Vielen Dank an: Saxas13, bedtimestory, Kira Gmork, WolfEmpress, Loki Slytherin, Gipsy, Sassy und dee082.

Also, Ginny weiß ja schon darüber bescheid, das Hermine und Snape ein Paar sind.

Ich versuche mal ein wenig weiter zu schreiben, ich hoffe es gefällt euch. Eine kleine Frage hätte ich allerdings noch...was bedeutet eigentlich immer dieses OOC? Oo Ich kenne nur OCC :grins: O.C.California


„Harry, nun warte doch bitt!"

Harry blieb stehen und drehte sich zu Hermine um. „Weißt du, Dumbledore hat gesagt ich muss mir deswegen keine Sorgen machen. Er meinte er wisse von nichts." Seine Augen funkelten wütend doch Hermine erkannte auch Tränen. „Dumbledore hat mich angelogen, er hat gesagt er wisse immer was in seiner Schule passiert. Und was ist mir dir? Ich dachte wir wären Freunde, sind deine Worte nichts mehr wert? Bist du jetzt etwa zu den Todesser übergewechselt?"

Hermine senkte bei diesen Worten den Kopf und Harry schüttelte ungläubig den Kopf. „Sag das das nicht wahr ist! Sag das DAS NICHT WAHR IST!" schrie er und die Tränen brannten auf seinen Wangen. „Ich glaub's nicht! Verschwinde, ich will mit Todessern nichts zu tun haben!" Hermine hielt sich schluchzend die Hand vor den Mund und sah Harry nach wie er Richtung Klassenzimmer lief. Er verachtete sie nun und sie, Hermine war selbst Schuld daran. Wieso war sie nur von Anfang an nicht ehrlich gewesen? Aber Snape hatte auf keinen Fall Schuld daran, sie erinnerte sich das er immer auf Abstand gegangen war, nein, sie war es gewesen.

Traurig sah sie in die Richtung aus der sie gekommen war. Da hatte sie so sehr für Snape gekämpft und jetzt schien es als würde sich wieder alles auflösen, das durfte sie einfach nicht zulassen. Sie bedeutete ihm etwas, da war sie sich sicher. Ganz fest nahm sie sich vor diese Nacht sich bei ihm zu entschuldigen.


„Hermine?" Ron saß zwischen seinen zwei besten Freunden. „Was hast du zu Harry gesagt? Der ist total schlecht drauf!"

„Sie hat gar nichts gesagt, Ron, ok!" fauchte Harry wütend und versuchte Hermine keines Blickes zu würdigen.

„Es ist nicht Ron." Hermine schluckte, Harry hatte ihm also nichts gesagt und hatte es scheinbar auch nicht vor. „Mich würde es interessieren wieso Professor McGonagall nicht da ist, sie hat doch gesagt das sie Verteidigung gegen die dunklen Künste solange unterrichtet bis ein neuer Lehrer kommt!"

„Wir können Dumbledore danken das er nicht so dumm war und Snape endlich rangelassen hat! Aber wahrscheinlich hat Snape sowieso schon zuviel zu tun!" fügte Harry sarkastisch hinzu und spielte mit seinem Zauberstab. Hermine versuchte seine Anspielung zu überhören.

„Wieso? Was hat er denn zu tun? Er würde doch nichts lieber machen wollen!" Ron sah ihn etwas verstört an. „Also wieso seid ihr beide jetzt so komisch? Wollt ihr mich fertig machen? Reicht es nicht das die halbe Klasse was gegen mich habt? Wollt ihr jetzt etwa nicht mehr mit mir reden?"

„Ron, nein, es ist nur... ich denke ... also... Ron, ich werde es dir erklären heute, aber nicht jetzt, das geht nicht!" stotterte Hermine und rutschte unruhig auf ihrem Stuhl hin und her.

„Oh prima Hermine!" Harry sah endlich zu ihr hinüber. „Jetzt kommst du auf die Idee, aber das ist ein wenig spät! Wie sieht es eigentlich mit deinem linken Arm aus?"

Hermine presste die Lippen aufeinander und wich Harrys Blick aus. „Bitte Harry, nicht jetzt!"

