A/N: ACHTUNG! WARNUNG! EROTIK! Also, wer jetzt dann noch erzählt, ich hätte ihn nicht gewarnt, dem kann ich auch nicht helfen! Nicht lesen, wenn ihr es nicht mögt, wenn es zwischen Mann und Frau heiß hergeht. Wir wollen Padfood schließlich nicht länger auf die Folter spannen, nicht war? Herrgott, der Junge ist ein Teenager. Ein Wunder also, dass er es so lange ausgehalten hat! Viel Spaß!

ShiaAngel: Oh Ja! Erwürg den Vater des fiesen Fettchens! Bitte, bitte! Dann erspare ich mir den von meiner Beta-Leserin vorgeschlagenen Kastrationszauber!

EvannaBlack: Na endlich ist mal jemand voll auf Sirius Seite! Sonst bekomme ich immer nur zu hören, ich wäre grausam zu Remus. Gut zu wissen, dass auch noch andere diesem manchmal unverschämten, aber so wahnsinnig zuckersüßen Animagus verfallen sind! Und er hat sicher nix gegen einen Extra-Knuddler. Aber mach´ schnell. Ich lenke solange Mila ab …

Mealla: Also ich fand Deine Review ganz wunderbar! Und ich würde mich megamäßig heftig freuen, wenn ich noch ein paar kriegen könnte … Ich weiß, bin unersättlich! Du bist doch selbst Autor und weißt, wie gut es tut, ab und zu gelobt zu werden. Hab´ eben mal kurz in Deine FF reingeschaut. Sag´ mal, ist Deine Figur der Mila ein Zufall? Fände ich lustig!

Imobilus: Hey, wenn Du schon mal da oben bist … bringst Du mir meinen Pulli mit. Hab´ ihn nämlich beim Schreiben auf Wolke 7 vergessen. (SMILE!) Ich hoffe, Deine Dusche ist funktionstüchtig oder Remus in greifbarer Nähe - jetzt kommen wir nämlich zu Sirius und Mila. Ansonsten, der Feuerlöscher ist gut gefüllt! (Zwinker!) Ach ja, bevor ich es vergesse – wars schön im Turm? Du und Moony waren so fix verschwunden …

Rebecca: Ist ja gut! (Hetz, schwitz!) Hier kommt ja schon Nachschub! Viel Spaß!

SilverHoney: Nicht wahr? Da wird man echt neidisch. Mila, jetzt bin ich dran! Will auch mit diesem schönen Kerl tanzen! Und James lotse ich schnell von Lily weg, okay? Die haben jetzt genug geschmachtet. Schwing das Tanzbein, Potter! Oder doch lieber Padfood? Du hast die Wahl! (Zwinker!)

Pia: Si, Seniora. Mit dem Gefährten meint Mila das Ritual aus meiner ersten Geschichte. Erinnerst Dich vielleicht dunkel, dass Harry nach der Säuberungs-Aktion im Black´schen Park Mila fragt, ob sie ihren Gefährten gefunden hätte und sie antwortet: „Einst dachte ich es."? Damit meinte sie Padfood. Und nein, Remus hat keinen schlimmen Liebeskummer. Er ist gut bei meiner Beta-Leserin aufgehoben. Und wenn Remus Bride nicht kann, gibt es da noch Imobilus. Der ist vollkommen ausgelastet. (Zwinker!)

Neely: Sollte auch nicht böse gemeint sein. Schön, dass Du dahin geschmolzen bist.

Remus Bride: Dann sind wir wenigstens beide kitschig, Beta-Leserin. (Zwinker!) Ich knuddel Dich!

Uli: Puh, dachte schon wir hätten Dich verloren. Na Gott sei Dank nicht!

Lia: :) zurück!

Kapitel 28

Eigentlich hatten sie zurück in den Turm gehen wollen. Alle beide. Na ja, sie mussten eine falsche Abzweigung genommen haben – kein Wunder, da weder Sirius noch Mila, nachdem sie Cynthia abgehängt hatten, auf den Weg achteten. Es war viel wichtiger, dass ihre Lippen nicht mehr als 5 Sekunden voneinander getrennt waren. Sirius rannte zwar gegen eine große Vase und Mila stolperte prompt über ihre eigenen Füße, aber das war egal.

