A/N: Okay, jetzt aber wirklich. Genug des Heranschleichens, jetzt geht es richtig zur Sache. Also … an alle Zartbesaiteten: NICHT LESEN! EROTIK! JAMES UND LILYS ERSTES MAL! Und zwischen Padfood und Mila wird es auch recht heiß hergehen! Also behauptet nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! Okay? Viel Spaß!
Lia: Na ja, ich habe zumindest vor zu schreiben, bis Sirius an diesen furchtbaren, abscheulichen Ort kommt. (Schnüf!) Aber vielleicht habe ich bis dahin ja gar keine Leser mehr, weil meine Geschichte gähnend langweilig geworden ist. Sind jetzt ja immerhin schon 34 Kapitel – und ich habe grade mal die Potters unter die Haube gebracht … Mit Remus ist momentan zwar was geplant, aber lassen wir uns überraschen …
KabaKakao: Klar wurde Voldemort unterschätzt. Sonst wäre er doch nie so mächtig geworden … Und Remus geht in dieser Geschichte leider noch leer aus. Vielleicht in der nächsten?
Imobilus: So, da haben wir den Salat. Mal schauen, ob Du nach dieser Kuschel-Attacke von Padfood noch vom Boden hochkommst … Hab´ die Petition grade abgegeben. Jetzt heißt es Daumen-Drücken! (Schwitz!)
Uli: Aua! Wehe, wenn sie losgelassen. (Hihihi!) Sirius würde Dich sicher sofort bei den Maraudern aufnehmen! Frauen mit „schlagkräftigen" Argumenten sind ihm immer willkommen.
MyLoveIsYourLove: Richtig, Mila und Sirius sind bei mir verheiratet. Alles in meiner ersten Story passiert. Na ja, er lebt, weil ich eine derjenigen war, die im 5. Buch Zeter und Mordio geschrieen hat, weil JKR ihn einfach über die Klinge hat springen lassen. Daher hab ich schon in meiner ersten Geschichte einfach so beschlossen, dass Harry ihn aus dem Torbogen befreit hat. Künstlerische Freiheit nennt man so was. (Klimper mit den Wimpern!) Und die Marauder haben sich alle zum Schämen in die Ecke gestellt und geloben Besserung … na ja, mal schauen.
Ac Potterfan: Na ja (Hüstel, hüstel). Momentan sind es 34 Kapitel, ich bin aber noch längst nicht fertig. Werden wohl mindestens 50 werden … Und es ist zumindest geplant, dass ich bis zu dem Tod der Potters und Sirius Inhaftierung schreibe. Mal schau´n.
SilverHoney: Jaja, der gute, alte Potter-Charme. Wer kann dem schon widerstehen. Ich wette, Du wirst jetzt ganz neidisch auf Lily …
ShiaAngel: Hey – das sind eben echte Freunde! Klar, dass sie sich so um Lily kümmern!
Kapitel 23
Nicht mal eine halbe Stunde später waren sie per Flohnetzwerk nach Hogsmead gereist und hatten den Fußmarsch nach Hogwarts hinter sich gebracht. Grade als sie durch das Eingansportal geschritten waren, trat auch schon Professor McGonnagal auf sie zu – mit so ernster Miene, dass es selbst für sie schon etwas hieß.
„Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung vorzubringen?" fragte sie mit blitzenden Augen.
James trat vor und straffte die Schultern. „Es war meine Schuld, Professor. Ich habe sie dazu angestachelt!"
Während seine Freunde den Mund aufmachten um zu protestieren, wich aus ihren Lippen auch das letzte Fünkchen Blut, während sie ihn mit eisigem Blick betrachtete und den Rest mit einer Handbewegung zum Schweigen brachte.
„Sie sind sich über die möglichen Konsequenzen im Klaren, Mr. Potter!"
„Ja, Ma´am."
„Gut. Folgen Sie mir. Sie alle."
Als auch Lily ihren Freunden folgen wollte, hielt sie McGonnagal zurück uns schüttelte den Kopf. Mit ernster Miene drehte sie den Kopf des Mädchens ins Licht einer Fackel, um den Bluterguss besser erkennen zu können. Sie schnalzte missbilligend mit der Zunge. „Sie gehen in den Krankenflügel, Miss Evans. Madam Pomfrey sollte sich das ansehen."
Lily folgte mit ihrem Blick James und den anderen die Treppe hinauf und sah dann mit vor Tränen glänzendem Blick zu ihrer Hauslehrerin auf. „Werfen Sie sie nicht von der Schule, Professor. Sie wollten mir nur helfen. Ich bin schuld!"
Minerva McGonnagal seufzte leise. „Das ist nicht meine Entscheidung, Miss Evans. Aber ich werde tun, was ich kann …"
Sie folgte den Schülern hinauf zum Büro des Direktors. Dumbledore erwartete sie bereits. Er saß hinter seinem Schreibtisch und blickte ihnen entgegen. Er wirkte ernst, allerdings nicht wütend. Und seine Augen blitzten auf eigenartige Weise.
Er bot keinem von ihnen einen Stuhl an, sondern maß jeden einzelnen mit einem eigenartigen Ausdruck in den eisblauen Augen. Innerlich lächelte er warm. Jeder der 4 Schüler wirkte anders, während er auf sein Urteil wartete.
Das Mädchen war völlig verschüchtert und hielt demütig den Blick gesenkt.
Remus Lupin sah ihn auch nicht direkt an, er schien allerdings wesentlich gefasster.
