A/N : Hey, ihr Süßen! Bereit für die Fortsetzung? Na, dass will ich doch hoffen. Dieses Mal ist es nämlich wieder ein kleines Kapitel über die Unsensibilität von schönen, dunklen Animagi … Und jaaaaaa, Moony, ist wieder der strahlende, sensible Held. Wer könnte daran schon zweifeln?(SMILE!)
Lia: Du bist sooooo süß! Hat Dir das schon mal jemand gesagt? Ich danke Dir auf jeden Fall von Herzen!
Rebecca: Harry ist ja auch nicht irgendein Patenkind. (Smile!) Außerdem hat sie es bei ihm nicht so ins Detail getrieben. Das macht sie nur für euch. (Zwinker!)
Pia: Vielen Dank für das Lob! Und endlich jemand, der auch mal den armen Padfood versteht!
Imobilus: Wusste schon immer, dass Moony es drauf hat. (Kicher!) Jetzt kann niemand mehr schimpfen, weil er immer zu kurz kommt. Er hat ja Dich. Und das mit Bella – ups, ertappt! Ich tue mich nur so schwer, Sirius Namen mit dieser Irren in den Schmutz zu ziehen. Verzeihst Du mir? Bitte, bitte!
SilverHoney: Nicht wahr? Ich schmelze auch immer dahin, wenn Padfood vor Eifersucht kocht und „sein Mädchen" gegen Gott und die Welt verteidigt. (Seufz!) Aber dass ich Moony nicht mag, stimmt nicht! Ist mein zweitliebster Charakter! Er ist einfach nur mein tragischer Held – deshalb muss er auch immer unter mir leiden. Aber ich entschuldige mich nach jedem Kapitel tränenreich bei ihm, ganz ehrlich!
Neely: Im Moment ist Moony leider viel zu sehr von Mila „besessen", als dass er sich einer anderen widmen könnte. Sorry. Aber seine Stunde kommt auch noch! Ist ja hoffentlich nicht meine letzte Geschichte!
ShiaAngel: Als einer meiner treuesten Reviewerinen verzeihe ich Dir noch mal. (Zwinker!)
Remus Bride: Ich liebe jede Review von Dir, Beta-Leserin! Habe ich Dir das schon mal gesagt? (Knuddel!)
Kapitel 25
Es war heiß! Für den September fast unerträglich heiß. Nach dem Unterricht schleppten sich die Mädchen zurück in ihren Schlafsaal. Die Jungs hatten ihnen vor wenigen Minuten begeistert verkündet, dass sie schwimmen gehen wollten und sie sich in einer Viertelstunde unten am See treffen würden. Ihre eigene Begeisterung hielt sich in Grenzen – der See war in den letzten Tagen, wo diese Hitze herrschte, heillos überfüllt gewesen. Natürlich suchten auch die restlichen Schüler Abkühlung im Wasser.
Sie streiften sich ihre Bikinis über, quälten sich zurück in ihre Schuluniformen – jetzt beneidete Mila die Jungs nicht mehr um die langen Hosen – und verließen den Gryffindor-Turm erneut. Als sie durch das Eingangsportal traten, blendete sie für einen Moment die grelle Sonne und Lily überschattete ihre Augen, um etwas erkennen zu können. Ein Mädchen rannte genau in diesem Moment quietschend an ihnen vorbei. So einen Moment abgelenkt entdeckten beide den Slytherin-Schüler grade noch, bevor er mit Wucht gegen sie prallte. Sie stolperten rückwärts gegen das Geländer der kleinen Brücke, die auf das Schlossgelände führte. Mila war die Erste, die ihre Sprache wieder fand.
„Spinnst Du? Pass doch auf", fauchte sie ihn an.
Er hielt nur kurz inne, bevor er in Panik weiter rannte.
Kopfschüttelnd sahen Lily und sie sich an, bevor sie ihren Weg fortsetzend. Auf ihrem Weg begegneten ihnen weitere Grüppchen von Schülern, die die Beine in die Hand nahmen und kreischend vor irgendetwas flohen. Verwirrt gingen die Mädchen weiter. Was konnte denn da nur los sein?
Als sie in Sichtweite des Sees kamen, rannte ein Pärchen auf sie zu, das Mädchen immer wieder „Oh Gott, der Grimm!" kreischend.
Der Grimm?
Beide tauschten einen ratlosen Blick und reckten die Köpfe. Lily konnte sich ein Kichern nicht verkneifen, als sie den Grund der allgemeinen Panik ausmachte – Sirius, in seiner riesigen Hundegestalt, tobte durch die Schüler, bellte und fletschte die Zähne. James schüttelte sich vor Lachen, Peter war nirgends zu entdecken und auch Remus grinste über das ganze Gesicht.
