich werde dich nicht auf ein Treffen mitnehmen!" sagte er bestimmend.
Hermine wischte sich die nassen Wangen ab und trat etwas zurück. „Aber dann könnten sie dich bestrafen!"
„Deswegen musst du dir wirklich keine Sorgen machen!"
Hermine sah ihn schief an. „Ich frage mich allerdings...!"
„Ja?"
„Was ist das zwischen uns?"
Snape sah sie nachdenklich an. „Ich schätze es ist etwas verbotenes!" sagte er dann schließlich.
Hermine lächelte etwas. „Du kannst wohl nie etwas genaues sagen!"
„Dafür bist du ja zuständig!" konterte er ihr.
„Ich komme mit!"
„Das wirst du nicht!" Snape sah sie streng und mit zusammengezogenen Augenbrauen an.
„Wie möchtest du mich davon abhalten?" fragte sie.
„Indem ich dich nicht mitnehme!"
„Was wenn ich dir folge?"
„Du musst erst mal apparieren können!"
„Nun, meinst du nicht das ich das vielleicht schon kann?" sie grinste ihn an.
Snape seufzte. „Ich kann dich einfach nicht mitnehmen! Und ich warne dich wenn du auf die Idee kommen solltest dich zu widersetzen! Wenn ich nein sage, dann meine ich nein!"
habt ihr euch das so in etwa vorgestellt?