James Potter erwiderte seinen Blick ohne besondere Gefühlsregung, aber trotzdem aufrecht und stolz.
Und Mr. Black – nun auch er sah ihm ins Gesicht, im Vergleich zu seinem Freund aber deutlich herausfordernder. Dumbledor wusste von den Geschehnissen dieses Sommers. Auch, was heute Nachmittag passiert war. Er stand mit den Potters im ständigen Kontakt. Sie waren schließlich enge Vertraute und Verbündete … und er wusste auch, dass die Potter-Männer nur einmal im Leben liebten und diese Liebe mit Zähnen und Klauen zu verteidigen pflegten. Kein Wunder also …
„Nun …" Er legte seine Fingerspitzen aneinander und maß sie über den Rand seiner Brille mit einem Blick. „Der Zauberei-Minister hat mir vor wenigen Minuten eine Eule geschickt, mit Informationen über die Geschehnisse. Er bat mich, Ihnen Ihre gerechte Strafe zukommen zu lassen."
Das Schweigen wurde fast erdrückend.
„Aber dazu später. Wer von Ihnen möchte mir mitteilen, warum unsere beiden Schulsprecher nicht im Hogwarts-Express waren? Sie selbst vielleicht, Mr. Potter?"
James runzelte verständnislos die Stirn. „Ich … ich selbst? Na ja, ich habe Remus …"
Dumbledor schüttelte den Kopf. „Sie haben mich nicht verstanden, Mr. Potter – warum waren Sie und Miss Evans nicht im Zug, um ihre Pflichten als Schulsprecher zu erfüllen?"
Bei seinem entsetzten Gesichtsausdruck hätte er am liebsten gelacht.
„ICH? Ich … nein …"
„Aber hier steht Ihr Name." Der Direktor hob das Schulsprecher-Abzeichen in die Höhe, damit es jeder im Raum sehen konnte.
Nachdem sich James vom größten Schock erholt hatte, machte er ein möglichst gleichgültiges Gesicht. „Dann bin ich wohl der erste Schulsprecher, der zu Beginn des Schuljahres sofort rausgeflogen ist, nicht wahr?"
„Was macht Sie so sicher, Mr. Potter?" Dumbledor lehnte sich zurück und lächelte ein kleines Lächeln. Irritiert runzelte James die Stirn.
„Nicht?"
„Nein. Heute wird niemand Hogwarts verlassen. Und auch nicht in nächster Zeit. – Ich hätte in Ihrer Situation vermutlich ähnlich gehandelt, muss ich zugeben. Und keiner von Ihnen hat den Muggel schließlich angegriffen, auch wenn Mr. Black, wie man mir sagte, schon fast soweit war – Sie haben sich nur verteidigt."
Jeder im Raum war offensichtlicherweise überrascht – sogar die Hauslehrerin Gryffindors. Doch James war es definitiv am meisten. Während er das Abzeichen musterte, hätte Mila schwören können, dass ihm leicht übel wurde. Ein leichter Grünstich seines Gesichtes war kaum leugbar.
„Nun zu Ihrer gerechten Bestrafung."
Dumbledor erhob sich von seinem Schreibtisch. „Sie werden eine Woche lang bis zum Abendessen unter Aufsicht eines Lehrkörpers nachsitzen und über ihr Missgeschick nachdenken."
Er nannte es nicht einmal einen Fehler.
„Einverstanden? Nun gut. Sie sollten jetzt dringend Ihre Schlafsäle aufsuchen. Der morgige Tag wird für Sie alle lang werden. Gute Nacht, Herrschaften."
Völlig überrumpelt verließen die Freunde das Büro des Schulleiters und kehrten zurück in den Gryffindor-Gemeinschaftsraum. McGonnagal hatte darauf bestanden, dass James sein Schulsprecher-Abzeichen trug – etwas, was ihm erneuet leichte Übelkeit zu verursachen schien …
Lily empfing sie direkt am Portrait-Loch. Madam Pomfreys hatte ihre Wange wieder völlig geheilt, nur den gehetzten Ausdruck in ihren grünen Augen hatte sie nicht verscheuchen können. Sie blickte ihnen entgegen und biss sich unruhig auf die Unterlippe. „Und?"
„Wir müssen Nachsitzen."
Remus, der diese Worte sprach, klang völlig fassungslos. „Nachsitzen", wiederholte er sich selbst, als würde Dumbledors ´Bestrafung´ dadurch irgendwie logischer werden.
„Und ich bin …", versuchte James hinzuzufügen. „Ich bin …", nahm er einen erneuten Anlauf. „Sch… Sch…"
„…ulsprecher?" beendetet Sirius hilfsbereit das Wort für seinen Freund. Auch er schien ziemlich von den Socken – er nahm die Nachricht trotz allem aber wesentlich leichter als sein Freund. „Mann, Prongs. Hast Du eine Ahnung, wie viele Türen uns das öffnet? Die ganzen Streiche …"
Lily starrte das Abzeichen auf der Brust ihres Freundes fast genauso fassungslos an, wie es alle anderen getan hatten – das Gleiche trug sie selbst seit ein paar Minuten. Nicht Remus? Sie hätte alles darauf gewettet, dass …
Als ihr die gesamte Situation langsam klar wurde, sah sie ihn an und ein strahlendes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Jubelnd fiel sie ihm um den Hals.
„Das ist toll! Oh James, ich gratuliere Dir! Jetzt können wir so viele Dinge ändern – zum Beispiel längere Öffnungszeiten in der Bibliothek!"
