Vielen Lieben Dank an: Saxas13, bedtimestory, Gipsy, Sassy, Chromoxid, Serena Taylor, Monique, Loki Slytherin und WolfEmpress

Uhm Ja, das mit diesem OOC da habt ihr wohl recht. Wenn wir aber nicht von den Charas abweichen würden, dann würde Snape niemals Hermine in betracht ziehen :grins: Und andersrum wohl schon dreimal nicht

Also, mir ist kalt, am 1. muss ich das 1. mal meine Lehre machen, leute ich habe solch einen Schiss davor…kann man sich nciht vorstellen, was? Mal ehrlich, ich komme ganz schlecht zurrecht mit anderen zusammen zu arbeiten. Also, ich meine, wenn ich da ans Telefon muss, mit den Gerichtsvollziehern labern muss etc etc… da hab ich solch Panik vor. Viel lieber ziehe ich es vor zu schreiben und schreiben und schreiben XD ja, das wärs…. :grins: wollt ihr auch mal ein kleines brutales Stückchen aus meinem :räusper: hoffentlich mal Buch… ok egal ob ihr wollt oder nicht :grins: hier ist ein stück (muss sich ablenken sonst zerreisst ihr herz vor nervösität und angst)

Der Mond erhellte wieder die Vorhalle und Ami betrat einen Gang in dem sie bisher noch nicht gewesen war. Sie wusste nicht wirklich wo er hinführte, war sich aber sicher das sie diesen Gang schon oft entlang gelaufen war. Sie berührte die Wand mit der Hand und ein Blitz durchzuckte ihren Körper. Erschrocken taumelte sie rückwärts und starrte an die schwarze Wand. „Blut?" Sie hob die Hände erschrocken vors Gesicht. „Das Massaker!" Mit dem Bild vor Augen lief sie den Gang weiter entlang und stolperte über etwas, das auf dem Boden lag. Sie drehte sich um und entdeckte einen Blutüberströmten Körper. Zitternd kroch sie rückwärts und blinzelte. Im nächsten Augenblick war der Körper verschwunden und auch das gesamte Blut das am Boden und an den Wänden geklebt hatte. „Nein!" sie schüttelte ihren Kopf und die Härchen auf ihren Armen stellten sich auf. „Bitte nicht!" Mit weichen Knien rappelte sie sich auf und stieß die nächst gelegene Tür auf.

Der Schrei blieb in ihrer Kehle stecken. Es war wohl eines der Zimmer für die Dienstmädchen. Überall sah sie das leuchtende Rot des Blutes und zwei der zierlichen Körper lagen mit tiefen Wunden auf dem Bett und auf dem Boden. Er hatte sie wohl im Schlaf erwischt und die andere wollte fliehen.

Sie rieb sich mit ihren feuchten Händen über die Augen und als sie wieder in den Raum sah entdeckte sie nur zwei frisch gemachte Betten und durch das Fenster schien der Mond mit seinem sanften Licht hinein.

Serena...Serena ist zurückgekehrt?" Sie schloss die Tür. Leise Schluchzend ließ sie sich an dem Holzrahmen zu Boden. Die Beine hatte sie eng an ihren Körper gezogen und die Tränen liefen über ihre heißen Wangen. Serena war zurückgekehrt. Sie musste all dies gesehen haben, sonst würde sie, Ami, nichts davon sehen. Aber wieso war Serena ins Schloss zurück gekehrt? Was war geschehen?

Ihre Körper sträubte sich davor, doch Ami stellte sich wieder auf ihre Füße und nahm ihren ganzen Mut zusammen. Würde sie noch mehr sehen? Noch schlimmere Dinge? Sie trat vom Teppichboden herunter und der kalte Marmor fühlte sich an wie klitzekleine Nadeln. Hier hinten hatte man noch nicht weiter renoviert. Sie schluckte und machte einen Schritt nach dem anderen. Serena, was hast du noch alles sehen müssen? Sie blieb vor einer anderen Tür stehen und legte die Hand auf die Klinge. Was auch immer sie nun sehen würde, ihr Herz verkrampfte sich Schmerzhaft. Zaghaft drückte sie die Klinke hinunter und starrte auf eine große Blutlache.

Ihre Lippen zitterten und sie spürte die salzigen Tränen auf der Zunge. Sie nahm ihren Mut zusammen, schluckte und trat in das Innere des Zimmers. Sie fühlte das kalte Blut an ihren Zehen und blieb stehen. Ein junges Mädchen lag mit geschlossenen Augen auf dem Boden und ein junger Mann hielt sie schützend in seinen Armen.