Ihre Hände verselbstständigten sich auf eigenartige Weise – seine lösten die ganzen dünnen Haarnadeln, mit denen Lily in mühsamer Kleinstarbeit ihre Locken gebändigt hatte und ihre zerrten sein Hemd aus der Hose, nur um gleich darauf darunter zu schlüpfen und mit den Fingerspitzen hungrig über seinen nackte, warme Haut zu fahren. Gott, er fühlte sich himmlisch an! Und er genoss ihre Berührung offensichtlich, wie sie mit einem sehr zufriedenen Lächeln erkannte.

Der Schalk packte Mila und sie ersetzte ihr Fingerspitzen durch ihre Fingernägel. Er erschauerte und sein Kuss wurde augenblicklich drängender. Ohne darüber nachzudenken tastete er hinter sich und drückte die erstbeste Klinke hinab, die er finden konnte. Ob es sich um ein Klassenzimmer oder gar eine Besenkammer handelte, war ihm in diesem Augenblick – mit Verlaub gesagt – scheißegal!

Mila wurde von ihm in den schummrigen Raum gezogen, in dem wie von Geisterhand plötzlich Fackeln aufloderten und das Zimmer in warmes Licht tauchte. Überrascht blieben beide stehen und sahen sich um. Kein Fenster erhellte den Raum, nur ein großer Kamin, der angenehme Wärme ausstrahlte und flackernden Flammenschein auf das große Bett in der Mitte des Raumes warf.

„Wo sind wir?" fragte Mila leise. Keiner der Beiden war schon einmal hier gewesen. Und das sollte beim Herumtreiben der Marauder etwas heißen. Sie wussten ja nicht, dass dieser Raum immer nur dann erschien, wenn man ihn brauchte. Und dann auch immer wieder in veränderter Form – je nach den Bedürfnissen der Menschen, die ich fanden. Der Raum der Wünsche.

Sirius Augen tasteten die Umgebung ab, doch hier schien keine Gefahr zu drohen. Sie waren allein.

„Ist doch egal", murmelte er, während er sie küssend in Richtung des Bettes bugsierte. Sie ließ es nur zu gerne geschehen. Erschauernd spürte sie, wie er den Reisverschluss ihres Kleides hinunter schob. Ganz langsam. Das Oberteil klaffte auseinander und gab den Blick auf ihr gesamtes, herrliches Dekoltè frei.

Sirius konnte nicht anders – er presste die Lippen auf ihre weiche, duftende Haut und genoss ihren Geschmack genauso wie das leise Keuchen, das ihr entschlüpfte. Er wollte sie wieder wimmernd in seinen Armen, wie zu Beginn des Schuljahres. Jetzt und sofort. Selbst wenn Filch jetzt hereingestürmt wäre, hätte ihn das nicht stoppen können.

Der Rest des Kleides leistete kaum einen Widerstand, sondern bauschte sich in sekundenschnelle um ihre Füße. Er hob sie aus der Wolke von cremefarbener Seide hinaus – dass sie dabei ihre Schuhe verlor, war ihm ganz Recht – überwand mit ihr die zwei Schritte, die sie noch vom Bett trennten und ließ sie sanft darauf gleiten. Nur um ihr sofort zu folgen.

Mila empfing ihn mit einem erwartungsvollen Lächeln, dass ihm die Hose noch enger werden ließ. Ihre Lippen verschmolzen miteinander, während nun Mila tätig wurde. Es ging schließlich nicht, dass sie hier in weißer Spitzenunterwäsche vor ihm lag und er noch völlig angezogen war …

Mit fliegenden Fingern öffnete sie sein Hemd und schob es ihm von den Schultern. Ihr Körper hob sich dem seinen unwillkürlich entgegen, in dem unstillbaren Verlangen möglichst viel von seiner nackten Haut zu berühren. Mit ein wenig Gewurschtel verschwanden ihr BH und seine Hose, nicht ganz ohne leises Gefluche von Sirius und Milas Gekicher, da ihr BH-Verschluss leider hinten war – also nicht männerfreundlich. Er erstickte ihr schadenfrohes Kichern allerdings recht wirkungsvoll, da er den Kampf gegen das Stückchen Spitze doch gewann und sofort seine gesamte Aufmerksamkeit eine ihrer Brustspitzen widmete.