James fing sie auf und umarmte sie, schickte aber gleichzeitig einen zweifelnden Blick in Sirius Richtung. Ist das ihr Ernst? ´ fragte er stumm und Sirius Grinsen wurde nur breiter. Er zuckte mit den Schultern – und irgendwie bekam er das Gefühl, als ob Dumbledor sehr wohl gewusst hatte, was er da tat. James würde ein gesundes Gegengewicht für Lilys Eifer an Veränderungen sein …
Nur zögerlich ließ sie ihn wieder los. Er lächelte auf sie hinunter und das vertraute Schmetterlingsflattern entstand in ihrem Bauch. Gepaart mit einer neuen Empfindung. Stark, mächtig und nicht leugbar. Und ohne einen längeren Gedanken daran zu verschwenden, ergriff sie seine Hand. Wortlos zog sie ihn zur Treppe der Mädchenschlafsäle und setzte den Schutzmechanismus außer Kraft.
„Remus … würdest Du wohl …", bat sie, ohne jedoch zurückzuschauen. „Und Mila, schlaf am Besten bei den Jungs. Ich muss mit James reden." Ohne es verhindern zu können, enthielt das letzte Wort einen eigenartigen Ton, der James die Stirn runzeln ließ. Doch er bekam keine Gelegenheit, eine Erklärung zu fordern.
Remus ging seufzend zu der Öffnung in der Wand und aktivierte den Zauber erneut. Und bevor Sirius damit beginnen konnte, sich grölend in den schillerndsten Farben auszumalen, was Lily nun unter ´reden´ verstand, verschwand er schleunigst die Treppe hinauf in den Jungenschlafsaal.
Oben angekommen wurde James von Lily kurzerhand in den kleinen Schlafsaal geschoben. Etwas unschlüssig blieb er mitten im Raum stehen und wandte sich zu ihr um. Sie stand, die Hände hinter ihrem Rücken verschränkt und den Türknauf immer noch umklammernd, gegen das schwere Holz gelehnt und sah ihn aus unergründlichen Augen an.
„Lily …"
Wortlos blickte sie ihm in die schokoladenbraunen Augen. Heute war so vieles geschehen. So vieles, das sie einfach nicht verstand. Immer wieder hämmerten die gleichen Worte in ihrem Kopf.
Er ist zu Dir gekommen. Ohne das Du ihn rufen musstest. Er ist gekommen und hat Dich beschützt. Ohne nachzudenken – oder zu zögern. ´
Erneut stiegen Tränen in ihr auf und ihre Kehle wurde vor lauter Rührung und Dankbarkeit eng. Er schwieg immer noch und schien auf ihre nächste Reaktion zu warten. Warum hatte sie ihn hergebracht …? Warum?
Weil Du ihn willst´, flüsterte eine winzige Stimme in ihrem Kopf als Antwort auf ihre stumme Frage. Weil er der Eine für Dich ist. Du willst Dich ihm schenken, für dass, was er getan hat. Für das, was er in Dir erweckt hat. ´
Fast musste sie über sich selbst lachen. Denn wenn man sie gefragt hätte, hätte sie durchaus behauptet, eine durch und durch rationale Person zu sein. Eines seiner Talente – Gefühle aus ihr herauszukitzeln, die sie immer wohlweislich zur Seite geschoben hatte. Sie wollte jetzt nicht rational sein.
Mit einer fließenden Bewegung überwand sie den Schritt zwischen ihnen und schlang die Arme um seinen Nacken. Während sie sich küssten, nahm ein weiterer Gedanke in ihr Gestalt an. Ich liebe ihn. Und ich habe nie etwas Anderes getan. ´
James war wirklich verwirrt. Denn er konnte sehr genau spüren, wie ihr Kuss sich veränderte, drängender, entschlossener wurde. Normalerweise war er derjenige, der die Situation beherrschte. Doch sie forderte so entschlossen die Führung, dass er gar nicht anders konnte – nein, gar nicht anders wollte! Er würde ihr folgen – wo immer sie auch hingehen wollte …
Irgendwann spürte er ihre Fingerspitzen auf nackter Haut. Verwundert stellte James fest, das Lily sein Hemd herausgezogen hatte, welches mittlerweile lose und aufgeknöpft auseinander fiel, während ihre Fingerspitzen feurige Kreise auf seine Haut zeichneten. Als ihre Hand allerdings begann, sich an seinem Gürtel zu schaffen zu machen, beendete er kurzerhand den Kuss und hielt ihre Finger fest.
Sie sah fragend zu ihm auf.
„Was tust Du da?" fragte er leise.
„Dich ausziehen", erwiderte sie mit einem kleinen Lächeln, dass Blitze durch seinen Körper zucken ließ.
„Warum?"
Selbst im Dämmerlicht entging ihm ihre Röte nicht. Sie schlug die Augen nieder, bevor sie entschlossen ihre Schultern straffte. „Schlaf mit mir, James", bat sie leise.
Er schluckte hart. Und für den Bruchteil einer Sekunde wurde ihm klar, dass wenn sie so etwas vor zwei Jahren zu ihm gesagt hätte, sie mittlerweile schon mit hochgeschobenem Rock auf dem Rücken liegen würde. Bei der bloßen Vorstellung schoss ihm das Blut in die Lenden, doch er riss sich zusammen. Denn James wurde einfach das Gefühl nicht los, dass sie es nur aus Dankbarkeit tun wollte. Und nicht, weil sie IHN wirklich wollte.
