So, als erstes möchte ich mich ganz lieb an für die Reviews bedanken, ich bin momentan ziemlich in Eile und habe immer etwas zu tun... ok manches davon Hobby mässig. Zum einen überarbeite ich meine Story nun zum hundertsten Male und bin insgesamt noch nicht fertig Oo Das dauert wirklich ewig bis so ein Buch mal zum Lektorat geschickt werden kann. :sich schüttel: Außerdem kommt meine Grandma dieses Wochenende und ich habe sie seit Jahren nicht gesehen, daher wollte ich ein Portraitbild für sie zeichnen... na ja... man hat eben immer was zu tun, und wenn nicht ist da ja noch das kleine Hamsterle das auch Aufmerksamkeit fordert :grins:
Es tut mir Leid wenn ich absoluten Mist schreibe und es nur sehr wenig ist, ich hoffe trotzdem es wird euch gefallen!
Ok, die Woche ist mal wieder um, meine Grandma und aunt ist da :grins: Und ich bin irgendwie immer mit meiner Story oder meinen Zeichnungen beschäftigt... Es tut mir echt super dolle Leid!
„Ron, das mit der Pastille war nun wirklich nicht nötig!" Hermine sah ihn über den Esstisch schief an. „Du hättest dir doch denken können das Professor McGonagall darüber bescheid weiß.
„Ein Versuch war es auf jeden Fall wert!" Ron blickte hinüber zu seiner Schwester. „Kann mir einer sagen was mit Ginny los ist? Die ist doch nicht etwa mit diesem Freak zusammen!"
„Ron, für dich ist jeder der mehr weiß als nur über die Quidditchregeln, ein Freak!" Hermine warf einen kurzen Blick zu dem Lehrertisch hinauf.
„Kein Wunder das meine Mum lieber meinen Dad geheiratet hat!" Harry war ihrem Blick gefolgt. „Ich danke ihr das sie Geschmack hatte."
Hermine presste die Lippen zusammen und widmete sich wieder ihrem Essen.
„He, stell dir mal vor Harry, deine Mum hätte wirklich Snape geheiratet! Dann würdest du jetzt...!" Und Ron brach in ein schallendes Gelächter aus.
„Ich weiß gar nicht was daran so witzig ist!" knirschte Harry mit den Zähnen.
„Doch!" Ron hatte Tränen in den Augen. „Wenn du dir vorstellst wie du mit langen schleimigen schwarzen Haaren und eine Hakennase aussehen würdest!"
Hermine presste ihre Lippen aufeinander und versuchte Rons Ausbruch zu ignorieren.
„Mag ja ganz lustig für dich sein!" Harry verzog seinen Mund. „Aber ich möchte es mir nicht einmal vorstellen. Von der Vorstellung alleine wird mir schon übel!"
Hermine stand abrupt auf. „Ich habe vergessen, ich muss noch etwas in der Bibliothek nachschauen! Wartet nicht auf mich, ich komme nachher zum Klassenzimmer!"
Ron kaute an seinem Fleisch und sah Hermine hinterher. „Sie isch momentan scho merkwürdig drauf!"
Harry legte den Kopf auf seine Hand und stocherte im Essen herum, irgendetwas stimmte wirklich nicht mit ihr. Auch Ginny hatte aufgesehen und war Hermine mit den Augen gefolgt.
Hermine lehnte sich gegen das Bücherregal und atmete heftig ein und aus. Es war schwerer als sie dachte sich die ganze Zeit die Beleidigungen anhören zu müssen. Es traf sie viel zu sehr das die beiden über Snape herziehen mussten. Sie schluckte schwer und wischte sich eine Träne, die sich auf ihre Wange verirrt hatte, weg.
„Tränen stehen dir nicht!"
Hermine blickte auf und sah in die dunklen Augen, die sie so sehr liebte. Sanft strich er ihr über die Wange. „Möchtest du mir verraten was dich so fertig macht? Du kannst nicht jedes Mal vom Esstisch aufstehen und abhauen, sonst wirst du mir noch zu dünn!"
Hermine musste bei seiner Bemerkung leicht lächeln. „Nein, ist schon in Ordnung, ich ertrage das nur manchmal nicht!"
Snape hob fragend seine Augenbraue, etwas das Hermine anfing immer mehr an ihm zu lieben. „Und was erträgst du nicht?"
Hermine schüttelte den Kopf. „Nichts, ist schon in Ordnung, es ist wirklich nichts weltbewegendes!"