Aufkeuchend vergrub sie beide Hände in seinem schwarzen Haar, welches ihm in die Augen fiel, als er zu ihr hochgrinste.

„Bist Du jetzt brav?" fragte er lauernd. Sie schüttelte den Kopf.

„Gut!" Mit fast schon beängstigender Leichtigkeit fand er diesen empfindlichen Punkt an ihrem Hals und strich aufreizend mit der Zunge darüber. Mila wimmerte leise.

„Ich hatte nämlich schon befürchtet …" Sirius ließ den Satz unvollendet, da er viel lieber ihren kleinen Aufschrei hörte, während er mit seinen Finger unter ihren Slip schlüpfte. Ihre heiße Feuchtigkeit zu spüren, war fast zu viel für ihn. Seine Zähne gruben sich zärtlich in ihren Hals, während seine Finger in diesem unwiderstehlichen Rhythmus verfielen, der ihren Körper in flüssige Lava verwandelte.

Er wollte so gerne …

Milas Atem beschleunigte sich, je höher er sie mit seinen Zärtlichkeiten trug. Aber es war nicht genug. Auch wenn es wunderbar war, es reichte nicht! Sie wollte mehr! Wollte ihn! Tief in sich. Allein dieser Gedanke an seine Härte in ihrem weichen, nachgiebigen Körper katapultierte sie fast über den Rand ihrer Selbstkontrolle. Sich heftig auf die Lippen beißend, krallte sie ihre Finger in seinen Unterarm und schüttelte heftig den Kopf. Nur widerwillig hielt er inne und sah sie fast ein wenig enttäuscht an. Sie lächelte zittrig. „Schlaf mit mir", bat sie flüsternd.

Sirius stutzte. Er musste träumen – dass hatte sie nicht wirklich gesagt! Oder etwa doch?

Etwas wie blanke Panik huschte über sein Gesicht. „WAS?" fragte er fassungslos.

„Bitte!" Oh Gott, würde er sie etwa betteln lassen? Aber, verflucht, selbst wenn er es täte – sie würde betteln, zur Hölle noch mal!

Seine dunklen Augen suchten in ihrem Gesicht nach einer Spur von Angst oder einem Zeichen davon, dass sie ihn aufzog. Doch da war nur sie. Nichts anders.

„Ist das …? Meinst Du das …? Du willst es wirklich?"

Sie nickte mit fast etwas wie Entschlossenheit in ihren Augen. „Ich will DICH wirklich, Sirius", flüsterte sie leise.

Unsicher schluckte er, nur um dann doch zu nicken. „Okay." Seine Stimme hatte die ihm sonst so eigene Selbstsicherheit verloren. Genauso wie seine Berührungen. Sein Herz hämmerte schmerzhaft gegen seine Rippen – er wollte, dass sie es genoss. Und zum ersten Mal war er nicht sicher, ob er das schaffen konnte. Wenn er etwas falsch machte, dann …

Er kam nicht dazu, diesen beängstigenden Gedanken zu Ende zu führen. Mila hatte sehr wohl gespürt, wie sich seine Zärtlichkeiten veränderten. Allein durch die Art, wie Sirius sie streichelte, zeigte er ihr mehr, als dass er es mit Worten gekonnt hätte, wie wichtig sie ihm war. Und sie liebte ihn dafür!

Aber so wollte sie ihn nicht!

Kurz entschlossen ging Mila zum Frontalangriff über. Mal sehen, ob sie ihn aus der Reserve locken konnte …

Mit einem fast schon lüsternen Lächeln schob Mila eine Hand in seine schwarze Boxershorts und musste sich bei seinem Gesichtsausdruck fast schon das Lachen verkneifen. Sein erschrockener Blick passte nicht wirklich zu seinem Stöhnen, das ihm entschlüpfte, als sie seine Erregung mit den Finger umschloss und begann ihn sanft zu massieren. Als er die Augen erneut öffnete, lag endlich wieder das übermütige Blitzen darin.