Er trat einige Schritte zurück und sah sie einfach nur an, suchte in ihren Augen nach einer Spur von Unsicherheit. Wusste sie, worum sie grade gebeten hatte? War sie sich darüber im Klaren, was es hieß? Doch er fand nichts dergleichen. Nur einen rätselhaften Ausdruck in ihren jadegrünen Augen, der etwas tief in ihm berührte und sich ihr sehnsüchtig entgegenrecken ließ. „Du weißt, dass ich Dich will", flüsterte er mit rauer Stimme. Bei Merlin, wann hatte er sie jemals nicht gewollt … „Aber ich … ich habe … Angst, dass …"
Es war das erste Mal, dass James Potter offen zugab, vor etwas Angst zu haben. Lilys Lächeln vertiefte sich nur. Ganz langsam hob sie die Hände und lockerte den Krawattenknoten ihrer Schuluniform. Wie durch Zauberei – im wahrsten Sinne des Wortes – war ihr Gepäck hier gewesen, ihr Schrankkoffer stand am Fußende ihres Bettes.
„Ich will Dich, James Potter." Als sie die Krawatte langsam über den Kopf zog, machte sie einen Schritt auf James zu, der sich nicht bewegte. Nur mit den Augen verfolgte er ihre Bewegungen. Sein Adamsapfel hüpfte verräterisch.
Vor ihm angekommen, war auch ihre Bluse mittlerweile geöffnet und gab den Blick auf ihren weißen Spitzen-BH frei. Nicht rosa. So wie ihr Höschen damals …
James spürte nur zu gut, wie sein Verstand gegen seine Lust focht. Der gute James Potter redete auf ihn ein, dass es falsch sei, dass er die Situation nicht ausnutzen durfte – aber der böse Tunichtgut in ihm war viel lauter, viel drängender. Und als sie, ihn in Richtung Bett drängend, seine Hände nahm und gegen ihre warme, weiche Haut presste, kapitulierte das Rechtschaffenen endgültig.
Seine Lippen trafen ihre, und während er ihren Mund eroberte fuhren seine Hände ihren Bauch hinauf und schlüpften ohne dass er darüber nachdachte unter den Stoff ihres BHs. Fast erschrak er selbst über seine Unverfrorenheit, doch Lily erschauerte nur und vertiefte ihren Kuss. Mutiger schob er den Stoff gänzlich nach oben und umschloss beide Brüste mit seinen Händen.
Wie füreinander geschaffen …
Er seufzte leise an ihren Lippen und stich mit seinem Daumen über die Spitze. Lily gab ein ersticktes Geräusch von sich, Überraschung gepaart mit Genuss. Heiße Wellen brandeten bei seiner Berührung durch ihren Körper und konzentrierten sich in ihrem Schoss. Sie spürte sein Lächeln an ihren Lippen und der Drang, ihm seine wunderbare Selbstzufriedenheit heimzuzahlen, wurde fast übermächtig.
Lily schob ihre Hände, flach gegen James festen Bauch gepresst, langsam hinauf, sich jede Vertiefung, jede Erhebung, jeden Muskel einprägend. Als sie seine Brust erreichte, schubste sie ihn ruckartig auf das Bett hinter ihm. Fast musste sie über seinen überraschten Gesichtsausdruck lachen.
Mit einer herausfordernd gehobenen Augenbraue sah sie ihn an, zog zuerst ihren BH wieder zurecht, bevor ihre Hände ihren Rock über ihre Hüften nach unten schoben und sie sich ihrer Schuhe und Söckchen entledigte. Im nächsten Moment saß sie rittlings auf seinem Schoß, IHN genau zwischen ihren wunderbaren Schenkeln.
James keuchte – wenn sie so weiter machen würde, würde er morgen seinen Eltern schreiben müssen und sie um neue Hosen bitten. Mit einem kläglichen Lächeln stellte er sich diesen Brief vor: „Hi Mum, hi Dad! Euer Junge braucht neue Hosen, weil seine Freundin ihn so geil gemacht hat, dass sie geplatzt sind. In Liebe, Jamie." Seine Mum wäre sicher begeistert …
Sie schob sich ihre Bluse über die Schultern und warf sie unachtsam auf den Boden. Er wollte seine Hände erneut heben und … Aber leider rutschte sie grade auf seinem Schoß herum, um seine Gürtelschnalle erreichen zu können. Er stöhnte und vergrub seine Händen Im Laken unter ihm.
Auch Lily stutzte in ihrer Bewegung. Erst jetzt wurde sie sich seiner Erregung zwischen ihren Schenkeln bewusst, die sich gegen ihren Schoss presste und bei ihrer Bewegung noch anzuschwellen schien. Aber viel wichtiger waren die blendenhellen Blitze, die durch ihren eigenen Körper gezuckt waren, als sie sich unbeabsichtigt so an ihm gerieben hatte. Mit fast konzentriert gerunzelter Stirn versuchte sie es noch einmal – und ihr Seufzen vermischte sich mit seinem Stöhnen.
War das wunderbar. Sie wollte mehr!
James ächzte unter ihr, während Lily begeistert mit ihrer süßen Folter fortfuhr. Zur Hölle, er würde jeden Moment in seine Hose kommen, wenn sie nicht sofort still hielt!
Er packte sie an ihrer Hüfte und hinderte sie so an ihren Bewegungen. Mit verschleierten Augen sah sie missmutig auf ihn hinab. Seine Augen hatten einen dunkleren Ton angenommen, während er sie mit merkwürdigem Gesichtsausdruck ansah.
