A/N: Was sagt ihr? Wollen wir Padfood ein zuhause geben? Ja, oder? Mal sehen, was er sagt. Viel Spaß Und danke für die unzähligen Reviews! Wusste doch, dass ihr noch da seid! (SMILE!)

Imobilus: Na, da hast Du mir ja was eingebrockt. Schöne Grüße von Moony, er stellt sich gerne zur Verfügung. Und Du bräuchtest auch gar nicht schüchtern sein, er wäre gaaaanz lieb. Jaja, Männer … Und ach ja, bevor ich es vergesse: ZÜNDUNG! (Zwinker!)

ShiaAngel: Du bist dann wohl die erste Kandidatin für den Feuerlöscher, was? (Lol!)

Uli: Hey, Mila WAR unschuldig. Ein junger Black hat sie nur verdorben … (Hüstel, hüstel!) Und steh´ bitte vom Boden auf. Ich schreib ja schon weiter!

MyLoveIsYourLove: Hey, willkommen bei uns. Und herzlichen Dank für das Kompliment. Ich hoffe, ich höre noch öfter von Dir!

Pia: Hey, hey, langsam. (SMILE!) Also, zu Voldy: der kommt noch, keine Sorge. Frag mal meine Beta-Leserin, die hat nämlich schon eine Anti-Voldy-Front gebildet. Wir wollen doch erst mal sehen, dass wir unsere Turteltauben unter die Haube kriegen. Und an dieser blöden Prophezeiung knapse ich momentan auch noch. Lass mir und meinen armen Gehirnwindungen nur etwas Zeit, okay!

KabaKakao: I-Net kaputt? O weia. Und die Schule geht natürlich vor, auch wenn ich schwer unter den Entzugserscheinungen Deiner fehlenden Reviews zu schlucken hatte. Aber jetzt bist Du ja wieder da! Juhu! Und ja, ich denke, Remus hätte das Alles zwischen Mila und Sirius nicht so gut verpackt wie Prongs … armer Kuschelwolf!

Vegivir: So gewinnt man das Herz einer Autorin! Danke für die wunderbare Review! Und ich hoffe, Du bleibst bei uns!

Lia: Da werde ich ja noch ganz rot! Sonnenschein sagt man so selten zu mir. (SMILE!) Danke schön. Und klar, dass ich mit französischen Mannsbildern nicht mithalten kann … Hauptsache, Du bist jetzt wieder mit dabei! Juhuuu!

Susi: Mach´ ich! Und ich hoffe, Du überzeugst Dich selbst davon und gibst mir kurz Bescheid, ob ich meinen Stand halten kann.

Ac Potterfan: Und Du bist auch noch da! Jiphiiii! Schön weiter lesen, okay?

Kapitel 21

Sirius erholte sich recht schnell. Das Fieber sank und er rechnete eigentlich jeden Tag damit, dass die Familie seines Freundes irgendwann fragen würde, wann er wieder gedachte zu seinen Blutsverwandten zurückzukehren. ´Familie´ mochte er nach diesem letzten Abend im Grimmauldplatz nicht einmal denken. Doch es geschah nichts. Er war ziemlich verwundert darüber …

Eines Abends, als er mit James zusammen draußen im Garten herumlümmelte, beschloss er seinen besten Freund einfach zu fragen.

„James!"

„Hm?"

„Haben Deine Eltern etwas gesagt … wann ich wieder gehen muss?"

James warf ihm einen kurzen Blick zu und mühte sich, das kleine Lächeln zu unterdrücken, was in ihm aufstieg. Er hatte mit seinen Eltern darüber gesprochen … Und er hatte beide geküsst, als sie ihm ihre Entscheidung mitgeteilt hatte. Etwas, was ihm bei seinem Dad immer noch ein bisschen peinlich war. Mit fast 16 küsste man als Kerl seinen Vater nicht mehr. Aber na ja …

„Ja", antwortete er recht wortkarg.

Sirius nestelte unwohl an seinem T-Shirt herum. „Wann?"

Jetzt war das Lächeln einfach nicht mehr unterdrückbar. James setzte sich auf und sah seinen Freund an. „Niemals, Sirius."

„Was?" Padfoot schaute so überrascht, dass sein Freund schmunzeln musste.

„Du wirst niemals gehen müssen. Ab heute bist Du hier zuhause."

„Aber … aber ich …"

„Kein Aber! Jetzt bist Du ein Potter!" Mit diesen Worten war für seinen Freund das Thema offensichtlich abgehandelt, denn er lehnte sich erneut zurück und sah hinauf zu den Sternen.