Als die Mädchen bei den Jungs ankamen, war der See wie ausgestorben. Sirius war grade eben noch dem letzten Mutigen hinterher gestürmt, um auch ihn vom Wasser zu vertreiben. Hechelnd kam er neben dem Grüppchen zu Stehen und sah Beifall heischend zu seinen Freunden hoch.
„Braver Hund", lobte James grinsend und Sirius fletschte kurz die Zähne, bevor er ergeben und deutlich genüsslich die Augen schloss, da Mila wieder diesen herrlichen Punkt hinter seinem Ohr kraulte. Sein Freund aber stichelte weiter: „Wirklich, Padfoot, so gefällst Du mir viel besser. Ich könnte Dir ein Körbchen direkt vor dem Kamin …"
Ein Plop ertönte und Sirius, in seiner menschlichen Gestalt, schnitt seinem besten Freund eine fiese Grimasse. „Nur, wenn ich Dir einen Stall bauen darf", erwiderte er. „Mit extrastabilen, magieabwehrenden Schlössern …"
Mila kicherte leise und erntete für die Honorierung seines Scherzes ein strahlendes Lächeln. Sirius nahm sie sofort näher in Augenschein. „So willst Du aber hoffentlich nicht schwimmen gehen …"
„Nein." Mila schlüpfte aus ihren Schuhen und zog sich ihre Bluse über den Kopf. Erinnerungen stiegen in ihm auf und er war schon fast soweit sie daran zu hindern – sie waren schließlich nicht allein. Doch zum Vorschein kam nur ein bordeuxrotes Bikini-Oberteil und, nachdem auch ihr Rock verschwunden war, das dazu passende Höschen.
„Nimmst Du mich so?" fragte sie und drehte sich für ihn einmal im Kreis.
„Wenn er Dich nicht nimmt, nehme ich Dich", erklärte James grinsend und erntete einen festen Boxer gegen den Arm von Lily. „Augen hierher, Potter!" forderte sie schmollend und er tat ihr nur zu gern den Gefallen.
Es juckte Sirius ziemlich in den Fingern, Mila zu packen und mit ihr irgendwo im Gebüsch zu verschwinden.
„Sie sind dran, Mr. Black", erinnerte sie ihn mit herausfordernd in die Hüften gestemmten Händen.
Er wirkte zuerst verwirrt, wie aus einem Tagtraum gerissen. Doch dann lächelte Sirius und schälte sich nun selbst aus seiner Schuluniform. Mila sah ihm grinsend dabei zu, wie er Knopf für Knopf seines Hemdes öffnete. Lily kicherte und begann zu aller Verwunderung laut zu singen:
„Baby take of your coat.
Real slow!
Take of your shoes.
I´ll take of your shoes.
Baby, take of your dress.
Yes, yes, yes …."
Mila kicherte und stimmte, im Takt klatschend, mit ein:
„You can leave your hat on.
You can leave your hat on."
Er stutzte einen Moment, doch nachdem er den Text verstanden hatte und beide Mädchen begeistert „AUSZIEHEN! AUSZIEHEN!" grölten, blitzen seine Augen. Er ließ sein Hemd langsam seine Arme hinunter rutschen und es achtlos zu Boden fallen. Seine Oberarmmuskulatur spielte verführerisch unter seiner glatten, gebräunten Haut. Bei seiner Hose tat er es genauso. Wenige Sekunden später stand Sirius nur in schwarzer Badehose vor ihnen und zwinkerte. Mila lachte und ließ sich bereitwillig für einen Kuss in seine Arme ziehen. Und er tat es tatsächlich! Vor versammelter Mannschaft.
Während er Mila erst einmal gründlich küsste, ließ Lily ihren Blick mit anerkennend hochgezogener Augenbraue über seine Kehrseite wandern. Als James dies bemerkte, piekte er sie in die Seite.
„Soso! Ich darf nicht hinschauen, aber Du ziehst Sirius mit Augen noch das letzte Kleidungsstück aus, ja!"
Lily grinste und wackelte mit den Augenbrauen. „Ich kann ja gar nicht anders! Erstens dreht er mir seinen Knackarsch so aufreizend zu, dass ich hinsehen muss und zweitens enthältst Du mir Deinen ja momentan noch vor! Also – ausziehen, mein Schatz! Sonst mach ich das!"
Seine Augen funkelten übermütig und er verschränkte die Arme vor der Brust. „Aber Lil! Wir sind doch gar nicht unter uns …"
Als ihr bewusst wurde, wie zweideutig ihre Worte gewesen waren, stieg ihr leichte Röte in die Wangen – allerdings nicht aus Scham, sondern eher durch die Erinnerungen, die ihren Körper in Wellen durchfluteten.