„Willst Du wirklich mit mir …?" fragte er mit rauer Stimme.
Natürlich wollte sie das! Lily nickte heftig und James lächelte kläglich. „Dann solltest Du damit aufhören. Sonst berste ich hier und jetzt."
Als sie begriff, lächelte sie entschuldigend. „Oh …"
„Ja."
„Und jetzt?"
James grinste in sich hinein und im nächsten Moment lag sie wirklich auf dem Rücken und sah mit großen Augen zu ihm auf. „Jetzt, meine Süße, bin ich dran."
Er begann damit ihren Mund, ihren Hals, die kleine Vertiefung über ihrem rechten Schlüsselbein zu küssen. Seine Hände fuhren in großen Kreisen über ihren Bauch und hinterließen Gänsehaut, wo auch immer sie sie berührten. Als er ihren BH genauer unter die Lupe nahm, stellte er erfreut fest, dass es ein männerfreundliches Exemplar war – vorn zu öffnen. Einen winzigen Augenblick überlegte er, ob sie das Ganze vielleicht sogar geplant hatte. Aber das konnte einfach nicht sein. Dafür war seinen Lily viel zu unschuldig.
Mit einer fachmännischen Bewegung – gesegnet seien die vielen Möglichkeiten der Übung bei anderen Mädels – öffnete er den Verschluss und schob den Stoff von den Objekten seiner Begierde. Ehrfürchtig sah er auf sie hinunter. Perfekt! Das war alles, was ihm dazu einfiel. Als er seine Lippen auf ihre Brüste senkte, reckte sie sich ihm hungrig entgegen. Das Feuer zwischen ihren Schenkeln loderte heiß, während er sich an ihr fest sog und mit seiner Zunge über ihre weiche Haut fuhr.
Sie zitterte. Das Ganze entsprach nicht grade ihrer Vorstellung von Sex – es war so viel besser! Warum taten Menschen eigentlich überhaupt etwas anderes, wenn Sex so wunderbar war? Aber vielleicht war es auch nur mit James so wunderbar. Und alle Mädchen hatten es gewusst – nur sie nicht. Kein Wunder, dass er überall angeschmachtet wurde … sie würde diesen Hühnern die Augen auskratzen!
Nur verschwommen nahm sie seine Hand war, die sich langsam in ihr Höschen schob. Dafür wurden ihr seine Finger umso bewusster! Er berührte einen wundersamen Punkt an ihr – IN ihr!
Lily wimmerte leise und James hob den Kopf. Sie war bereit für ihn. Zumindest körperlich. In einer ungeduldigen Geste befreite er sich aus seiner Kleidung und schob auch ihren Slip nach unten. Sie so völlig nackt unter sich zu spüren, erfüllte ihn eigenartigerweise mit Demut. Mit geschlossenen Augen bog sie sich ihm entgegen, bat ihn um etwas, was sie selbst nicht in Worte fassen konnte. Sie spürte, wie er ihr Gesicht mit den Händen umrahmte.
„Lily?"
Widerwillig öffnete sie die Augen und sah ihn an. "Ich liebe Dich. Und deshalb hasse ich diese Tatsache – aber es könnte wehtun, mein Schatz. Weißt Du das?"
Sie wollte leise lachen. James könnte ihr doch niemals Schmerz zufügen. Doch sein Blick war so ernst, dass sie nur stumm nickte.
Mit hämmerndem Herzen brachte er sich über ihr in Position, griff fahrig nach seinem Zauberstab und sprach leise einen Anti-Pater-Zauber. Auch wenn der Gedanke an sein Kind mit ihren herrlichen grünen Augen ihn fast diese wichtige Zauberformel vergessen ließ – sie waren beide noch zu jung für so eine immense Verantwortung!
Er räusperte sich. „Ich werde aufhören, wenn …", begann er in dem Bedürfnis, ihr die Angst zu nehmen. Doch Lily verschloss ihm einfach die Lippen mit einem tiefen Kuss und James wurde klar, dass nicht sie es war, die Angst hatte – sondern er.
Erneut hob sie sich ihm entgegen, bettelte mit ihrem Körper um ihn – und er konnte sich ihr einfach nicht länger verwehren. Mit traumwandlerischer Sicherheit fand er die heiß ersehnte Öffnung und schob sich langsam gegen sie. Enge! Er biss die Zähne zusammen, bemüht nicht schon jetzt zu kommen, und schob sich weiter.
Lily lag unter ihm uns sah ihn mit großen Augen an. Er war heiß! Groß! Hart! Sie hatte nicht erwartet, dass es so sein würde.
Für einen kurzen Augenblick fürchtete sie sogar, dass er viel zu groß für ihren Körper sei.
James spürte, wie sie sich unter ihm verkrampfte und war schon fast so weit, sich wieder zurückzuziehen, doch sie schlang kurzerhand beide Arme und Beine um ihn und nahm ihm so jede Möglichkeit zur Flucht. Nach einem kurzen, zögerlichen Moment hob sie ihre Hüften an und auch wenn er sich nicht bewegte, glitt er trotzdem immer tiefer in sie.
Er spürte das kleine Hindernis – obwohl er sich darüber im Klaren gewesen war, dass Lily noch Jungfrau war, hatte er aber nicht das Gefühl unbändigen Stolzes erwartet, dass ihn erfüllte, als er – sie fester umarmend - das feine Häutchen mit einem einzigen Stoß zerriss...