„Wieso nicht jetzt?" Harry wurde lauter und einige der Schüler drehten sich um.

„Harry!" sagte nun auch Ron. „Beruhig dich mal. Ich glaube es ist echt besser das wir das nachher regeln."

„Für mich ist es geregelt!" Harry schnappte seine Tasche, stand auf und wollte gerade das Klassenzimmer verlassen als ein schwarzhaariger Mann das Zimmer betrat.

„Was wollen sie Potter? Der Unterricht hat noch nicht einmal begonnen!" Snape blieb in der Tür stehen und wollte Harry partout nicht vorbei lassen.

„Hat Dumbledore sich jetzt etwa doch entschieden sie ‚Verteidigung gegen die dunklen Künste' unterrichten zu lassen?" fragte Harry verärgert und der Ausdruck auf seinem Gesicht stand Snapes in keinen bisschen in etwas nach. „Mich wundert wirklich nichts mehr."

„Potter, sie setzen sich sofort wieder auf ihren Platz, haben sie mich verstanden?"

Hermines Lippen zitterten und sie spürte wie ihre Hände feucht wurden.

„Harry, jetzt komm schon!" Ron wollte aufstehen und ihn zurück holen, doch Hermine hielt ihn fest.

„Lass ihn, Ron, es ist seine Entscheidung was er machen möchte!" flüsterte sie leise.

„Wenn sie sich nicht sofort hinsetzen! Dann können sie damit rechnen das ich sie und ihre Freunde durchfallen lassen werde!"

Harry starrte ihn an und überlegte einen Moment, dann drehte er sich um und setzte sich wieder hin. Er durfte die anderen nicht mit hineinziehen.

„Nun, wie sie vielleicht feststellen ist Professor McGonagall verhindert und mir wurde aufgetragen diesen Unterricht zu übernehmen!" Er ließ seinen Blick über die Klasse gleiten und blieb nicht eine Sekunde länger an Hermines Gesicht hängen. „Sie werden jetzt...!" Snape stockte, er konnte Hermines leeren Blick aus dem Augenwinkel sehen. „Nun, schlagen sie bitte die Bücher auf der Seite auf, auf der sie in der letzten Unterrichtsstunde stehen geblieben sind und schreiben sie mit bitte einen Aufsatz darüber!" Leises Gemurmel setzte ein, denn dieses ruhige Verhalten kannte keiner von Snape.

„Miss Granger, bevor sie ihren Aufsatz beginnen, würden sie bitte zu mir vorkommen?"

Hermine ließ ihr Buch sinken und spürte Harrys Blicke die sie bis nach vorne verfolgten. „Ja, Professor?" sagte sie sehr leise und in einem ungewohnten desinteressierten Ton.

Snape sah ihr in die Augen und nahm dein ein Pergament auf das er in seiner zierlichen Schrift schrieb ‚Würde dir eine Liebeserklärung für ein Fundament reichen?'. Hermine starrte auf die Worte und nahm dann die Feder von Snape entgegen, die er ihr entgegen streckte. ‚Wenn du es ernst meinst'. ‚Es tut mir Leid wegen Potter!' schrieb Snape als Antwort auf den Zettel und sah in Hermines Gesicht, über das ein kleines Lächeln huschte, als sie die Worte las. Ihre Augen glänzten noch immer feucht und sie wäre gerne in seine Arme gefallen, doch das konnte sie vor der Klasse nicht tun. ‚Ich liebe dich!' waren die nächsten Worte die er auf das Pergament schrieb, diesmal zögerlicher als zuvor. Hermine lief nun eine Träne über die Wange, es fiel Snape schwer seine Gefühle zu gestehen.

„Ich hoffe das wir das heute Abend intensiver besprechen können!" räusperte er sich hörbar.

Hermine nickte. „Ja Professor. Danke. Ich...!"

„Heute Abend in meinem Büro!" Die Schüler in der vordersten Reihe hoben die Köpfe.

Hermine drehte sich um und ging zurück zu ihrem Platz.

Harry beobachtete Hermine wie sie zurück an ihren Platz ging und schob ihr einen kleinen Zettel zu. Rons Augen verfolgten den Zettel und man konnte seine Neugierde in ihnen blitzen sehen.

