A/N: Okay, jetzt ist es hochoffiziell! Ihr verblüfft mich echt immer wieder! Ich habe jetzt mit wahren Schimpftiraden gerechnet, weil ich ab jetzt immer mehr nur noch an das Eine denke – und ihr wollt das? Bei meiner letzten Geschichte musste ich mir anhören, dass ich es langsamer angehen und so was doch nicht bei Teenagern schreiben könnte. Muss mich jetzt erst mal von meiner Überraschung erholen … Nicht, dass mir euer Stimmungswandel nicht gefallen würde … (SMILE!) Ehrlich gesagt, ICH BIN BEGEISTERT! Okay, dann fangen wir mal ganz langsam an – und steigern uns in den folgenden Kapiteln kräftig, okay! Viel Spaß bei Sirius Verwandlung in einen pubertierenden Lustmolch …
Remus Bride: Aber, aber, meine Beta-Leserin – wie lange kennst Du mich jetzt schon? Ich habe eben meine sadistische Ader … Hähähähä!
Uli: Du glaubst echt noch an das Gute in diesem Mann. Na hör mal, dass ist ein mit Hormonen voll gepumpter Black! (SMILE!)
Imobilus: Ohoh, reich´ mir mal jemand den Feuerlöscher. … Ich kann doch nicht meine treueste Reviewerin in Flammen aufgehen lassen. Mal sehen, vielleicht entschädigt Dich Sirius ein bisschen … (Grins!) Und denk daran: unter dem Bauch ist Remus kitzlig!
Ankantoiel: Das lernt man auf der „Böse Autoren"-Schule – ich hab da mit Auszeichnung bestanden. (SMILE!)
Pia: Hallöchen Du! Freut mich, dass Du auch so begeistert bist, dass es jetzt ganz langsam zum wesentlichen kommt. Aber ich habe mir den Vorwurf, es hier mit Teenagern zu tun zu haben, doch zu Herzen genommen. Wir steigern uns also langsam. Heißer Sex dauert noch ein wenig … (Seufz!) Und zu Remus – der Arme wird sich noch ein wenig gedulden lassen. Wenn – irgendwann einmal – diese Geschichte zu Ende geht, kommt er auch noch dran!
Papabear: Nicht entschuldigen, ich freue mich doch viel eher, dass Du wieder mal dabei bist! Als Mann kannst du vielleicht nachvollziehen, was der arme Sirius jetzt in diesem Kapitel durchmachen muss … (GRINS!)
ShiaAngel: Na endlich! Ich dachte schon, du vergisst uns … (Schluchz!)
Kapitel 17
Nur widerwillig erwachte Lily aus ihrem Traum und versuchte, den Moment des tatsächlichen Erwachens noch möglichst lange herauszuzögern. „Guten Morgen", flüsterte eine wunderbar vertraute Stimme an ihrem Ohr und nicht minder wunderbare Lippen drückten ihr einen zärtlichen Kuss in den Nacken.
„Guten Morgen", erwiderte sie und kuschelte sich unwillkürlich noch en bisschen enger an James, der seinerseits ebenfalls die Umarmung verstärkte, „und frohe Weihnachten." Ein erneuter Kuss war seine Antwort und sie drehte sich in seinen Armen um. Er nahm es als Einladung, sie zum dritten Mal zu küssen – dieses Mal gründlich - und lächelte. „Hast Du schön geträumt?" „Hmmmhm", antwortete sie schläfrig und vergrub ihre Nase an seinem Hals. Sie liebte es, neben ihm aufzuwachen.
„Weißt Du eigentlich, wo Padfoot hin ist?"
Lily runzelte die Stirn, nur um dann zu seufzen. Wie zur Hölle konnte er jetzt an Sirius denken? Mit ihr in seinen Armen! „Ist doch egal", murmelte sie und strich sein Rückgrat mit ihrer Hand entlang. Er erschauerte bei ihrer Berührung und sie lächelte triumphierend. Soviel zu Thema …
„Aber er ist gestern nicht wiedergekommen", hörte sie erneut seine Stimme.
Augenblicklich setzte sich Lily kerzengrade im Bett auf und verpasste James so einen Schlag mit ihrem Ellbogen mitten ins Gesicht. „AU!" Er hielt sich die Nase, doch seine Freundin war inzwischen schon wie eine Furie aus dem Bett gesprungen.