Lily keuchte auf, als der kurze, heftige Schmerz sie wie ein Messer durchfuhr. Gott sei Dank rührte sich James für einen Moment keinen Zentimeter, so dass ihr Körper genug Zeit hatte sich zu dehnen und sich an ihn zu gewöhnen. Als auch die letzte Erinnerung des Schmerzes aufgehört hatte, durch ihren Körper zu pulsieren, nahm sie das Gefühl wahr, ihn tief in sich zu spüren. Mit ihm auf diese Weise verbunden zu sein. Von ihm eingehüllt zu werden, so dass nichts mehr außer ihm und ihr existierte.
Sie schmiegte ihre Wange fest an die seine und begann, mit ihren Fingernägeln über seinen Rücken zu fahren. Die vertraute Gänsehaut entstand und Lily lächelte. Sie vergrub ihre Nase dicht an seinem Hals und sog seinen Duft ein. Und dann hob er den Kopf und sah sie an.
„Alles in Ordnung?"
Seine Besorgnis war fast mit Händen greifbar. Ihn liebevoll anlächelnd nickte sie und verschloss seine Lippen mit den ihren. Und dann bewegte er sich plötzlich.
Unwillkürlich grub sie ihre Finger in seinen Po, wollte verhindern, dass er sich völlig von ihr löste.
Er konnte doch nicht schon jetzt …
Doch dann kam er zu ihr zurück. Diese erregende Reibung, seine Brust, die über ihre strich, seine Lippen und seine Zunge sandten erneute Blitze durch ihren Körper. Sie keuchte und bog ihren Rücken durch, was James dazu veranlasste, ihre Brustspitze erneut in den Mund zu nehmen und daran zu saugen und zu knabbern. Lily gab sich ihm völlig hin. Oh Gott, sie wollte ihn. Tiefer. Heißer. Schneller! Mit jedem seiner Stöße wurde es wunderbarer!
Während er mit der Zunge über die harte Spitze ihrer herrlichen Brust fuhr, mühte sich James nicht die Kontrolle zu verlieren. Sie war so … so … Bei Merlin! Es gab keine Worte für diesen süßen Schmerz, ohne den er nie wieder würde leben können. Sie stöhnte leise, etwas, was seine Begierde nur noch mehr entfachte.
Er verschränkte seinen Finger mit den ihren – und dann kam er. Er dämpfte sein Stöhnen, indem er seinen Mund gegen ihren Hals presste.
Lily spürte staunend, wie er erschauderte und schließlich erschöpft und heftig atmend auf ihr zusammenbrach. Schmerzliche Sehnsucht erfüllte sie und sie umschlang ihn abermals fest mit ihren Gliedern, in dem unsinnigen Bestreben ihn in sich aufzunehmen und nie wieder ohne ihn sein zu müssen.
Als sich sein Atem langsam beruhigt hatte, rollte er sich von ihr hinunter und zog sie mit sich. Fest in seine Arme geschmiegt, schloss Lily die Augen. Tiefes Glück erfüllte sie, während seine Fingerspitzen immer wieder zärtlich über ihre nackte Haut tanzten. Sie war einfach, wo sie hingehörte. Bei ihm! Bei James.
Nun ja – Sirius enthielt sich zur allgemeinen Verwunderung wirklich eines Kommentars. Zumindest fast. Alles was er murmelte war etwas, das klang wie: „Prongs ist echt zu beneiden …" Als Mila ihn jedoch fragend ansah, zuckte er nur mit den Schultern.
Während auch er die Treppen zum Jungeschlafsaal erklomm, blieb Mila unschlüssig stehen. Er warf ihr einen Blick über die Schulter zu und lächelte.
„Komm schon."
„Ich kann doch jetzt nicht einfach bei euch schlafen. Wenn wir jetzt erwischt werden …"
„Schiss, Miss Laundry? Weihnachten waren Sie nicht so schüchtern …", erklärte er deutlich herausfordernd.
Sie schnappte empört nach Luft und stemmte die Hände in die Hüften. „Ich hab keinen Schiss!"
„Natürlich nicht." An seinem Gesichtsausdruck wurde klar, dass er ihr nicht glaubte.
„Wirklich nicht!"
„Jaja."
Ein ungeduldiges Geräusch ausstoßend ging sie auf ihn zu und schob sich an ihm vorbei. Natürlich nicht ganz ohne Körperkontakt. Gott, sie roch himmlisch …
Als Mila den vertrauten Schlafsaal betrat, steckte Remus bereits in seinem Pyjama und brachte den ehrfürchtig starrenden Peter auf den neuesten Stand der Dinge. Unschlüssig blieb sie stehen und sah sich um. Verdammt, sie hatte kein Nachthemd … Was sollte sie nur anziehen? Und, weitaus wichtiger – wo sollte sie schlafen? Etwa in James Bett? Dieser Gedanke kam ihr reichlich komisch vor.
Sirius erschien hinter ihr und grinste sie an. Sie streckte ihm die Zunge raus. Was sein Grinsen nur vertiefte.
Wortlos ging er zu seinem Bett hinüber, zog die oberste Schublade seiner Kommode auf und zog ein einfaches, weißes T-Shirt heraus. Er hielt es Mila hin und zwinkerte. „Ich nehme an, dass Du Dein Nachthemd nicht immer mit Dir herumschleppst …"
Dankbar nahm sie es entgegen. Doch das nächste Problem folgte auf dem Fuße – wo sollte sie sich umziehen? Hier gab es nichts, hinter dem sie sich verbergen konnte.