„Was haben Du und Mila eigentlich gemacht?" James hatte die Frage so unbeteiligt und beiläufig wie möglich stellen wollen, doch die Neugier schwang deutlich in seiner Stimme mit.

„Das sag ich Dir nicht!" erklärte Sirius fest, während auch er erneut das Firmament beobachtete. Ein kleines Lächeln lag auf seine Lippen. Zuhause …

„Na hör mal!" Fast empört sah ihn sein Freund an. „Wir zwei sind beste Freunde! Jetzt sogar fast Brüder! Und Du willst es mir nicht erzählen?"

„Nein."

„Warum nicht?"

„Weil es Dich nichts angeht!"

„Mila erzählt es Lily bestimmt. Und dann erfahre ich es sowieso", versuchte James ihn zu überreden und Sirius seufzte laut.

„Du bist ätzend neugierig, Prongs!"

Sein Freund zuckte nur kurz mit den Schultern. „Stimmt. Sogar perfekte Menschen müssen ihre Fehler haben, Padfoot."


„Jungs? Seid ihr fertig?"

„Jaaaa", ertönte es aus dem Zimmer, welches sich James und Sirius seit diesem Sommer teilten. Die Potters hatten ihm zwar das Gästezimmer als eigenen Raum angeboten, in dem er ab sofort schalten und walten konnte wie ihm beliebte, doch das hatte der Junge sofort hastig abgelehnt. Er wollte nicht noch mehr Arbeit machen, als er es ohnehin schon tat.

Er bemühte sich vielmehr, seiner neuen Familie alles so gut es ging abzunehmen. Was James zu der Mutmaßung führte, dass er bald zur Adoption frei gegeben werden würde, wenn sich Sirius weiterhin als perfekter Sohn profilierte.

Ab Morgen würde das neue Schuljahr beginnen und daher würde heute ein Besuch in der Winkelgasse anstehen, um die neuen Schulbücher und neue Schuluniformen zu organisieren. Sirius war mehr als erleichtert, als er vor ein paar Tagen eine Eule von seinem Lieblingsonkel Alphard bekommen hatte, in dem er ihm verkündete, er hätte für ihn ein Verlies bei Gringotts eröffnet, in dem ein kleines Vermögen als Starthilfe auf ihn, den Blutsverräter, wartete. Er konnte sich nicht helfen, aber bei seinem Onkel hatte es geklungen, als ob er dafür einen Orden bekommen sollte. Aber er war froh über das Geld - wenn er den Potters auch noch in der Beziehung auf der Tasche hätte liegen müssen, hätte sich Sirius vermutlich geweigert, zurück nach Hogwarts zu gehen!

Mrs. Potter wartete unten am Kamin auf sie, in einen Reiseumhang gehüllt, und lächelte ihnen entgegen. Während sie beiden die Schale mit dem Flohpulver hinhielt, grinsten sich die mittlerweile 16-jährigen verschwörerisch an. James hatte vor wenigen Tagen Geburtstag gehabt. ´Time to party´, formten beide stumm mit den Lippen. Sie hatten beide diesen Sommer eindeutig zu wenig Blödsinn angestellt!

In der Winkelgasse angekommen erhielten sie von James Mutter ihre Einkaufslisten und machten sich auf den Weg zu Gringotts, während seine Mum selbst einige Einkäufe erledigte.

Mit den Taschen voller Sickel und Galeonen kehrten sie schließlich zurück, um im Laden von Madame Malkins neue Schuluniformen zu kaufen – beide waren in diesem Sommer ein kräftiges Stück gewachsen. Die Zeit des Maßnehmens vertrieben sich beide, in dem sie wilde Grimassen schnitten und Sirius fand es besonders lustig, seinen Fuß ein winziges Stückchen anzuheben, als Madam Malkins bei ihm kontrollhalber noch einmal die Hosenlänge abmaß. Mit gerunzelter Stirn verglich die Hexe ihre erste Messung mit ihrem zweiten Ergebnis, während sich die beiden Jungs im stummen Lachen schüttelten.

Im Buchladen der Winkelgasse trafen sie schließlich sogar Remus, der grade völlig versunken in einem Buch über Arithmantik schmökerte. Als sie ihn entdeckten, gab Sirius James mit einer stummen Geste zu verstehen, sich an Moony heranzuschleichen. Während sein Freund dies tat, verbarg sich Sirius hinter einem Bücherregal und brummte mit verstellter Stimme: „Remus."