Snape verschränkte die Arme vor der Brust und sah sie ernst an. Einen Blick den sie nur allzu gut aus seinen Unterrichtsstunden kannte. „Mrs Granger, wenn es für Sie nichts weltbewegendes gewesen wäre, dann wären sie garantiert nicht augenblicklich vom Tisch aufgestanden und hätten geweint!"
„Ich habe nicht geweint!" Hermine zog entrüstet ihre Unterlippe hoch.
„Nun, es gibt viele Namen dafür." Er legte die Hand neben ihr an das Regal. „Gibt es denn etwas das dich vielleicht wieder etwas glücklicher macht?" fragte er und seine Augen hatten das selbe Funkeln, welches er in ihrer ersten Liebesnacht in ihnen gefangen hatte.
„Ich bin mir sicher sie wissen das ganz genau, Professor!" und sie warf ihm einen koketten Blick zu. Snape beugte sich zu ihr und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss. Hermine legte ihm die Hände in den Nacken und zog ihn näher zu sich, als wolle sie ihn nie wieder gehen lassen. Ein leiser Seufzer entglitt ihren Lippen als er sich von ihr löste.
„Ich habe es mir gleich gedacht!"
Hermine stand starr wie eine Salzsäule da und Snape war sofort einen Schritt nach hinten gewichen.
„Harry!" rief sie spitz aus.
„Da macht man sich Sorgen um dich... und dann...!" Er warf Snape einen hasserfüllten Blick zu. „Ein wenig mehr Geschmack habe ich von dir schon erwartet!"
„Möchten sie damit etwas sagen, Potter!" Snape sah ihn drohend an.
„Nein, bitte nicht!" Hermine sprang zwischen die beiden. „Bitte Harry, bitte sag es nicht Ron!"
Auf Harrys Stirn waren inzwischen große Falten entstanden. Seine Augenbrauen berührten sich fast und der Ausdruck voller Anwiderung lag in seinen Augen. Hermine schüttelte ihren Lockenkopf, fiel Harry in die Arme und drückte seinen Arm, in den er seinen Zauberstab hielt zu Boden. „Nein, bitte!" flüsterte sie schluchzend.
„Nur zu Potter, verhexen sie mich ruhig, wenn sie sich trauen!"
„NEIN!" schrie Hermine spitz aus. „Geh Harry, geh bitte!" sie drückte ihn von sich weg und so perplex wie Harry war nickte dieser nur.
„Keine Sorge, das hatte ich auch vor!" Er drehte sich wütend um und lief immer noch mit tiefen Furchen auf der Stirn, aus der Bibliothek.
„Severus!" sagte Hermine leise und starrte noch immer auf die Stelle an der Harry gestanden hatte.
„Hermine!" Snape legte ihr die Hand auf die Schulter, doch sie schüttelte sie ab.
„Wieso kannst du es nicht lassen?"
„Bitte?"
Hermine drehte sich mit Tränen in den Augen um. „Harry ist mein bester Freund, wenn er damals nicht gewesen wäre, dann wäre ich die ganze Zeit alleine gewesen!" Sie machte einen Schritt zurück und ihre Augen füllten sich immer mehr mit Tränen. „Du müsstest das doch kennen! Warst du nicht einsam damals? Bist du es heute nicht immer noch?"
Snape sah sie schweigend an, dann nickte er. „Ja, da hast du sicher recht!"
„Wieso, wieso kannst du mich dann nicht eine Sekunde verstehen?"
„Freundschaft ist etwas sehr zerbrechliches, Hermine. Irgendwann wirst du schwer verletzt sein. Potter wird es sicher Weasley erzählen, was glaubst du wohl was die beide dann von dir denken? Ganz zu schweigen von mir, wenn sich das überhaupt noch steigern kann!"
Hermine hielt sich die Hand vor den Mund, durchschüttelt von stummen Schluchzern. „Diese Freundschaft...sie hat bisher alles ausgehalten! Du sagst Freundschaft ist etwas sehr zerbrechliches! Aber was ist das dann bei uns? Wieso bist du mit mir zusammen wenn du so denkst!"
„Hermine, das ist doch etwas anderes!" versuchte Snape sie zu beruhigen und wollte sie in den Arm nehmen. Doch Hermine schlug seine Hand zu Seite.
„Nein...nein Severus, die Liebe basiert auf einer Freundschaft. Ein Haus ohne Fundament bricht irgendwann zusammen!" Als die Tränen über ihre Wangen rollten, drehte sie sich um und verließ die Bibliothek.
Snape sah ihr hinterher unfähig sich zu bewegen.
tut mir leid das es nur so verdammt wenig ist!