„Wir werden nicht hinschauen", versprach Sirius feixend, der ihren ratlosen Gesichtsausdruck wieder einmal richtig gedeutet hatte. „Wir haben alle schon nackte Mädchen gesehen. Remus zwar etwas widerwillig, aber er hat. Na ja, bei Wormtail bin ich nicht ganz so sicher." Er spielte damit auf den ziemlich eigenartigen Blick an, den der pummlige Junge grade Mila zuwarf. „Vielleicht sollte ich doch Wache stehen …"
„Du?" kiekste Mila irritiert.
Er ließ sie erst gar nicht protestieren, sondern drängte sie zwischen die Türen seines Kleiderschrankes, schob sie zu und baute sich im verbleibenden Spalt als Sichtschutz vor ihr auf. Führsorglich nahm er ihr das T-Shirt ab. „Da ich definitiv derjenige bin, der die meiste nackte Haut von Dir gesehen hat …", erklärte er ihr flüsternd und Mila wurde prompt knallrot. Er wackelte anzüglich mit den Augenbrauen.
Trotzig reckte Mila ihr Kinn. Na gut, wenn er sie necken wollte. Das konnte sie auch! Rache war so süß …
Mit einer herausfordernd hochgezogenen Augenbraue löste sie ihre Krawatte, ergriff ihre Bluse und zog sie sich wortlos über den Kopf. Ihre Locken fielen ihr nach dieser Aktion wirr in die grünen Augen, während sie sich am Verschluss ihres Rockes zu schaffen machte und ihn langsam hinunter schob. Als sie sich bückte, um ihn aufzuheben, konnte er einen wunderbaren Blick in ihr Dekoltè erhaschen. Sie trug himmelblaue Unterwäsche, die einen wunderbaren Kontrast zu ihrer weichen, leicht gebräunten Haut abgab. Am Rande des Körbchens konnte er einen Streifen deutlich hellerer Haut erkennen. Er wollte ihr den Stoff vom Körper schieben und sie überall dort küssen, wo sich ein solcher Kontrast befand.
Nur noch in Unterwäsche richtete sie sich auf und lächelte ihm zu. Mit offenem Mund und deutlich spannender Hose starrte er sie an und sie griff triumphierend nach dem weißen T-Shirt, welches er immer noch in Händen hielt. „Ich danke Dir, Padfoot!" Mit einem Lächeln wie ein Messer tippte sie unter sein Kinn und er schloss brav den Mund. Mila zog es sich über den Kopf und schaffte es schließlich, ihren BH darunter zu lösen. Als sie ihn hervorzog, schluckte Sirius deutlich. Na ja, vielleicht war Prongs doch nicht so heftig zu beneiden – er hatte schließlich grade einen privaten Strip bekommen. Und – bei Merlin – in seinem für sie mindesten 4 Nummern zu großem T-Shirt sah die Frau sogar noch sexyer aus als in ihrer Unterwäsche!
Widerwillig gab er den Weg zurück ins Zimmer frei. Peter lag eingerollt in seine Decke und schien zu schlafen. Remus schlief zwar nicht, er starrte aber in geheuchelter Gleichgültigkeit an die Decke. Sirius zog sich ebenfalls aus, schlüpfte in seine Pyjama-Hose – ein Oberteil trug er schon eine ganze Weile nicht mehr – und löschte die Fackeln an den Wänden. Mittlerweile war er sogar noch muskulöser, als er es an Weihnachten gewesen war …
Für einen Moment war es so dunkel um sie, dass Mila sich nicht rührte, aus Angst gegen etwas zu rennen. Erst nachdem sich ihre Augen ein wenig an die Finsternis gewöhnt hatten, konnte sie das fremde Bett zu ihrer Rechten ausmachen. Sie hatte schon fast einen Schritt in dessen Richtung getan, als sich eine Hand um ihre schloss. Überrascht sah sie sich um. Sirius Schatten malte sich gegen das schwach vom Mondlicht erleuchtete Fenster ab.
Sie konnte nicht wirklich sagen, ob er sie wirklich zu sich zog, so federleicht war seine stumme Forderung. Nur Zentimeter vor ihm blieb sie stehen und im nächsten Moment spürte sie seine Lippen auf ihren. Na endlich! Auf diesen Kuss wartete sie immerhin schon seit Kings Cross. Er zog sie in seine Umarmung und bei der Berührung seiner nackten Haut prickelte ihr gesamter Körper.
Sirius schob sie hinüber zu seinem Bett – oh ja, sein Bett! Etwas in ihr jubelte. Er schlüpfte zusammen mit ihr unter die Decke und zog sie fest in seine Arme. Eine ganze Weile sagte niemand von ihnen ein Wort, doch dann griff er plötzlich nach seinem Zauberstab auf dem Nachttisch und flüsterte leise: „Ich schulde Dir noch eine Demonstration." Bei der Erinnerung wurde es ihr unwillkürlich heiß und kalt.