Herausfordernd hob sie eine Augenbraue. „Na, Mr. Black. Wer von uns beiden ist jetzt die Jungfrau?"

Er packte ihre Hand, zog sie heraus und grinste. „Gleich keiner mehr von uns, mein Schatz. Zumindest, wenn es nach mir geht …"

Er widmete sich augenblicklich ihrem Körper ausgiebigst. Küsste jeden Zentimeter, entlockte ihr kleine Seufzer. Seine anfängliche Scheu war verflogen und wieder seiner alten Selbstsicherheit gewichen. Und Mila genoss das in vollen Zügen. Er fuhr mit beiden Händen über ihre Haut, streichelte und forderte, neckte und ergab sich.

Als Mila fast schon dachte, es nicht mehr länger aushalten zu können, spürte sie plötzlich, wie er sich zurückzog. Mit ärgerlich gerunzelter Stirn öffnete sie die Augen, die sie genießerisch geschlossen hatte. Mit in eine Hand gestütztem Kopf blickte er sie an, bevor er ihr die Lippen mit einem Kuss verschloss. Im nächsten Augenblick saß sie wie durch Zauberhand rittlings auf ihm und spürte ihn zwischen ihren Schenkeln. Überrascht und ziemlich unsicher sah sie zu ihm hinunter. Sirius lächelte.

„Keine Sorge, ich werde Dir helfen. Aber Du bestimmst das Tempo, meine anbetungswürdige Howler."

Sie verstand nicht ganz, was er ihr damit sagen wollte, nickte aber trotzdem. Mit den Händen an ihren Hüften dirigierte er sie. Sie konnte ihn spüren und schloss die Augen. Konzentriert zog sie ihre Unterlippe zwischen die Zähne und Sirius hätte lachen mögen, wenn es ihm nicht so verflucht ernst gewesen wäre.

Langsam zog er sie auf sich hinab und sie folgte seiner stummen Bitte.

Mila keuchte auf, als sie spürte, wie er in sie glitt. Langsam, Millimeter um Millimeter. Ein wenig erschrocken riss sie die Augen auf und sah ihn an. Sirius hatte den Blick nicht abgewandt und während sie in seinem Blick versank, sank sie vollständig auf ihn nieder. Später würde sie sich an einen kurzen, brennenden Schmerz erinnern. Aber nicht jetzt. Jetzt war da nur er, der genüsslich die Augen schloss und mit beiden Händen ihre Brüste umfing.

Einen Moment sah sie ihn nur an. Er war schön. Kraftvoll und doch so sanft. Dunkel und doch für sie das einzige Licht, was zählte.

Sie spürte seine Bewegung unter sich und unwillkürlich hob sie ihre Hüften an. Erstaunt bemerkte sie die Anspannung in seinem Gesicht, als sie dies tat. Unwillkürlich strich er mit dem Daumen über eine ihrer Brustspitzen und ließ helle Blitze durch ihren Körper schießen. Mila stöhnte leise – das wunderbarste Geräusch, dass er jemals gehört hatte.

Sirius wollte sie küssen, schmecken. Sich in ihr versenken, ihr zeigen, was er empfand. Worte würden nicht reichen!

Als sie sich erneut erhob und sich wieder auf ihn sinken ließ, zerstoben all seine ehrenhaften Gedanken und zurück blieb ein 17-jähriger Junge mit keuchendem Atem und dem Wunsch, dieses wunderbare Mädchen auf den Rücken zu werfen und seinen Hormonen freie Bahn zu lassen. Er musste einen kühlen Kopf bewahren. Er musste – verflucht!

„Mila?" Sie reagierte nicht sofort, erst nachdem er sie ein zweites Mal ansprach – und nach einer weiteren dieser süßen Bewegungen, bei der es fast zu spät gewesen wäre. Er bohrte seine Finger tief in ihre Hüfte und hielt sie fest.

Nur widerwillig öffnete sie die Augen.