Hermine nahm den Zettel und öffnete ihn.

‚Wie lange geht das so? Wieso bist du ein Todesser? Ich dachte Voldemort hat etwas gegen Muggelgeborene. Ich weiß ich habe vielleicht falsch reagiert. Aber du musst verstehen wie ich mich fühle. Auch weiß ich nicht ob ich die Wut in mir überwinden kann.'

Hermine war überrascht das Harry ihr so etwas schrieb, sie hatte vermutet das er sie beleidigen und ihr sagen würde das er nie wieder etwas mit ihr zu tun haben will. Statt dessen schrieb er dies.

Hermine lächelte unsicher vor sich hin, es schien das die Männer von heute nicht mehr in der Lage waren ein Mädchen direkt anzusprechen.

‚Ich weiß wie du dich fühlst, bitt lass uns das nachher besprechen! Ich weiß das es ein Fehler von mir war euch anzulügen, aber ich habe es nur gut gemeint. Als das mit Snape anfing hatte ich Angst, ich hatte Angst davor wie ihr reagiert! Ich verspreche dir, ich erzähle euch alles nachher!' schrieb sie sorgsam auf den Zettel und schob ihn zurück zu Harry, der ihn unter Rons neugierigen Augen in empfang nahm, ihn durchlies und dann in seiner Tasche verschwinden ließ.

Harry schien einigermaßen zufrieden mit der Antwort, denn er benahm sich den Rest der Stunde wieder normal.

Hermine reckte ihre Hand in die Luft. „Entschuldigen sie Professor. Ich müsste dringend auf das WC!" Es war Hermine etwas peinlich Snape so direkt darum zu bitten, doch Snape hatte damit keinerlei Probleme. Er hob die Hand nur abwinkend und ließ sie das Klassenzimmer verlassen.

Die Schüler sahen nur kurz auf, doch keiner sagte etwas, das einzigste was zu hören war, war das umblättern von Seiten und das Kratzen der Feder auf dem Papier.


Hermine eilte den Gang entlang, ihr Unterleib schmerzte und sie meinte das sie vielleicht nur auf die Toilette gehen müsse. Als sie in die Mädchentoilette ging und gerade dabei war die Hände zu waschen, traf es sie wie ein Blitz. Snape hatte nicht verhütet und sie, Hermine hatte nicht im Traum daran gedacht das sie die Pille brauchen könnte solange sie auf der Schule war. Verstört sah sie in ihr Spiegelbild und sah wie ihre Gesichtsfarbe immer bleicher wurde. Hoffentlich wurde sie nicht schwanger. Nicht nur das es viel zu früh war, es war auch in einem vollkommend falschen Moment.

Doch die Unterleibsschmerzen gingen nicht vorbei und sie lehnte sich aus einen der Fenster auf den Gängen. Vielleicht tat ihr etwas Luft ganz gut. Ihre Periode hatte sie erst gehabt, es war unmöglich das es die Schmerzen waren, die sie immer darauf aufmerksam machten das sie das Tampon nicht vergessen durfte. Sie hielt sich die Hand auf den Unterleib und zog die frische Luft durch ihre Lungen.

„Ist die kleine Freundin Potters etwa schwanger?"

Hermine drehte sich um und sah in das Gesicht des nervenden Poltergeists der Schule. „Nein, bin ich nicht!"

„Potters Freundin ist schwanger vom ewig bösen griesgrämigen Zaubertränkemeister!" fing er an im Singsang zu wiederholen und Hermine starrte ihn nur entsetzt an. Woher konnte er wissen das sie und Snape zusammen waren? Und noch wichtiger, woher sollte er wissen das sie beide Geschlechtsverkehr hatten?

Der Geist schwebte immer noch den gleichen Text singend durch die Schule und Hermine hoffte inständig das alle in ihren Klassenräumen blieben.


es tut mir leid das es wenig ist und das ich es nicht noch einmal überflogen habe bevor ich es hier online stelle, aber mir geht es selbst gerade nicht sehr gut. ich hoffe ihr verzeiht mir