Ami fiel auf ihre Knie und schluchzte laut. Die Tränen fielen zu Boden und vermischten sich mit dem Blut.

Ich konnte sie nicht beschützen!"

Ami zitterte am ganzen Leibe und spürte wie zwei Arme sie nach oben zogen und sanft aus dem Zimmer schoben.

Es war mir nicht klar das sie zurückgekommen ist!" Edward drückte Ami an sich. „Er war so außer sich und ich wollte Martha beschützen, doch ich war nicht stark genug."

Ami schluckte heftig und vergrub ihr Gesicht in seine Weste. „Du bist doch nicht Schuld!" sagte sie mit erstickter Stimme."

So und jetzt zum eigentlichen FF. Sorry wenn ich euch mit der story da oben genervt habe, oder sie euch tierisch stört…


Hermine hatte versprochen mit Ron und Harry nach dem Unterricht zu reden. Doch davor wollte sie mit Snape reden.

„Ja, Miss Granger?" raunter dieser und sah zu dem jungen Mädchen auf. „Worüber möchten sie mit mir diskutieren? Ich dachte wir hätten geklärt das sie heute Abend zu mir in das Büro kommen." Die letzten Schüler beachteten Snape gar nicht, keiner wollte länger als möglich mit ihm in einen kleinen Klassenzimmer sein.

Hermine drehte sich zu den Schülern die die Tür hinter sich schlossen.

„Severus, sag mal…!" fing sie verlegen an. „magst du Kinder?"

Snape hob fragend eine Augenbraue. „Wie darf ich die Frage verstehen?"

„Naja… ob du Kinder magst! Also, so ganz kleine…!" stotterte sie.

„Ich weiß wirklich nicht was du von mir willst. Würdest du bitte Klartext mit mir reden?"

„Was würdest du tun wenn ich schwanger wäre?" platzte Hermine damit heraus.

Snape sah sie starr an, er verzog keine Miene. „Das würde nicht passieren, glaub mir!"

Hermine nickte sachte und sah wie Snape sie amüsiert betrachtete. „Du hast Angst das du schwanger bist, habe ich recht?"

Hermine nickte wieder und wollte schon zum Sprechen ansetzten um ihn alles zu erklären, doch Snape winkte ab. „Ich habe schon dafür gesorgt das dies nicht passiert, vertrau mir!"

Hermine biss sich auf die Zunge. „Wieso bist du dir da so sicher? Ich Hermine wir haben nicht verhütet!" Ihre Wangen röteten sich bei dem Gedanken danach.

„Meine liebe Hermine!" Snape konnte sich ein Grinsen nicht unterdrücken. „Ich habe einen Trank genommen der die Spermien vernichtet!"

Hermine wurde noch roter, Snape schien es keine Probleme zu bereiten über dieses Thema zu sprechen. „Verstehe!" sagte sie schüchtern.

Snape stand auf und trat zu Hermine. „Denk lieber über etwas anderes nach. Zum Beispiel wie du Potter daran hindern kannst das er das über uns ausplaudert! Ich bin mir sicher er hat Weasley bereits alles gesagt!"

Hermine schüttelte den Kopf, dann sah sie mit gerunzelter Stirn zu Snape auf. „Peeves weiß aber darüber bescheid!"

„Wie kommst du darauf?"

Hermines Wangen fingen wieder an zu glühen. „Vorhin auf dem Gang, da hat er so etwas gesagt. Also um genau zu sein, er scheint auch darüber bescheid zu wissen das wir….das wir miteinander…geschlafen haben!"

Nun war es an Snape die Stirn zu runzeln. „Dieser verdammte Poltergeist wird sich doch hoffentlich nicht in meine Privaträume geschlichen haben. Dumbledore geht viel zu gutmütig mit ihm um."

„Severus!" unterbrach Hermine Snape bevor er noch wütender werden konnte. „Vielleicht weiß er auch gar nicht darüber bescheid."

„Mich würde es nicht wundern wenn Draco dahinter steckt! Natürlich, sicher hat er Peeves alles verraten und ihn dazu angestiftet es in der Schule zu verbreiten." Snape lehnte sich gegen seinen Schreibtisch. „Irgendetwas musste ja passieren! Es konnte ja nicht gut gehen!"

„Severus!" rief Hermine spitz aus. „Sag bitte so etwas nicht!"

Snape nahm Hermines Hand. „Ich werde mich um diesen verdammten Poltergeist schon kümmern, du gehst besser und kümmerst dich um Potter!"