„Ist Mila denn zurückgekommen?" fragte sie aufgeregt. „Nein", nuschelte James, der prüfend seine geschundene Nase abtastete. Durch Lilys Lärm waren mittlerweile auch Remus und Peter erwacht. „Habt ihr Sirius oder Mila gesehen?" fragte sie die beiden, die verschlafen den Kopf schüttelten.
„Verdammt!" fluchte sie und kramte ihre Hose und ihren Pullover hervor. „James, steh auf! Vielleicht ist den Beiden was passiert! Remus, verdammt! Du bist schließlich Vertrauensschüler!" Beide Jungs stöhnten, quälten sich dann aber aus ihren Betten und zogen sich ebenfalls an. Peter vergrub seinen Kopf derweilen wieder im Kissen.
Sie stürzte die Treppe hinab, gefolgt von den beiden Jungs, und tastete alle Sessel und die große Couch mit den Augen ab, auf der Suche nach einer Spur. Remus war mittlerweile zu der Treppe der Mädchen-Schlafsäle gegangen und öffnete die geheime Wandöffnung. Als er die Hand hineinsteckte, runzelte er die Stirn.
„Lily?"
Sie wandte sich zu ihm um.
„Hast Du das letzte Mal vergessen, den Zauber zu aktivieren?"
„Natürlich habe ich ihn aktiviert", protestierte sie, runzelte aber ebenfalls die Stirn, als Remus ohne dass etwas geschah die ersten drei Stufen erklomm.
„Er war aber abgeschaltet."
Langsam ging Lily ein Licht auf und sie rauschte an Remus vorbei zu ihrem Schlafsaal hinauf. James, der mit offenem Mund beobachtet hatte, was sein Freund getan hatte, verpasste ihm eine Kopfnuss und funkelte ihn an.
„Du wusstest von diesem Mechanismus und hast nichts gesagt? MOONY! Weißt Du, wie viel wunderbare Streiche wir hätten spielen können!" Sein Freund zuckte die Schultern und rieb sich den Kopf.
Lily war mittlerweile vor ihrer Tür angekommen und drehte den Knauf um. Das Bild, was sie sah, verschlug ihr erst einmal die Sprache. Dicht aneinander gekuschelt lagen Sirius und Mila gemeinsam in ihrem Bett und schliefen. Ihr Nachthemd war ihr bis zum Bauch hoch gerutscht und sein Pyjama-Oberteil stand zur Hälfte offen.
James und Remus holten sie ein und blieben ebenfalls wie erstarrt im Türrahmen stehen.
Als Moonys Augen über das schlafende Pärchen wanderten, packte ihn kalte Eifersucht und er verschränkte unwillkürlich die Arme vor der Brust, um sich nicht wütend auf Sirius zu stürzen. Er wollte ihn aus dem Bett schleifen und ihn anschreien, dass er gefälligst seine dreckigen Finger von seiner Mila nehmen sollte! Mit diebischen Vergnügen wartete er darauf, dass Lily explodierte. Sie würde diesen Regelverstoß niemals dulden! Er brauchte gar nichts zu tun – nur warten.
„Ich habs doch gewusst", murmelte James neben Lily triumphierend, war trotzdem aber mindesten genauso erstaunt wie Remus, als sie die Tür leise wieder ins Schloss zog. Ein kleines Lächeln umspielte ihre Mundwinkel, als sie erklärte: „Ich denke, wir sollten sie schlafen lassen. Na los! Ihr besorgt Frühstück und ich hole die Geschenke."
Langsam erwachte Mila. Sie hatte ganz wunderbar geträumt. Sie und Sirius waren spazieren gewesen. Und schließlich war er mit ihr gemeinsam in ihr Zimmer gegangen und sie hatten miteinander geschlafen. Er war so wunderbar gewesen. Sie hatten sich geliebt, Stunden um Stunden um … Eine wohlige Gänsehaut überzog ihren Körper uns Mila lächelte in ihr Kissen. Nur sehr langsam bemerkte sie den warmen Körper in ihrem Rücken.
Seit wann schlief Lucy denn dort? Normalerweise lag sie zu ihren Füßen. Und wieso war sie so groß?