Sirius musste ein paar Mal schlucken, um genügend Spucke sammeln zu können, damit er etwas sagen konnte. Bei Merlin, er hatte noch nie ein Mädchen gesehen, dass so wunderschön war, wenn sie auf ihm saß und ihn … Okay, ein nicht wirklich zuträglicher Gedanke.

Sirius grinste schief. „Könntest Du …?"

Zur Hölle, schon wieder musste er sich räuspern. „Mein Zauberstab", presste er schließlich hervor, nur um in Gedanken gequält hinzuzufügen: ´Oh Gott, hör auf diese kleinen Muskeln zu bewegen! ´

Verwirrt runzelte sie die Stirn.

Er lächelte kläglich. „Außer Du bestehst darauf, dass wir es darauf ankommen lassen. Aber ich muss Dich warnen – wir Blacks sind angeblich verdammt fruchtbar und es geht hier um den mittellosen Blutsverräter …"

Sie rutschte ein Stückchen nach rechts, vermutlich um ihm besser zuhören zu können. Was hatte er noch mal gesagt? Ach ja …

„Nicht, dass ich in genau diesem Moment etwas gegen ein Baby von Dir hätte …"

Erst jetzt verstand Mila, was er versuchte, ihr zu sagen. Heiße Röte zeichnete ihr Gesicht, bevor ihr Herz unfreiwillig zu trommeln begann bei dem Gedanken an ein Baby mit seinen Augen. Mühsam riss sie sich zusammen und wandte den Kopf zu ihrem Kleiderhaufen am Boden. „Accio Sirius Zauberstab", flüsterte sie mit reichlich brüchiger Stimme, denn die ihre war ihr beim dem Gefühl von ihm – tief in sich – ebenfalls völlig verloren gegangen …

Sie überreichte ihm das Gewünschte und hörte, wie er leise den Anti-Pater-Zauber sprach. Dann grinste er zu ihr auf und sie erwiderte es ebenso. Jetzt war auch die letzte Barriere gefallen und sie hatte genügend Zeit gehabt, sich an ihn zu gewöhnen! Es gab keinen Grund mehr, sich zurückzuhalten.

Mila begann von neuem mit diesem erregenden Ritt, doch Sirius ließ ihr nicht lange diese Bewegungsfreiheit. „Jetzt bin ich dran, Süße!" verkündete er gepresst.

Mit einer flinken Bewegung lag sie auf dem Rücken, ihn zwischen ihren wunderbaren Schenkeln. Er küsste den schmollenden Ausdruck von ihren Lippen und strich ihr die Locken aus dem Gesicht.

„Entschuldige. Aber ich hätte mich nicht mehr lange beherrschen können …"

Sie wollte ihm sagen, dass sie ja genau das gewollt hatte, kam allerdings nicht dazu, da seine Zunge grade damit begonnen hatte, sanft über ihre Schulter zu fahren. Er wusste genau, wie er sie berühren musste. Ihr den Atem nehmen konnte. Als er begann, sich quälend langsam in ihr zu bewegen, spreizte Mila unwillkürlich die Schenkel so weit sie konnte, in dem Bestreben ihn noch tiefer in sich aufzunehmen. Und – oh Gott – es gelang ihr!

Sie stöhnte auf, keuchte, als er sich mit seinem wunderbaren Mund ihren Brüsten widmete, leckte, saugte, sanft biss und sie mit diesen Zärtlichkeiten fast umzubringen drohte …

Mila schloss die Augen und genoss dieses Gefühl von erotischer Reibung, wie er tief in sie eintauchte, bis er Eins mit ihr war, um sich dann wieder zurückzuziehen. Jedes Mal, wenn er dies´ tat, folgte sie ihm sehnsüchtig, versuchte ihn zu halten, wollte ihn nicht gehen lassen. Nur um dann erlöst aufzukeuchen, wenn er zu ihr zurückkam. Eine unerträgliche Spannung baute sich in ihrem Körper auf, kaum zu ertragen und doch so wunderbar. Sie keuchte, als sie spürte, wie auch er sein Tempo beschleunigte, seine Liebkosungen hungriger wurden, rücksichtsloser, drängender. So wollte sie ihn! So und nicht anders.