Hermine nickte, erst wollte sie ihm ein Kuss geben, doch Snape war bereits an ihr vorbeigerauscht. Sie seufzte und nahm ihre Tasche.


Ob die anderem Peeves wohl glauben würden? Und was wollte Snape deswegen machen? Vielleicht hatte er jetzt eine Unterredung mit Draco.

Hermine lief den Gang entlang und war auf dem Weg zum Gryffindorturm als ihr etwas seltsames draußen auf dem Gelände auffiel. Sie lehnte sich wieder etwas über den breiten Fenstersims.

War das Snape der in seinem langen dunklen Umhang wieder auf den Wald zulief. Sie konnte es leider nicht erkennen weil er viel zu weit weg war. Hermine vergaß das sie eigentlich zu Harry und Ron in den Turm wollte und lief hinaus auf das Gelände.


Was sie nicht wusste war, das Harry sie vom Gryffindorturm gesehen hatte wie sie über den Rasen lief. „Ron, ist das nicht Hermine?"

Ron trat zum Fenster. „Ja,…ja das ist Hermine. Diese Haare erkenne ich meilenweit! Wo zum Teufel will die hin?"

Harry starrte einige Sekunden auf die kleine Figur, dann packte er Ron am Arm. „Sie rennt Richtung Verbotenen Wald! Komm mit, wir müssen sie aufhalten!"

Ron, der ziemlich verdattert von Harry mitgerissen wurde, stolperte fast über seine eigenen Füße.

„Harry, was will sie im verbotenen Wald?"

„Ich weiß es nicht!" antwortete Harry während sie durch das Portraitloch kletterten. „Aber wenn Hermine dort freiwillig hineingeht, dann hat das was zu bedeuten!"


„Potter, Weasley! Es ist verboten in den Gängen zu rennen!" schnarrte Snape, doch Harry nahm von seinem Lehrer keine Notiz.

„Harry!" Ron, dem es nicht gerade einfach fiel mit seinem Freund Schritt zu halten, keuchte. „Ich glaube Snape hat uns gerade Punkte abgezogen."

„Das ist nicht wichtig! Das tut er doch sowieso immer!"

Harry stieß das große Tor auf und lief die Treppen hinunter. „Verdammt, wo ist sie genau lang?"

„Sie hat einen viel zu großen Vorsprung!" Ron lehnte sich auf sine Knie und atmete keuchend ein und aus. „Wir finden die niemals!"

Harry ballte die Hände zu Fäusten. „Ich spüre es, irgendetwas passiert!"

Ron richtete sich wieder gerade auf. „Meinst du? Vielleicht ist sie zu Hagrid gelaufen!"

„Hagrid, das ist es!" Harry spurtete sofort über die Wiese zu Hagrids Hütte.

„Verdammt, Harry, was ist los?"

„HAGRID!" Er schlug mit den Fäusten gegen die Tür, doch niemand antwortete. „HAGRID! BIST DU DA?"

„Nun, im Haus nicht! Was's denn los?" Hagrid stapfte um das Haus herum.

„Hagrid, Hermine ist in den Verbotenen Wald gelaufen!"

„Is nicht wahr? Was soll sie denn dort?" Hagrid sah sie amüsiert an. „Wollt mich wohl auf den Arm nehmen!"

„Naja!" gab Ron zu. „Wir haben sie doch nur in Richtung Verbotenen Wald laufen sehen! Wir wissen nicht ob sie wirklich reingelaufen ist!"

„Sie ist es! Ich weiß es, ok!" Harry sah zu Hagrid. „Wir müssen sie finden!"

„Is viel zu gefährlich für euch!" Hagrid hielt Harry am Arm fest. „Du gehst dort nicht alleine rein!"

Harry drehte sich zu seinem großen Freund um. „Sie ist in Gefahr, ich spüre das!"

„Jeder ist in Gefahr der sich in den Verbotenen Wald traut!" meinte Ron und sah zu dem dunklen Wald hinüber. „Ich verstehe außerdem nicht was sie dort will!"

Harry lief ein kalter Schauer über den Rücken. „Wir müssen sie dort hinaus holen!"

„Was wenn Ron recht hat und Hermine is nicht im Verbotenen Wald!" Hagrid fuhr sich durch den dichten Bart und ließ Harry los. „Bin mir sicher sie ist irgendwo anders! Wieso sollte sie denn dort hinein wollen!"

Harry starrte durch ihn hindurch, es gab nur einen Grund weswegen sie freiwillig den Verbotenen Wald betreten würde, doch er konnte es unmöglich Ron oder Hagrid sagen.