Unwillkürlich begann sie so weit sie konnte mit ihrem Fuß den Körper hinter ihr abzutasten – verdammt, er wollte gar nicht aufhören. Irritiert wandte sie sich um – und blickte direkt in Sirius Gesicht, der immer noch schlief.
Das Herz rutschte ihr in die Hose, als sie ihn anstarrte. Oh nein! Sie hatte doch nicht etwa …? Hatten sie …?
Als Sie das Nachthemd bemerkte, welches sich fest um ihren Körper gewickelt hatte, sank sie erleichtert in sich zusammen. Nein, sie hatten nicht miteinander geschlafen – nur im selben Bett.
Schade …´
Sie erschrak selbst über diesen Gedanken, musste dann aber grinsen. Natürlich war es schade … es war schließlich herrlich gewesen. Ob es in der Realität auch so war?
Vorsichtig wandte sie sich in seiner Umarmung um und hoffte, ihn nicht damit zu wecken. Als Mila Sirius direkt ins Gesicht sehen konnte, tat sie dies´ ausgiebigst. Seine Wimpern malten dunkle Halbmonde auf sein Gesicht. Anscheinend rasierte er sich auch schon, denn ein leichter Blauschimmer war sichtbar geworden. Es verlieh seinem Gesicht etwas Verwegenes und sie hob die Hand, um seine Wange zu streicheln. Sie war rau und es kitzelte ein bisschen.
Ihr Blick fiel schließlich auf seine nackte Brust, auf der sich ebenfalls kleine Härchen kräuselten. Mit zwischen die Zähne gezogener Unterlippe streckte sie noch einmal die Hand aus. Ganz vorsichtig berührte sie erst den weichen Flaum, bevor sie mutiger wurde und ihre Fingerspitzen gegen seine Haut presste. Eine Gänsehaut entstand direkt darunter. Er war so warm. Fast heiß. Sie wollte ihn weiter erforschen. Tiefer in ihn dringen. Ihn fühlen.
„Guten Morgen."
Mila fuhr so heftig zusammen, dass die Matratze erbebte und starrte in seine dunklen Augen, die einen merkwürdigen Ausdruck angenommen hatten. Sirius Stimme klang rauer als gewöhnlich.
„Gefällt Dir, was Du siehst?"
Ihre Wangen verfärbten sich dunkel, als er ihren Blick mit dem seinen fest hielt. Langsam nickte sie. Er lächelte ein schläfriges Lächeln und nahm ihr Gesicht in beide Hände. Im nächsten Moment presste er seine Lippen auf ihre und Mila vergaß, verlegen zu sein. Seine Zunge drang in ihren Mund ein, streichelte und lockte sie, versprach ihr Dinge, die sie zittern ließen. Als er ihre Lippen wieder freigab, konnte sie nur zittrig Luft holen, während er langsam über ihren Kiefer tiefer wanderte.
Sie seufzte auf, als er ihren Hals hinab fuhr, tiefer und immer tiefer. Als er die weiche Haut direkt unter ihrem Puls erreichte, erschauderte Mila unwillkürlich und keuchte leise. Bei diesem kehligen Geräusch hielt Sirius kurz inne, nur um dann erneut seine Lippen auf dieses winzige Stückchen Haut zu pressen. Seine Zunge schnellte hervor und kostete von ihr, was ihr erneut diesen leisen, wohligen Laut entlockte. Seine Hände fanden die nackte Haut ihres Oberschenkels, streichelten, erkämpften sich mit sanfter Gewalt seinen Weg hinauf.
Grade als er fast an ihrem Po angelangt war, polterte jemand gegen die Tür und im nächsten Moment krachte sie gegen die Wand.
„GUTEN MORGEN!" grölten James und Lily im Chor und im nächsten Moment wurde Sirius von seinem Freund aus dem Bett gezerrt. Mila blieb geschockt liegen.
„Es ist Weihnachten! Los, ihr Schlafmützen, aufstehen." James bugsierte seinen besten Freund ungefragt aus dem Zimmer, bevor er auch nur irgendetwas sagen konnte. Mila blieb mit Lily allein zurück, die sie durchdringend ansah.