Sie war so wunderbar. Eng, feucht, unschuldig und doch völlig ohne Scheu. Sirius wollte, dass sie kam. Wollte sich zurückhalten. Verbissen kämpfte er um Beherrschung - völlig aussichtslos, da sie ihm auf so wundervolle Weise entgegenkam, sich unter ihm öffnete, sich mit ihrem Körper und ihrer Seele völlig ergab. Unaufhaltsam strebte er dem Höhepunkt entgegen, sein Körper schrie ihren Namen, wollte sich in ihr verlieren, sich ihr völlig schenken. Doch er konnte nicht … noch nicht …

Zu seiner grenzenlosen Überraschung schrie Mila unter ihm plötzlich leise auf, warf sich ihm entgegen, erschauerte – und als er begriff, war das das Todesurteil für seine Beherrschung. Er presste seine Lippen auf ihre, schluckte ihren erlösenden Schrei, nur um seinen eigenen zu dämpfen, als er sich heiß und heftig in ihr ergoss.


Er war tot und im Paradies. Ja, ganz sicher … das musste es sein. Nur deshalb fühlte er diese angenehme Schwere in den Gliedern, diese wunderbare Gelassenheit. Ganz langsam normalisierte sich Sirius Herzschlag wieder, während ihm noch viel langsamer bewusst wurde, dass Mila wirklich unter ihm lag, ihn mit diesem süßen, moschusartigen Duft umhüllte und seine Lippen nur wenige Zentimeter von einer ihrer süßen Brüste entfernt war.

Dafür wurde ihm etwas recht schnell bewusst. Er musste furchtbar schwer sein.

Ächzend rutsche er von ihrem wunderbaren Körper hinab, glitt neben sie und zog sie fest in seine Arme. Nur zu bereitwillig ließ sie es geschehen und kroch sogar noch ein Stückchen näher an ihn heran.

Eine ganze Weile sagte keiner der Beiden etwas, bis Sirius das Schweigen leise brach.

„Geht es Dir gut?"

„Das wäre weit untertrieben", seufzte sie mit einer ziemlich dunklen und erotischen Stimme zufrieden. Das selbstgefällige Lächeln auf seinem Gesicht war also gar nicht seine Schuld …

Mit einem tiefen Seufzer wandte sie sich in seiner Umarmung um und schmiegte ihre Wange gegen seine Brust. „Und wie geht es dir?"

Wunderbar, himmlisch, die Welt aus den Angel hebend … irgendwie fand er nicht das richtige Wort, um auch nur annähernd zu beschreiben, was in ihm vorging. Vielleicht phantastisch? Ja, genau.

„Phantastisch", antwortete er schläfrig und konnte sein Gähnen nicht ganz unterdrücken. Er war so wunderbar entspannt und müde.

„Glaubst du, wir könnten hier schlafen, Sirius?"

„Hmmm", antwortete er vage.

Auch Mila musste gähnen. Sie war herrlich erschöpft und seine Nähe lullte sie genauso ein wie das leise Knacken der Holzscheite im Kamin. Einen winzigen Moment sann sie über die Möglichkeit nach, ungebeten von einem Hauselfen oder – schlimmer noch – einem Schüler oder Lehrer überrascht zu werden. Doch selbst wenn – Sirius hatte sie so fest an sich gezogen, dass sie es wirklich bezweifelte, man könne irgendetwas an ihr sehen, was nicht für andere Augen bestimmt war. Außerdem … sie gähnte noch einmal und lauschte seinen gleichmäßigen Atem … war sie viel zu … müde …


Als Sirius später in dieser Nacht erwachte, Mila immer noch fest in seinen Armen, spürte er wieder dieses irrationale Besitz-Denken. Sie war sein. Für immer und für ewig … und er würde niemanden an ihrer Seite dulden außer sich selbst …


Oh Gott! Nimm´ mich, Sirius, ich bin Dein. Also, ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich werde jetzt eiskalt duschen gehen … Vielleicht erzählt ihr mir ja, ob ihr es genauso genossen habt wie ich. Kleines Review-Knöpfchen da unten – ihr wisst schon.