Als Sirius den Kuss beendete – natürlich beendete ER ihn, Mila hätte nämlich auf ewig so weiter gemacht … - ließ er sie ziemlich atemlos zurück. Fast ein wenig ehrfürchtig berührte sie ihre Lippen mit den Fingerspitzen und sah zu ihm auf. Sein Blick jagte ihr eine Gänsehaut über den Körper. „Ich sollte Dich viel öfter küssen", murmelte er rau. „Wir beide haben einfach noch viel zu wenig Übung darin. Was meinst Du?"
Sie lächelte zaghaft. „Ich denke eigentlich, dass Du es schon recht gut beherrschst."
„Das meinte ich nicht." Er sah an sich hinunter und Mila folgte seinem Blick. Als sie seine deutliche Erregung entdeckte, lächelte er kläglich. „Solange ich nämlich jedes Mal so auf Dich reagiere … Ich werde mich die nächsten 5 Minuten nicht mehr umdrehen können …"
Sie hob den Blick wieder und lächelte. „Glaubst Du wirklich, dass Übung da helfen könnte?"
„Nein. Aber so hätte ich eine Ausrede, dich immer und überall zu küssen."
Leise lachend strich sie über seine Wange. „Glaube mir – dafür brauchst Du keine Ausrede!"
Er grinste sie an, hob sie unvermittelt einfach hoch und warf sie sich kurzerhand über die Schulter. Sie kreischte und strampelte, doch bei seinem festen Griff und seiner Hand, die ruhig auf ihrem Po ruhte … bei Merlin … brachte ihr das gar nichts. Im nächsten Moment stand er mit ihr hüfthoch im See und stellte sie zurück auf ihre Füße.
In den ersten Sekunden war das Wasser so eiskalt, das Mila die Luft wegblieb. Mit weit aufgerissenen Augen sah sie ihn an, während er sie nur angrinste. „Ich dachte mir, Du könntest vielleicht auch eine Abkühlung gebrauchen …", erklärte er seine Attacke.
Gespielt wütend verengte sie die Augen und trat nah an ihn heran. Im nächsten Moment hatte sie ihr eigenes zwischen seine Beine bugsiert und mit einer schnellen Bewegung zog sie seine vom Boden weg. Ein lautes ´Platsch´ ertönte, als Sirius unterging. Nur Sekunden später kam er prustend zurück an die Oberfläche und strich sich das nasse, schwarze Haar aus dem Gesicht. „Biest!" schimpfte er grinsend und machte einen beherzten Sprung in ihre Richtung. Mila floh kreischend und lachend vor ihm.
Nach wenigen Metern schaffte sie es, sich hinter James zu flüchten, der nun ebenfalls ins Wasser gekommen war. Sich hinter seinem Rücken verschanzend lugte sie über seine Schulter zu Sirius, der seinen Freund anfunkelte.
„Aus dem Weg, Prongs!"
„Eine edle Dame in Nöten bittet mich um Hilfe vor Dir Heiden und Du verlangst wirklich, dass ich aus dem Weg gehe, Padfood?"
Beide Jungs blickten sich herausfordernd an.
„Zweikampf?" fragte James mit blitzenden Augen.
„Wähle Deine Waffe, mein Freund", erwiderte Sirius mit einem angedeuteten Lächeln.
Blitzschnell war Prongs unter Mila getaucht und hob sie auf seinen Schultern aus dem Wasser. Sie kreischte kurz, fand ihr Gleichgewicht aber recht schnell wieder und lachte. „Ich hab´ meine", erklärte er lässig. „Und Du?"
Padfoods Lächeln vertiefte sich und er wandte sich um. Lily war höchstens zwei Armlängen von ihm entfernt. Auch er tauchte unter und im nächsten Augenblick fand sich Lily ebenfalls auf seinen Schultern wieder.
„WAAH! Padfood, spinnst Du?"
„Nö! Lily, meine Süße? Hast Du nicht vielleicht irgendeine offene Rechnung mit James oder Mila?" fragte er grinsend.
Lily zog eine Schnute. „Er hat eben fast gesabbert, als sie sich ausgezogen hat!" erklärte sie gespielt beleidigt.
´Wer hat das nicht´, dachte er kurz, nickte dann aber. „Gut! Dann versohlen wir den Beiden doch den Hintern, oder!"
James und Mila tauschten einen Blick. „Sie hat ihm auf den Hintern gestarrt", verriet er und ihre Augen blitzten. „Die machen wir fertig, Jamie!"
Ziemlich außer Atem stiegen die 4 etwa 15 Minuten später wieder aus dem Wasser – alle tropfnass. Es gab natürlich keinen Verlierer oder Gewinner, obwohl James sehr darauf bedacht war zu erwähnen, dass er und Mila deutlich in Führung gewesen waren, und Sirius seinen Wadenkrampf, den er mitten im Kampf ´erlitten´ hatte, nur vorgetäuscht habe, um nicht das Gesicht zu verlieren. Mit seinem Gejammere hätte er Mila viel zu sehr abgelenkt.