„Habt ihr …?" fragte Lily und wurde bei ihrer persönlichen Frage selbst ein wenig rot. Hastig schüttelte Mila den Kopf und Lily lächelte erleichtert.
„Gut!"
Ein diabolisches Grinsen verscheuchte ihre Röte. „Und ich dachte schon, ich müsse euch beiden höchst persönlich den Hintern versohlen. Bei Sirius Knackarsch hätte mir das sicher viel Spaß gemacht." Ihre Freundin schnappt erst empört nach Luft, bevor beide hysterisch zu kichern begannen.
„Bist Du von allen guten Geistern verlassen?" Sirius kochte vor Wut, während James ihn in ihren Schlafsaal bugsierte und die Tür mit seinem Fuß schloss. Als sie ins Schloss gefallen war, ließ er seinen Freund endlich los und wandte sich um. Remus war unten im Gemeinschaftsraum geblieben und Peter leistete seinem plötzlich ziemlich sauertöpfischen Freund Gesellschaft.
„Hey, cool bleiben! Was regst Du Dich denn so …?" Sein Blick blieb plötzlich an Sirius Pyjama-Hose hängen, die sich deutlich ausbeulte. Und zwar sehr deutlich. James grinste von einem Ohr zum Anderen.
„Aha."
„Was aha?" schnappte Sirius sofort. Er folgte seinem Blick und erst jetzt wurde ihm sein ´körperlicher Zustand´ bewusst. Das Blut stieg ihm in die Wangen und er wandte sich abrupt ab. Bei dieser ungewohnten Schamhaftigkeit prustete James los. „Ich hab doch gewusst, das Du scharf auf Mila bist", erklärte er triumphierend.
Sirius antwortete lieber nicht, sondern ging zu seinem Schrank hinüber, öffnete ihn ruckartig und tat so, als wühle er nach neuen Klamotten. Aber viel eher ging es ihm darum, dass er sich für einen kurzen Augenblick hinter den Türen des Schrankes verbergen konnte.
Tief durchatmend versuchte er sich zu beruhigen und seine heftige Erregung in den Griff zu bekommen. Zur Hölle, sie war nicht das erste Mädchen für ihn. Er hatte schon gevögelt. Mehr als einmal!
Innerlich verzog er kurz das Gesicht über seine Wortwahl, doch er musste es vor sich selbst runterspielen. Denn keines der Mädchen, denen er irgendwo im Schloss den Rock hochgeschoben hatte, hatte ihn so verrückt gemacht. So geschmeckt. Sich so angefühlt, wie Mila noch vor ein paar Minuten. Es waren nur kurze Nummern gewesen, um seine körperlichen Bedürfnisse zu stillen. Aber heute war es nicht bloß darum gegangen …
Er war aufgewacht und war sich sicher gewesen, zu träumen. Er hatte ihre Fingerspitzen auf seiner Wange gespürt, auf seiner Brust – und als er die Augen öffnete, hatte sie ihn angesehen und ihm endgültig den Kopf verdreht.
Zur Hölle, damals auf dem Astronomie-Turm hatte er es auf die besondere Situation geschoben. Er war fertig gewesen, unglücklich, seine Familie hatte ihm schwer zugesetzt. So hatte er die heftige Reaktion auf Mila wunderbar erklären können. Aber heute hatte er diese Ausrede nicht.
Er verfluchte und dankte James und Lily gleichzeitig für die Störung. Was wäre geschehen, wenn sie nicht gekommen wären? Hätte er sie ausgezogen? Ihre vollkommenen Brüste gestreichelt? Ihre milchweiße Haut gekostet? Hätte sie sich ihm hingegeben?
Anstatt nachzulassen, schwoll seine Erregung bei diesen Gedanken noch weit mehr an und Sirius biss sich auf die Lippe. Entweder Prongs verschwand endlich und er konnte beenden, was dieses wunderbare Mädchen, ohne es zu wissen, begonnen hatte – oder er musste dringend eiskalt duschen!
Zu seiner Erleichterung hörte er die Tür klappern und als er vorsichtig um eine der Schranktüren lugte, war sein Freund wirklich verschwunden.