Ein leises Zischen erklang und Mila konnte ein kleines Lächeln nicht ganz verbergen, als ihr klar wurde, dass er einen Silentio-Zauber gesprochen hatte. „Angst, man könnte Sie hören, Mr. Black?" stichelte sie, schnappte aber nach Luft, als sich seine Lippen heiß gegen ihren Nacken pressten. Man sollte einen Black eben nie herausfordern, wenn man nicht bereit war, alle Konsequenzen zu tragen …
„Heute geht es nicht um mich", flüsterte er, fügte aber, als er seine Hand unter das T-Shirt schob, für sich selbst hinzu: Zumindest nicht in erster Linie …´
Die Dunkelheit schärfte ihre Sinne, die Empfindungen, die er nur durch die bloße Berührung ihrer Haut auszulösen vermochte. Langsam schob er seine Fingerspitzen von ihrem Po hinauf, über ihre Taille bis zum Ansatz ihrer wundervollen Brüste. Ihr gesamter Körper begann zu prickeln, während er ihren Nacken, ihre Schultern, mit Lippen und Zunge streichelte. Als er ihre Brüste erreichte, hielt Mila die Luft an. Ihre Brustspitzen zogen sich, seine Berührung erwartend, sehnsüchtig zusammen. Doch er schien beschlossen zu haben, sie zu quälen, denn er ließ seine Fingerspitzen erneut zum Rand ihres Slips wandern, diesen nach ihm bettelnden Bereich ihres Körpers völlig unbeachtet lassend.
Eigentlich war es nicht nur, um sie zu ärgern – Sirius war sich nicht völlig sicher, ob er sich in diesem Augenblick noch hätte beherrschen können … Ihr Duft umhüllte ihn und jede Faser seines Körpers bettelte um Erfüllung.
Eine halbe Ewigkeit spielte er dieses Spiel mit ihr – so kam es beiden zumindest vor. Als er wieder einmal bis zum Ansatz ihrer Brüste gewandert war, nur um dann wieder umzukehren, hielt Mila es nicht mehr aus – sie packte seine Hand und zog sie einfach wieder nach oben, nur um sie endlich auf ihre Brust zu pressen. Sie gab ein fast erleichtertes Geräusch von sich und Sirius schluckte. Er spannte seine Finger um diese wunderbar weiche Fülle, bevor er begann, an ihrer Schulter zu knabbern. Er schob seinen anderen Arm unter ihren Körper und löste die erste Hand ab, mit der er nun wieder nach unten wanderte. Mit dem Daumen sanft über ihre Spitze streichend, entlockte er ihr ein leises Keuchen.
Zur Hölle, er wollte ihr den verdammten Slip abstreifen und sie einfach nehmen! Hier, jetzt!
Die letzten Reste Verstand zusammenkratzend, versagte er sich diesen Wunsch. Sie war schließlich Jungfrau. Und so ein Schwein war selbst er nicht … Das er überhaupt keines war, hatte er aber auch nie behauptet …
Der Tunichtgut in ihm grinste triumphierend bei diesem Gedanken und schob seine Hand in ihren Slip. Für den Bruchteil einer Sekunde versteifte sie sich, offenbar nicht recht wissend, was er vorhatte. Doch ein wissendes Streicheln ihrer Brust und ein gut platzierten Kuss hinter ihrem Ohr ließ ihre Gegenwehr verrauchen. Sirius lächelte.
Seine Hand erkämpfte sich mit sanfter Gewalt den Weg und ohne dass Mila wusste, was er da tat, öffnete sie ihre Schenkel. Als ihm bewusst wurde, wie feucht und bereit sie war, drohte sein Plan erneut zu kippen. Nur nach mehrmalig tiefem Durchatmen gelang es ihm, sich wieder halbwegs in den Griff zu bekommen.
Zuerst streichelte er nur über das Krause Haar zwischen ihren Schenkeln und lauschte ihrem atemlosen Keuchen. Dann aber schob er langsam einen seiner Finger in sie. Mila japste überrascht und verkrampfte ihre Finger für einen kurzen Augenblick in seinem Unterarm. Dann wurde ihr endlich klar, für wen der Silentio-Zauber eigentlich gedacht war.
Sie konnte das lüsterne Stöhnen einfach nicht mehr zurückhalten. Und als sein Daumen dann auch noch ihren geheimen Punkt fand und er sich eng an sie presste, sie seine Erregung an ihrem Po fühlen konnte und er mit einem unwiderstehlichen Rhythmus begann, sie zu streicheln, war alle Zurückhaltung vergessen.
Sie stöhnte laut auf und begann nun ihrerseits, sich unruhig an ihm zu reiben. Eine unerklärliche Spannung baute sich in ihr auf, trug sie höher und höher und als er sie plötzlich unvermittelt sanft in die Schulter biss, explodierten Sterne hinter ihren geschlossenen Augen und sie schrie auf. Sie überschwemmte Sirius mit ihrer Lust und auch ihm entschlüpfte ein Stöhnen. Bei Merlin, eigentlich hatte er ihr nur zeigen wollen, dass es solche Gefühle auch bei Frauen gab. Es war ihm gar nicht um sich selbst gegangen. Doch jetzt konnte er einfach nicht anders.
Er löste ihre Hand von seinem Arm und schob sie in seine Pyjama-Hose. Bereits als sie nur die Finger um ihn schloss, glaubte er bersten zu müssen, doch sie begann einfach, ihn zu massieren. Wortlos hatte sie verstanden, was er begehrte. Und sie erinnerte sich immer noch, wie er es liebte. Er vergrub das Gesicht in ihren herrlichen Locken und spannte beide Hände um ihre herrlichen Brüste. Als er nach wenigen Augenblicken explodierte, war auch er dankbar für den Silentio-Zauber …
Okay, legt schon los. Ich bin ganz gespannt, wie viele mir jetzt wieder vorwerfen, dass das Ganze nicht Teenager-Like ist. Nehmt keine Rücksicht, knallt mir mit dem Review-Knöpfchen alle Kritik um die Ohren. Oder gibt es vielleicht doch ein bisschen Lob? Bin schon so gespannt!