Hermine blieb einen Moment am Waldrand stehen und spähte durch die Bäume die so dicht standen das kein Lichtschein hindurch fiel. Für einen Moment entschied sich Hermine dagegen und wollte umdrehen, doch dann sah sie einen schwarzen Umhang hinter einem Baum wehen.

„Severus!" rief sie, doch die Person schien sie nicht zu hören und Hermine lief nun ohne großes Bedenken in den Wald hinein. Sie dachte nicht an all die Gefahren die im Inneren auf sie lauerten.

Was wollte Snape im Wald, dachte sie? Sie stolperte über das dicke Geäst und die Sträucher rissen an ihrem Umhang.

„Verdammt!" Sie zog an dem schwarzen Umhang, doch er hing in den dichten Sträuchern fest. Sie drehte sich um. „Dann bleibst du eben hier!" sie schlüpfte aus dem Umhang und lief weiter in den Wald hinein.

Es wurde immer dunkler und die Erde war feucht. Es lag nicht der schöne Geruch von Tannennadeln in der Luft, nein, im Verbotenen Wald herrschte eine ganz andere Atmosphäre. Kein normaler Mensch würde sich hier freiwillig hineintrauen, dachte sie. Es roch nach Moder und Schimmel. Ihre Schuhe waren nach einigen Minuten durchnässt, doch Hermine dachte nicht im entferntesten daran umzukehren. Schließlich war sie schon so weit drinnen. Snape würde den Weg nach draußen schon wieder finden. Sie holte ihren Zauberstab heraus. „Lumos!" die Spitze fing an zu glühen und zeigte ihr den Weg. Doch man konnte nicht von einem Weg reden. Hermine stand mitten im Wald und die Dunkelheit umgab sie.

„Mist!" ein Ast hatte ihr den Zauberstab aus den Händen gerissen. Das Licht war erloschen und Hermine kniete auf dem Boden und tastete nach ihren Zauberstab.

Als sie in etwas schleimiges fasste, zog sie die Finger angewidert zurück. Doch sie konnte nicht weiter darüber rätseln was an ihren Händen klebte. Etwas anderes zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Ein heißer Atem blies ihr in den Nacken. Hermine erstarrte und wagte nicht sich zu bewegen.

Was auch immer es war, das Knurren kam ihr äußerst bekannt vor. Aber hatte Snape nicht gesagt das Lupin wieder normal war? Und soweit sie wusste war noch immer Nachmittag.

„Zurück!" hörte Hermine eine raue Stimme und das Etwas hinter ihr entfernte sich. „Hermine Granger, nehme ich an!"

Hermine sah auf. Sie konnte nicht erkennen wer vor ihr stand, der Zauberstab leuchtete in seiner Hand, doch er trug eine weiße Maske und den schwarzen Umhang der Todesser.

„Wer, wer sind sie?"

„Das braucht dich nicht zu interessieren! Wieso folgst du mir?" die Stimme wirkte zornig. „Ich kann es wirklich nicht gebrauchen das mir jemand nachspioniert!"

„Ich spioniere nicht!" rief Hermine aus.

Die Stimme lachte hohl. „Natürlich nicht!" Er griff nach dem Pullunder und zog sie daran hoch. „Ich weiß was sich unter dieser abstoßenden Kleidung verbirgt!" Er strich mit dem Zauberstab an ihr entlang. „Viel zu Schade für ein einfaches Schlammblut!"

Hermine gefror das Blut in den Adern. „Was wollen sie?" fragte sie mit erstickter Stimme.

Er ließ den Pullunder los und Hermine spürte wie die große Hand sich unter ihren Rock schob. Sie zuckte sofort zusammen. „Keine Angst, ich werde sicher zärtlicher sein als Snape!" die Stimme hatte einen Ton angenommen die ihr Angst machte.

„Lassen sie mich los! Wenn Severus erfährt was sie machen, dann bekommen sie ärger!"

„Von Snape?" Er lachte schallend. „Da wäre ich mir nicht so sicher!"

Er drückte sie gegen den nächsten Baum. „Wieso bist du mir denn gefolgt? Dann musst du auch die Konsequenzen ertragen!"

Hermine schluckte. „Voldemort würde sich sicher nicht darüber freuen das sie mit einem … Schlammblut so etwas machen!" ihre Stimme zitterte, doch sie versuchte sie fest und bestimmend wirken zu lassen.