´Gesegnet sei Dein Feingefühl, Prongs! ´
Seufzend lehnte er die Stirn gegen die Tür und schob seine rechte Hand in den Bund seiner Pyjama-Hose. Die andere grub er fest in das Hutbrett und stöhnte leise. Bei Merlin, dass hätte nicht einmal eine eiskalte Dusche beheben können …
Er stellte sich vor, wie es wäre, ihr den Rock hochzuschieben. Seine Zähne sanft in ihrer Halsbeuge zu vergraben, während er sich tief in ihr versenkte. Ihr leises Stöhnen, wenn er sich begann zu bewegen. Ihre Feuchtigkeit, ihre Enge.
Sirius biss die Zähne zusammen, dachte an ihre Brüste, wie sich ihre Spitzen unter seinen Händen zusammenzogen. Sein Körper spannte sich an und mit einem nicht mehr wirklich leisen Stöhnen kam er.
Einen kurzen Augenblick dachte er, seine Beine würden ihm den Dienst versagen. Heftig atmend beruhigte er sich. Seine rechte Hand war feucht und klebte, und während er sie zur Faust geballt aus seiner Hose zog, schnitt er über sich selbst eine Grimasse. Grade hatte er das berühmte Teenager-Klischee erfüllt.
Er tauchte seine Hand in die Waschschüssel neben seinem Bett, die die Hauselfen bereits mit warmem Wasser gefüllt hatten, und griff mit der anderen nach der Seife. Danach ließ er mit Hilfe seines Zauberstabs das Wasser verschwinden und zauberte Neues hervor, mit dem er sich wusch. Zähne-Putzen folgte, und schließlich zog er sich an. Seufzend betrachtet er sich im Spiegel. Sein Spiegelbild grinste ihn unverschämt an und Sirius streckte ihm die Zunge raus. Er hätte schwören können, dass es „Geiler Bock!" murmelte, während er das Zimmer verließ.
Als er endlich unten im Gemeinschaftsraum ankam, blieb er auf der letzten Stufe stehen und sah auf das Bild, das sich ihm bot. Sein Magen hüpfte vor Überraschung.
Wenn er an Weihnachten zu Hause gewesen war, musste er möglichst leise sein, weil seine Mutter wieder einmal einen ihrer Migräne-Anfälle hatte, die nicht einmal mit „Fosters guten Blitzapillen" zu kurieren war – einem äußerst starkem Zaubermittel gegen Schmerzen. Seine Erzeugerin – Mutter war definitiv das falsche Wort - hatte diese Dinger gegessen wie Süßigkeiten. Das Essen endete immer im Streit, bei dem sich zuerst seine Eltern anfauchten und, nachdem sein Vater wütend die Tür hinter sich zuschlug, seine Mutter schließlich dazu überging, ihren Ältesten zu beschimpfen und ihm zu sagen, wie wertlos er sei und was für eine Schande er doch für die ehrenwerte Familie Black war.
Jetzt aber bot sich Sirius ein anderes Bild: seine Freunde saßen gemeinsam um den Tisch und scherzten und lachten miteinander. Ein Berg von Päckchen türmte sich auf dem Tisch, neben dem Frühstück und den Tassen mit heißer Schokolade. Er wagte es nicht, sich zu bewegen, aus Angst diesen Moment zu stören.
Mila jedoch entdeckte ihn auf der Treppe und schenkte ihm ein Lächeln, das sein Blut sofort wieder aus seinem Kopf in andere Körperregionen fließen ließ. Sein Mund wurde trocken und er erwiderte es nur zögernd. Dafür aber umso strahlender. Sie streckte die Hand nach ihm aus und ohne zu wissen, was er da wirklich tat, folgte er ihrer stummen Einladung.
Er ergriff ihre Finger und ließ sich neben sie auf das Sofa ziehen, auf dem sie zusammen mit Moony mit angewinkelten Beinen saß. Sofort schob ihm Lily einen Teller hin, ohne ihr Gespräch mit Peter zu unterbrechen, und im nächsten Moment folgte ein duftendes Brötchen. James grinste ihn über den Tisch hinweg an und Sirius war sich in diesem Moment sehr sicher, dass er das erste Mal in seinem Leben wirklich in Weihnachtsstimmung war!
Okay, ich bin wirklich aus der Übung. Wenn es mir bei Sirius kleiner "Notlösung" schon so warm wird ... Geht´s euch auch so? Reviews! Bitte, bitte!