Sein Freund hob den Kopf und wandte sich um, was James dazu veranlasste, sich schnell hinter einem Stapel Bücher zu verstecken. Als er niemanden, den er kannte, entdecken konnte, wandte sich Moony wieder seinem Buch zu. Erneut begann Sirius: „Remus!"

Der angesprochene runzelte nur die Stirn.

„Ich bin es, die Stimme Deines Gewissens, Remus! Du warst viel zu brav diesen Sommer! Los, tu etwas richtig Blödes!"

James war mittlerweile bei Remus angekommen, erhob sich langsam und holte tief Luft, in dem Bestreben seinem Freund gehörig ins Ohr zu schreien, doch er kam nicht dazu. Ohne mit der Wimper zu zucken, geschweige denn sich umzudrehen, erwiderte Remus nur: „Hallo James!"

Pfeifend entwich die angestaute Luft aus Prongs, während er seinen Freund gekränkt von der Seite ansah. „Woher hast Du es gewusst?"

Moony klappte das Buch zu und stellte es zurück in das Regal vor ihm. „Erstens ist Sirius ein ganz furchtbarer Stimmenimitator", er wandte sich auch zu seinem anderen Freund um und begrüßte ihn ebenfalls, bevor er sich wieder James zuwandte. „Wenn dieser Kerl wirklich die Stimme meines Gewissens wäre, müsste ich mich selbst vom London Tower stürzen! Zweitens versucht ihr mich nun schon seit unserem dritten Jahr zu Tode zu erschrecken. Und drittens trampelst Du so laut, dass es mir schon fast in den Ohren weh tut!"

„Ich habe nicht getrampelt", leugnete Prongs beleidigt und Sirius grinste. „Lass mich raten, Moony. Grade ist Vollmond vorbei, was!"

„Wie kommst Du nur darauf, Padfoot? Hast Du etwa meine gesunde Gesichtsfarbe bemerkt?" Remus spielte mit einem schiefen Grinsen auf die Blässe an, die ihn nach Vollmond immer begleitete.

„Na ja. Wer weiß, wo Du Dich in den Ferien rumgetrieben hast. Du hättest ja auch ein heißes Techtelmechtel mit einer hübschen Vampirin haben können, so blutleer wie Du wirkst …"

Remus verdrehte die Augen. So ein Spruch musste ja von Sirius kommen. „Sie heißen Karpatianer, Padfoot."

„Auch gut", wiegelte der Getadelte mit einem Schulterzucken ab. „Ich sage ja nur, dass Dir ein heißes Techtelmechtel gut tun würde, Du ehrenhafter Schwachkopf."

James schnitt eine Grimasse und murmelte: „Sirius spricht aus Erfahrung, musst Du wissen. Er hatte, nachdem er bei uns ankam, seine ganz persönliche Krankenschwester."

„Wen?"

„Mila."

Bedeutungsschwanger wackelte James mit den Augenbrauen, während Remus unwillkürlich die erbleichte. „Sie hat sich wirklich gut um ihn ´gekümmert´." Das letzte Wort klang so was von zweideutig, dass es Remus dazu veranlasste „Du bist ein Ferkel, Sirius" zu murmeln.

„Hey", protestierte Sirius sofort. „Das klingt, als ob ich sie vernascht hätte! Das stimmt nicht! Wir haben nur …" Erst im letzten Moment warnte ihn der neugierige Ausdruck in James Gesicht davor sich noch mehr um Kopf und Kragen zu reden.

„Aha. Das bringt uns den Tatsachen doch schon ein ganzes Stück näher …", grinste James nur, während Remus beschlossen hatte, viel lieber aus dem Fenster zu starren. Er wollte es gar nicht wissen! Es war schon so schwer genug, einfach in dieses Mädchen verknallt zu sein. Wenn er jetzt auch noch aus erster Hand erfuhr, was Sirius mit ihr getan hatte, würde er seinen Freund erwürgen müssen!

„Was denn, Black. Hast Deine kleine Schlammblut-Schlampe immer noch nicht gevögelt?"

Sirius wirbelte beim Klang dieser öligen Stimmer herum. Vor ihm stand Lucius Malfoy, einer der Slytherin-Typen, die sich selbst für das größte Gottesgeschenk der Menschheit hielten.

„Was hast Du gesagt, Malfoy!" fragte er mit gefährlich ruhiger Stimme.