Ein harter Schlag traf sie an der Wange und sie fiel zu Boden. „Nenn den Dunklen Lord nicht bei seinem Namen! Du bist nur ein elendes, dreckiges Schlammblut!" Er kniete sich auf ihren Bauch und sie stieß einen erstickten Schrei aus. „Gefällt dir das nicht?" Ein weiterer Schlag traf ihre Wange und sie spürte wie warmes Blut aus ihrer Nase lief.

„Lassen sie mich!" schluchzte sie verzweifelt.

Doch der Todesser hatte nicht vor sie gehen zu lassen. Schmerzhaft riss er ihre Kleidung auf und sie spürte die Augen auf ihren Körper. Die Tränen vermischten sich mit dem Blut und sie schluckte heftig. „Noch so jung, aber so entwickelt!" Hermine hörte wie die Erregung in seiner Stimme mitschwang und sie versuchte die Hände, die über ihren Busen strichen, wegzuschlagen. Doch dafür erntete sie einen weiteren schmerzhaften Schlag.

Hermine schloss die Augen und wollte nur noch das alles aufhört. „Severus!" flüsterte sie immer wieder leise.

„Der wird dir nicht helfen!" stieß die Stimme aus, während er sich an ihrem Körper zu schaffen machte.

Den Schmerz den sie im nächsten Moment im Unterleib spürte ließ erneut die Tränen aufsteigen und sie schluchzte verzweifelt. „Severus, bitte, Severus!" flüsterte sie und spürte wie der Todesser abermals zuschlug. Von da an lag sie bewegungslos da und starrte in die Dunkelheit des Waldes hinaus.

Lass das bitte nur ein Albtraum sein, dachte sie. Die Tränen waren versiegt und sie versuchte den schrecklichen Schmerz zu ignorieren.

„Sollen dich die Tiere fressen! Die freuen sich wenn sie ein Schlammblut bekommen!" Der Lichtstrahl, der sich die ganze Zeit in ihren Augen gespiegelt hatte, verschwand und sie lag reglos auf dem Boden.


„Sie muss hier sein!" Harry lief in den Wald hinein.

„Potter, sie bleiben gefälligst hier."

Harry hatte nach alles Verzweiflung Snape geholt. Er war der einzigste der ihm zu glauben schien, auch wenn er es nicht zugeben wollte.

„Professor, sie glauben doch nich wirklich das Hermine in den Wald gelaufen ist!" Hagrid stand neben Snape und sah in den Wald hinein. „In letzter Zeit treibt sich dort ein seltsames Wesen herum. Es hat sogar ein Thestral angegriffen."

Snape wusste wovon er sprach. „Sie passen auf das Potter nicht noch weiter in den Wald geht!"

Harry hatte sich zu Snape umgedreht. „Professor…!"

Snape kletterte über einen großen, am Boden liegenden, Ast und lief zu Harry. „Gehen sie gefälligst zurück!"

Doch Harry starrte nur auf einen großen Stofffetzen der an einem Strauch hing. „Das ist Hermines!" sagte er tonlos.

Snape griff nach dem Umhang und spürte wie die Angst in ihm hochstieg. „Nehmen sie den und gehen sie! Ich werde ihre kleine Freundin schon finden!"

„Professor!" Harry schluckte. „Ich halte nicht viel von Ihnen, aber Hermine … wehe wenn sie wegen ihnen leiden muss!" Er drehte sich um und ging, obwohl er lieber nach Hermine suchen wollte, zu Ron und Harry zurück.

„Das ist Hermines Umhang!" rief Ron aus und riss ihn Harry aus der Hand. „Sie ist also wirklich im Wald!"

Hagrid schob Harry und Ron etwas weiter weg. „Ich denke ihr beide bleibt hier draußen, nich das noch jemand verschwindet."

Harry sah das seine schwarzen Augen voller Sorge um Hermine waren. „Professor Snape wird sie schon finden!"

„Wieso gerade Snape?" Ron sah zu Harry. „Wieso hast du nicht Dumbledore geholt?"

Harry schüttelte den Kopf. „Ich glaube das kann dir Hermine besser erklären.


„Hermine!" rief Snape während sein eigener schwarzer Mantel von den Ästen zerrissen wurde. „Hermine, wo zum Teufel bist du?" Er fluchte leise vor sich hin und stolperte selber über die Wurzeln am Boden. „Wie ich diesen verdammten Wald hasse! Was hat sie sich nur dabei gedacht!"

Sein Zauberstab leuchtete und seine Augen blickten wachsam in die Dunkelheit hinein. Zumindest wusste er jetzt wieso Potter und Weasley die Gänge unsicher gemacht hatten.