Wie auch immer, es hatte gewirkt. Sirius lag, auf beide Unterarme gestützt, am Ufer und sah ihr dabei zu, wie sie mit sanften Händen seinen Unterschenkel massierte. Sie hatte wirklich magische Hände …
Bevor er diesen Gedanken vertiefen konnte, fand sie endlich die völlig verspannte Stelle. Er zuckte zusammen und warf ihr einen kläglichen Blick zu. Tröstend lächelnd zwinkerte sie ihn an.
„Geht es?"
Er nickte, allerdings nicht ohne ihr vorher einen seiner berüchtigten Welpenblick zuzuwerfen. Sie aber senkte zu seinem Verdruss den Blick erneut und setzte ihre Massage fort. Schmollend sah er auf sie hinunter. Normalerweise schmolz unter diesem Blick jedes weibliche Wesen dahin – doch die, die er schmelzen wollte, schien immun zu sein. Das konnte er einfach nicht auf sich sitzen lassen.
Er entzog sein Bein ihren Händen, setzte sich auf und grinste sie an. „Danke."
„Gern geschehen."
Im nächsten Augenblick fand sie sich rittlings auf seinem Schoß wieder, seine Lippen auf die weiche Haut unterhalb ihres Pulses gepresst. Mila keuchte auf und versuchte sich ihm kichernd zu entziehen, doch er ließ sie nicht gehen. Viel eher strich seine Zungenspitze über ihre duftende Haut, malte Muster und schmeckte sie. Oh Gott, er wusste genau, wie er sie erregen konnte.
Unwillkürlich spreizte sie die Finger, mit denen sie sich an seiner Brust abstützte, um möglichst viel seines Körpers berühren zu können. Er war heiß, umhüllte sie mit seinem berauschenden, männlichen Duft und ließ ihre Gedanken wild durcheinander wirbeln. Seine Lippen wanderten zu ihrem Gesicht hinauf und nahmen die ihren in Besitz. Wohlig seufzend schlang sie ihre Arme um seinen Nacken und vergrub ihre Hände tief in seinem Haar. Er schmeckte einfach nur berauschend. Erregend. Wie die Sünde selbst.
Die Spitze seiner Zunge streichelte ihre Unterlippe, bat sie stumm darum sich ihm zu öffnen. Sie wollte ihn schmecken, in ihm erneut die stürmischen Gefühle abringen, die sie gestern geteilt hatten. Als sie seufzend nachgab, schlüpfte er in ihren herrlichen Mund, erforschte sie und nahm sich alles, was sie zu geben hatte. Sie spürte seine Hände, die sie dichter an seinen festen Körper zogen und wollte … wollte …
Jemand räusperte sich neben ihnen und missmutig wandte Mila den Kopf. Es war Remus gewesen, der, seinen Blick immer noch auf das Buch in seiner Hand gerichtet, leise zischte: „Ihr wisst schon, das alle euch anstarren?"
Verwirrt runzelte sie die Stirn, nur um in dem Moment, in dem sie über Sirius Schulter lugte, knallrot anzulaufen. Die ganze Schule schien da zu stehen und sie anzugaffen. Offenbar war die Angst vor dem vermeintlichen Grimm verflogen.
Im selben Augenblick begann Gejohle und Geklatsche auf Seiten der Jungs, während die Mädchen sauertöpfisch dazu übergingen, giftige Blick in Milas Richtung zu werfen. Immerhin saß sie da küssend auf dem Schoß eines der begehrtesten jungen Herren der ganzen Schule. Sie wäre am liebsten im Erdboden versunken!
Sirius grinste nur – na klar, er wurde ja auch gefeiert – und hob sie zu allem Überfluss auch noch ohne Zögern von seinem Schoss. „Ich schätze, wir haben Lily und James grade aus der allgemeinen Aufmerksamkeit errettet", mutmaßte er, offenbar sehr mit sich selbst zufrieden. Mila funkelte ihn verletzt an. Sie hatte es doch gewusst! Blöder Macho …
„Lass Dich nicht ärgern, Süße", beschwichtigte Remus sie mit einem kleinen Lächeln. Schmollend rutschte sie das Stückchen zu ihrem treuen Freund herüber und linste in dem Bemühen, die restlichen Schüler würdevoll zu ignorieren, in das Buch, dass er grade las. Sollte Sirius Black doch in der allgemeinen Aufmerksamkeit ersaufen!
Seufz! Man sagt doch, dass leichte Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen erhöhen ... Freiwillige vor! Wer möchte als Erster? Anmeldungen bitte über das kleine, lila Knöpfchen!