Malfoy grinste lüstern. „Ich frage mich langsam, warum Du sie Dir überhaupt noch hältst. Wenn man sie nicht poppen kann, sind diese kleinen Miststücke doch zu nichts nutze." Seine kleine Truppe hinter ihm, sie erkannten Sirius kleinen Bruder Regulus und Schniefelus, lachte hämisch. „Vielleicht sollte ich sie mir vornehmen", sinnierte der weißblonde Junge vor ihm und tippte sich mit einem Zeigefinger gegen seine schmollend vorgewölbte Unterlippe. „Wenn ich sie erst durch hätte … Ich mag es, wenn sie heulen, weißt Du! Sie muss vermutlich nur ordentlich zugeritten …"

Wie auf ein stummes Zeichen hin stürzten sich sowohl Sirius, wie auch James und Remus wütend auf Malfoy, der sofort von seinem Trupp abgeschirmt wurde. Fäuste flogen und die restlichen Kunden wichen entsetzt vor diesem Knäuel Teenager zurück.

Letztendlich musste der Besitzer des Buchladens dazwischen gehen und die Streithähne voneinander trennen. Malfoys Lippe blutete, ein merkwürdiger Kontrast zu seinem sonst so blassen Gesicht. Sirius funkelte ihn an. Wenn ihn der Mann nur losließe, er würde …

Mit einer wütenden Geste wischte sich Malfoy das Blut von der Lippe. „Der dunkle Lord wird auch Dich kriegen, Black! Blutsverräter! Und Dich genauso, Potter! Dich und Deine gesamte verfluchte Familie! Und deine kleine Freundin nehme ich mir auch noch persönlich vor!"

Bei dieser offensichtlichen Androhung in Richtung Lilys war es vorbei – Sirius wehrte sich so heftig gegen den Besitzer, dass dem Mann der Schweiß ausbrach und auch Remus knurrte unwillkürlich. James hingegen, der mittlerweile los gelassen worden war, packte Malfoy erneut und schlug ihm mit der Faust mitten ins Gesicht. Es machte ein hässliches, knackendes Geräusch.

„Ich töte Dich, Malfoy! Wenn Du Lily anrührst, schwöre ich …"

„James! Sirius!" Samantha Potter stürmte grade, gefolgt von Remus Mutter, in den Laden. „Was ist hier los?"

Nur mit Mühe schaffte es Mrs. Potter, ihren rasenden Sohn zu bändigen, während Mrs. Lupin in eine Standpauke für ihren Sohn über gutes Benehmen in der Öffentlichkeit ausbrach.

„Sie sollten diese Halbstarken lieber im Auge behalten", schimpfte der Ladenbesitzer, der Sirius mittlerweile losgelassen hatte und seine kostbaren Bücher inspizierte, ob sie in irgendeiner Weise beschädigt worden waren.

„Darüber reden wir zu Hause", prophezeite Mrs. Potter wütend und zerrte beide Jungen aus dem Bücherladen.


Sie sprach auf dem Nachhauseweg kein Wort mit den beiden Jungen.

Zuhause angekommen verfrachtete sie beide an den Küchentisch und mit dem Schwenk ihres Zauberstabes erschienen saubere Tücher und Eiswürfel. Schweigend band sie daraus kleine Pakete und reichte sie den beiden 16-jährigen. Malfoy und seine Truppe hatten durchaus mehr einstecken müssen, trotzdem gab es die eine oder andere Blessur.

„Was war da los?" forderte sie endlich zu wissen.

Sirius schwieg weiterhin, während er sich eines der Eispäckchen vorsichtig gegen sein blaues Auge drückte, doch James platzte mit der Geschichte heraus. Mit gerunzelter Stirn hörte sie ihrem Sohn zu. Als er geendet hatte, seufzte sie. „Lucius ist ein Schwätzer, Jamie. Das solltest Du am Besten wissen."

„Und wenn nicht?" James war viel zu aufgebracht, um seine Mutter für den Kosenamen zu schelten. „Was war das mit diesen Todessern, Mum? Der Brief letzten Sommer? Er war doch von diesem Voldemort, den Malfoy ´dunklen Lord´ nennt!"

Seine Mutter wirkte einen Moment überrascht. Sie hatte nicht gewusst, dass er etwas davon mitbekommen hatte. Doch schließlich lächelte sie beschwichtigend. „Das sind alles nur Dummköpfe. Viel Lärm um nichts. Mach Dir nicht so viele Sorgen, Liebling."

„Aber … wenn euch etwas passiert … oder Lily …"

„Wird es nicht." Sie wusste ja nicht, wie falsch dies war …


Na, hat es euch gefallen? Padfood, Moony und Prongs sind schließlich ganz gespannt, ob ihr findet, dass sie überreagieren. Flüstert es doch einfach dem kleinen, lila Knöpfchen ins Ohr, Okay!